AT312353B - Vorrichtung in Schwemmentmistungsanlagen - Google Patents

Vorrichtung in Schwemmentmistungsanlagen

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AT312353B
AT312353B AT349371A AT349371A AT312353B AT 312353 B AT312353 B AT 312353B AT 349371 A AT349371 A AT 349371A AT 349371 A AT349371 A AT 349371A AT 312353 B AT312353 B AT 312353B
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AT
Austria
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channel
manure
alluvial
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cesspool
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AT349371A
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English (en)
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Josef Stoeckler
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/01Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables
    • A01K1/0103Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables of liquid manure

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Fertilizers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 Schwemmist notwendig bzw. es besteht die Gefahr, dass der Schwemmist in noch ungenügend aufbereiteter Form bereits auf Kulturen ausgebracht wird. Wegen der grossen Wasserzugabe muss eine unverhältnismässig grosse Transportleistung für die Ausbringung des Schwemmistes aufgebracht werden. 



   Bei herkömmlichen Schwemmentmistungsanlagen sind ein oder mehrere Sammlerkanäle vorgesehen, die über die Länge der einzelnen Standreihen bzw. des Stalles durchgehen und die bei der Inbetriebnahme zum Teil mit Wasser gefüllt werden. In diesen Sammlerkanälen werden die tierischen Ausscheidungen gesammelt, wobei 
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 im Stall als Gitterrost ausgeführt, unter dem periodisch einschaltbare und gegebenenfalls mit einer Berieselungseinrichtung ausgestattete Förderbänder angeordnet sind, welche den auf sie auffallenden Mist in einen Sammlerkanal abwerfen. In den Sammlerkanälen werden die tierischen Ausscheidungen gesammelt, wobei diese Kanäle in grösseren Zeitabständen,   z. B. alle   ein bis zwei Wochen, nach öffnen von entsprechenden Schiebern   od. dgi.   in eine Jauchegrube   od. dgl.   entleert werden.

   Bei diesem Ausschwemmen lässt es sich nicht 
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 Kanalwände und durch Ausspülen nachträglich entfernt werden müssen, welche Arbeit unangenehm ist, einen grossen Zeitaufwand erfordert und vor allem zu einer starken Geruchsbelästigung führt. Das verwendete Spülwasser verdünnt wieder die in der   Jauchegrube   od. dgl. enthaltene Aufschwemmung über das an sich zur Erzielung einer transportfähigen Aufschwemmung erforderliche Mass. Der Kot der Tiere wird im Sammlerkanal nur zu einem kleinen Teil in der   Schwemmflüssigkeit   gelöst bzw. aufgeschwemmt.

   Es kommt daher zu der erwähnten Rückstandsbildung und vor allem in Rinderställen dazu, dass ein Teil des Kotes auf der Schwemmflüssigkeit schwimmt und im Laufe der Zeit eine Kruste bildet, die auch das Absinken des neuerlich zugeführten Kotes in die Schwemmflüssigkeit verhindert. Diese Schwimmschicht trocknet zum Teil aus und erhält eine torfartige Beschaffenheit. Wegen dieser Schwimmschicht wird auch die aufwendige Reinigung des Sammlerkanals notwendig. Schliesslich ist die Schwimmschicht auch bei der gesamten Mistaufbereitung nachteilig, dass ein Grossteil der Bestandteile dieser Schwimmschicht auch in der Jauchegrube seine Schwimmfähigkeit 
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 kaum möglich, in der Jauchegrube eine wirksame, völlige Aufbereitung des Schwemmistes vorzunehmen.

   Durch eine Schwimmschicht, die auch beim Auspumpen der Jauchegrube zum Teil erhalten bleibt, wird das Auspumpen der Jauchegrube erschwert. Die Bestandteile der Schwimmschicht werden nur zum Teil oder 
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 nicht in einen vollwertigen Dünger umgewandelt. 



