AT292113B - Übertragungs- und Entgasungseinrichtung für Flüssigkeiten in umlaufenden Maschinenteilen - Google Patents

Übertragungs- und Entgasungseinrichtung für Flüssigkeiten in umlaufenden Maschinenteilen

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AT292113B
AT292113B AT129970A AT129970A AT292113B AT 292113 B AT292113 B AT 292113B AT 129970 A AT129970 A AT 129970A AT 129970 A AT129970 A AT 129970A AT 292113 B AT292113 B AT 292113B
Authority
AT
Austria
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liquid
rotating machine
liquids
shaft
housing
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Application number
AT129970A
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English (en)
Inventor
Gerhard Dipl Ing Dr Aichholzer
Original Assignee
Gerhard Dipl Ing Dr Aichholzer
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K9/00Arrangements for cooling or ventilating
    • H02K9/19Arrangements for cooling or ventilating for machines with closed casing and closed-circuit cooling using a liquid cooling medium, e.g. oil
    • H02K9/193Arrangements for cooling or ventilating for machines with closed casing and closed-circuit cooling using a liquid cooling medium, e.g. oil with provision for replenishing the cooling medium; with means for preventing leakage of the cooling medium

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Übertragungs-und Entgasungseinrichtung   für
Flüssigkeiten in umlaufenden Maschinenteilen 
Ein wichtiges Anwendungsgebiet der nachstehend beschriebenen Erfindung sind elektrische Maschi- nen mit Wasserkühlung des Rotors, insbesondere Turbogeneratoren. Darüber hinaus ist die Erfindung ganz allgemein überall dort anwendbar, wo es darauf ankommt, unter Druck stehende Flüssigkeit ohne Leck- verluste auf und von umlaufenden Maschinenteilen zu   übertragen.   



  Die Zu- und Abfuhr von Kühlflüssigkeit auf und von einem umlaufenden Maschinenteil, wie dies beispielsweise bei der Wasserkühlung von Turbogeneratorläufern ausgeführt wird, erfordert mindestens zwei Wellendichtungen, die keine dauernden Leckverluste an Kühlwasser verursachen sollen. Solche
Dichtungen sucht man in zunehmendem Mass in berührungsloser Bauart auszuführen, um Verschleiss von   Dichtungswerkstoff,   Erwärmung und Leistungsverluste zu vermeiden. 



  Bei der Kühlung spannungsführender Wicklungen kommt noch hinzu, dass die   Kühlflüssigkeit unter   keinen Umständen verunreinigt werden darf, da schon geringe Verunreinigungen die Leitfähigkeit z. B. des Wassers unzulässig erhöhen. Die nach dem heutigen Stand der Technik bekannten berührungslosen
Dichtungen weisen mit wenigen Ausnahmen dauernde Leckverluste auf, die vom Druck der geförderten
Flüssigkeit abhängig sind (Trutnovsky   :"Berührungsfreie   Dichtungen", VDI-Verlag Düsseldorf [1964],
S. 4, 219, 282). 



   Als vollkommene Wellendichtungen ohne Leckverluste sind beispielsweise die sogenannten flüssig- keitsgesperrtenDichtungen verschiedenerBauart bekannt (s. Trutnovsky S. 219). Alle Dichtungen auf die- ser Basis arbeiten mit einer sogenannten Sperrflüssigkeit, wobei es sich kaum vermeiden lässt, dass diese mit dem zu fördernden Gas oder der Flüssigkeit in Berührung kommt. Dies bringt aber die Gefahr einer
Emulsionsbildung mit sich (Trutnovsky S. 227). 



   FlüssigkeitsgesperrteDichtungen, z. B. Gewindedichtungen sind aus vorstehenden Gründen besonders für die Abdichtung von druckgasgefüllten Räumen gegen eine Welle geeignet. Ausser den Gewindedich- tungen sind noch flüssigkeitsgesperrte Dichtungen bekannt, bei denen eine rotierende Scheibe die Sperr- flüssigkeit in einem ruhenden Gehäuse in Rotation versetzt, wobei der äussere Rand der Scheibe in den rotierenden Flüssigkeitsspiegel taucht und auf diese Weise eine vollkommene Abdichtung erzielt wird (ähnlich einem Siphon, Trutnovsky S. 220). 



