AT312430B - Vorrichtung zum Einführen des Kupplungsteiles der Deichsel eines Anhängers in den Kupplungskopf eines Zugfahrzeuges - Google Patents

Vorrichtung zum Einführen des Kupplungsteiles der Deichsel eines Anhängers in den Kupplungskopf eines Zugfahrzeuges

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AT312430B
AT312430B AT439872A AT439872A AT312430B AT 312430 B AT312430 B AT 312430B AT 439872 A AT439872 A AT 439872A AT 439872 A AT439872 A AT 439872A AT 312430 B AT312430 B AT 312430B
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AT
Austria
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drawbar
auxiliary
trailer
coupling
pivot point
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Application number
AT439872A
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English (en)
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Wehr Ges M B H
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/24Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions
    • B60D1/36Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for facilitating connection, e.g. hitch catchers, visual guide means, signalling aids
    • B60D1/40Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for facilitating connection, e.g. hitch catchers, visual guide means, signalling aids involving a temporarily extensible or alignable member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motor Power Transmission Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einführen des Kupplungsteiles der Deichsel eines Anhängers in den Kupplungskopf eines Zugfahrzeuges. 



   Bisher erfolgt das Einführen des Kupplungsteiles der Deichsel des Anhängers in den Kupplungskopf eines Zugfahrzeuges dadurch, dass der Beifahrer bzw. eine Hilfsperson die Deichsel des Anhängers von Hand aus auf den Kupplungskopf des heranrollenden Zugfahrzeuges ausrichtete, und dem Fahrer des Zugfahrzeuges mittels Zurufen die erforderliche Fahrrichtung bekanntgab. Es ist bekannt Kupplungsstangen teleskopartig auszubilden. 



  Bei Verwendung einer Deichsel bringt aber eine teleskopartige Kupplungsstange keinen Vorteil, da der Abstand zwischen Zugfahrzeug und Anhänger, der durch die Deichsel vorgegeben ist nicht noch um die Länge der Kupplungsstange vergrössert werden kann. 



   Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, durch die die Hilfsperson erspart werden kann. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Anhängerdeichsel mit einer ausfahrbaren Hilfsdeichsel und das Zugfahrzeug mit einem Hilfskupplungskopf versehen ist, wobei Kupplungskopf und Hilfskupplungskopf lotrecht übereinander angeordnet sind, dass die Hilfsdeichsel in der ausgefahrenen Stellung in einer zur Anhängerdeichsel parallelen Ebene um einen nahe dem Kupplungsteil derselben angeordneten Drehpunkt verschwenkbar ist, wobei das vom Kupplungsteil abgewendete Ende der Hilfsdeichsel von an der Anhängerdeichsel vorgesehenen Führungen geführt ist, durch die bei eingefahrener Hilfsdeichsel die Kupplungsteile der Anhängerdeichsel und der Hilfsdeichsel lotrecht übereinanderliegen.

   Durch die erfindungsgemässe Vorrichtung ist es nicht mehr notwendig, den Kupplungsteil der Deichsel von Hand aus auf den Kupplungskopf des heranrollenden Zugfahrzeuges auszurichten. Statt dessen stellt der Fahrer des Zugfahrzeuges sein Fahrzeug in einem solchen Abstand vor bzw. seitlich vor den Anhänger, dass die Hilfsdeichsel im ausgefahrenen Zustand in den Hilfskupplungskopf einhängbar ist. Sodann fährt er mit dem Zugfahrzeug weiter an den Anhänger heran, wobei er ungefähr mit dem Kupplungskopf auf den Kupplungsteil der Deichsel zielt. Den Rest des Kuppelvorganges besorgt nun die erfindungsgemässe Vorrichtung, die die Ungenauigkeit des Heranfahrens des Zugfahrzeuges an die Deichsel des Anhängers durch Verdrehen derselben und Ausrichten auf den Kupplungskopf ausgleicht. 



   Durch die erfindungsgemässe Vorrichtung wird daher für das Ankuppeln eines Anhängers an ein Zugfahrzeug keine Hilfsperson mehr benötigt, wodurch sich das Mitfahren einer Hilfsperson auf dem Zugsfahrzeug bzw. die Anwesenheit einer Hilfsperson am Ort des Ankuppeln des Anhängers erübrigt. 



