AT302231B - Rakelrolle - Google Patents

Rakelrolle

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AT302231B
AT302231B AT442270A AT442270A AT302231B AT 302231 B AT302231 B AT 302231B AT 442270 A AT442270 A AT 442270A AT 442270 A AT442270 A AT 442270A AT 302231 B AT302231 B AT 302231B
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roller
squeegee roller
tooth
squeegee
teeth
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AT442270A
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Zimmer Peter
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Priority to NL7103117A priority patent/NL7103117A/xx
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Rakelrolle, deren Mantelfläche zumindest vorwiegend in Längsrichtung der Rakelrolle verlaufende Zähne aus unter der Wirkung des Anpressdruckes elastisch deformierbarem Material aufweist, wobei die Zähne der Rakelrolle im Querschnitt eine vom radialsymmetrischen Verlauf abweichende
Neigung aufweisen, nach Patent Nr. 296206. 



   Rakelvorrichtungen mit Rakelrollen werden vor allem beim Schablonendruck verwendet, wobei die Ralcelrolle unter Anpressung an die Schabloneninnenwandung an dieser abrollt und dabei den Farbstoff durch die öffnungen der Schablone hindurch auf das zu bedruckende Gut presst. Auch zum direkten Auftragen einer flüssigen, insbesondere zähflüssigen Masse auf eine Fläche,   z. B.   beim Beschichten, können Rakelvorrichtungen mit Rakelrollen verwendet werden. 



   Es sind Rakelrollen bekannt, bei denen die Oberfläche aus elastischem Material besteht, und mit geradoder schraubenlinig verlaufenden Querrillen bzw. Quernuten versehen ist. Diese Rakelrollen werden in der Hauptsache zum Drucken auf   blattförmigem   Material verwendet. 



   Durch eine Rakelrolle gemäss Stammpatent soll ein besonders geringer Anpressdruck der Rakelrolle ermöglicht werden, so dass das zu bedruckende Warengut weniger stark verdichtet wird und somit die Penetration erleichtert wird. 



   Aufgabe der Zusatzerfindung ist es, eine weitere Intensivierung der Durchdringung des zu bedruckenden bzw. zu beschichtenden Gutes mit Farbstoff bzw. Auftragsmasse zu erzielen. Insbesondere ist dies beim Bedrucken von Florware, z. B. Teppichen, nach dem Schablonendruckverfahren oder beim direkten Auftragen einer flüssigen, insbesondere zähflüssigen Auftragsmasse auf Florware wichtig, da in diesem Falle der Farbstoff bzw. die Auftragsmasse auch in die Tiefe des Flors bis zum Grund der Ware dringen soll. 



   Dies wird bei einer Rakelrolle, deren Mantelfläche Zähne aus elastisch deformierbarem Material mit einer vom radialsymmetrischen Verlauf abweichenden Neigung aufweist, erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass je zwei benachbarte Zähne am Zahngrund einen Abstand in Umfangsrichtung der Rakelrolle aufweisen, der grösser ist als die Zahnwandstärke. 



   Auf diese Weise werden an der Rakelrolle zur Aufnahme des Farbstoffes bzw. der Auftragsmasse relativ grosse   Zahnlüclcenkammern   gebildet, welche durch die Zähne der Rakelrolle wie durch schräge Fächerwände begrenzt sind. In der Deformationszone erfolgt ein Umlegen der Fächerwände bis zum Zahngrund, wodurch ein vollständiges Auspressen des Farbstoffes bzw. der Auftragsmasse erzielt wird. 



   Die Zähne des Mantels der Rakelrolle können vorzugsweise achsparallel verlaufen. Es ist aber auch eine schräge, schraubenförmig verlaufende Verzahnung möglich, wobei aber die Zahnkammlinie vorwiegend in Längsrichtung der Rakelrolle verlaufen, also einen Winkel von weniger als 450 mit der Längsrichtung einschliessen soll. 



   Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen durch ein Ausführungsbeispiel näher erläutert, ohne darauf 
 EMI1.1 
 Anwendung einer Rakelrolle gemäss   Fig. 1   in einer Rundschablone einer Schablonendruckmaschine. 



   Die Rakelrolle gemäss Fig. l und 2 besteht aus einem   Kern-l--aus   festem, biegesteifem und magnetisierbarem Material,   z. B. Stahl,   und aus einem   Belag--2-mit   in Längsrichtung der Rakelrolle verlaufenden   Zähnen--3--aus   elastisch deformierbarem Material,   z. B.   aus einem elastomeren Werkstoff. 



   Die beiden gegenüber der Radialrichtung geneigten   zahnflanken --4, 5-- eines   jeden   Zahnes--S--   verlaufen wenigstens annähernd parallel. Je zwei benachbarte Zähne weisen am   Zahngrund--6--einen     Abstand--A-auf,   der grösser ist als die   Zahnwandstärke--B--.   Ferner ist die   Zahnhöhe --C-- etwa   gleich dem Zahnabstand-A--. Die   Zähne-3-bilden   demnach schräge Fächerwände, welche relativ grosse   Zahnlückenkammern --7-- begrenzen.   Die Zahnflanken-5, 6- sind in bezug auf die Drehrichtung   - 3-der   Rakelrolle nach rückwärts geneigt. Der   erfindungsgemässe   Effekt der Rakelrolle wird an Hand der Fig. 2 erläutert.

