AT308559B - Mehrstufige Freilaufnabe mit Geschwindigkeitswechsel für Fahrräder - Google Patents

Mehrstufige Freilaufnabe mit Geschwindigkeitswechsel für Fahrräder

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AT308559B
AT308559B AT1110668A AT1110668A AT308559B AT 308559 B AT308559 B AT 308559B AT 1110668 A AT1110668 A AT 1110668A AT 1110668 A AT1110668 A AT 1110668A AT 308559 B AT308559 B AT 308559B
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ratchet wheel
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine mehrstufige Freilaufnabe mit Geschwindigkeitswechsel für Fahrräder, enthaltend eine Anzahl von Kettenrädern verschiedener Zähnezahl, die wahlweise mittels einer Kette angetrieben werden können, eine Umschalteinrichtung, bestehend aus einem ersten Klinkengesperre, durch das die Drehung des jeweils angetriebenen Kettenrades direkt auf die Nabe des Fahrrades übertragen wird und einem zweiten Klinkengesperre, das die Drehung des Kettenrades unter Änderung der Geschwindigkeit über ein Planetengetriebe auf die Nabe des Fahrrades überträgt, wobei eines dieser Gesperre, das als Schnellgang-Klinkengesperre wirkt, aus einem Sperrad und einer Klinke besteht, sowie auf diese Klinke einwirkenden, unter Federkraft stehenden Fliehgewichten,

   die in Abhängigkeit von der Antriebsgeschwindigkeit des Fahrrades aus einer Ruhelage in eine ausgeschwenkte Lage und umgekehrt bringbar sind. 



   Ein bekanntgewordener Freilauf dieser Art, dessen Umschaltvorrichtung vollautomatisch arbeitet, also mit automatischer Umschaltung sowohl auf Schnellgang als auch auf Langsamgang, ist mit der Unvollkommenheit behaftet, dass bei Lauf des Fahrrades mit wechselnden Geschwindigkeiten im Bereich der kritischen Umschaltgeschwindigkeit herum, also um jene herum, bei der das Fliehgewicht zu wirken beginnt, die Art der Kraftübertragung ebenso automatisch schwankt, was ein äusserst ungleichmässiges und bequemes Fahren zur Folge hat.

   Gerade das häufige Herunterschalten auf den Langsamgang bei einer Geschwindigkeit um den kritischen Umschaltpunkt herum, stellt bei einer vollen Automatik gemäss dem Stand der Technik eine physiologische Belastung für den Fahrer dar, muss dieser doch jedesmal ohne irgend ein Vorzeichen über einen Leerbereich hinweg plötzlich die Pedale schneller treten, um die Klinkeneinrastung für den Langsamgang herzustellen. 



   Diesen Nachteil zu beseitigen, ist das Ziel der Erfindung, das bei einer Freilaufnabe der eingangs erwähnten Art erreicht wird, wenn erfindungsgemäss zur halbautomatischen Umschaltung, nämlich zum Zurückschalten der Kraftübertragung auf den Langsamgang, eines der Fliehgewichte eine Anschlagfläche trägt, welche in der Ruhelage des Fliehgewichtes an einer Gegenfläche der schwenkbar gelagerten Klinke anliegt, um ein Einschwenken der Klinke in das Sperrad zu verhindern, und in der ausgeschwenkten Lage des Fliehgewichtes von der Gegenfläche der schwenkbaren Klinke abgehoben ist, so dass diese nunmehr in das Sperrad einschwenken kann.

   Durch diese erfmdungsgemässe Ausgestaltung der Freilaufnabe wird erreicht, dass zwar das Umschalten auf den Schnellgang automatisch, jedoch das Zurückschalten auf den Langsamgang absichtlich bzw. bewusst erfolgt, d. h. dass selbst bei abnehmender Geschwindigkeit des Fahrrades unter die kritische, also unter die Schnellganggrenze, die Kraftübertragung nicht automatisch auf den Langsamgang umgeschaltet wird. Dadurch entfällt die vorerwähnte Belastung des Fahrers beim Fahren mit wechselnden Geschwindigkeiten um den kritischen Umschaltpunkt herum, weil der Fahrer, der sich einer erfindungsgemässen Nabe bedient, auf Schnellgang bleiben wird, und erst bei stärkerer Geschwindigkeitsherabsetzung oder gar vor dem beabsichtigten Stehenbleiben des Fahrrades die Pedalkurbeln bewusst langsamer drehen wird, womit der Fahrer auf den bevorstehenden Umschaltvorgang vorbereitet ist. 



   Zum besseren Verständnis der Erfindung wird dieselbe im folgenden für zwei Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. 



