AT297741B - Verfahren zur Herstellung von neuen Harnstoff-Silizium-Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Harnstoff-Silizium-Verbindungen

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AT297741B
AT297741B AT1154168A AT1154168A AT297741B AT 297741 B AT297741 B AT 297741B AT 1154168 A AT1154168 A AT 1154168A AT 1154168 A AT1154168 A AT 1154168A AT 297741 B AT297741 B AT 297741B
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AT
Austria
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hydrogen
bonded
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silicon compounds
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AT1154168A
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Union Carbide Corp
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen Harnstoff-Silizium-Verbindungen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Harnstoff-Silizium-Verbindungen, die die Gruppe 
 EMI1.1 
 enthalten, worin wenigstens eine der einzelnen freien Si-Valenzen direkt an eine hydrolysierbare i Gruppe oder an ein Sauerstoffatom gebunden ist, welches seinerseits an ein anderes Siliziumatom unter
Bildung eines Organopolysiloxans gebunden ist, und die verbleibenden freien Valenzen über Kohlen- 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 Aralkylgruppe gebunden ist, jedes Stickstoffatom in R vom Silizium durch wenigstens 3 zusammenhängende Kohlenstoffatome getrennt ist und n wenigstens 1 bedeutet. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass eine Amino-organosilizium-Verbindung mit der Gruppe 
 EMI1.4 
 worin R und n die oben genannte Bedeutung aufweisen, mit einem Organocarbamat, wie z. B. einem Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl-, Alkylen-, Cycloalkylen-oder Arylencarbamat, vorzugsweise bei Temperaturen von 40 bis   180 C,   insbesondere von 50 bis 150 C, und bei atmosphärischem oder unteratmosphärischem Druck, zur Umsetzung gebracht wird. 



   Besonders bevorzugte Harnstoff- Silizium-Verbindungen, die erfindungsgemäss herstellbar sind, werden durch die folgende allgemeine Formel III wiedergegeben : 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
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 EMI2.3 
 oder   l, 4-Cyclohexylendicarbamat.   



   Die Reaktion kann mit den trockenen Substanzen oder in Lösung oder Dispersion unter Verwendung von Lösungsmitteln oder nicht als Lösungsmittel wirkenden Flüssigkeit für das Silan und/oder das 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Carbamat durchgeführt werden. Mögliche Reaktionsmedien sind : Wasser, Kohlenwasserstoffe, Äther,
Amide, Ketone, z. B. Mineralöle, Hexan,'n-Nonan, Benzol, Toluol, Xylol, Methyläthylketon, Me- thylisobutylketon, Diäthyläther, Di-n-diisopropyläther und N, N-Dimethylformamid. 



   Die Reaktion kann unter atmosphärischem oder vermindertem Druck durchgeführt werden. Überi atmosphärischer Druck ist anwendbar, jedoch sind die Ergebnisse bei atmosphärischem und vermin- dertem Druck besser. Die Reaktionsprodukte können durch Destillation, Kristallisation, Dekantation u. ähnl. Methoden unter Verwendung der üblichen Ausrüstungen getrennt werden. 



   Die Erfindung umfasst auch die Herstellung von Harnstoffderivaten der Formel 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 
 EMI4.2 
 
 EMI4.3 
 
 EMI4.4 
 
 EMI4.5 
 
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 EMI4.7 
 
 EMI4.8 
 
 EMI4.9 
 
 EMI4.10 
 
 EMI4.11 
 
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 EMI4.13 
 
 EMI4.14 
 
 EMI4.15 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 welches in Methanol, Äthanol, Isopropanol, Wasser und Toluol löslich ist. 



     Beispiel 6 :   Zu dem nach Beispiel 5 hergestellten Dihamstoffderivat (2 Mol) werden 150 g (2 Mol)   CHgOOCNH und 500 ml Toluol   gegeben und die   Umestemngsreaktion   in der oben beschriebenen Weise vervollständigt. NachAufarbeitung in der beschriebenen Art wird das Triharnstoffderivat in quantitativer Ausbeute erhalten : 
 EMI5.1 
 
Das Produkt ist frei von Amin, thermoplastisch, hellorange, bei Raumtemperatur glasähnlich und erweicht bei über   80 C.   Es ist löslich in Alkoholen (z. B. Methanol, Äthanol usw.) und Wasser. 



