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Die Erfindung bezieht sich auf eine Dungfördervorrichtung mit mindestens einem Waagrechtförderer, der eine mittels einer Kette in Förderrichtung hin- und herbewegbare Schubstange aufweist, die mit einem parallel zu ihr geführten Teil der Kette verbunden ist, mit mindestens einem dem Waagrechtförderer zugeordneten Hochförderer, der mindestens einen über einen Strang antreibbaren Mitnehmer aufweist, und mit einem Antrieb für die Förderer, wobei die Kette des Waagrechtförderers über ein Umlenkrad geführt ist, das mit einer waagrecht gelagerten Verbindungswelle gekoppelt ist, die in einem Abstand, der mindestens der Durchgangshöhe des im Waagrechtförderer zu fördernden Dunges entspricht, über der Schubstange angeordnet ist und mit der der Strang des Hochförderers gekoppelt ist.
Bei bekannten Dungfördervorrichtungen dieser Art, bei denen der Waagrechtförderer mit zugeordnetem Hochförderer von einem gemeinsamen Antrieb angetrieben werden, ist der vorhandene Antrieb schlecht ausgenutzt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Dungfördervorrichtung mit mindestens einem Waagrechtförderer und einem zugeordneten Hochförderer zu schaffen, bei der die bereits gestellte Antriebsleistung besser ausgenutzt werden kann.
Die Aufgabe ist bei einer Dungfördervorrichtung der eingangs genannten Art gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass mindestens ein zweiter Waagrechtförderer mit zugeordnetem Hochförderer vorgesehen ist, dass die Verbindungswelle des ersten Waagrechtförderers mit dem zugeordneten Hochförderer und die Verbindungswelle des zweiten Waagrechtförderers mit dem zugeordneten Hochförderer miteinander getrieblich gekoppelt sind und dass der Antrieb in seiner Antriebsrichtung umschaltbar ist. Dadurch, dass mindestens zwei Waagrechtförderer mit jeweils zugeordnetem Hochförderer mit ihren Verbindungswellen getrieblich gekoppelt und damit alle Förderer mittels des Antriebes antreibbar sind, kann der Antrieb besser ausgenutzt werden ; denn es werden hiebei nicht nur zwei, sondern zumindest vier Förderer durch einen einzigen Antrieb angetrieben.
Für jeden Waagrechtförderer mit zugeordnetem Hochförderer ist daher nicht mehr jeweils ein separater Antrieb erforderlich, was sonst unnötig kostenerhöhend wirkt und auch vermehrten Wartungsaufwand erfordert.
Schliesslich wird hiedurch auch eine gewisse Platzersparnis erzielt. Die Erfindung eröffnet somit die Möglichkeit, entsprechend der gewünschten Anzahl der miteinander zu koppelnden Waagrechtförderer mit jeweils zugeordnetem Hochförderer ohne grossen Aufwand einfach die Verbindungswellen der einzelnen Systeme getrieblich miteinander zu koppeln. Diese getriebliche Kopplung kann im einfachsten Fall durch eine Verbindungsmuffe zwischen den waagrechten Verbindungswellen geschehen.
Durch die Erfindung wird somit der Weg für eine etwa baukastenartig zusammenstellbare Dungfördervorrichtung erschlossen ; denn der Käufer hat es nunmehr in der Hand, wenn der Bedarf noch nicht besteht, zuerst einmal einen Waagrechtförderer mit zugeordnetem Hochförderer anzuschaffen und später, bei entsprechendem Bedarf, einen weiteren Waagrechtförderer mit zugeordnetem Hochförderer gleicher Art, der jedoch keinen eigenen Antrieb aufweist und daher preislich wesentlich günstiger ist, hinzuzunehmen und beide Systeme selbst zusammen zu koppeln. Die Kopplung kann hiebei in denkbar einfacher Weise auch von Nichtfachleuten vorgenommen werden und ist ausserordentlich billig. Durch die Erfindung wird ferner erreicht, dass sich nunmehr mehrere Förderer baukastenartig zusammenkoppeln lassen, ohne dass hiebei jeweils besondere Umbauten im Stall erforderlich sind.