   In den Zeichnungen ist Fig. l ein Seitenriss eines mehrstufigen erfindungsgemässen Freilaufes mit einer Hälfte im Längsschnitt, Fig. 2 der Aufriss, geschnitten längs der Linie II-II in   Fig. l,   wobei einzelne Teile in ihrer Stellung bei niedrigem Übersetzungsverhältnis dargestellt sind. Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt aus Fig. 2, wobei einzelne Teile sich in der Lage bei hohem   Übersetzungsverhältnis   befinden. Fig. 4 ist ein Seitenriss-teilweise   Längsschnitt-einer   abgewandelten Form der   erfindungsgemässen   Vorrichtung, die Fig. 5 und 6 sind Aufrisse, geschnitten längs den Linien V-V bzw.

   VI-VI der Fig. 4. 
 EMI1.1 
 Ende   Schraubengewinde --6-- und   bildet ausserdem den äusseren Lagerring für die   Kugeln-5-,   ebenso wie bei den konventionellen Fahrradnaben. Ein getriebenes Glied oder eine Trommel die Innengewinde -   trägt,   ist der   Nabe--7-aufgeschraubt   und auf einem ringförmigen   Kamm --10-- sind     Antriebsklauen-11--oder-klinken   vorgesehen, die dazu bestimmt sind, durch die Wirkung einer Feder 
 EMI1.2 
    (Fig.

   114e-mit   verschiedenen Zähnezahlen trägt, derart, dass das   Kettenrad --14a-- die   grösste Zahl von Zähnen aufweist (also das Kettenrad mit dem niedrigsten   übersetzungsverhältnis   ist) und das an der am weitesten innen gelegenen Stelle sitzt, während die übrigen Kettenräder in der Reihenfolge ihrer Zähnezahlen nach aussen hin verschoben liegen. Der   Kettenradträger-15-ist   von einem innen und einem aussen angeordneten Lagerstück   - 16   bzw.   17-durch Kugeln-18   und 19-auf der   Trommel --9-- abgestützt,   wobei die Anordnung eine solche ist, dass eine Einwegkraftübertragung (Freilauf) erzielt wird, wie sie bei der konventionellen Art von sogenannten offenen, mehrstufigen Geschwindigkeitswechselmechanismen von Fahrrädern bekannt ist. 



   Gemäss der Ausbildungsform der Erfmdung nach Fig. l bis 3 ist ein   Sonnenrad --20-- fest   auf einer Büchse angebracht, die am rechten Endteil der Achse-l-aufgeschraubt ist und welche eine Ausnehmung 

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 EMI2.1 
 sind, welche   Verzahnung --25-- indirekt   mit dem   Sonnenrad --20-- in   Eingriff steht. Zwischen dem   Sonnenrad--20-und   der   Verzahnung --25-- sind   einige Planetenräder --27-- angeordnet, deren jedes drehbar auf einer Achse--28--sitzt, die vom Lagerstück --17-- gehalten wird und das Ganze somit eine Planetenradanordnung bildet. 



   Das getriebene   Glied-9-trägt   schwenkbar auf einem Bolzen --30-- eine Treibklinke --29-- für den Schnellgang. Diese Treibklinke--29--wird von einer Feder--31--in Richtung des wirksamen Eingriffes mit der Innenverzahnung des Sperrades --24-- gedrängt. Am getriebenen Glied --9-- ist bei   - -35-- je ein Haupt- und   ein Hilfsfliehkraftstenergewicht --32a bzw. 32b-- schwingbar angebracht. Diese Steuergewichte liegen symmetrisch in bezug auf die Achse der Nabe und sind so angeordnet, dass die gekrümmte 
 EMI2.2 
 (Fig. 2)Ist die Drehgeschwindigkeit des getriebenen Gliedes oder der Nabe--7-- vergleichsweise niedrig,   z.

   B.   beim Anfahren des Fahrrades, befindet sich das Schnellgangklinkengesperre ausser der Wirkstellung und die Drehung des   Kettenradträgers--15--wird   auf die Nabe--7--über das innenverzahnte Rad--13--, die Treiblinke --11-- und das getriebene Glied --9-- übertragen.

   Ist aber die Drehgeschwindigkeit der Nabe   - 7-gestiegen   und werden die   Steuergewichte --32a   und 32b--nach aussen geschwungen-wodurch die Klinke --29-- automatisch in Eingriff mit dem innen verzahnten   Sperrad--24--gelangt-wird   die Drehung des Kettenradträgers --15-- über den Weg des schnelleren Ganges auf die   Nabe --7-- übertragen,   nämlich über das   Lager--17--,   die   Planetenräder--27--,   die Innenverzahnung--25--, das einwärts gerichtete   Sperrad-24--,   die Schnellgang-Treibklinke --29--und das getriebene Glied --9--.

