AT294292B - Steuereinrichtung zum Öffnen und Schließen der Nadelspitze einer Röhren- oder Schiebernadel - Google Patents

Steuereinrichtung zum Öffnen und Schließen der Nadelspitze einer Röhren- oder Schiebernadel

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AT294292B
AT294292B AT56167A AT56167A AT294292B AT 294292 B AT294292 B AT 294292B AT 56167 A AT56167 A AT 56167A AT 56167 A AT56167 A AT 56167A AT 294292 B AT294292 B AT 294292B
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AT
Austria
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needle
guide channel
rod
foot
tubular
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AT56167A
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English (en)
Inventor
Richard Ing Schmidt
Original Assignee
Morat Gmbh Franz
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Description


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  Steuereinrichtung zum Öffnen und Schliessen der Nadelspitze einer   Röhren-oder Schiebemadel   
Röhrennadeln bestehen bekanntlich aus einem Röhrchen mit einem Haken am einen und einem
Nadelfuss am andern Ende, wobei im Röhrchen ein zum Schliessen des Nadelhakens hin und her verschiebbares Stäbchen vorgesehen ist, das an seinem aus dem Röhrchen herausragenden Ende ebenfalls einen Fuss hat, der wie der Röhrchenfuss in einen Führungskanal des Schlossmantels einer
Rundstrickmaschine hineinragt, wohingegen Schiebernadeln ein Hakenstäbchen mit einem Fuss aus einen und einem Haken am andern Ende sowie einen Schieber aufweisen, dessen eines Ende ebenfalls einen Fuss hat und dessen anderes Ende zum Schliessen des Hakens dient,

   wobei der Schieber parallel zum Hakenstäbchen neben oder hinter diesem im Führungskanal des Nadelzylinders oder der Rippscheibe einer Rundstrickmaschine gelagert ist. 



   Es ist weiterhin bekannt, durch die Verwendung von   Röhren-oder   Schiebernadeln die Leistung einer Rundstrickmaschine zu steigern, weil der Nadelaustrieb kleiner als bei Verwendung von Zungennadeln ist und die Stricksysteme, die demzufolge weniger Raum im Schlossmantelkreis benötigen, in einer grösseren Zahl untergebracht werden können, als es bei Maschinen mit Zungennadeln möglich ist. Ausserdem kann die Arbeitsgeschwindigkeit einer Rundstrickmaschine wegen des gegenüber den Schlosskurven der Zungennadeln kürzeren oder weniger steilen Nadelaustriebsteiles erhöht werden. 



  Aus dem gleichen Grund ist schliesslich auch der Verschleiss der Nadeln bzw. der Nadelfüsse geringer. 



   Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, die Leistung einer mit   Röhren-und   Schiebernadeln ausgerüsteten Rundstrickmaschine zusätzlich und während des Musterns zu steigern, wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Stäbchen bzw. der Schieber zum öffnen und Schliessen der Nadelspitze durch einen Elektromagneten betätigbar ist, wobei für die Einleitung der Bewegung des Stäbchens bzw. Schiebers Steuermagnete und für den weiteren Bewegungsablauf Steuerkurven bzw. 



  Führungskanäle vorgesehen sind. 



   Aus dem belgischen Patent   Nr. 677251   bzw. dem deutschen Patent Nr. 745181 ist es zwar bekannt, zum Herstellen gemusterter Strickware die in den Nuten des rotierenden Nadelzylinders verschiebbaren Stösser durch stationär angeordnete Steuermagnetsysteme bzw. durch einen als Schlaghammer ausgebildeten Elektromagneten zwecks Nadelauswahl zu verschwenken, und in dem   brit. Patent Nr. 883, 432   ist eine Stösserauswählvorrichtung mit einem Steuermagneten dargestellt, der eine als Steuerkurve ausgebildete Polschuhfläche besitzt, so dass die   Stösserfüsse   mustergemäss an dieser Polschuhfläche entlanggleiten oder aber unabgelenkt bleiben. Alle diese bekannten Vorrichtungen beziehen sich jedoch ausschliesslich auf Strickmaschinen, in denen Zungennadeln verwendet sind. 