Dadurch, dass der Antrieb in seiner Antriebsrichtung umschaltbar ist, wird erreicht, dass als Antrieb wahlweise entweder ein umschaltbarer Motor oder ein Kolbentrieb benutzt werden kann, so dass die Dungfördervorrichtung gemäss der Erfindung den verschiedensten gegebenen Verhältnissen angepasst werden kann, ohne dass besondere konstruktive Änderungen vorgenommen werden müssen.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann als zweiter Waagrechtförderer ein Schubstangenförderer vorgesehen sein, der dem ersten parallelgeschaltet ist. Bei dieser Anordnung ist es besonders einfach, die Verbindungswellen mit einfachen getrieblichen Mitteln miteinander zu koppeln.
Insbesondere dann, wenn bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung die Schubstange des zweiten Waagrechtförderers im gleichen Förderkanal wie die Schubstange des ersten Waagrechtförderers und parallel zu dieser angeordnet ist, ist die Kopplung der Verbindungswellen besonders einfach herzustellen. Aber auch dann, wenn beide Waagrechtförderer in zueinander etwa parallelen Kanälen angeordnet sind, ist eine einfache Kopplung der Verbindungswellen möglich.
Gemäss einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung können die Ketten der Waagrechtförderer miteinander verbunden sein. Hiedurch wird eine besonders einfache Verbindung der beiden Waagrechtförderer geschaffen, wobei die zum Verbinden der beiden Waagrechtförderer, insbesondere bei Ausbildung als Schubstangenförderer, notwendigen Umlenkräder gleichzeitig als Umlenkräder für den Antrieb der Verbindungswellen benutzt werden können. Man erhält so auf eine ganz einfache Weise die getriebliche Kopplung von zwei Verbindungswellen zweier Waagrechtförderer.
Bleibt hiebei die verbundene Kette in einer horizontalen Ebene, so dass sie um in dieser Ebene umlaufende Umlenkräder geführt wird, dann kann vorgesehen sein, dass zum getrieblichen Koppeln der beiden Verbindungswellen jede Verbindungswelle ein Kegelrad trägt, dass jedes Kegelrad mit je einem Kegelrad in Eingriff steht, das am oberen Ende je einer vertikalen Welle befestigt ist, die je ein Umlenkrad für die verbundenen Ketten der beiden Waagrechtförderer trägt. Diese Anordnung ist einfach im Aufbau und eignet sich
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Bedienungsperson der Vorrichtung, als Ablagestelle für Werkzeug, Schaufeln od. dgl. oder auch einfach zum Durchlaufen, ist diese Art der getrieblichen Kopplung der Verbindungswellen günstig.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann als Antrieb in an sich bekannter Weise ein an einem Mitnehmer, vorzugsweise an einer Schubstange angreifender Kolbentrieb vorgesehen sein.
