AT300323B - Mehrteilige Guß- oder Spritzgußform - Google Patents

Mehrteilige Guß- oder Spritzgußform

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AT300323B
AT300323B AT838167A AT838167A AT300323B AT 300323 B AT300323 B AT 300323B AT 838167 A AT838167 A AT 838167A AT 838167 A AT838167 A AT 838167A AT 300323 B AT300323 B AT 300323B
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AT
Austria
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injection mold
mold
cross
molding material
part casting
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Application number
AT838167A
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Optipatent Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor
    • B29C33/38Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor characterised by the material or the manufacturing process
    • B29C33/40Plastics, e.g. foam or rubber

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine mehrteilige   Guss- oder Spritzgussform   aus quervernetzten, gegebenenfalls faserverstärkten Duroplasten, insbesondere Epoxydharz, Polyurethanharz oder ungesättigtem Polyesterharz, wobei die Teile der Form im geschlossenen Zustand längs Trennflächen aneinanderliegen. 



   Es ist bekannt. Formen zur Herstellung von Giessharzformkörpem aus Duroplasten, wie Epoxyd-, Poly-   urethan-oder ungesättigten Polyesterharzen,   aus gummielastischen flexiblen Massen, wie Silikongummi, herzustellen. Solche gummielastischen Silikonmasse haben den Vorteil, dass auch bei der Formung von hinter-   schnittenenFormkörpem   das Entformen leicht möglich ist. Dieses Formmaterial hat jedoch infolge seines gummiartigen Charakters nur eine geringe Dimensionsstabilität, so dass ein Spritzen unter Druck in solchen Formkörpem nicht möglich ist. Es ist weiters das Zusammenpassen der Formteile mit Prisonstiften oder Prisonringen mit Schwierigkeiten verbunden und überdies ermöglichen solche Formen auch nur einen geringen Ausstoss.

   Es sind auch Formen zur Herstellung von Giessharzformkörpem oder für den Spritzguss bei Kleinserien aus Epoxydharz, Polyester- oder Polyurethanharzen bekannt. Bei diesen Harzen handelt es sich durchwegs um solchemit hoher Temperaturbeständigkeit, hoher Druckfestigkeit und Härte und es wird meist gefülltes Material verwendet. Solche Formen sind dimensionsstabil, jedoch sind hier wieder infolge der Härte, für die Abdichtung der Formteile   gegeneinander, insbesondere beim Giessen dünnflüssiger Harze, besondereMassnahmen   nötig. Es müssen entweder sehr genaue und damit teure Meistermodelle verwendet werden, wobei noch eine präzise Nacharbeit erforderlich ist, oder es müssen besondere Dichtungen zwischen den Formhälften verwendet werden, wie beispielsweise Gummischnüre, 0-Ringe od. dgl.

   Solche Dichtungen haben aber den Nachteil, dass sie mit dem in die Formen eingebrachten Kunststoff verkleben und schnell unbrauchbar werden. 



   Erfindungsgemäss werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass der Quervernetzungsgrad N des Formmaterials 0, 8 bis 1, 0 beträgt, so dass das Formmaterial bei Raumtemperatur starr ist, bei erhöhter Temperatur bzw. bei der Arbeitstemperatur hingegen eine geringe Kugeldruckfestigkeit aufweist und damit oberflächlich plastisch oder elastisch verformbar ist. 



   Für die Dimensionsstabilität der Form ist die Quervemetzung des Materials, ausgedrückt durch den Vernetzungsgrad N ausschlaggebend. N ist definiert als das Produkt aus Epoxydwert und Funktionalität (Zahl der Epoxydgruppen   pro Molekül),   da dieVernetzungsdichte desFormstoffes um so grösser ist, je mehr Epoxydgruppen pro Gewichts- bzw. Volumeneinheit und pro Molekül des Ausgangsharzes zur Verfügung stehen. Es muss aber betont werden, dass N zwar proportional, aber nicht identisch ist mit dem nach der kinetischen Theorie der Gummielastizität aus dem Schubmodul errechenbaren   echtenvernetzungsgrad Nr-Analoge Überlegungen gelten   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 elastisch verformbar wird, trotzdem einem erhöhten Giessdruck beim Spritzgiessen ohne weiteres und ohne jede Deformation standhalten.

   An den Unebenheiten der Passflächen wirkt der Druck partiell an den erhöhten Stellen ; es kommt also zur Ausbildung von Druckspitzen ; ausserdem können diese erhöhten Stellen zu den Vertiefungen ausweichen, ohne dass es erforderlich ist, dass das Material selbst komprimierbar ist. Der Fülldruck beim Spritzen wirkt jedoch gleichförmig auf alle Stellen der Forminnenwand und das Material der Form hat daher keine Möglichkeit, unter der Wirkung des Spritzdruckes auszuweichen. Da das Material der Form nicht komprimierbar ist, kann auch der Spritzdruck keine elastische oder plastische Deformation hervorrufen. 



   Ausführungsbeispiel :
Zur Herstellung einer Form zum Giessen bzw. Spritzgiessen von Kämmen wird das nach der Formentrenn-   linie zweigeteilte Meistermodell   auf je eine Stahlplatte mit Aufnahmen für Prisonstifte bzw. Prisonringe aufgeklebt bzw. aufgeschraubt und mit einer Mischung von 60 Gew.-Teilen eines Gemisches die Diepoxyden aus Basis Bisphenol A (ein Gemisch von   Glycidyläthern) der   allgemeinen Formel 
 EMI2.1 
 in welchem Gemisch das Diepoxyd mit n = 0 zu 88   Gew. -0/0,   das Diepoxyd mit n = 1 zu 10   Gew. -0/0   und das Diepoxyd mit n=2 zu 2 Gew.-% vorlag;

   das Epoxydäquivalentge witht dieses Gemisches beträgt 190, 40   Gew.-Tei-   len eines Diepoxyds auf Basis von Diglycidyläthem der allgemeinen Formel 
 EMI2.2 
 in welcher n gleich ist einer ganzen Zahl von 9 bis 12 und R eine Alkylgruppe darstellt und eines Epoxydäqui- 
 EMI2.3 
 für die Herstellung der Kämme eingesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Mehrteilige Guss- oder Spritzgussform aus quervemetzten, gegebenenfalls faserverstärkten Duroplasten, insbesondere Epoxydharz, Polyurethanharz oder ungesättigtem Polyesterharz, wobei die Teile der Form im geschlossenenZustandlängsTrennflächenaneinanderliegen, dadurchgekennzeichnet,dassderQuervernetzungsgrad N des Formmaterials 0,8 bis 1,0 beträgt, so dass das Formmaterial bei Raumtemperatur starr ist, bei erhöhter Temperatur bzw. bei derArbeitstemperatur hingegen eine geringeKugeldruckfestigkeit aufweist und damit oberflächlich plastisch oder elastisch verformbar ist.
AT838167A 1967-09-13 1967-09-13 Mehrteilige Guß- oder Spritzgußform AT300323B (de)

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AT (1) AT300323B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4650625A (en) * 1984-05-04 1987-03-17 Stylo Matchmakers Intl., Ltd. Method of forming an article in injection molding apparatus

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