   Wie oben   angeführt,   sind die Harnstoffsilane sehr wirksame Kupplungsmittel und sind besonders nützlich zum Herstellen oder Beschleunigen einer Bindung von Fiberglas an eine Vielzahl organischer Materialien, wie Gummi,   z. B.   Äthylen-Propylen-Terpolymer und Butadien-Styrol. Diese Silan-Kupplungsmittel sind sehr vielversprechend für die Verwendung als Kupplungsmittel bei der Herstellung von mit Fiberglas verstärkten Gummirädern und andern Gummiwaren. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von neuen Harnstoff-Silizium-Verbindungen, die die Gruppe 
 EMI5.2 
 enthalten, worin wenigstens eine der einzelnen freien Si-Valenzen direkt an eine hydrolysierbare Gruppe oder an ein Sauerstoffatom gebunden ist, welches seinerseits an ein anderes Siliziumatom unter Bildung eines Organopolysiloxans gebunden ist, und die verbleibenden freien Valenzen über Kohlen- 
 EMI5.3 
 
 EMI5.4 
 eineAralkylgruppe gebunden ist, jedes Stickstoffatom in R vom Silizium durch wenigstens 3 zusammen-   hängende Kohlenstoffatome   getrennt ist und n wenigstens   l bedeutet, dadurch gekennzeichnet,   dass eine Aminoorganosilizium-Verbindung mit der Gruppe 
 EMI5.5 
 worin R und n die oben genannte Bedeutung aufweisen, mit einem Organocarbamat, wie   z.

   B.   einem Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl-, Alkylen-,   Cycloalkylen- oder Arylencarbamat,   vorzugsweise bei Temperaturen von 40 bis   180 C,   insbesondere von 50 bis   150 C,   und bei atmosphärischem oder unteratmosphärischem Druck, zur Umsetzung gebracht wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man als Organocarbamat Methyl-, Äthyl-, n-Propyl-, n-Butyl-, Cyclohexyl-, Phenyl-, 4-Methylphenyl-, 4-Dodecylphenyl-, Biphenylcarbamat, Äthylen-, 1, 4- Butylen-, 1, 4- Phenylen-, 4, 41- Bisphenylen- oder Cyclohexylendicarbamat verwendet.
    3. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die eingesetzte Amino- - organosilizium-Verbindung die allgemeine Formel EMI5.6 <Desc/Clms Page number 6> aufweist, worin n Wasserstoffatome an Stickstoffatome der in Anspruch 1 definierten Gruppe R gebunden sind ; Rl ein einwertiger organischer Rest, der über Kohlenstoff an Silizium gebunden ist und vorzugsweise höchstens 12 Kohlenstoffatome enthält ; R2 Wasserstoff und/oder Rl ;
    R3 eine hydrolysierbare und/oder kondensierbare Gruppe, wie die Hydroxylgruppe, eine Alkoxy-, Aryloxy-, Acyloxygruppe ; 0 Wasserstoff, eine Alkyl-, Aryl-oder Acylgruppe ; m 0 oder 1 ist ; a für eine Zahl von 0 bis 2 ; b für eine Zahl von 0 bis 3 ; o für 0 oder 1 stehen ; p die Differenz (3-a) bedeutet, wenn m für 0 steht, jedoch die Bedeutung 0 hat, wenn m 1 ist ; und q für 0 steht, wenn p die Bedeutung (3-a) hat, jedoch 0 oder eine positive Zahl ist, wenn m für 1 steht.
AT1154168A 1968-05-17 1968-11-27 Verfahren zur Herstellung von neuen Harnstoff-Silizium-Verbindungen AT297741B (de)

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AT305310B (de) 1973-02-26
BR6804419D0 (pt) 1973-01-02
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