   Zu erwähnen ist, dass es bei mechanischen Stallentmistungsanlagen, die mit einer in Führungen abgestützten 
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 angetriebenen Rührkörper besteht, der zumindest einen Grossteil der Kanalbreite, aber vorzugsweise nur einen Bruchteil der Höhe des Kanals aufweist und der Durchbrüche sowie   Leit- und Umlenkflächen für   die im Kanal 
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 so gewählt, dass die vom Rührkörper erzeugten Wirbel und Wellen der Schwemmflüssigkeit auch die zunächst auf der   Schwemmflüssigkeit     befindliche Schwimmschichte   erfassen und diese Schwimmschichte zerteilen, so dass die Teile der Schwimmschicht mit Flüssigkeit angereichert werden und in der Flüssigkeit untergehen,

   wobei sie bei der folgenden Verstellung des Rührkörpers weiter zerkleinert und mit der übrigen Aufschwemmung vermischt werden, so dass schliesslich die im Sammlerkanal enthaltene Aufschwemmung eine etwa gleichmässige Konsistenz aufweist, Rückstände von den Kanalwandungen abgelöst sind und diese Aufschwemmung nun leicht und ohne dass wesentliche Rückstände zurückbleiben, in die Jauchegrube   od. dgl.   abgelassen werden kann.

   Wegen dieser Aufbereitung des Schmemmistes im Sammlerkanal wird es möglich, die erforderliche Wasserzugabe zu reduzieren, wobei wegen der Zerstörung der Schwimmschichte im Sammlerkanal auch in der Jauchegrube   od. dgl.   kaum mehr eine Schwimmschicht auftritt und durch das Zusammenwirken aller dieser Faktoren auch die Aufbereitungszeit des Schwemmistes in der Jauchegrube reduziert sowie das Auspumpen der Jauchegrube vereinfacht wird. Da der Rührvorgang innerhalb des Sammlerkanals stattfindet und dabei keine Wasser- oder Luftzugabe zum Schwemmist erforderlich ist, tritt beim Durchrühren auch keine wesentliche Geruchsbelästigung auf. Es ist ohne weiteres denkbar, für die Bewegung des Rührkörpers eine eigene, mit einem Motor ausgestattete Antriebsvorrichtung vorzusehen.

   Berücksichtigt man allerdings, dass der Rührkörper jeweils nur vor dem Ausschwemmen, also in relaitv grossen Zeitabständen, betätigt wird, erscheint eine andere Ausführung vorteilhafter, nach der am einen Längsende des Rührkörpers ein durch den Kanal aus dem Stall herausgeführtes und an einem Schlepper   od. dgl.   anhängbares Zugseil und am andern Ende des Rührkörpers ein   Rückholseil   befestigbar ist. Dabei wird die 
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 mit Hilfe des Schleppers vorgenommen. Das Rückholen des Rührkörpers in die Ausgangsstellung kann mit Hilfe des dann auch aus dem Stall herausgeführten Rückholseiles ebenfalls mit Hilfe des Schleppers, über eine Winde oder von Hand aus vorgenommen werden. 



   Der Rührkörper kann an sich verschiedenste Formen aufweisen, sofeme durch die Form des Rührkörpers eine ausreichende Durchwirbelung der Flüssigkeit im Kanal und eine gute Durchmischung der erhaltenen Aufschwemmung erzielt wird. Die Wandungen des Rührkörpers können dabei als Roste oder Siebe ausgeführt werden. 



   Nach einer bevorzugten Ausgestaltung weist der Rührkörper seine grösste Längsausdehnung im Bereich einer für die Auflage am Kanalboden bestimmten Basis bzw. eines Basisrahmens auf und verjüngt sich von dieser Basis von beiden Längsenden her stufenförmig nach oben, wobei zwischen aufeinanderfolgenden Stufen nach oben offene Ein- und Austrittsöffnungen vorgesehen sind. Eine derartige Grundform des Rührkörpers begünstigt die Wirbel- und Wellenbildung in der Schwemmflüssigkeit bei der Längsverstellung des Rührkörpers und führt ferner dazu, dass die bei der Längsverstellung durch den Rührkörper geleitete Schwemmflüssigkeit bzw. 



