AT306911B - Behandlungsvorrichtung für Rohfelle - Google Patents

Behandlungsvorrichtung für Rohfelle

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AT306911B
AT306911B AT864170A AT864170A AT306911B AT 306911 B AT306911 B AT 306911B AT 864170 A AT864170 A AT 864170A AT 864170 A AT864170 A AT 864170A AT 306911 B AT306911 B AT 306911B
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Austria
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cylinder drum
treatment
raw
sieve
jacket
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AT864170A
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English (en)
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Seitz Werke Gmbh
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14CCHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C15/00Apparatus for chemical treatment or washing of hides, skins, or leather

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Behandlungsvorrichtung für Rohfelle, bestehend aus einer flüssigkeitsdichten, um ihre horizontale Längsachse rotierend antreibbaren Zylindertrommel, die mit Zufuhr- und Abflussöffnungen für die Behandlungsflüssigkeit sowie mit einer Einfüll- bzw. Entnahmeöffnung für die Felle versehen ist, welche die notwendigen Bauelemente zur Durchführung der Behandlungsprozesse und ferner zur maschinellen Entnahme der behandelten Rohfelle in sich vereinigt. 



   Die Behandlungsvorrichtung soll für sämtliche Behandlungsvorgänge, wie Einweichen, Waschen, Entfetten, Rückfetten, Gerben, Färben, Chromieren usw., die in der Pelzindustrie bei der Bearbeitung von Rohfellen auftreten, geeignet sein. 



   Bisher wurden diese Behandlungsvorgänge in offenen Behältern, wie Wannen, Trommeln od. dgl., durchgeführt. Dabei hat es sich als nachteilig erwiesen, dass die Behandlungsvorgänge in verschiedenen Behältern vorgenommen werden mussten. Da es sich dabei vorwiegend um offene Behälter gehandelt hatte, waren damit die Nachteile, wie Temperaturverlust, Dampfentwicklung und damit Korrosionsgefahr, der Umgebung, Geruchsbelästigung usw., verbunden. Weiters mussten die Rohfelle manuell aus dem offenen Behälter entfernt werden. 



   Ziel der Erfindung ist es, eine einfache, diese Nachteile nicht aufweisende Behandlungsvorrichtung zu schaffen. 



   Diese Aufgabe ist mit der Erfindung dadurch gelöst worden, dass die Zylindertrommel durch mindestens eine vertikale, perforierte Sieb-Abtropfwand in einen Behandlungsraum und in mindestens eine Siebkammer, in die die Zufuhr und die Abflussöffnung münden, unterteilt ist, wobei innerhalb der Zylindertrommel am Mantel zwischen den Abtropfwänden weitere Abtropfwände angeordnet sind, die im Querschnitt kreissegmentförmige oder bogenzweieckförmige Siebkammern bilden und dass innerhalb des Behandlungsraumes an der Zylindertrommel an sich bekannte schneckenförmige Förderbleche am Mantel angebracht sind, welche bei rotierender Zylindertrommel die Rohfelle in den Bereich der Einfüll- und Entleerungsöffnung fördern. 



   Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, mit welcher ein in den Zeichnungen dargestelltes Ausführungsbeispiel näher erläutert ist. Es zeigen : Fig. 1 die erfindungsgemässe Behandlungsvorrichtung im Schnitt nach der Linie I-I in   Fig. 2, Fig. 2   den Grundriss der Fig. 1 und Fig. 3 eine Seitenansicht der   Fig. 1.   



   Die   Zylindertrommel --1-- besteht   aus einem   Mantel-2-und   aus zwei bombierten Stirnseiten   --3--.   In seinem Randteil ist der Mantel--2--in einer Einfüll- und Entleerungsöffnung --4-- 
 EMI1.1 
 
Deckel--6-verschliessbar- sitzt drehfest ein Zahnrad--9--, welches über einen nicht gezeichneten Kettentrieb mit dem Antriebsmotor in Antriebsverbindung steht. Im rechten   Achsstummel --7-- ist   die Behandlungsflüssigkeits-   zufuhr --19-- untergebracht.    