   Bei diesem Schnellgang sind die   Klinken --11-- im   Eingriff mit dem   Sperrad-13--,   das getriebene Glied-9rotiert mit den Klinken --11-- jedoch schneller als der Kettenradträger --15--, so dass das Gesperre   --11/13-- tatsächlich   wirkungslos bleibt. 



   Die Fig. 4 bis 6 zeigen eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Da bei dieser Ausführung im wesentlichen Gleichheit der Anordnung der Freilaufnabe mit der der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten besteht, werden korrespondierende Bezugsziffern verwendet. Das getriebene Glied --9'-- trägt an seiner Innenfläche - Schraubengewinde und an seinem Aussenumfang ein Klinkenrad--43--. Das getriebene Glied 
 EMI2.3 
 die Nase der   Antriebsklinke --44-- in   Eingriff mit dem   Klinkenrad-43-zu   bringen. Der Kettenradträger --15'--ist von einem Kugellager --47-- mit Kugeln --18'-- und einem Lager --48-- mit Kugeln - 19'-- abgestützt und trägt eine Anzahl von Kettenrädern --14a',14b,'14c,'14d'und 14e'--mit verschiedenen Durchmessern sowie verschiedenen Zähnezahlen. 



   Der Kettenradträger --15'--ist für Drehung in nur einer Richtung eingerichtet und weist hiezu ein 
 EMI2.4 
    --44-- undDistanzstück-49-und   einer   Mutter --50-- gesichert   ist. Im Kettenradträger --15'-- befindet sich ein auf seiner Innenseite verzahntes Rad --25'-- und zwischen diesem und dem   Sonnenrad--20'-ist   eine Anzahl von Planetenrädern --27'--eingeschaltet, die je lose auf einer   Achse --28'-- laufen,   die ihrerseits vom betriebenen   Glied --9'- getragen   werden. Diese Anordnung ist ein Planetengetriebe. Am äusseren 
 EMI2.5 
 

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 EMI3.1 
 --25'- istHinterteil--36'--des Hauptsteuergewichtes--32a'--und das Hilfssteuergewicht--32b'--sind durch einen Lenker--37'--über Zapfen--38'und 39'--miteinander verbunden.

   Das Hauptsteuergewicht   - 32a'-weist   eine Bohrung-54- (Fig. 6) nahe dem   Zapfen --35'-- auf,   in der eine Feder-55und ein beweglicher   Kolben--56--angeordnet   sind. Mit--57--ist eine Einstellschraube bezeichnet. Durch 
 EMI3.2 
 eine vorbestimmte Geschwindigkeit, werden die Steuergewichte gegen die Wirkung der Fliehkraft einwärtsgeschwenkt gehalten und die Nase --34'-- der Schnellgangtreibklinke --44-- wird von der   Anschlagfläche-33'--des Hauptsteuergewichtes-32a'--unterstützt,   derart, dass die Klinke-44ausser Eingriff mit dem   Klinkenrad-43-gehalten   bleibt.

   Bei Anstieg der Drehgeschwindigkeit des Kettenradträgers --15'-- schwingen die Steuergewichte --32a'und 32b'--nach aussen entgegen die Wirkung 
 EMI3.3 
    --44-- automatischKlinkenrad--43--gebracht   wird. 



   Wird der Kettenradträger --15'--mit verhältnismässig geringer Geschwindigkeit angetrieben, geschieht die Kraftübertragung zur Nabe--7--unter Langsamgang-wobei der Schnellgang ausser Wirksamkeit steht-, u. zw. über das innere Sperrad--53--, die   Langsamgangklinken --51--,   das innenverzahnte Rad--25'--, die   Planetenräder --27'-- und   das getriebene Glied --9'--.

   Bei Anstieg der Drehgeschwindigkeit des kettenradträgers --15'-- wird die   Schnellübertragungsklinke--44--automatisch   in wirksamen Kontakt mit dem   Klinkenrad-43-gebracht   und es wird die Drehung des Kettenradträgers --15'-- durch Direktübertragung von der   Klinke --44-- über   das   Klinkenrad-43-auf   das getriebene   Glied-9'--   
 EMI3.4 
 sich die   Langsamgangklinken--51--in   Eingriff mit dem inneren   Klinkenrad--53--,   jedoch ist das innenverzahnte   Rad --25'-- nicht   in Wirksamkeit, da es jetzt schneller rotiert als der Kettenradträger --15'--
Betrachtet man beide beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung,