Durch den Einsatz eines Kolbentriebes kann bei niedrigem Preis die erforderliche Antriebsleistung, beispielsweise zum Antrieb zweier Waagrechtförderer mit jeweils zugeordnetem Hochförderer, ohne Schwierigkeiten bereitgestellt werden. Darüber hinaus ist ein als Kolbentrieb ausgebildeter Antrieb wartungsarm. Bei dieser Ausbildung des Antriebes kann es gemäss einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung von Vorteil sein, wenn an der Kette des Waagrechtförderers mit einem Umsteuerventil zusammenwirkende Umsteuernocken zum Umsteuern des Kolbentriebes vorgesehen sind. Auf diese Weise ist der Kolbentrieb mit ausserordentlich einfachen Mitteln umsteuerbar.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung von in den Zeichnungen stark schematisch vereinfacht dargstellten Ausführungsbeispielen im einzelnen erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht eines Hochförderers eines ersten Ausführungsbeispiels einer Dungfördervorrichtung mit dem dem Hochförderer benachbarten Ende eines Waagrechtförderers ; Fig. 2 eine perspektivische, schematische Darstellung der Kopplung und des Antriebes beider Förderer des ersten Ausführungsbeispieles ; Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispieles ; Fig. 4 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung eines dritten Ausführungsbeispieles ; Fig. 5 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung eines vierten Ausführungsbeispieles ;
Fig. 6 und 7 eine senkrecht zur Zeichenebene der Fig. 5 gesehene Seitenansicht bzw. eine Draufsicht auf die Seilführung im Bereich der vertikalen Schwenkachse des Hochförderers des vierten Ausführungsbeispieles in vergrösserter Darstellung ; die Fig. 8 und 9 perspektivische Darstellungen eines fünften bzw. sechsten Ausführungsbeispieles ; Fig. 10 eine perspektivische Darstellung eines siebenten Ausführungsbeispieles ; Fig. 11 eine der Fig. 10 entsprechende Darstellung eines achten Ausführungsbeispieles ; Fig. 12 eine vergrösserte, perspektivische Darstellung von Bremseinrichtungen am Umlenkrad der Kette des achten Ausführungsbeispieles und Fig. 13 eine perspektivische Darstellung der Bremseinrichtung nach Fig. 12.
Das in den Fig. l und 2 dargestellte erste Ausführungsbeispiel einer Dungfördervorrichtung nach der Erfindung weist einen Waagrechtförderer--l--und einen um eine vertikale Achse--2--schwenkbar gelagerten Hochförderer --3-- auf.
Der Waagrechtförderer--l--weist eine in einem in den Zeichnungen nicht näher dargestellten Kanal in ihrer Längsrichtung hin- und herbewegbare Mitnehmerstange--4--auf, an der Mitnehmer--5--mit ihrem einen Ende schwenkbar angelenkt sind. Zum Hin- und Herbewegen der Schubstange --4-- greifen an mit der Schubstange--4--fest verbundenen, nach oben ragenden Ansätzen--6--über Spannfedern--7--die beiden Enden einer Kette --8-- an, von der eine Schlaufe im Zw-schenraum zwischen zwei Umlenkräder --9-- zu einem Umlenkrad-11-geführt ist, das von der Schlaufe der Kette --8-- halb umschlungen wird.
Das Umlenkrad --11-- ist auf einer Verbindungswelle --12-- eines in seiner Drehrichtung
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beiden Seile auf ihre Seiltrommel aufgewickelt und das andere von ihrer Seiltrommel abgewickelt wird. Jedes der beiden Seile--18 und 19--ist um je eine gemeinsame zur Förderrichtung des Waagrechtförderers--l-- senkrechte, waagrechte, im Ständer --14-- gelagerte Achse drehbar gelagerte Umlenkrolle--21--nach unten in eine vertikale Richtung umgelenkt, die unmittelbar der Schwenkachse--2--des Hochförderers --3-- benachbart ist.
Anschliessend ist jedes der beiden Seile--18 und 19--je um eine zweite Umlenkrolle --22-- umgelenkt, die beide auf einer im um die Achse--2--schwenkbaren Gestell--23--des Hochförderers --3-- gelagerten gemeinsamen Achse drehbar gelagert sind. Von der einen der beiden Umlenkrollen --22-- ist das Seil-18-über ein federelastisches Ausgleichselement --24-- mit dem vorderen Ende eines Wagens--25--verbunden, der längs dem Gestell--23--des Hochförderers hin- und
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--19-- führtGestelles --23-- und von dieser zum Wagen-25--, wo es unmittelbar mit dem vorderen Ende des Wagens verbunden ist.