   Der Innenraum der   Zylindertrommel--l--ist   durch zwei vertikale, perforierte   Abtropfwände-10--   
 EMI1.2 
 Zwischen den beiden Abtropfwänden --10-- sind am Mantel der Zylindertrommel gleichmässig verteilt weitere   Abtropfwände --20-- angeordnet.   Die so gebildeten   Sieb kammern --23-- sind   im Querschnitt im wesentlichen kreissegmentförmig oder bogenzweieckförmig. Mit einem   Hahn--14--verschliessbare   Abläufe --16-- sind an die   Siebkammern--12--angeschlossen.   
 EMI1.3 
 --3-- sind2000. In diese Auffangbecken ragen die   Ablassöffnungen--16-.   Die   Auffangbecken-15-sind   mit einem Ablauf--18--versehen, der direkt an die Kanalisation oder an einen Sammelbehälter angeschlossen ist. 



  Innerhalb des   Behandlungsraumes --11-- ist   am   Mantel --2-- ein   schneckenförmiges   Förderblech --17--   angebracht. An einer der beiden Stirnseiten ist ein radial nach aussen stehendes Sicherheitsventil-21angeordnet, dessen federbelasteter Ventilstössel bei der Rotation der Zylindertrommel auf eine Auflaufkurve -   aufläuft.   Die Auflaufkurve ist über der Zylindertrommel angeordnet, so dass beim Ablassen des gegebenenfalls in der Zylindertrommel entstehenden überdruckes keine Behandlungsflüssigkeit entweichen kann. 



   Bei geschlossenem   Hahn-14--und   geöffneter   Einfüll- und   Entleerungsöffnung werden die Rohfelle in 
 EMI1.4 
 



  Nun wird die Behandlungsflüssigkeit auf die Rohfelle entsprechend der jeweiligen Behandlung bei stehender oder rotierender Trommel einwirken gelassen. Das bei jeder Umdrehung der Trommel öffnende Sicherheitsventil verhindert, dass sich in der Trommel während des Behandlungsvorganges durch ein etwaiges Schäumen der Behandlungsflüssigkeit ein überdruck bildet. 



   Durch Öffnen des   Hahns--14-wird   die Ausbringung der Behandlungsflüssigkeit und gegebenenfalls die 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Förderband oder eine andere Transportvorrichtung aufgegeben. Die Entleerung der Rohfelle geschieht durch Rotation der   Zylindertrommel--l--,   wobei mit jeder Umdrehung bei nach unten gerichteter   Einfüll- und     Entleerungsöffnung --4-- Rohfelle   ausgeworfen werden. Dabei bewirken die Förderbleche, dass die Entleerung ohne im Behandlungsraum--11--verbleibende Rohfelle erfolgt. 



   Mit der Erfindung ist somit mit geringem konstruktivem Aufwand eine Behandlungsvorrichtung für Rohfelle geschaffen worden, welche die beim Behandlungsprozess, insbesondere beim Waschen, gestellten Bedingungen in zweckmässiger Weise erfüllen kann, wobei zudem die Rohfellentnahme aus dem Behälter ohne kostenaufwendige Fördermittel und ohne manuelle Beihilfe erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Behandlungsvorrichtung für Rohfelle, bestehend aus einer flüssigkeitsdichten, um ihre horizontale Längsachse rotierend antreibbaren Zylindertrommel, die mit Zufuhr- und Abflussöffnungen für die Behandlungsflüssigkeit sowie mit einer Einfüll- bzw. Entnahmeöffnung für die Felle versehen ist, EMI2.2 Sieb-Abtropfwand (10) in einen Behandlungsraum (11) und in mindestens eine Siebkammer (12), in die die Zufuhr (19) und die Abflussöffnung (16) münden, unterteilt ist, wobei innerhalb der Zylindertrommel (1) am Mantel (3) zwischen den Abtropfwänden (10) weitere Abtropfwände (20) angeordnet sind, die im Querschnitt kreissegmentförmige oder bogenzweieckförmige Siebkammern (23) bilden und dass innerhalb des Behandlungsraumes (11) an der Zylindertrommel (1) an sich bekannte schneckenförmige Förderbleche (17)
    am Mantel (2) angebracht sind, welche bei rotierender Zylindertrommel die Rohfelle in den Bereich der Einfüll- und Entleerungsöffnung (4) fördern.
AT864170A 1970-09-24 1970-09-24 Behandlungsvorrichtung für Rohfelle AT306911B (de)

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