   so werden bei Herabsetzung der Antriebsgeschwindigkeit unter die Schnellganggrenze die Fliehkraftsteuergewichte in ihre ursprüngliche, einwärts gekehrte Lage zurückschwingen, jedoch würde das Schnellauf-Treibklinkenrad nicht allein durch die Tatsache freigegeben, dass die Steuergewichte in ihre ursprüngliche und unwirksame Stellung zurückgekehrt sind. Für den Zweck der Freigabe eines solchen Eingriffes muss der Fahrer des Rades mit der Geschwindigkeit des Pedaltretens bewusst und willentlich heruntergehen, wodurch-unter Betrachtung der Fig. l und   2-die Treibklinke-29--   und das   Schnellaufklinkenrad-24-in   relativ entgegengesetzter Richtung gedreht werden, so dass die Klinke 
 EMI3.5 
 



   Endlich ist zu sehen, dass der Radfahrer je nach Wunsch die Geschwindigkeitsübersetzung durch händisches Umschalten auf ein gewähltes Kettenrad mit einer andern Zähnezahl erreichen kann und dies ganz unabhängig vom halbautomatischen Umschalten gemäss der Erfindung.

Claims (1)

  1. Es leuchtet ein, dass der Fachmann Änderungen gegenüber den beschriebenen Ausführungsbeispielen vornehmen kann, ohne den Umfang des durch den Anspruch festgelegten Erfindungsgedankens zu überschreiten.
    Zum Beispiel statt der Anordnung des Klinkenrades-53- (Fig. 4) und den damit zusammenwirkenden Klinken --51-- zwischen dem Kettenradträger --15'- und dem innen verzahnten Rad-25'-die genannten Teile auch zwischen dem Planetenradträger und dem getriebenen Glied vorgesehen werden. In diesem Fall kann das Rad --25'- durch Splinte mit dem Kettenradträger --15'--verbunden sein. Auch kann die EMI3.6
    Die Erfindung ist für einen fünfstungen Freilauf beschrieben worden, es fällt unter dieselbe aber auch jede andere beliebige Stufenzahl, somit auch ein stufenloser Freilauf mit einem einzigen Kettenrad.
    PATENTANSPRUCH : Mehrstufige Freilaufnabe mit Geschwindigkeitswechsel für Fahrräder, enthaltend eine Anzahl von Kettenrädern verschiedener Zähnezahl, die wahlweise mittels einer Kette angetrieben werden können, eine Umschalteinrichtung, bestehend aus einem ersten Klinkengesperre, durch das die Drehung des jeweils angetriebenen Kettenrades direkt auf die Nabe des Fahrrades übertragen wird und einem zweiten <Desc/Clms Page number 4> Klinkengesperre, das die Drehung des Kettenrades unter Änderung der Geschwindigkeit über ein Planetengetriebe auf die Nabe des Fahrrades überträgt, wobei eines dieser Gesperre, das als Schnellgang-Klinkengesperre wirkt, aus einem Sperrad und einer Klinke besteht, sowie auf diese Klinke einwirkenden, unter Federkraft stehenden Fliehgewichten,
    die in Abhängigkeit von der Antriebsgeschwindigkeit des Fahrrades aus einer Ruhelage in eine EMI4.1 halbautomatischen Umschaltung, nämlich zum Zurückschalten der Kraftübertragung auf den Langsamgang, eines der Fliehgewichte (32a, 32b ; 32a', 32b') eine Anschlagfläche (33,33') trägt, welche in der Ruhelage des Fliehgewichtes an einer Gegenfläche (34 ; 34') der schwenkbar gelagerten Klinke (29 ; 44) anliegt, um ein Einschwenken der Klinke (29 ; 44) in das Sperrad (24 ; 43) zu verhindern, und in der ausgeschwenkten Lage des Fliehgewichtes von der Gegenfläche (34 ; 34') der schwenkbaren Klinke (29 ; 44) abgehoben ist, so dass diese nunmehr in das Sperrad einschwenken kann.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2119226A1 (de) * 1971-04-21 1972-10-26 Zuendapp Werke Gmbh Antriebseinrichtung fuer zweiradkraftfahrzeuge
EP0343412A1 (de) * 1988-05-24 1989-11-29 AlliedSignal Inc. Turbinenanlaufvorrichtung
EP1148264A1 (de) * 2000-04-22 2001-10-24 SRAM Deutschland GmbH Freilaufkupplung mit zwangsgesteuerter Sperrklinke

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EP0343412A1 (de) * 1988-05-24 1989-11-29 AlliedSignal Inc. Turbinenanlaufvorrichtung
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