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Die beiden Seiten--18 und 19-- sind hiebei so an ihren Trommeln --16 bzw. 17--befestigt, dass, wenn sich die Welle --12-- in einer Richtung dreht, bei der die Schubstange --4-- sich in der Förderrichtung bewegt, der Wagen--25--eine gleichsinnige Bewegung in der Förderrichtung des Hochförderers--3--ausführt. Weiterhin sind die Durchmesser des gleichzeitig ein Antriebsrad bildenden Umlenkrades --11-- und der Trommeln --16 und 17-- so bemessen, dass einem Förderhub der Schubstange --4-- ein Förderhub des Wagens --25-- zugeordnet ist. Durch die oben beschriebene, überaus einfache Kopplung des Waagrechtförderers mit dem Hochförderer wird damit ein synchroner Lauf beider Förderer mit einfachsten Mitteln erreicht.
Durch die Anordnung der beiden Umlenkrollenpaare--21 und 22--wird erreicht, dass der Hochförderer--3--um die Schwenkachse --2-- ohne Schwierigkeiten um 1800 und mehr geschwenkt werden kann, so dass er auch im spitzen Winkel zum Waagrechtförderer fördern kann.
Das in Fig. 3 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel lediglich dadurch, dass hier eine endlose Kette--108--mit einem Trum parallel zur Schubstange--104-geführt ist und an einem Ansatz--106--der Schubstange angreift. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die im Ständer --14-- drehbar gelagerte Welle --12-- unabhängig vom Antriebsmotor--113--gelagert und trägt ein Kettenrad--132--, das über eine Kette--133--vom Motor--113--angetrieben wird.
Gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel hat dies den Vorteil, dass hier ohne Zahnradgetriebe für den Antrieb der Welle --112-- eine von der Drehzahl des Motors --113-- abweichende Drehzahl gewählt werden kann.
Im übrigen entspricht das zweite Ausführungsbeispiel im wesentlichen dem ersten Ausführungsbeispiel.
Das in Fig. 4 dargestellte dritte Ausführungsbeispiel entspricht hinsichtlich der Verbindung der Schubstange - 204-mit der endlosen Kette --208-- über einen Ansatz --206-- und hinsichtlich der Lagerung der Welle --212-- dem zweiten Ausführungsbeispiel. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass beim dritten Ausführungsbeispiel als Antrieb nicht ein Motor-13 oder 113--, sondern ein Kolbentrieb-213-- vorgesehen ist. Das geschlossene Ende des Zylinders des Kolbentriebes--213--ist um eine waagrechte, zur Förderrichtung des Waagrechtförderers senkrechte Achse --234-- schwenkbar gelagert. Die Kolbenstange --235-- des Kolbentriebes --213- ist mit ihrem freien Ende mit dem Ansatz--206--verbunden.
Durch die Hin- und Herbewegung der Kolbenstange--235--wird nicht nur die Mitnehmerstange - hin-und herbewegt, sondern gleichzeitig auch die endlose Kette-208-, wodurch die Welle --212-- durch das Umlenkrad --211-- in entgegengesetzten Richtungen angetrieben und dadurch die Seile - 18 und 19-hin-und herbewegt werden.
Wie das ohne weiteres ersichtlich ist, kann auch beim ersten Ausführungsbeispiel an Stelle des Motors --13- ein Kolbentrieb--213--vorgesehen sein, der unmittelbar an der Schubstange --4--, z.B. über einen der Ansätze--6--, angreift.
Das in den Fig. 5 bis 7 dargestellte vierte Ausführungsbeispiel entspricht im wesentlichen dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel. Zur Vermeidung von Wiederholungen werden daher für Teile des vierten Ausführungsbeispieles, die Teilen des ersten Ausführungsbeispieles entsprechen, um 300 grössere Bezugszahlen verwendet, so dass durch diesen HInweis auf die Beschreibung des ersten Ausführungsbeispieles Bezug genommen wird.
