AT30312B - Verfahren zum Beschicken von durchbrochenen Hülsen mit Wickeln aus Kardenband behufs Färbung derselben auf ihnen. - Google Patents

Verfahren zum Beschicken von durchbrochenen Hülsen mit Wickeln aus Kardenband behufs Färbung derselben auf ihnen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Beschicken von durchbrochenen Hülsen mit Wickeln aus Kardenband behufs Färbung derselben auf ihnen. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zum Beschicken von durch-   brochenen     Hu) sen   mit Wickeln aus Kardenband zwecks Färbung derselben auf ihnen. Hiezu 
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 Einstellung in die Kardenkanne durch an ihren Enden angebrachte Verlängerungsstücke auf die Länge der   gebräuchlichen   Kardenkannen gebracht und in Höhe der Kardenkannen in denselben bewickelt, worauf der Wickel auf jeder   Ici. lise   bis zur   Hübe einer Hülse   
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 wird, nach welcher Pressung die HÜlse an die   Rohrleitung im Färbbottich abgedichtet,   leicht lösbar angeschlossen wird.

   Dieses Verfahren hat gegenüber den bisherigen den Vorteil, Kardenkannen der bisherigen Höhe zu benutzen und dennoch die aus den hohen Kardenkannen kommenden Wickel in den bisherigen Färbbottichen auch horizontal, zum BeispielkanRohrleitungenanschliessenzukönnen. 



   Beiliegende Zeichnung dient zur Verdeutlichung des Verfahrens. 



   Fig. 1 zeigt einen Aufriss eines Farbbottichs teilkweise im Schnitt,
Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie A B der Fig. 1,
Fig.   3   zeigt eine Einzelheit in grösserem Massstabe,   Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 3.   



   In dem Gefässe a (Fig. 1) befindet sich in bekannter Weise   eine in Schtangenform   gebogene Rohrleitung, deren senkrecht übereinanderliegende Windungen beiderseitig mit 
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 forierten llülsen e (Fig. 3). welche an einem Ende verschlossen sind und am anderen Ende je mit einem Boden g versehen sind. Diese Hülsen e weisen noch an dem mit dem Boden 
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 nutzen sind drehbare Schlüssel l angeordnet, welche mittelst Nasen m (Fig. 3   und 1)   hinter die mit schiefen Ebenen versehenen Ränder der Hülsenköpfe f zu greifen vermögen. 
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 mit er Pumpe P verbunden, welche andererseits durch das Rohr o mit dem Gefässe a in Verbindung steht : von dem Rohr o ist ein Rohr n abgezweigt, das in   einen Färblotte-   behälter p eintaucht.

   Das Rohr c ist durch das Rohr q mit einem Spülwassergefäss r ver- 
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 desselben an einer Wand des Gefässes der Ablasshahn y. 



   Diese perforierten Hülsen e werden nun an ihren verschlossenen Enden t mit einer   Verlängerungsstange (s@ehe Fig. 3 punktiert) versehen,   so dass sie   nunmehr die Höhe der   
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   Böden   g nach unten gerichtet, in die Kardenkannen, wo das Kardenband sich um die Halsen und ihre Verlängerungsstangen lagert Nachdem die Hülsen mit den Verlängerungsstangen auf ihren   ganzen langen   mit der Kardenbandmasse umgeben sind, werden mittelst ober die Verlängerungen der Hülsen e geschlossenen Scheiben j die Kardenhandmassen auf ein Minimalvolumen zusammengepresst und mittelst durch die verschlossenen Enden t der Hülsen oberhalb der Scheiben   durchgeschobenen Spinden auf   diesem Volumen er-   hatten   (Fig. 8).

   Nachdem die nun   übernüssig   gewordenen Verlängerungsstangen entfernt   ind,   werden die Hülsen e mit der um sie gelagerten Kardenbandmasse mit den   Anschluss-   stutzen h der Rohrleitung b verbunden, indem man die Hülsenköpfe f mit ihren konischen Bohrungen k auf die entsprechend geformten Enden der Anschlussstutzen h bringt und hierauf durch Drehung der auf den   Anschlussstutzen     angeordneten   drehbaren Schlüssel    <    die   hülsen) zöpfe   auf die Anschlussstutzen dadurch festklemmt, dass die Nasen der Schlüssel l auf den schiefen Ebenen der Hülsenkopfränder gleiten. Die perforierten Hülsen e werden andererseits in ihrer horizontalen Lage mit ihren verschlossenen Enden t auf den Lagern u (Fig. 2) aufgelagert. 



   Das eigentliche Färben kann dann vor sich gehen. 



   Dasselbe Verfahren zum Beschicken von durchbrochenen Hülsen mit Wickeln aus
Kardenband kann selbstverständlich nicht nur für zu färbende, sondern auch für zu bleichende Wickel Verwendung finden. Auch kann an Stelle des Kardenbandes aus Baum- wolle solches aus Wollo, d. h. Kammzug für dieselben in Betracht fallenden Operationen zur Anwendung gelangen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Beschicken von durchbrochenen Hülsen mit Wickeln aus Kardenband behufs Färbens derselben auf ihnen, dadurch gekennzeichnet, dass bekannte, durchbrochene, ungefähr in halber Höhe der Kardenkannen bemessene Hülsen vor Einstellung in die Kardenlanne durch an ihren Enden angebrachte Verlängerungsstücke auf die Länge der gebriluchlichen Kardenkannen gebracht und in Höhe der Kardenkannen in denselben bo- wickelt werden, worauf der Wickel auf jeder Hülse bis zur Hübe einer Hütso zusammen- EMI2.1
AT30312D 1903-10-01 1903-10-01 Verfahren zum Beschicken von durchbrochenen Hülsen mit Wickeln aus Kardenband behufs Färbung derselben auf ihnen. AT30312B (de)

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