AT294484B - Verfahren zur Herstellung von Pflanzensockeln - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von PflanzensockelnInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Pflanzensockeln EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> lgeringer Abstand verbleibt. Um auch die Bodenfläche dem nachfolgenden Prozess offenzuhalten, wird der formhältige Sockel--S--etwa auf Distanzleisten--D--in der Form--F--aufgestellt. Nach dieser Vorbereitung werden in den verbleibenden Zwischenraum zwischen Sockel--S-und Form--F--Schaumstoffkomponenten--A und B--eingefüllt. Nach dem heutigen Stand der Technik wird für die Schaumstoffherstellung allgemein Polyurethan verwendet, wobei als Komponente--A--ein Grundpolyolgemisch mit Aktivatoren zur Beschleunigung der Reaktion und Treibmittel herangezogen werden, während als Komponente-B- Isocyanat verwendet wird. Das der Komponente--A--angehörige Polyol ist entweder auf Polyesterbasis oder auf Polyätherbasis aufgebaut. Wegen des höheren Preises des Polyesters wird das verwendete Polyol in der Regel ein Polyäther sein. Zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung wird daher in die Form--F--zunächst EMI2.1 d. h.Isocyanat als Härter eingefüllt. Durch die Mischung der beiden Komponenten--A und B--wird ohne äussere Wärmezufuhr eine exotherme Reaktionswärme ausgelöst, die das Aufschäumen zum Polyurethanschaum mitbewirkt. Durch Variation der beiden Komponenten--A und B--in ihrer Menge kann die Vernetzung der beiden Komponenten variiert werden, so dass entweder eine Totalvernetzung der beiden Komponenten-A und B--oder nur eine Teil-oder übervernetzung der beiden Komponenten--A und B--eintritt. Der sich durch die Vereinigung der beiden Komponenten-A und B-im Zwischenraum in der Form bildende Schaumstoff umhüllt den Sockel-S--allflächig. Zur Umhüllung der Oberfläche des Sockels-S--kann auf die Form-F--ein Deckel mit entsprechender Distanz zum Sockel --S-- aufgesetzt werden. Nach Beendigung dieses Prozesses kann der so umhüllte Sockel--S--aus der Form entnommen werden. Zum Einsetzen des Setzlings wird sodann die obere Deckschicht des Sockels in entsprechender Tiefe mechanisch (händisch oder maschinell) durchlöchert und der Setzling im Sockel--S-verankert, in dem er nunmehr dauernd verbleibt. Durch die Schaumstoffumhüllung-M-wird solcherart ein fester Sockel gebildet, der einerseits allen mechanischen Erschütterungen ohne Gefahr des Zerfalles des Sockels widersteht und anderseits von den Wurzeln der darin wachsenden Pflanze durchstossen werden kann. Bei dieser Art der Herstellung des Sockels kann das Substratmaterial auch in feuchtem Zustand eingehüllt werden, da die Umhüllung--M--auch eine Feuchtigkeitsabdichtung besorgt und gleichsam eine Hülle um den Sockel bildet. Zur Herstellung kleinerer Sockel wird gemäss Fig. 2 eine entsprechende grössere Form-F-- verwendet, in welche ein Gitterrost--R--eingesetzt wird, zwischen dessen Abschnitten das Substrat - S--händisch oder maschinell mechanisch gepresst wird. In diesem Fall kann eine Bodenplatte - B--aus gepressten Torfplatten, gepresstem Schaumstoff od. dgl. verwendet werden, die nach dem Verguss mit dem Sockel--S--verbunden bleibt und den unteren Abschluss desselben bildet. Durch entsprechende Öffnungen werden sodann die Schaumstoffkomponenten--A und B--in die Form eingegossen und der Gitterrost-R--nach Massgabe des sich bildenden Schaumstoffes im Sinne der beiden eingezeichneten Pfeile hochgezogen, so dass auch in diesem Fall die einzelnen Substratsockeln - S--vom sich bildenden Schaumstoff über alle ihre freien Oberflächen eingehüllt werden. An Stelle der gepressten Bodenplatten--B--könnte auch ein nach der Pressung ausziehbarer Boden oder wie in Fig. l dargestellt, auch Distanzleisten--D--in die einzelnen Gitteröffnungen eingelegt werden. Nach dem Hochheben bzw. Auszug des Gitterrostes--R--können die einzelnen Sockeln an ihren durch den Schaumstoff gebildeten Kontaktflächen--M--entlang der Schnittlinien--L-- (in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet) zerschnitten werden. Mit diesem Verfahren ist es sonach möglich, einerseits das für die jeweilige Pflanze in seiner Zusammensetzung genau abgepasste Substratgemisch in eine Schaumstoffhülle einzugiessen. An Stelle der in Fig. 2 gezeigten horizontalen Nebeneinanderlage einzelner kleiner Sockeln in gemeinsamer Form könnten diese auch stapelförmig vertikal übereinander in gemeinsamer Form zur gemeinsamen Umhüllung eingelegt werden, wobei wieder Distanzleisten--D--zwischen den Sockeln - S--im Stapel zwischengelegt werden. Das beschriebene Verfahren gibt demnach bei vollständiger Freiheit der jeweiligen Substratzusammensetzung die Möglichkeit, dieses in einfachster Herstellungsweise in feste Sockelform zu hüllen, die hohe mechanische Festigkeit besitzt und dennoch einfach und billig herstellbar ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Pflanzensockeln, die aus einem Substratgemisch wie Torf, EMI3.1 Substratgemisch bestehende Pflanzensockel (S) in eine Form (F) mit allflächigem Abstand eingelegt wird und durch Einfüllung der Komponenten (A, B) zur Erzeugung von Schaumstoff in den Zwischenraum zwischen Sockel (S) und Formwand (F) von dem im Herstellungsprozess darin sich bildenden Schaumstoff (M) allflächig umhüllt wird. EMI3.2 Zwischenraum aufgestellte Pflanzensockel von einem gemeinsamen Formkasten (F) umhüllt und die Komponenten (A, B) zur Erzeugung von Schaumstoff getrennt in die verbleibenden Zwischenräume eingefüllt werden.Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI3.3 <tb> <tb> DT-OS <SEP> 1 <SEP> 900 <SEP> 628 <SEP> US-PS <SEP> 3 <SEP> 187 <SEP> 463 <tb>
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