Auch beim vierten Ausführungsbeispiel ist die Schubstange --304-- des Wassgrechtdförderers mittels der Kette --308-- mit dem Umlenkrad --311-- verbunden, das unmittelbar auf der Welle des Antriebsmotors
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Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel sind beim vierten Ausführungsbcispiel zum Umlenken eines jeden der beiden Seile--318 und 319--je zwei um vertikale Achsen drehbar gelagerte in einer gemeinsamen waagrechten Ebene liegende Umlenkrollen--321 und 322-- vorgesehen, wobei die beiden Rollen --321-beider Seile-318 und 319-um eine im Ständer-314-gelagerte gemeinsame Achse --336-- drehbar
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Hochförderers--3-zusammenfällt319-sind hiebei jeweils zwischen den beiden dem Seil zugeordneten Rollen-321 und 322-vorzugsweise in entgegengesetzten Richtungen hindurchgeführt.
Nach dem Verlassen der Rollen --322-- sind die beiden Seile--318 und 319--waagrecht bis zu einer um eine im Gestell--323--waagrecht gelagerte Achse drehbare Walze nach oben umgelenkt. Durch dise Rollenführung der beiden Seile-318 und 319-- wird in einer andern Weise als beim ersten Ausführungsbeispiel erreicht, dass der Hochförderer--303--um seine Schwenkachse --302-- beliebig geschwenkt werden kann, ohne dass dabei der Antrieb des Wagens-325des Hochförderers durch die Seile-318 und 319-- beeinträchtigt wird. Da ausserdem sowohl beim ersten als auch beim vierten Ausführungsbeispiel die Seile immer mit Spannungen in den Rillen der Rollen-21, 22 bzw.
321, 322-liegen, ist ein Abgleiten der Seile von den Rillen praktisch ausgeschlossen.
Ähnlich wie beim ersten Ausführungsbeispiel ist auch beim vierten Ausführungsbeispiel der Wagen --325-- des Hochförderers in zwei um eine waagrechte Achse --326-- schwenkbar miteinander verbundene
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--329-- trägt.Kolbentriebes --213-- vorgesehne sein. Besonders einfache Verhältnisse ergeben sich jedoch, wenn zum Umschalten des Kolbentriebes --213-- an der Kette --208-- mit einem in den Zeichnungen nicht dargestellten Umsteuerventil zusammenwirkende, ebenfalls nicht dargestellte Umsteuernocken vorgesehen sind.
Um dadurch auf die Beschreibung des ersten Ausführungsbeispieles Bezug nehmen zu können, werden in der folgenden Beschreibung des fünften Ausführungsbeispieles nach Fig. 8 diejenigen Teile dieses Ausführungsbeispieles die den Teilen des ersten Ausführungsbeispieles entsprechen, mit um 400 vergrösserten Bezugszahlen bezeichnet.
Beim fünften Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 sind mit der Schubstange --404-- des ersten waagrecht fördernden Schubstangenförderers --401-- die Schubstange -425a, 425b und 425c-von weiteren ebenfalls waagrecht fördernden Schubstangenförderern --403a, 403b und 403c--mittels einer einzigen Verbindungswelle --412-- gekoppelt, die, wie beim zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 3, von einem Motor - 413-- über eine Kette --433-- und ein Kettenrad --432-- antreibbar ist. Ebenso wie beim ersten Ausführungsbeispiel ist auch hier die Schubstange --404-- des ersten Förderers durch eine Kette--408- mit einem auf der Welle--412--befestigten Umlenkrad--411--verbunden. In gleicher Weise sind die
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Die weiteren Schubstangen--425a, 425b und 425c--der weiteren Schubstangenförderer --403a 403b bzw. 403c-sind bei diesem Ausführungsbeispiel im gleichen Förderkanal-430-wie die erste Schubstange --404-- des ersten Schubstangenförderers--401--parallel zu dieser angeordnet.