   Durch die Erfindung wird dagegen vorgeschlagen, das Steuermagnetsystem direkt zur Steuerung der Stäbchen bzw. Schieber zu verwenden. Hiedurch wird der wesentliche Vorteil erzielt, dass die Magnete nur auf verhältnismässig geringe Massen, die noch sehr viel kleiner als die Massen der üblichen Stösser sind, einwirken müssen und daher ausserordentlich hochfrequent arbeiten können.

   Durch die zusätzliche Massnahme, dass nämlich die Magnetkraft nur für den Auswählvorgang aufgewendet werden muss, während für den weiteren Bewegungsablauf der Stäbchen oder Schieber Steuerkurven bzw. 

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Führungskanäle vorgesehen sind, wird erreicht, dass der gesamte Auswählvorgang in einem'Zeitraum von nur 0, 5 m/sec vorgenommen werden kann, wenn beispielsweise das Stäbchen- oder Schiebergewicht
0, 2 p beträgt und eine Magnetkraft von 5 p aufgebracht wird. 



   Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, bei der wahlweise gestrickt auf Fang gearbeitet oder nicht gestrickt werden kann, ist dadurch gekennzeichnet, dass an den Strickstellen im
Schlossmantel zur Führung des Nadelfusses eine dreieckförmiger Führungskanal vorgesehen ist und dass zur wahlweisen Führung des Stäbchen- bzw. Schieberfusses zwei dreieckförmige Führungskanäle vorgesehen sind, deren ansteigende Teile von einem geradlinig verlaufenden Führungskanal abzweigen und deren absteigende Teile wieder in diesen einmünden. Bei dieser Ausführungsform sind die
Steuermagnete bevorzugt an den Abzweigstellen der ansteigenden   Führungskanäle   angeordnet oder die Kanten der Führungskanäle für die   Stäbchen- bzw. Schieberfüsse   im Bereich der Abzweigungen als Polschuhflächen der Steuermagnete ausgebildet.

   Bei dieser bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann das mustergemässe Auswählen der Nadeln allein durch Steuerung der Bewegung der Stäbchen bzw. 



  Schieber erfolgen. 



   Die Erfindung ist nicht auf Rundstrickmaschinen beschränkt, sondern auch bei Flachstrickmaschinen anwendbar. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine Abwicklung der Nadelfussführungskanäle eines Stricksystems mit einer darüber eingezeichneten Mehrzahl von Nadelstellungen. Die Röhrennadeln sind zur besseren Erkennung der Stellung des Stäbchens zum Haken von der Seite gesehen dargestellt, Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Nadelzylinder und den Schlossmantel längs der Schnittlinie 11/11 in   Fig. 1, Fig. 3   einen Längsschnitt durch den unteren Teil des Schlossmantels längs der Schnittlinie   III/III   in Fig. 1 und Fig. 4 einen Längsschnitt durch den unteren Teil des Schlossmantels längs der Schnittlinie IV/IV in   Fig. 1.   



   Der Nadelzylinder--l--hat in bekannter Weise senkrecht verlaufende   Führungen --11--,   in denen die   Nadeln --2-- auf- und   abbeweglich sind. Der Nadelzylinder lagert drehbar auf einem Ring   - -12--,   der mit dem Maschinengestell fest verbunden ist. Seine Drehung erhält der Nadelzylinder   - l-von   einem nicht dargestellten Antriebsrad, das mit der   Innenverzahnung --13-- in   Eingriff steht. Auf dem stationären   Ring-12-ist der Schlossmantel-14-befestigt,   der den Nadelzylinder in bekannter Weise umgibt und an dessen Innenwand die Kurventeile befestigt sind, die die Kanäle bilden, in denen die Nadelfüsse geführt werden. 



   Die obere Nadelfussführung wird durch die Kurventeile --101, 102,103, 104,105 und 106-gebildet. Die   Teile-101   und   102-bilden   die Kurve, die etwa dreieckförmig auf-und absteigt. Die Kurventeile --103 und 104 sowie 105 und 106-- bilden den geradlinig verlaufenden Führungskanal. 