   Gemäss Fig. 2 ist die Rakelrolle in einer   Rundschablone-9-einer   Schablonendruckmaschine eingelegt. Unter der   Rundschablone--l--wird   die zu bedruckende   Warenbahn --10-- - eine   Florware-mit einem   Drucktuch-11-kontinuierlich   in Richtung des Pfeiles-12-bewegt, während sich die   Rundschablone--l--im   Sinne des   Pfeiles--13--dreht   und sich die Rakelrolle in der Drehrichtung - an der Schabloneninnenwandung abwälzt. In der   Druckunterlage-14-ist   ein Magnetkörper angeordnet, der die Anpressung der Rakel gegen die Schabloneninnenwandung bewirkt.

   Der Farbstoff befindet sich in einer durch die Wände-16, 17- und durch stirnseitige Begrenzungswände (die nicht dargestellt sind) begrenzten Kammer Die   Wände --16, 17-- sind   unten mit   Dichtungslippen-18, 19- versehen.   Die hinter der Rakelrolle liegende   Dichtungslippe--19--weist Luftdurchlässe--20--auf,   so dass der   Bereich--21--mit   der Aussenluft in Verbindung steht und dort ein Unterdruck, durch den in diesen Kammerteil Farbstoff eintreten könnte, verhindert wird. 



   In der oberen Hälfte der Rakelrolle werden die   Zahnlückenkammern--7--zwischen   den Zähnen   --3--   mit Farbstoff gefüllt. Der Farbstoff in diesen   Zahnlückenkammern --7-- wird   bei Drehung der Rakelrolle in den Bereich --22-- gefördert. In der Berührungszone der Rakelrolle bzw. der   Zähne --3-- mit   der Schabloneninnenwandung werden die Zähne --3-- infolge des Anpressdruckes der Rakelrolle deformiert, u. zw. in der dargestellten Weise umgelegt, wodurch der Farbstoff aus den   Zahnlückenkammern --7--   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 vollständig ausgepresst wird und mit Druck durch die Öffnungen der   Schablone --9-- hindurch   in die Ware   --10-- eindringt.    



   Der erfindungsgemässe Effekt kann auch dann erreicht werden, wenn die verzahnte Rakelrolle nicht in einer mit Farbstoff gefüllten   Kammer --15-- angeordnet   ist, sondern die Farbzuführung in die Lücken der   Zänne-3-auf   andere Weise erfolgt,   z. B.   dadurch, dass die Farbe (bei dem in Fig. l und 2 dargestellten Drehsinn der Rakelrolle) in die Zahnlücken der linken oberen Hälfte der Rakelrolle eingeträufelt wird, wobei auch in diesem Falle zumindest eine vordere   Farbstoff-Begrenzungswand --16-- zu   Abdichtungszwecken vorteilhaft ist. Selbst eine Farbzuführung über einen vor der Rakelrolle lagernden und in der üblichen Weise aus 
 EMI2.1 
 



   Die Erfindung ist ferner weder auf die magnetische Anpressung der Rakelrolle nich auf die Anwendung auf Rundschablonen beschränkt. Auch wenn die Rakelrolle ohne Zwischenschaltung einer Schablone direkt auf der zu behandelnden Ware abrollt, was   z. B.   beim Beschichten einer Warenbahn mit flüssiger bzw. zähflüssiger Auftragsmasse der Fall ist, kann zweckmässigerweise für die Zuführung der Auftragsmasse zur Rakelrolle eine Kammer-15-, wie in Fig. 2 dargestellt, verwendet werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Rakelrolle, deren Mantelfläche zumindest vorwiegend in Längsrichtung der Rakelrolle verlaufende Zähne aus unter der Wirkung des Anpressdruckes elastisch deformierbarem Material aufweist, wobei die Zähne der Rakelrolle im Querschnitt eine vom radialsymmetrischen Verlauf abweichende Neigung aufweisen, nach Patent Nr.296206, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass je zwei benachbarte Zähne (3) am Zahngrund (6) einen Abstand (A) in Umfangsrichtung der Rakelrolle aufweisen, der grösser ist als die Zahnwandstärke (B). 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. Radialrichtung geneigten Zahnflanken (4,5) eines jeden Zahnes (3) zueinander wenigstens annähernd parallel verlaufen. EMI2.3
AT442270A 1970-03-09 1970-05-15 Rakelrolle AT302231B (de)

Priority Applications (9)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT442270A AT302231B (de) 1970-05-15 1970-05-15 Rakelrolle
DE2108085A DE2108085C3 (de) 1970-03-09 1971-02-19 Rakelrolle
CH310571A CH515798A (de) 1970-03-09 1971-03-03 Rakelrolle
US00121475A US3804011A (en) 1970-03-09 1971-03-05 Roller squeegee with resilient teeth to increase liquid penetration
NL7103117A NL7103117A (de) 1970-03-09 1971-03-09
CS172671A CS154682B2 (de) 1970-03-09 1971-03-09
JP1274871A JPS548126B1 (de) 1970-03-09 1971-03-09
FR7108007A FR2084336A5 (de) 1970-03-09 1971-03-09
GB2326371*A GB1320470A (en) 1970-03-09 1971-04-19 Roller squeegee

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT296206D
AT442270A AT302231B (de) 1970-05-15 1970-05-15 Rakelrolle

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AT302231B true AT302231B (de) 1972-10-10

Family

ID=25601158

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT442270A AT302231B (de) 1970-03-09 1970-05-15 Rakelrolle

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