Bei der Darstellung des sechsten Ausführungsbeispieles in Fig. 9 sind die dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 entsprechenden Teile, ähnlich wie bei den Darstellungen der vorhergehenden Ausführungsbeispiele, mit um 500 grösseren Bezugszahlen bezeichnet.
Beim sechsten Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 ist ein erster waagrecht fördernder Schubstangenförderer - -501-- mit weiteren ihm sowohl parallel geschalteten Schubstangenförderern--503a und 503b--als auch ihm und diesen nachgeschalteten Hochförderern--503 bzw. 503'und 503"--mittels einer einzigen
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--512-- gekoppelt,- -513-- antreibbar ist.
Ebenso wie beim ersten Schubstangenförderer --501-- die Schubstange --504--, ähnlich wie beim zweiten Ausführungsbeispiel, durch eine Kette--508--mit einem auf der Verbindungswelle--512-befestigten Umlenkrad --511-- verbunden ist, sind auch die Schubstangen --525a und 525b-der weiteren Schubstangenförderer durch Ketten--519a bzw. 519b--mit auf der verbindungswelle --512-- befestigten Umlenkrädern --517a bzw. 517b-verbunden.
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529'und 529"-der Hochförderer-503Seiltrommeln-516, 517 bzw. 516', 517' bzw.
516", 517"-verbunden. Dadurch werden alle fünf weiteren Förderer vom Antriebsmotor--513--des ersten Förderers --501-- angetrieben.
Das fünfte und sechste Ausführungsbeispiel zeigen die vielfältigen Abwandlungsmöglichkeiten der erfindungsgemässen Kopplung von mehreren Förderern mit immer gleichbleibenden äusserst einfachen Bauelementen.
Die dem Umlenkrad --11-- des ersten Ausführungsbeispieles entsprechenden Umlenkräder aller übrigen Ausführungsbeispiele sowie die den Seiltrommeln-16 und 17-des ersten Ausführungsbeispieles entsprechenden Seiltrommeln der übrigen Ausführungsbeispiele können lösbar mit der jeweiligen Verbindungswelle --11-- verbunden sein, so dass durch ein Lösen dieser Verbindung wahlweise einer oder mehrer der miteinander gekoppelten Förderer vom gemeinsamen Antrieb abgeschaltet und dadurch die entsprechenden Förderer stillgelegt werden können.
Bei der Darstellung des im folgenden beschriebenen siebenten und achten Ausführungsbeispieles sind die dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 entsprechenden Teile mit um 600 bzw. 700 grösseren Bezugszahlen bezeichnet, so dass auch auf diese Weise auf die Beschreibung des ersten Ausführungsbeispieles Bezug genommen wird.
Das in Fig. 10 dargestellte siebente Ausführungsbeispiel weist einen Wassgrechtförderer --601-- und einen um eine vertikale in den Zeichnungen nicht dargestellte Achse schwenkbar gelagerten Hochförderer--603--
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auf.
In einem Kanal--641--ist eine Schlubstange --604 in ihrer Längsrichtung hin- und herbewegbar, an der Mitnehmer--605--mit ihrem einen Ende schwenkbar angelenkt sind. Zum Hin- und Herbewegen der
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--601-- umKanal--641--mit einem parallel verlaufenden Kanal--641a--verbindet, in dem eine zweite Schubstange --604a-- in der gleichen Weise wie die Schubstange --604-- hin- und herbewegbar angeordnet ist, an der Mitnehmer--605a--angelenkt sind.
Diese Schubstange--604a--ist mit der Kette--608--verbunden, die vorher, ähnlich wie am Ende des Kanals--641--, über ein dem Umlenkrad--610--entsprechendes Umlenkrad --610a-- nach oben, dann um ein dem Umlenkrad--611--entsprechendes Umlenkrad --611a-- und schliesslich um ein Umlenkrad--609a--geführt ist. Zum Rückführen der Schubstangen - 604 und 604a-sind zur Bildung eines geschlossenen Getriebezuges ihre in den Zeichnungen nicht dargestellten hinteren Enden durch eine Kette, ähnlich wie die vorderen Enden, miteinander verbunden, nur dass dort die Umlenkung um den Umlenkrädern--611 und 611a--entsprechende Räder weggelassen ist.