   Der untere Führungskanal wird von den   Kurventeilen-107,   108,109 und   110-gebildet.   Der ausserhalb des Stricksystems geradlinig verlaufende Führungskanal wird von den Kurventeilen   - -111,   112,113 und   114-gebildet.   Der obere horizontal verlaufende Führungskanal ist mit-3gekennzeichnet, der etwa dreieckförmig auf-und absteigende Führungskanal   mit-4--.   Der untere geradlinig horizontal verlaufende Führungskanal hat das Bezugszeichen Von diesem Führungskanal ist an der Stelle--6--, wo in der oberen Führung der   Kanal--3--durch   
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 nämlich   bei--8--,   in den Kanal --5-- wieder einmündet, wo in der oberen Führung der absteigende Ast des   Kanals--4-in   die horizontale Führung --3-- übergeht.

   Bei --9-- ist im unteren Kanalsystem eine zweite Abzweigung vorgesehen, nämlich dort, wo der Faden in den Nadelhaken eingelegt ist und die Nadel sich in Abwärtsbewegung befindet. Von der Abzweigung geht 
 EMI2.2 
 ist. Der   Röhrchenfuss--23--wird   im oberen   Führungskanal--3,   4,   3--geführt.   Der Stäbchenfuss   --25-- wird   im Führungskanalsystem--5, 7,10,   5--geführt.   Aus den Zeichnungen Fig. 1 ist leicht zu erkennen, dass das   Röhrchen--21--der Nadel--2--mit   seinem Haken in jedem System eine Auf-und Abbewegung ausführt, die vom Führungskanal --4-- gesteuert wird. Ferner lässt   Fig. 1   erkennen, dass der   Stäbchenfuss--25--im   unteren Führungskanalsystem drei verschiedene Bewegungsmöglichkeiten hat.

   Entweder bewegt sich der Fuss im geradlinig durchgehenden   Führungskanal--5--.   Dann bleibt das Stäbchen --24-- immer in der untersten Stellung, wie sie in 

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 EMI3.1 
 



  Wird das   Stäbchen-24-an   der   Abzweigstelle --6-- nach   oben in den   Führungskanal-7-   abgeleitet, dann führt das   Stäbchen-24-,   das in der äussersten linken und äussersten rechten Nadel den   Haken --22-- geschlossen   hält, die Bewegung des   Röhrchens-21-mit   aus. Der Haken wird also nicht geöffnet und die Nadel nimmt keinen Faden auf. Sie bildet also in dem betreffenden System mustergemäss keine Masche.

   Wird das   Stäbchen --24-- durch   seinen Fuss --25-- bei der 
 EMI3.2 
 Röhrchenbewegung abwärts entgegengesetzte Bewegungsrichtung des Stäbchens (aufwärts) geschlossen, wie die zweite Nadel von rechts in   Fig. 1   zeigt, so dass die auf der   Nadel-2-hängende   alte Schleife über die neu gebildete Schleife in bekannter Weise abgeworfen wird. Nach der Einmündung des Führungskanalteiles --10-- in den abwärts gerichteten Teil des   Führungskanals --7-- wird   das den Nadelhaken schliessende Stäbchen im Gleichlauf mit dem Röhrchen abwärts bewegt, wo es bei-8in den horizontalen   Kanal --5-- einmündet   und mit geschlossenem Haken zum nächsten System und zur nächsten Auswahl weiterläuft. 



   Wie Fig. 1 zeigt, bestehen also drei Wählmöglichkeiten, entweder das Stäbchen --24-- wird vom geradlinig horizontal verlaufenden Führungskanal --5-- geführt, so dass die zugehörige Nadel Fang arbeitet oder das Stäbchen wird   bei-6-in   die Abzweigung der   Kurve --7-- geleitet,   so dass die Nadel keinen Faden empfängt, keine Schleife bildet und die alte Masche unter dem Haken behält. Es wird also nicht gestrickt. 



   Die dritte Möglichkeit ist : Das Stäbchen --24-- wird in der Abzweigung --9-- aufwärts bewegt, so dass während des Abschlagens der alten Masche über die neue Fadenschleife der Nadelhaken --22-- und das   Stäbchen-24-geschlossen   ist. 