   Vorzugsweise ist der Hilfskupplungskopf direkt am Kupplungskopf des Zugfahrzeuges angeordnet. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das vom Kupplungsteil abgewendete Ende der Hilfsdeichsel mit Rollen versehen, wodurch sich die für die Verdrehung der Deichsel erforderlichen Stellkräfte vermindern und eine schwächere Dimensionierung der Hilfsdeichsel möglich ist. 



   Um in allen Betriebslagen, wie ungünstige Bodenverhältnisse bzw. schlechte Zufahrtsmöglichkeit der Deichsel ein sicheres Funktionieren der erfindungsgemässen Vorrichtung zu gewährleisten, ist es notwendig, das Ende der Hilfsdeichsel in allen Phasen des Ein- und Ausfahrens derselben gegen ein Herausschwenken aus der zur Anhängedeichsel parallelen Ebene zu sichern. Dies kann vorteilhafterweise dadurch geschehen, dass die Führungen in einem geschlossenen Gehäuse angeordnet sind. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnungen 
 EMI1.1 
 : Fig. 1gemäss Fig. 1. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung zum Einführen des   Kupplungsteiles --1-- der Deichsel --2-- eines     Anhängers --3-- in   den   Kupplungskopf-4-eines Zugfahrzeuges-5-besteht   im wesentlichen aus 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Um die von der Hilfsdeichsel --6-- aufzunehmenden Kräfte gering zu halten, ist diese an ihrem Ende   -11-- mit Rollen--15--versehen.   Das Ende--11--der Hilfsdeichsel--6--ist in allen Phasen des Ein- und Ausfahrens gegen ein Herausschwenken aus der zur Anhängerdeichsel --2-- parallelen Ebene gesichert. Beim Ausführungsbeispiel sind die Führungen --7a, 7b-- deshalb in einem geschlossenen Gehäuse --14-- angeordnet. 



   Die Funktion der erfindungsgemässen Vorrichtung ist folgende :
Der Fahrer stellt das   Zugfahrzeug --5-- mit   einem Abstand vom   Kupplungsteil--1--der     Anhängerdeichsel --2-- ab,   welcher Abstand etwa der ausfahrbaren Länge der Hilfsdeichsel--6-entspricht. Er braucht dabei nicht besonders darauf achten, dass das   Zugfahrzeug --5-- in   einer Linie mit dem Anhänger --3-- steht. Zugfahrzeug --5-- und Anhänger --3-- können seitlich gegeneinander versetzt sein oder aber auch einen Winkel miteinander einschliessen.

   Sodann steigt der Fahrer aus und führt den Kupplungsteil - 9-- der Hilfsdeichsel --6-- in den Hilfskupplungskopf--10--des Zugfahrzeuges--5--ein bzw. befestigt den Kupplungsteil --9-- der Hilfsdeichsel --6-- schwenkbar am   Kupplungskopf --4-- des   
 EMI2.1 
 diesem verbundene   Hilfsdeichsel --6-- in   den Führungen --7a, 7b-- eingeschoben und stützt sich mit ihrem   Ende--11--an   den   Führungen --7a, 7b-- ab.   



   Da der Drehpuntk --13-- der Vorderachse --16-- des Anhängers --3-- und der Anlenkpunkt des 
 EMI2.2 
 in den geraden Teil der Führungen --7a, 7b-- eintritt. Ab diesem Zeitpunkt ist der   Kupplungsteil --1-- der     Anhängerdeichsel --2-- auf   dem Kupplungskopf--4--des Zugfahrzeuges--5--ausgerichtet. 



   Beim weiteren Zurückfahren wird der Kupplungsteil --1-- in den Kupplungskopf --4-- eingeführt und der   Anhänger --3-- ist somit   an das Zugfahrzeug--5--angekuppelt. 



   Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel entspricht die Länge der   Hilfsdeichsel --6-- etwa   der Länge der   Anhangerdeichsel--2--.   Da jedoch diese Länge der   Anhängerdeichsel --2-- nicht   immer für ein Anhängen der   Hilfsdeichsel --6-- an   das Zugfahrzeug--5--ausreicht, ist nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung die Hilfsdeichsel --6-- teleskopartig verlängerbar ausgebildet. Dadurch ist es z. B. möglich, einen 
 EMI2.3 
 Ausrichtens der   Anhängerdeichsel --2-- als   auch nach erfolgtem Ausrichten der   Anhangerdeichsel--2--   erfolgen.