Jedes der beiden Umlenkräder --611 und 611a--ist auf einer Verbindungswelle--612 bzw. 612a-befestigt. Die Welle --612-- wird von einem in seiner Drehrichtung umschaltbaren Motor --613-angetrieben, der auf einem Ständer --614-- befestigt ist.
Die Wellen--612 und 612a--sind in am Ständer --614-- bzw. an einem entsprechenden andern Ständer befestigten, in den Zeichnungen nicht dargestellten Lagern gelagert.
Zwischen je zwei solchen Lagern sind auf jeder der beiden Wellen je zwei Trommeln--616 und 617 bzw.
616a und 617a--befestigt. Mit der Trommel--616--ist das eine Ende eines Seiles--618--und mit der
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abgewickelt wird.
Die beiden andern Enden der Seile--618 und 619--sind mit einem Mitnehmer--629--des Hochförderers --603-- verbunden, wobei das Seil--618--um ein in den Zeichnungen nicht dargestelltes
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--603-- umgelenktTrommel--617--ein Herunterziehen des Mitnehmers--629--bewirkt. Entsprechend sind die beiden Seile --618a und 619a--der Verbindungswelle--612a--mit einem in den Zeichnungen nicht dargestellten Mitnehmer eines ebenfalls nicht dargestellten Hochförderers verbunden.
Die Wellen-612 und 612a--, die Trommeln --616,617--, sowie --616a und 617a--, sowie der Motor--613--und das ihn mit der Verbindungswelle--612--verbindende Getriebe sind in einer solchen Höhe über der benachbarten Schubstange--604 und 604a--angeordnet, dass der lichte Abstand über dem Boden der Kanäle --641 und 641a--mindestens der Durchgangshöhe des in den Waagrechtförderern--601 und 601a-- zu fördernden Dunges entspricht.
Die Durchmesser der Umlenkräder --611 und 611a--, sowie der Trommeln--616 und 617--, sowie 616a und 617a--sind so bemessen, dass einem Förderhub der Schubstange--604 oder 604a--ein Förderhub des Mitnehmers des zugehörigen Hochförderers entspricht.
Während des Betriebes wird am Ende eines jeden Förder- oder Rückhubes der Schubstangen--604 und 604a--, der Motor--613--umgeschaltet. Der bei einem Förderhub der einen Schubstange geförderte Dung wird beim nächsten mit dem Förderhub der Schubstange synchron laufenden Förderhub des Mitnehmers des
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Bei dem in Fig. 11 dargestellten Ausführungsbeispiel ist in ähnlicher Weise wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 ein dem Waagrechtförderer --701-- parallel geschalteter zweiter Waagrechtförderer zugeordnet, der jedoch aus Einfachheitsgründen in den Zeichnungen nicht dargestellt ist. Jedem der beiden Waagrechtförderer ist ein Hochförderer zugeordnet, wie das für den Fall des Waagrechtförderers --701-- durch den Hochförderer --703-- in Fig. 10 dargestellt ist.
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waagrechten Ebene umlaufende Umlenkräder --709-- umgelenkt ist.
Die Umlenkräder --709-- sind hiebei an den unteren Enden von vertikal gelagerten Wellen--712--befestigt, die an ihrem oberen Ende ein
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Kegelrad--743--tragen, das mit einem Kegelrad --744-- kämmt, das an dem Ende einer waagrecht gelagerten Verbindungswelle --745-- befestigt ist, die die beiden Trommeln--716 und 717--für die Seile --718 und 719--trägt.