   In Fig. 1 ist für alle Nadeln der normale Strickvorgang gezeigt, bei dem die Stäbchenfüsse --25-an der   Abzweigung --9-- zum   Schliessen des Hakens nach oben geführt werden. Die Auswahl der drei Möglichkeiten des Fangarbeitens, Nichtstrickens und Strickens wird durch vier Elektromagnete --301, 302,303,   304-gesteuert,   die in Ausschnitten-305 und 306-des Schlossmantels - untergebracht sind. Der   Elektromagnet --301-- hat   einen   Polschuh-307--,   dessen   Stirnfläche-308-die   obere Führungskante des   Kanals-7-an   der   Abzweigung --6-- ist.   



  Wird dieser Magnet erregt, dann wird der Stäbchenfuss --25-- angehoben, bis er von der unteren Führungskante des   Kanals --7-- übernommen   wird. Der   Polschuh-309-des   Magneten 
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 Führungskante des Kanals so dass der Stäbchenfuss --25-- im Bereich der Abzweigung nicht ungewollt in den   Kanal --7-- geraten   kann.

   Den gleichen Zweck hat der   Polschuh--311-des   Magneten-304--, der verhütet, dass der Stäbchenfuss --25-- in die   Abzweigung --9-- zum     Kanal --10-- gerät.   Der Polschuh --312-- des Elektromagneten --303-- bildet mit seiner Stirnfläche --313-- die Oberkante des Kanals --10-- an der Abzweigung--9--, so dass der Stäbchenfuss --25-- bei erregtem   Elektromagnet --303-- an   der   Polfläche-313-nach   oben geführt wird, bis er von der Unterkante des   Kanals--10--übernommen wird.   Die Anordnung der Elektromagnete und deren Polschuhverlauf kann in jeder zweckdienlichen Weise vorgesehen sein. 



  Notwendig ist, dass in der Umgebung der Polschuhe die Schlossteile aus nicht magnetischem Material sind, damit das magnetische Kraftfeld nicht zerstreut wird. 



   Die horizontale Breite der   Polschuhe--307,   309,312 und   311--ist   nicht grösser als der Abstand der Achse einer Nadel von der Achse der nächsten Nadel. 



   Diese Einrichtung zum mustergemässen Steuern der Nadeln --2--, zum Stricken oder aber Nichtstricken oder Fangarbeiten ist auch bei der Rippscheibe der Rundstrickmaschine verwendbar, wenn deren Durchmesser die notwendigen hintereinander angeordneten beiden Führungskanalsysteme erlaubt. Desgleichen können an Stelle der beschriebenen und dargestellten Röhrennadeln sogenannte Schiebernadeln verwendet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Steuereinrichtung zum öffnen und Schliessen der Nadelspitze einer Röhren- oder <Desc/Clms Page number 4> Schiebernadel bei deren Verwendung in einer Rundstrickmaschine, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Stäbchen bzw. der Schieber (24) zum öffnen und Schliessen der Nadelspitze elektromagnetisch betätigbar ist, wobei für die Einleitung der Bewegung des Stäbchens bzw. Schiebers (24) Steuermagnete (301,302 bzw. 303,304) und für den weiteren Bewegungsablauf Steuerkurven bzw.
    Führungskanäle (7,10) vorgesehen sind. EMI4.1 dassStrickstellen im Schlossmantel zur Führung des Nadelfusses (23) ein dreieckförmiger Führungskanal (4) vorgesehen ist und dass zur wahlweisen Führung des Stäbchen-bzw. Schieberfusses (25) zwei dreieckförmige Führungskanäle (7,10) vorgesehen sind, deren ansteigende Teile von einem geradlinig verlaufenden Führungskanal (5) abzweigen und deren absteigende Teile wieder in diesen einmünden. EMI4.2 Steuermagnete (301,302 bzw. 303,304) an den Abzweigstellen der ansteigenden Führungskanäle (7,10) vorgesehen sind. EMI4.3 vom geradlinig verlaufenden Führungskanal (5) abzweigt, die hinter der Fadeneinlegstelle (201) liegt.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : GB-PS 883 432
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