AT309530B - Bremse für Fördereinrichtungen - Google Patents

Bremse für Fördereinrichtungen

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AT309530B
AT309530B AT759270A AT759270A AT309530B AT 309530 B AT309530 B AT 309530B AT 759270 A AT759270 A AT 759270A AT 759270 A AT759270 A AT 759270A AT 309530 B AT309530 B AT 309530B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
brake
brake system
pressure
main
systems
Prior art date
Application number
AT759270A
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Ing Planer
Karl Dub
Original Assignee
Waagner Biro Ag
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H9/00Brakes characterised by or modified for their application to special railway systems or purposes
    • B61H9/02Brakes characterised by or modified for their application to special railway systems or purposes for aerial, e.g. rope, railways
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/12Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
    • B60T7/124Brakes for railway vehicles coming into operation in case of accident, derailment or damage of rolling stock or superstructure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Bremse für Fördereinrichtungen, insbesondere pneumatisch oder hydraulisch betätigte Reibungsbremse für Fahrzeuge, wie z. B. Standseilbahnen, mit zwei oder mehreren Bremssystemen, von denen jeweils eines als Haupt- und eines als Nebenbremssystem wirksam ist, wobei bei gleichzeitiger Betätigung beider Systeme das Nebenbremssystem gegenüber dem Hauptbremssystem verzögert in Eingriff kommt. 



   Es sind Bremsen mit mehreren Bremskreisen bekannt, die jedoch den Nachteil aufweisen, dass sämtliche Bremskreise der Fördereinrichtung gleichzeitig einfallen, so dass Schäden an Material und Menschen durch die rasche Bremsung unvermeidbar erscheinen. Es ist ferner eine Bremse mit einem Kraftspeicher bekannt, die eine zeitlich verschobene Bremsung der einzelnen Räder bewirkt. Diese Bremse kann jedoch teilweise versagen, so dass die Bremswirkung absinkt. 



   Die Erfindung vermeidet den angeführten Nachteil und ist dadurch gekennzeichnet, dass das Haupt- und das Nebenbremssystem, wie an sich bekannt, als Zwei- oder Mehrkreisbremsanlage mit je einem aus einer Druckmittelquelle gespeisten Druckspeicher und an diesen angeschlossenem Bremsventil ausgebildet ist, welches bei seiner Betätigung den Druckraum der zugeordneten Reibungsbremse beaufschlagt bzw. entlastet, und dass parallel zu der im Nebenbremssystem angeordneten Verzögerungseinrichtung eine diese Einrichtung umgehende Leitung mit einem durch die einander entgegenwirkenden Drücke der beiden Druckspeicher gesteuerten Umschaltorgan vorgesehen ist, welches bei überwiegendem Druckabfall im Hauptbremssystem den Druckmitteldurchgang durch die Umgehungsleitung freigibt.

   Vorzugsweise umfasst das Umschaltorgan einen Steuerzylinder mit auf gegenüberliegenden Seiten von den Drücken der Speicher überwachenden Schalter. Gemäss einem weiteren Erfindungsmerkmal ist für die Zeitverzögerung im Nebenbremskreis zwischen dem Speicher und dem Bremsventil ein an sich bekanntes Drosselorgan, wie z. B. Drosselrückschlagventil, angeordnet. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise und schematisch in Form eines Schaltbildes dargestellt.
Im Schaltbild ist ein Hauptbremssystem bestehend aus der   Druckanzeigeeinrichtung --1--,   dem Schaltventil--2--, dem   Druckspeicher--3--und   dem   Bremszylinder--4--sowie   den zugehörigen Leitungen, und ein Nebenbremssystem bestehend aus der Druckanzeigeeinrichtung--5--, dem Schaltventil   --6--,   dem   Druckspeicher--7--und   dem   Bremszylinder--8--sowie   den zugehörigen Leitungen dargestellt. Diese Systeme werden von einer   Druckerzeugungseinrichtung --13-- mit   dem nötigen Druckmedium versorgt, welches in den Speichern--3 und 7--gespeichert wird.

   Bei Betätigung der Schaltventile--2 und 6-werden die Bremszylinder-4 und   8-vom   Druckmedium beaufschlagt. Der Bremszylinder--8--, der im Nebenbremssystem angeordnet ist, wird verzögert angespeist, da in seiner 
 EMI1.1 
    --10-- istUmgehungsleitung --11-- vorgesehen,   in der ein Umschaltorgan--9--angeordnet ist.

