AT309760B - Befestigung von Dachziegeln - Google Patents

Befestigung von Dachziegeln

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AT309760B
AT309760B AT967671A AT967671A AT309760B AT 309760 B AT309760 B AT 309760B AT 967671 A AT967671 A AT 967671A AT 967671 A AT967671 A AT 967671A AT 309760 B AT309760 B AT 309760B
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bent
fastening
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Ernst Frieden
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Befestigung eines Dachziegels mittels Klammer. 



   Nebeneinander oder übereinander eingedeckte Dachziegel müssen am Unterbau oder am darunterliegenden Ziegel befestigt werden, was zu Problemen führt, da die Unterseite des Ziegels oder der darunterliegende Unterbau bzw. der überdeckte Teil des unteren Ziegels im Moment des Einziegelns des Daches nicht zugänglich sind. Es ist bekannt, den Ziegel mittels ihn umfassenden oder mindestens auf seiner Oberseite angeordneter Klammern zu befestigen. Dies hat den Nachteil, dass die Glätte der Oberfläche gestört wird, was bei Ziegeln nicht erwünscht ist. Eine weitere, bekannte Möglichkeit der Befestigung besteht darin, die Unterseite des Ziegels mit Anhängeorganen zu versehen, was in der Herstellung teuer ist und keine gute Befestigung gewährleistet. 



   Eine erfindungsgemässe Befestigung von Dachziegeln zeichnet sich dadurch aus, dass der Ziegel eine Kammer aufweist, die an der Unterseite des Ziegels eine engere Öffnung hat als die Kammer breit ist, und dass die Klammer aus einem gebogenen, federnden Band besteht, wovon ein Teil als Befestigungsfläche an der Unterlage-Dachlatte oder überdeckter Ziegel-und mindestens ein Ende als abspreizbarer Teil ausgebildet ist. 



   In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsbeispiele von Befestigungen dargestellt. Es zeigen Fig. l eine Stirnansicht auf eine Befestigung mit einseitig wirkender Klammer, Fig. 2 eine Stirnansicht auf eine Befestigung mit zweiseitig wirkender Klammer, Fig. 3 dieselbe Befestigung im Montagezustand und Fig. 4 eine Schnittansicht nach der Linie IV-IV in Fig. 2. 



   Der Ziegel vorzugsweise aus Kunststoff, weist eine   Kammer--2--auf   mit an seiner Unterseite angeordneter Öffnung--3--. Mit--4--ist eine Latte des Tragwerkes eines Daches oder ein Ziegel einer darunterliegenden Ziegelreihe bezeichnet. In dieser Unterlage ist die Klammer-5 oder 6-mit ihrem Fuss --7-- befestigt, was durch Kleben, Eingiessen, Vernieten, Verschrauben   od. dgl.   erfolgen kann. Die Klammer ist aus einem federnden Stahlband gebogen und weist in Stirnansicht gesehen eine auf dem Kopf stehende T-Form auf. Je nachdem, ob es sich um eine   Doppel--5-oder Einfachklammer-6-handelt,   ist das, bzw. sind die freien Enden des senkrechten   Schenkels--8--zweimal   je um 1800 gegen den Schenkel zu umgebogen. 



  Dabei ist der   Teil--9--zwischen   der ersten Umbiegung--a--und der zweiten   Umbiegung--b--kleiner   als die Länge des Schenkels-8--, aber grösser als der   Teil-10-von   der zweiten Umbiegung-b-bis zum Ende--c--des Metallbandes. Gleichzeitig muss aber noch die Bedingung erfüllt sein, dass die Differenz 
 EMI1.1 
 --8-- undmöglich ist. 



