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Die Erfindung bezieht sich auf eine Fussstütze. Es ist eine in Badewannen einsetzbare Fussstütze mit einer verstellbaren Fussleiste bekannt (deutsche Patentschrift Nr. 885468), bei der die Fussstütze in der Badewanne durch Sauger gehalten ist, wobei die zueinander parallelen Tragarme der Fussstütze Rasten zum Einstellen einer leistenartigen oder walzenförmigen Fussleiste aufweisen, welche die Stützen überspannt. Eine kontinuierliche und beliebig wählbare Einstellung der Fussleiste ist hiebei jedoch nicht möglich.
Eine als Rückenlehne dienende Vorrichtung zur Verkürzung des Baderaumes in Badewannen (deutsche Patentschrift Nr. 203401) besteht aus einer in die Wanne senkrecht zur Längsrichtung einsetzbaren Scheidewand, die mit einem gegen das Wannenende anliegenden Rahmen über eine Gelenkschere verbunden ist. Diese Vorrichtung ermöglicht zwar eine kontinuierliche Verstellung der Scheidewand, erfordert aber hohen baulichen Aufwand und eine umständliche Bedienung.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Fussstütze, die frei von den erwähnten Unzukömmlichkeiten ist. Erfindungsgemäss ist die Fussstütze mit einer Fussleiste, die an zwei parallel zueinander liegenden Tragarmen verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Fussleiste an den Tragarmen mit hülsenartigen Führungsteilen geführt sind, die, unter rechtem Winkel zu den Tragarmen stehend, eine Längsverstellung der Fussleiste entlang derselben zulassen, in dazu geneigter Lage jedoch selbstsperrend daran festgehalten sind. Zweckmässig sind zur Lagesicherung der Führungsteile zusätzliche Gummipuffer auf den Tragarmen verstellbar angeordnet. Diese Ausbildung ermöglicht in einfacher Weise die beliebig wählbare Einstellung der Fussstütze, wobei nur ein geringer baulicher Aufwand erforderlich ist und eine leichte Handhabbarkeit ermöglicht ist.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die Fussleiste und die Tragarme aus vorzugsweise kunststoffbeschichteten Rohren und die Führungsteile an der Fussleiste aus Ringen bestehen, deren Lichtweite etwas grösser ist als der Rohrdurchmesser. Soll die Fussstütze in Badewannen verwendet werden, dann sind bevorzugt die Tragarme einenends miteinander durch einen aufgebogenen, mindestens einen Gummipuffer tragenden Querteil verbunden.
Es ist auch möglich, die Fussstütze in Betten, insbesondere bei Krankenlagern oder auch für Campingzwecke od. dgl., zu verwenden.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird an Hand der Zeichnung beschrieben, in der ein Schaubild als Beispiel einer Fussstütze für eine Badewanne dargestellt ist.
Wie ersichtlich, besteht die Fussstütze--l--aus zwei parallel zueinander liegenden Tragarmen--2-, die einenends durch einen aufgebogenen Querflügel --3-- mit einem hier kürzeren Mittelteil-4verbunden sind. Zur Auflagerung an den Wänden- und Bodenteilen der (nicht dargestellten) Badewanne sind
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unter rechtem Winkel zu den Tragarmen nach der einen oder andern Seite bis zur Endlage verschwenkt wird, in der sich die oberen und unteren Teile des Ringes--7--am Tragarm selbstsperrend abstützen.
Die Rohre--2, 3, 4-aller Teile der Fussstütze sind zweckmässig mit Kunststoff beschichtet.
Zur Lagesicherung der jeweils gewünschten Festhaltung, kann beiderseits der Fussleiste-6-noch je ein
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des Querbügels--3--verlängert und gerade ausgebildet, um eine Abstützung am Betthaupt zu ermöglichen.
Im Rahmen der Erfindung sind Abänderungen an dem beschriebenen Ausführungsbeispiel möglich ; so kann der Querschnitt der Rohre auch von der Kreisform abweichen und quadratisch oder rechteckig sein, wobei die hülsenförmigen Führungsteile an der Fussleiste einen entsprechenden Querschnitt aufweisen. An Stelle der gitterartigen Ausbildung der Fussleiste kann natürlich auch eine Wand an derselben angebracht werden. Die Gummipuffer --5-- können auch weggelassen werden, wenn es die Umstände je nach Verwendungsart zulassen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Fussstütze mit einer Fussleiste, die an zwei parallel zueinander liegenden Tragarmen verstellbar ist,
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Führungsteilen (7) geführt sind, die, unter rechtem Winkel zu den Tragarmen (1) stehend, eine Längsverstellung der Fussleiste (6) entlang derselben zulassen, in dazu geneigter Lage jedoch selbstsperrend daran festgehalten sind.
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