   Dieses Umschaltorgan   - -9-- umfasst   einen   Schalter --15-- und   einen   Steuerzylinder-16--.   Solange im Hauptbremssystem der normale Bremsdruck herrscht, ist der   Steuerzylinder --16-- voll beaufschlagt   und das Schaltorgan--15-hält die   Umgehungsleitung --11-- unterbrochen.   Bei einem Druckabfall im Hauptbremssystem schaltet der   Steuerzylinder --16-- und   damit das   Schaltorgan --15-- um,   so dass die   Umgehungsleitung --11-- für   die Drosseleinrichtung --10-- frei wird. In diesem Moment wird der Bremszylinder --8-- über das Schaltorgan voll beaufschlagt und übernimmt die Funktion des Hauptbremssystems. Jeder Bremskreis ist in der Lage, das Fahrzeug allein zum Stillstand zu bringen.

   Durch Veränderung der Einfallzeit kann der Nebenbremskreis beliebig den Gegebenheiten angepasst werden und sogar nach Beendigung des Bremsvorganges durch den Hauptbremskreis als reine Haltebremse dienen. 
 EMI1.2 
   --14-- der--18-- der Schaltventile-2 und 6-umlegt.    



   Die Erfindung bewirkt einen verzögerten Eingriff des Nebenbremssystems, so dass bei Bremsungen die Beschädigung von Brücken bzw. das Ausreissen von Schienen weitestgehend vermieden wird und ein sicheres Stillsetzen des Fahrzeuges auch auf der steilsten Steigungsstufe erreicht wird. Dadurch eignet sich die   erfindungsgemässe   Bremse für Standseil- und Zahnradbahnen besonders. 



   Die Erfindung ist nicht nur für die Anwendung bei Standseilbahnen gedacht, sie kann ganz allgemein im Fahrzeugbau angewendet werden, wo bei Ausfall eines Bremssystems das zweite Bremssystem automatisch sofort nach Auftreten des Gebrechens die Funktion des ersten Bremssystems übernimmt. Für dieses zweite Bremssystem ist kein zusätzliches Auslöseglied und kein zusätzliches Energieversorgungssystem notwendig. 



   Die Erfindung ist keineswegs auf die Verwendung eines einzigen Bremszylinders eingeschränkt. Es können im Schaltbild beliebig viele parallel geschaltete Bremszylinder eingebaut werden. Ebenso können auch mehrere Führerstände bzw. ein dritter und vierter Bremskreis in einer grösseren   erfindungsgemässen   Bremsanlage eingebaut werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Bremse für Fördereinrichtungen, insbesondere pneumatisch oder hydraulisch betätigte Reibungsbremse für Fahrzeuge, wie z. B. Standseilbahnen, mit zwei oder mehreren Bremssystemen, von denen jeweils eines als Haupt- und eines als Nebenbremssystem wirksam ist, wobei bei gleichzeitiger Betätigung beider Systeme das Nebenbremssystem gegenüber dem Hauptbremssystem verzögert in Eingriff kommt, dad ur ch ge ke nn- zeichnet, dass das Haupt- und das Nebenbremssystem, wie an sich bekannt, als Zwei- oder Mehrkreisbremsanlage mit je einem aus einer Druckmittelquelle gespeisten Druckspeicher (3,7) und an diesen angeschlossenem Bremsventil (2,6) ausgebildet ist, welches bei seiner Betätigung den Druckraum der zugeordneten Reibungsbremse (Bremszylinder 4,8) beaufschlagt bzw.
    entlastet, und dass parallel zu der im Nebenbremssystem angeordneten Verzögerungseinrichtung (10) eine diese Einrichtung umgehende Leitung (11) mit einem durch die einander entgegenwirkenden Drücke der beiden Druckspeicher (3,7) gesteuerten Umschaltorgan (9) vorgesehen ist, welches bei überwiegendem Druckabfall im Hauptbremssystem den Druckmitteldurchgang durch die Umgehungsleitung (11) freigibt. EMI2.1 einstellbar ist und dass durch die betriebsmässige Verstellung der Drosseleinrichtung (10) die Anpassung der Bremse an die Belastung der Fördereinrichtung erfolgt. EMI2.2 Druckerhöhungseinrichtung (13) angeschlossen ist, welche von Hand oder Fuss des Fahrzeugführers betätigbar ist und die Speicher (3,7) beaufschlagt.
    EMI2.3 bis 4,5 bis 8) Bremsventile (2,6) angeordnet sind, die über ein mechanisches Gestänge (12) an einer Handauslösung (14) und an einer automatischen Auslösung (2) angeschlossen sind.
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