AT294484B - Verfahren zur Herstellung von Pflanzensockeln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Pflanzensockeln

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AT294484B
AT294484B AT1134769A AT1134769A AT294484B AT 294484 B AT294484 B AT 294484B AT 1134769 A AT1134769 A AT 1134769A AT 1134769 A AT1134769 A AT 1134769A AT 294484 B AT294484 B AT 294484B
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Austria
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sep
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foam
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plant
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David Rack
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David Rack
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G24/00Growth substrates; Culture media; Apparatus or methods therefor
    • A01G24/60Apparatus for preparing growth substrates or culture media

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Of Plants (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Pflanzensockeln 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 lgeringer Abstand verbleibt. Um auch die Bodenfläche dem nachfolgenden Prozess offenzuhalten, wird der formhältige Sockel--S--etwa auf   Distanzleisten--D--in   der Form--F--aufgestellt. 



   Nach dieser Vorbereitung werden in den verbleibenden Zwischenraum zwischen Sockel--S-und Form--F--Schaumstoffkomponenten--A und   B--eingefüllt.   



   Nach dem heutigen Stand der Technik wird für die   Schaumstoffherstellung   allgemein Polyurethan verwendet, wobei als Komponente--A--ein Grundpolyolgemisch mit Aktivatoren zur Beschleunigung der Reaktion und Treibmittel herangezogen werden, während als   Komponente-B-   Isocyanat verwendet wird. Das der   Komponente--A--angehörige   Polyol ist entweder auf Polyesterbasis oder auf Polyätherbasis aufgebaut. Wegen des höheren Preises des Polyesters wird das verwendete Polyol in der Regel ein Polyäther sein. 



   Zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung wird daher in die   Form--F--zunächst   
 EMI2.1 
 d. h.Isocyanat als Härter eingefüllt. Durch die Mischung der beiden Komponenten--A und   B--wird   ohne äussere Wärmezufuhr eine exotherme Reaktionswärme ausgelöst, die das Aufschäumen zum
Polyurethanschaum mitbewirkt. Durch Variation der beiden Komponenten--A und B--in ihrer
Menge kann die Vernetzung der beiden Komponenten variiert werden, so dass entweder eine
Totalvernetzung der beiden Komponenten-A und   B--oder   nur eine Teil-oder übervernetzung der beiden Komponenten--A und   B--eintritt.   



   Der sich durch die Vereinigung der beiden Komponenten-A und   B-im   Zwischenraum in der
Form bildende Schaumstoff umhüllt den   Sockel-S--allflächig.   Zur Umhüllung der Oberfläche des
Sockels-S--kann auf die   Form-F--ein   Deckel mit entsprechender Distanz zum Sockel --S-- aufgesetzt werden. 



   Nach Beendigung dieses Prozesses kann der so umhüllte   Sockel--S--aus   der Form entnommen werden. Zum Einsetzen des Setzlings wird sodann die obere Deckschicht des Sockels in entsprechender Tiefe mechanisch (händisch oder maschinell) durchlöchert und der Setzling im Sockel--S-verankert, in dem er nunmehr dauernd verbleibt. 



   Durch die   Schaumstoffumhüllung-M-wird   solcherart ein fester Sockel gebildet, der einerseits allen mechanischen Erschütterungen ohne Gefahr des Zerfalles des Sockels widersteht und anderseits von den Wurzeln der darin wachsenden Pflanze durchstossen werden kann. Bei dieser Art der Herstellung des Sockels kann das Substratmaterial auch in feuchtem Zustand eingehüllt werden, da die Umhüllung--M--auch eine Feuchtigkeitsabdichtung besorgt und gleichsam eine Hülle um den Sockel bildet. 



   Zur Herstellung kleinerer Sockel wird gemäss Fig. 2 eine entsprechende grössere   Form-F--   verwendet, in welche ein   Gitterrost--R--eingesetzt   wird, zwischen dessen Abschnitten das Substrat   - S--händisch   oder maschinell mechanisch gepresst wird. In diesem Fall kann eine Bodenplatte - B--aus gepressten Torfplatten, gepresstem Schaumstoff od. dgl. verwendet werden, die nach dem Verguss mit dem Sockel--S--verbunden bleibt und den unteren Abschluss desselben bildet.

   Durch entsprechende Öffnungen werden sodann die   Schaumstoffkomponenten--A   und B--in die Form eingegossen und der   Gitterrost-R--nach Massgabe   des sich bildenden Schaumstoffes im Sinne der beiden eingezeichneten Pfeile hochgezogen, so dass auch in diesem Fall die einzelnen Substratsockeln   - S--vom   sich bildenden Schaumstoff über alle ihre freien Oberflächen eingehüllt werden. An Stelle der gepressten   Bodenplatten--B--könnte   auch ein nach der Pressung ausziehbarer Boden oder wie in Fig. l dargestellt, auch Distanzleisten--D--in die einzelnen Gitteröffnungen eingelegt werden. 



  Nach dem Hochheben bzw. Auszug des   Gitterrostes--R--können   die einzelnen Sockeln an ihren durch den Schaumstoff gebildeten   Kontaktflächen--M--entlang   der Schnittlinien--L-- (in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet) zerschnitten werden. 



   Mit diesem Verfahren ist es sonach möglich, einerseits das für die jeweilige Pflanze in seiner Zusammensetzung genau abgepasste Substratgemisch in eine Schaumstoffhülle einzugiessen. 



   An Stelle der in Fig. 2 gezeigten horizontalen Nebeneinanderlage einzelner kleiner Sockeln in gemeinsamer Form könnten diese auch stapelförmig vertikal übereinander in gemeinsamer Form zur gemeinsamen Umhüllung eingelegt werden, wobei wieder Distanzleisten--D--zwischen den Sockeln - S--im Stapel zwischengelegt werden. 



   Das beschriebene Verfahren gibt demnach bei vollständiger Freiheit der jeweiligen Substratzusammensetzung die Möglichkeit, dieses in einfachster Herstellungsweise in feste Sockelform zu hüllen, die hohe mechanische Festigkeit besitzt und dennoch einfach und billig herstellbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Pflanzensockeln, die aus einem Substratgemisch wie Torf, EMI3.1 Substratgemisch bestehende Pflanzensockel (S) in eine Form (F) mit allflächigem Abstand eingelegt wird und durch Einfüllung der Komponenten (A, B) zur Erzeugung von Schaumstoff in den Zwischenraum zwischen Sockel (S) und Formwand (F) von dem im Herstellungsprozess darin sich bildenden Schaumstoff (M) allflächig umhüllt wird. EMI3.2 Zwischenraum aufgestellte Pflanzensockel von einem gemeinsamen Formkasten (F) umhüllt und die Komponenten (A, B) zur Erzeugung von Schaumstoff getrennt in die verbleibenden Zwischenräume eingefüllt werden.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI3.3 <tb> <tb> DT-OS <SEP> 1 <SEP> 900 <SEP> 628 <SEP> US-PS <SEP> 3 <SEP> 187 <SEP> 463 <tb>
AT1134769A 1969-04-21 1969-12-05 Verfahren zur Herstellung von Pflanzensockeln AT294484B (de)

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NL7017602A NL7017602A (de) 1969-12-05 1970-12-02
DK617970AA DK121476B (da) 1969-12-05 1970-12-04 Fremgangsmåde til fremstilling af plantesokler.

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