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Unterfahrschutz für Lastkraftwagen
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rechtwinkeligen Dreiecks aufweist und im dazwischen befindlichen mittleren Bereich im wesentlichen rechtwinkelig ausgebildet ist, wobei die nach oben gerichtete, im wesentlichen horizontal verlaufende
Fläche des Hohlkörpers an der Pritsche des Lastkraftwagens befestigt ist und die in Fahrtrichtung hintere Fläche des Hohlkörpers im wesentlichen vertikal verläuft.
Gemäss einem weiteren Vorschlag der Erfindung besteht die Möglichkeit, dass der Hohlkörper innen-und/oder aussenseitig mit Verstärkungsrippen oder-Stegen versehen ist. Eine Verstärkung, insbesondere im Sinne einer grösseren Steifigkeit des Hohlkörpers, kann auch dadurch erreicht werden, dass die jeweils gegenüberliegenden Wandteile des rechtwinkelig ausgebildeten Hohlkörpers in insbesondere den der Befestigung dienenden Bereichen zur Bildung von Verstärkungszonen bis zur
Anlage aneinander zusammengedrückt und miteinander verschweisst sind. In beiden Fällen ist als Vorteil anzuführen, dass diese Massnahmen keinen zusätzlichen Aufwand erfordern, da es bei Herstellung des
Hohlkörpers im Blasverfahren möglich ist, die erforderliche Formgebung in einem Arbeitsgang in einer
Blasform durchzuführen.
Die gegebenenfalls an de seitlichen Enden des Hohlkörpers befindlichen Verstärkungsrippen oder - stege können in Form von etwa dreieckigen Wandteilen ausgebildet sein. Zur Ausbildung der seitlichen
Endbereiche des Hohlkörpers kann es vorteilhaft sein, je zwei Verstärkungsrippen oder-stege in Form von etwa dreieckigen Wandteilen vorzusehen, deren in Fahrtrichtung vorne liegenden Kanten durch
Wandteile miteinander verbunden sind.
Aus der einleitenden Erläuterung der Funktion des Unterfahrschutzes ergibt sich, dass dem
Hohlkörper nicht die Aufgabe zugedacht ist, einen mehr oder weniger unnachgiebigen Schirm zu bilden.
Vielmehr kommt es im wesentlichen darauf an, die Aufprallenergie unschädlich zu machen, wobei gegebenenfalls in Kauf genommen wird, dass der Hohlkörper durch den Aufprall um ein bestimmtes
Ausmass in Fahrtrichtung eingedrückt, verschoben oder gegebenenfalls auch verschwenkt wird.
Entscheidend ist lediglich, dass bei einem Auffahrunfall der Lastkraftwagen nicht oder nur in geringem
Ausmass von auffahrenden Personenkraftwagen unterfahren wird. Unter Berücksichtigung dieser dem
Unterfahrschutz zugedachten Funktion kann es weiterhin zweckmässig sein, dass die seitlichen
Endbereiche des Hohlkörpers und die gegebenenfalls daran befindlichen Stege od. dgl. vorderseitig in einem geringen Abstand von den Hinterrädern des den Hohlkörper tragenden Fahrzeuges verlaufen und gegebenenfalls etwa kreisbogenförmig begrenzt sind. Dies hätte bei einer Verschiebung des Hohlkörpers durch einen Aufprall nach vom zur Folge, dass der Hohlkörper für eine kurze Zeitspanne zusätzlich eine
Abstützung an den Rädern erfährt.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen :
Fig. 1 die perspektivische Ansicht des rückwärtigen Teiles eines Lastkraftwagens mit
Unterfahrschutz, Fig. 2 den Unterfahrschutz in perspektivischer Ansicht, Fig. 3 einen Schnitt nach der
Linie A-B der Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 2, Fig. 5 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles E der Fig. 2.
Insbesondere die Fig. 2, 4 und 5 lassen erkennen, dass der Unterfahrschutz --10-- im wesentlichen als etwa rechtwinkeliger Hohlkörper --11-- ausgebildet ist, dessen beide Schenkel - 12 und 13-jeweils aus einer Hohlplatte bestehen. Am Scheitelpunkt --14-- gehen diese beiden Hohlplatten einstückig ineinander über. Der obere Schenkel --13-- ist mit Durchbrechungen --15-- versehen, die für den Durchgang von Befestigungsmitteln wie z. B. Schraubenbolzen od. dgl. dienen. Der vertikale Schenkel --12-- ist mit Durchbrechungen-16 und 17-versehen. Erstere ist für den Durchgang einer Kupplungsstange für einen Anhänger od. dgl. vorgesehen.
Die Durchbrechungen --17-- können dazu dienen, die Rücklichter des Fahrzeuges--18--, das in Fig. 1 dargestellt ist, erkennbar zu machen. Ausserdem können hier gegebenenfalls Kabel für die Beleuchtung des Anhängers, Bremsschläuche u. dgl. hindurchgeführt werden.
Die Durchbrechungen--15 bis 17--tragenden Bereiche des Hohlkörpers--11--können auch in der Weise ausgebildet sein, dass die beiden jeweils gegenüberliegenden Wandteile, beispielsweise - 13a und 13b-des Schenkels-13--, bis zur Anlage aneinander zusammengedrückt und miteinander verschweisst sind.
An der Vorderseite ist der Hohlkörper --11-- seitlich jeweils mit einem Wandteil--19versehen, der in der Seitenansicht die beiden Schenkel--12 und 13--nahezu zu einem Dreieck ergänzt. In einem geringen Abstand zu den Wandteilen--19--sind Wandteile--20--vorgesehen, die ebenfalls den Hohlkörper--10--verstärken und versteifen. Die Wandteile--19 und 20--sind durch einen Wandteil --23-- verbunden.
Fig. 1 zeigt, wie ein derartiger Unterfahrschutz an einem LKW --18-- befestigt werden kann.
Der Hohlkörper --11-- wird mit dem oberen Schenkel--13--am hinteren Ende der Pritsche
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- 21-des Fahrzeuges-18-so befestigt, dass der etwa vertikal verlaufende Schenkel-12den unterhalb der Pritsche befindlichen Raum rückseitig abdeckt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Unterfahrtschutz für Lastkraftwagen in Form eines an der Rückseite desselben unterhalb der Ladepritsche od. dgl. angeordneten und den Raum zwischen den seitlichen Begrenzungen des Lastkraftwagens zu einem wesentlichen Teil abdeckenden Stossfängers, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass der Stossfänger als aus einem thermoplastischen Kunststoff geringer Schlagzähigkeit bestehender Hohlkörper (11) ausgebildet ist.
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