  Aufschwemmung mehrfach umgeleitet und damit gut durchmischt wird. Nach einer weiteren Ausführung ist zumindest der Basisrahmen gegen beide Längsenden zu schneepflugartig verjüngt und der Rührkörper weist ein die Kanalbreite etwa ausfüllendes, unten offenes und nach oben hin durch einen Querbügel abgeschlossenes Mittelstück auf. Durch die schneepflugartige Verjüngung werden dickflüssige Bestandteile der Aufschwemmung und Feststoffbrocken in Richtung auf die Kanalwände zu abgelenkt und dort zwischen Kanalwand und Mittelstück des Rührkörpers durchpassiert. 



   In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Teilstück eines Sammlerkanals einer 
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    --2-- undBodenplatte --3--.   An den oberen Rändern der Seitenwände sind zueinander offene Vertiefungen--4vorgesehen, die als Auflagen für ein Abdeckgitter dienen. Im Sammlerkanal ist ein Rührkörper-5-untergebracht, der im Ruhezustand in dem vom Auslass des Sammlerkanals am weitesten entfernten Kanalende liegt.

   Beim Ausführungsbeispiel besteht der   Rührkörper --5-- aus   zwei grösseren, winkelförmigen Rahmen   - -6--,   zwei kleineren, winkelförmigen   Rahmen --7-- und   einem bügelförmigen Mittelstück Die grösseren winkelförmigen   Rahmen--6--bilden   mit dem unteren Endbereich --9-- des bügelförmigen   Mittelstückes --8-- einen   Basisrahmen mit an den Längsenden des Rührkörpers liegenden Spitzen. Oberhalb dieses Basisrahmens sind die beiden Winkelrahmen--7--angesetzt, die dadurch eine nächste Stufe des sich 

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 stufenförmig nach oben verjüngenden Rührkörpers bilden.

   Die dritte und letzte Stufe des Rührkörpers wird vom oberen Querstück des   Mittelstückes --8-- gebildet.   Die Breite des   Rührkörpers --5-- im   Bereich des   Mittelstückes-8-ist   nur etwas kleiner als die Breite des   Kanals --1-- gewählt.   An den beiden Enden der Rahmen --6-- sind Einhängeringe od.dgl. --10-- vorgesehen, wobei an dem einen Einhängering ein Zugseil -11-- und am andern   Einhängering   ein Rückholseil --12-- befestigbar sind. Das   Zugseil --11-- und   vorzugsweise auch das   Rückholseil --12-- werden   durch den   Kanal-1-aus   dem Stall herausgeführt und können   z. B.   an einem Schlepper angehängt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
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 undSeilzüge od. dgl. angetriebenen Rührkörper (5) besteht, der zumindest einen Grossteil der Kanalbreite, aber vorzugsweise nur einen Bruchteil der Höhe des Kanals aufweist und der Durchbrüche sowie Leit- und Umlenkfläche für die im Kanal befindliche Aufschwemmung besitzt, um diese Aufschwemmung vor der Entleerung des Sammlerkanals in die Jauchegrube   od. dgl.   durch Hin- und Herverstellung des in sie eintauchenden Rührkörpers unter mehrfacher Umlenkung an ihm durchzumischen und auf etwa gleichmässige Konsistenz aufzubereiten. 
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Claims (1)

  1. (6) gegen beide Längsenden zu schneepflugartig verjüngt ist und der Rührkörper ein die Kanalbreite etwa ausfüllendes, nach unten hin offenes und nach oben hin durch einen Querbügel od. dgl. abgeschlossenes Mittelstück (8) aufweist.
AT349371A 1971-04-23 1971-04-23 Vorrichtung in Schwemmentmistungsanlagen AT312353B (de)

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