AT303206B - Statische Erregeranordnung für seblsterregte Wechselstromgeneratoren - Google Patents

Statische Erregeranordnung für seblsterregte Wechselstromgeneratoren

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AT303206B
AT303206B AT756369A AT756369A AT303206B AT 303206 B AT303206 B AT 303206B AT 756369 A AT756369 A AT 756369A AT 756369 A AT756369 A AT 756369A AT 303206 B AT303206 B AT 303206B
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AT
Austria
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current
excitation
generator
self
voltage
Prior art date
Application number
AT756369A
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English (en)
Inventor
Manfred Ing Kainz
Original Assignee
Elin Union Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/38Self-excitation by current derived from rectification of both output voltage and output current of generator

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Ein besonderes Problem bei selbsterregten Synchrongeneratoren, bei denen also die Erregerenergie von den
Klemmen der Maschine selbst abgenommen wird, ist die Sicherung einer hinreichenden Erregung auch für den
Kurzschlussfall. Dabei ist es belanglos, ob es sich um einen erregermaschinenlosen Synchrongenerator handelt, bei dem also über eine Erregungsregeleinrichtung das Polrad unmittelbar gespeist wird, oder um einen
Synchrongenerator mit Erregermaschine, deren Erregung von den Klemmen des Hauptgenerators gespeist wird. 



   Bekannt sind Erregeranordnungen (s.   z. B.   die franz. Patentschrift Nr. 1. 556. 632), deren Polradstrom durch
Summierung eines spannungsabhängigen Grundanteiles und eines von der Belastung abhängigen
Kompoundierungsteiles resultiert, wobei der Grundanteil über einen Spannungswandler und der belastungsabhängige Anteil über einen Stromwandler aus dem vom Generator gespeisten Netz gewonnen wird, indem die genannten Wandler Gleichrichterbrücken speisen, deren Gleichstromausgänge in Serie geschaltet sind, und bei denen über den Stromwandler Gewähr gegeben ist, dass im Kurzschlussfall die Erregung allein über den Stromwandler aufrecht erhalten werden kann.

   Somit ist also auch für den Kurzschlussfall eine hinreichende Erregung, damit ein hinreichender Dauerkurzschlussstrom und des weiteren ein befriedigendes Arbeiten der Selektivschutzeinrichtungen sicher gestellt, indem der transformierte Kurzschlussstrom die Erregerwicklung speist. 



  Ein Nachteil dieser bekannten Lösung ist der Umstand, dass die genannten Gleichrichterbrücken ungesteuert bzw. nur halb gesteuert sind, so dass ein untererregter Betrieb, wie er etwa für Blindstromkompensation erforderlich ist, sich nicht verwirklichen lässt. Hier Abhilfe zu schaffen, ist das Ziel der Erfindung. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine statische Erregeranordnung für selbsterregte Wechselstromgeneratoren, deren Erregerwicklung aus zwei in Serie liegenden Gleichrichterbrückenschaltungen gespeist wird, von denen die eine der Brückenschaltungen mit ungesteuerten Gleichrichtern aus einem Stromtransformator gespeist wird, dessen Primärwicklung vom Generatorstrom durchflossen ist, und die andere Brückenschaltung mit mindestens zwei steuerbaren Gleichrichtern aus einem Spannungstranformator von den Generatorklemmen gespeist wird, wobei in erfindungsgemässer Weise als die andere, aus dem Spannungstransformator gespeiste Brückenschaltung eine vollgesteuerte Thyristorbrückenschaltung vorgesehen ist, deren Spannung im Wechselrichterbetrieb die Ausgangsspannung der ungesteuerten Brückenschaltung bei untererregtem Generatorbetrieb bis zum Feldstrom Null komensiert. 



   An Hand der Zeichnung soll ein   erfindungsgemässes   Ausführungsbeispiel für einen Synchrongenerator mit Wechselstromerregermaschine näher erläutert werden. In der Zeichnung ist   mit--l--ein   Synchrongenerator bezeichnet, dessen   Polrad--2--aus   einer Wechselstromerregermaschine--3--gespeist wird. Die   Erregermaschine--3--sitzt   auf der Welle des Generators --1--. Das Feld der Erregermaschine ist mit --4-- bezeichnet.

   Die Erregerenergie für das   Erregerfeld--4--wird   in an sich bekannter Weise von den Generatorklemmen über einen ein- oder dreiphasigen Spannungstransformator--5--und eine erfindungsgemäss vollgesteuerte   Thyristorbrücke--6--bezogen.   Die Steuerung der   Thyristorbrücke--6--erfolgt   in bekannter Weise über den Regler--7--, in dem der Spannungsistwert und der Spannungssollwert miteinander verglichen werden und abhängig vom Ergebnis dieses Vergleiches die Zündimpulse für die   Thyristorbrücke--6--gegeben   werden. Mit--8--ist der Istwerttransformator für die Regelung angedeutet. In Serie zur Thyristorbrücke - liegt eine ungesteuerte   Gleichrichterbrücke--9--,   die über einen Stromtransformator--10-gespeist wird.

   Die   Primärwicklung --11-- dieses Stromtransformators   liegt im dargestellten Fall im 
 EMI1.1 
 Umwandlung des eingeprägten Stromes in eine Spannung dienen und damit die im Kurzschlussfall auftretenden Spannungsspitzen am Feld der Erregermaschine begrenzen. Zu demselben Zweck könnten auch auf der Wechselstromseite der   Gleichrichterbrücke --9-- Drosseln   oder aus Drosseln und ohm'schen Widerständen bestehende Impedanzen parallelgeschaltet sein. Weiters erfüllt denselben Zweck ein Stromtransformator, dessen Eisenkern mit einem Luftspalt versehen ist. 



   Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Erregeranordnung ist wie folgt :
Im Normalbetrieb, d. h. bei übererregtem Generatorbetrieb, wird die gesamte Erregerleistung über die   Thyristorbrücke--6--in   das   Feld--4--geliefert.   Die ungesteuerte   Gleichrichterbrücke --9-- stellt   infolge des grossen über ihre Dioden fliessenden Feldstromes für den Stromtransformator--10--einen Kurzschluss dar. Im Kurzschlussfall sinkt die Generatorspannung auf einen Bruchteil ab oder fällt völlig aus und damit auch die Speisespannung der   Thyristorbrücke--6--,   dagegen steigt der Generator stark an.

   Die Energielieferung über den   Spannungstransformator --5-- und   die   Thyristorbrücke--6--bricht   zusammen, jedoch fliesst jetzt der transformierte und gleichgerichtete Kurzschlussstrom in das Feld--4--und hält damit die Erregung der   Erregermaschine--3--und   damit auch die des Hauptgenerators aufrecht. Der sich im Kurzschlussfall ergebende Erregerstrom lässt sich durch Wahl der übersetzung und der Sättigungsverhältnisse im Stromtransformator--10--festlegen. Obwohl also mit der Generatorspannung auch die Regelung durch den 
 EMI1.2 
 Erregerkreis aufrechterhalten bleibt und daher der zuletzt gezündete Thyristor auch ohne Gitterimpulse in der   Brücke--6--leitend   bleibt, sofeme nur der Haltestrom nicht unterschritten wird, so dass für den vom 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 


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