Eine entsprechende Anordnung von Seiltrommeln für den Antrieb des Mitnehmers des Hochförderers ist an dem zweiten in den Zeichnungen nicht dargestellten Waagrechtförderer vorgesehen.
Im Kanal --742-- bildet die Kette --704-- eine in den Zeichnungen nicht dargestellte Schlaufe nach oben und ist dort über ein Antriebskettenrad geführt, das mit einem umschaltbaren Antriebsmotor verbunden ist.
Dadurch werden durch die Hin- und Herbewegung der Kette--708--die mit dieser verbundenen Schubstangen der waagrechten Schubstangenförderer und der von den Seilen--718 und 719--angetriebene Mitnehmer des Hochförderers hin und her bewegt.
Durch die dauernden Belastungen wird die Kette--708--gestreckt, so dass sie mit der Zeit eine grössere Länge erhält. Dies hat zur Folge, dass, wenn die Kette nicht laufend nachgespannt wird, sie schliesslich so locker wird, dass sie vom Umlenkrad --709-- abrutscht. Um dies zu vermeiden, greift an der Kette --708-- vor und nach dem Umlenkrad je eine Bremseinrichtung --746-- an. Jede dieser Bremseinrichtungen weist zwei Bremsbacken--747 und 748--auf. Der Bremsbacken--747--einer jeden der beiden Bremseinrichtungen
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hindurchgreifen und an ihren aus dem zweiten Backen vorstehenden freien Enden mit Gewinden für Schraubenmuttern--751--versehen sind.
Zwischen den Schraubenmuttern--751--und dem Backen
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Kette über die ganze Backenfläche erstreckende Nuten--753--vorgesehen. In der Mitte des Bodens einer jeden Nut-753-ist eine sich über die ganze Länge dieser erstreckende schmälere Nut-754vorgesehen. Die Nuten--753--der beiden Bremsbacken--747 und 748--bilden zusammen einen waagrechten Durchlaufspalt für die waagrechten Glieder der Kette-708--. Die Nuten --754-- bilden
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geklemmt werden, so dass die Bremsbacken-747 und 748-eine Bremswirkung auf die Kette-708ausüben.
Je nach der Drehrichtung des an dem im Kanal--742--befindlichen Kettentrum angreifenden Antriebes wird die Kette entweder an dem im Kanal --742-- liegenden Kettentrum oder an dem im Kanal--741-- liegenden Kettentrum gezogen. In jedem Fall muss die Bremswirkung beider Bremseinrichtungen--746--
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--746-- gespannt--708-- immer einwandfrei in ihrer Ebene ausgerichtet, so dass die Kette in der richtigen Lage dem Umlenkrad --709-- zugeführt wird und gleichzeitig auch gegebenenfalls an der Kette befestigte Schaltnocken --755-- richtig ausgerichtet werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Dungfördervorrichtung mit mindestens einem Waagrechtförderer, der eine mittels einer Kette in Förderrichtung hin- und herbewegbare Schubstange aufweist, die mit einem parallel zu ihr geführten Teil der Kette verbunden ist, mit mindestens einem dem Waagrechtförderer zugeordneten Hochförderer, der mindestens einen über einen Strang antreibbaren Mitnehmer aufweist, und mit einem Antrieb für die Förderer, wobei die Kette des Waagrechtförderers über ein Umlenkrad geführt ist, das mit einer waagrecht gelagerten Verbindungswelle gekoppelt ist, die in einem Abstand, der mindestens der Durchgangshöhe des im
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Waagrechtförderer (503a, 503b) mit zugeordnetem Hochförderer (503', 503") vorgesehen ist, dass die Verbindungswelle (512)
des ersten Waagrechtförderers mit dem zugeordneten Hochförderer und die Verbindungswelle des zweiten Waagrechtförderers mit dem zugeordneten Hochförderer miteinander getrieblich gekoppelt sind und dass der Antrieb (513) in seiner Antriebsrichtung umschaltbar ist.
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