   Im letzteren Falle sind die die Hilfsdeichsel--6--bildenden zwei oder mehreren ineinanderschiebbaren Rohre im ausgefahrenen Zustand miteinander verriegelbar, welche Verriegelung beim Eintritt des Endes--11--der Hilfsdeichsel--6--in den geraden Teil der   Führungen --7a, 7b-- durch   eine in diesen Führungsteil angeordnete Einrichtung lösbar ist. 



   Zur Verringerung der von der Hilfsdeichsel --6-- aufzunehmenden Kräfte kann die Verschwenkung der Anhängerdeichsel auch durch hydraulische, pneumatische oder elektrische Steuereinrichtungen erfolgen. Zu 
 EMI2.4 
 Stelleinrichtungen, wie Kolben od.dgl., betätigen, die durch Verschwenken der Vorderachse des Anhängers den Kupplungsteil --1-- der Anhängerdeichsel --2-- auf den   Kupplungskopf --4-- des   Zugfahrzeuges   --5-- ausrichten.    



   An Stelle der Führungen --7a, 7b-- können auf der Anhängerdeichsel auch Steuerglieder angeordnet sein. Diese Steuerglieder, die von der Hilfsdeichsel --6-- betätigt werden, liefern beim Ausschwenken aus der 
 EMI2.5 
 --12-- parallelen--1-- auf den Kupplungskopf--4--des Zugfahrzeuges--5--ausrichten. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : EMI2.6 <Desc/Clms Page number 3> d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dassHilfsdeichsel (6), und das Zugfahrzeug (5) mit einem Hilfskupplungskopf (10) versehen ist, wobei Kupplungskopf (4) und Hilfskupplungskopf (10) lotrecht übereinander angeordnet sind, dass die Hilfsdeichsel (6) in der ausgefahrenen Stellung in einer zur Anhängerdeichsel (2) parallelen Ebene um einen nahe dem Kupplungsteil (1) derselben angeordneten Drehpunkt (8) verschwenkbar ist, wobei das vom Kupplungsteil (9) abgewendete Ende (11) der Hilfsdeichsel (6) von an der Anhängerdeichsel (2) vorgesehenen Führungen (7a, 7b) geführt ist, durch die bei eingefahrener Hilfsdeichsel (6) die Kupplungsteile (1,9) der Anhängerdeichsel (2) und der Hilfsdeichsel (6) lotrecht übereinanderliegen.
    EMI3.1 d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dassFührungen (7a, 7b) zu der gedachten Verbindungslinie (12) zwischen Drehpunkt (13) der Vorderachse (16) des Anhängers und dem Kupplungsteil (1) der Deichsel (2) symmetrisch ausgebildet sind. EMI3.2 d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dassFührungen (7a, 7b) vom Drehpunkt (8) der Hilfsdeichsel (6) ausgehend zuerst etwa bis zur halben Deichsellänge auseinanderlaufen, sodann wieder zusammenlaufen und im Bereich nahe des Drehpunktes (13) der Vorderachse (16) des Anhängers in einem geraden Teil enden, welcher das Ende der Hilfsdeichsel (6) parallel zur gedachten Verbindungslinie (12) zwischen Drehpunkt (13) der Vorderachse (16) und Kupplungsteil (1) der Deichsel (2) führt.
    EMI3.3 sich bekannter Weise von zwei oder mehreren ineinanderschiebbaren und im ausgefahrenen Zustand miteinander verriegelbaren Rohren gebildet ist, wobei die Verriegelung beim Eintritt des Endes (11) der Hilfsdeichsel (6) in den geraden Teil der Führungen (7a, 7b) durch eine in diesen Führungsteil angeordnete Einrichtung lösbar ist. EMI3.4 ihrem vom Kupplungsteil (9) abgewendeten Ende (11) zwei hydraulische, pneumatische oder elektrische Signalgeber aufweist, durch deren entsprechend der Auslenkung der Hilfsdeichsel (6) aus der zur gedachten Verbindungslinie (12) zwischen Kupplungsteile (1) der Anhängerdeichsel (2) nach dem Drehpunkt (13) der Vorderachse (16) parallelen Lage abgegebene Steuersignale Stelleinrichtungen betätigbar sind.
    EMI3.5 Drehpunktes (8) liegenden Teil der Hilfsdeichsel (6) auf der Anhängerdeichsel angeordnete hydraulische, pneumatische oder elektrische Signalgeber betätigbar sind.
AT439872A 1972-05-19 1972-05-19 Vorrichtung zum Einführen des Kupplungsteiles der Deichsel eines Anhängers in den Kupplungskopf eines Zugfahrzeuges AT312430B (de)

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