   Zur Befestigung eines Ziegels wird auf der Unterlage oder unterem Ziegel, eine Klammer mit ihrem waagrechten   Balken --7-- derart   befestigt, dass der senkrechte   Schenkel --8-- aufwärts   steht. Die umgebogenen   Teile--9   und   10--liegen   dabei gegen den   Schenkel --8-- an,   in welcher Stellung sie vom   Ring --88-- gehalten   werden. Wie Fig. 3 zeigt, kann nun die   Öffnung-3-der Kammer-2-über   die   Klammer--5--abgesenkt   werden. Da die Öffnung--3--der Kammer grösser ist als die Dicke von Schenkel   - 8-und Teilen-9   und   10-zusammen,   aber kleiner als die Aussenmasse des   Ringes-88--,   wird dabei der   Ring --88-- nach Unten   abgestreift.

   Sobald die umgebogenen   Teile-9, 10- durch   die Öffnung in die 
 EMI1.2 
 der Kammerwand an. 



   Der Ziegel-l-ist gegen Abheben an der   Unterlage --4-- befestigt.   Zum Wegnehmen muss entweder der Ziegel zerstört werden oder die Kammer muss an einer Stirnseite zugänglich sein. Die ausgespreizten Teile können dann mit einer Zange zurückgebogen werden. 



   Die Klammer kann einseitig--6--oder doppelseitig--5--wirkend ausgebildet sein. Im ersteren Fall benötigt man eine kleinere Kammer und die Öffnung muss nahe einer Seitenwand liegen (Fig. l). 



   Durch die beschriebene Befestigung jedes einzelnen Ziegels ist es möglich, Ziegel aus leichterem Baustoff herzustellen, da Windeinflüsse grösstenteils vernachlässigt werden können,   d. h.   der Wind kann den Ziegel nicht anheben. 



   Wie bereits erwähnt, deckt bei reihenweise übereinander eingedeckten Dachziegeln der untere Ziegelteil der Ziegel der oberen Reihe den oberen Ziegelteil der Ziegel der unteren Reihe ab. Die Klammer ist deshalb auf der Oberfläche vorzugsweise im obersten Viertel der Ziegel angeordnet. Dabei kann die Oberkante dieses Ziegels zweimal um 90  von der Klammer weg abgebogen sein. Diese Abbiegung umgreift eine Dachlatte, wodurch der Oberteil des Ziegels, an dem sich die Klammer für den nächsten Ziegel befindet, festgehalten ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 2> in T-Form gebogenen Band besteht, wobei das Ende (9,10) des senkrechten Schenkels (8) zweimal nacheinander je um 1800 gegen die Schenkel zu federnd umgebogen ist, zwecks späteren Aufspreizens zu einem spitzen Winkel (Fig. 1). EMI2.1 doppelt nebeneinander geführt eine T-Form bildet und die beiden Bandenden vom freien Ende des senkrechten Schenkels (8) aus je zweimal um 1800 gegen diesen Schenkel zu federnd umgebogen sind, zwecks späteren Aufspreizens zu einem spitzen Winkel (Fig. 2). EMI2.2 erster Umbiegung (a) um 1800 und zweiter Umbiegung (b) um 1800 kürzer ist als der T-Schenkel (8) aber länger als der Teil (10) von der zweiten Umbiegung (b) bis zur Endkante (c) des Bandes.
    EMI2.3 Länge des T-Schenkels (8) und des Teiles zwischen den beiden Umbiegungen (a, b) grösser ist als die Dicke des Bodens der Kammer (2). EMI2.4 Öffnung (3) der Kammer (2) annähernd in der Mitte der Bodenfläche dieser Kammer angeordnet ist (Fig. 2 und 3). EMI2.5 Kammer (2) grösser ist als die Dicke des T-Schenkels (8) mit den umgebogenen Teilen (9,10), aber kleiner als der Umfang des Ringes (88) ist. EMI2.6 eine annähernd in der Dachziegelerstreckung liegende Bodenfläche aufweist.
    11. Befestigung nach den Ansprüchen 1 bis 9 bei einem Dach mit reihenweise überdeckten Ziegeln, EMI2.7
AT967671A 1971-10-06 1971-11-09 Befestigung von Dachziegeln AT309760B (de)

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CH1459371A CH543655A (de) 1971-10-06 1971-10-06 Dacheindeckungselement mit Befestigungsklammer
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AT309760B true AT309760B (de) 1973-09-10

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