   Solche Dichtungen können nur funktionieren, wenn die Dichte des abzudichtenden Gases oder der
Flüssigkeit wesentlich geringer ist als jene der Sperrflüssigkeit. Eine Abdichtung von Flüssigkeiten kommt für diese Bauart daher überhaupt nicht inFrage ; abgesehen davon, dass die unvermeidliche Berührung mit 
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   Unter den Dichtungen, durch die die auftretenden Probleme zumindest teilweise gelöst wurden, ist beispielsweise die Anordnung gemäss der deutschen Patentschrift Nr. 851091 zu nennen ; die allerdings mit verschiedenen Nachteilen behaftet ist. 



   Einer dieser Nachteile ist, dass sich bei   berührungsfreier   Ausführung aller Dichtungen Leckverluste vom   Zufluss- zum   Abflusskanal einstellen. 



   Einen weiteren Nachteil stellt die Benutzung einer Wellenbohrung für die Kühlwasserführung dar, wodurch bei grösseren Kühlwassermengen die Welle unzulässig geschwächt würde. Auch ist bei der ge- 

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   Die Wahl der Anordnung wird von Fall zu Fall den Entwurfsbedingungen anzupassen sein. Der durch Fliehkraft im schaufellosen Kanal zwischen den Läuferscheiben erzeugte Druck hebt sich bei Ein- und Austritt auf. 
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    bei laufender Maschinemalen Gehäusewand eine Sekundärstromung   einstellen, die an der Gehäusewand in Richtung Drehachse zirkuliert.   Da die Rotationsgeschwindigkeit der Flüssigkeit bis zur Gehäusewand   auf   Null abfällt, besteht   die Gefahr, dass zumindest ein   dünner Flüssigkeitsfilm   bis zum Wellenspalt gelangt und durch diesen austritt. Bei der erfindungsgemässen Anordnung wird dies jedoch während des Laufes durch drei Massnahmen sicher verhindert :
1.

   Durch die Anordnung der   Randscheiben-6a   und 6b-- wird die Dicke der langsamer rotierenden Flüssigkeitsschicht, in der sich eine solche Strömung ausbilden kann, auf ein Minimum reduziert. 



   2. Flüssigkeitsmengen, die dennoch bis zur Welle gelangen, haben eine beträchtlich kleinere Umfangsgeschwindigkeit als diese. Beim Auftreffen am Gewinde der Welle wird diese Leckmenge wieder in Umfangsrichtung beschleunigt und durch die Gewindesteigung gleichzeitig in Richtung Mittelkanal gefördert. Zu diesem Zweck muss das Gewinde der einen Hälfte rechtsgängig, der andern linksgängig sein. Hat sich in den Gewindegängen eine ausreichend grosse Flüssigkeitsmenge angesammelt, wird diese durch Fliehkraftwirkung wieder nach aussen befördert. 



   3. Der Raum zwischen Welle und Flüssigkeitsspiegel wird über den   Absaugstutzen-Ha undllb-   unter Unterdruck gehalten, so dass nicht nur das aufsteigende Gas abgesaugt, sondern auch ein Flüssigkeitsaustritt durch den Wellenspalt verhindert wird. 



   Die lösbareBerührungsdichtung an den Enden wird im Lauf durch Ablassen des Druckgases abgehoben. Gemäss Fig. 1 kann die Flüssigkeit nicht direkt vom Gehäuseeintritt in den Mittelkanal gelangen, sondern sie wird erfindungsgemässe durch Versetzung der Gehäuseöffnungen zu einem Umweg gezwungen. 
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 gerissen werden, sondern sie werden von der Strömung abzweigen und zufolge Auftrieb dem starken Druckgefälle zum Zentrum hin folgend aufsteigen. Die Fernhaltung von Gasblasen vom umlaufenden Teil des Kühlkreislaufes ist zur Vermeidung von Unwuchten von grösster Wichtigkeit. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einrichtung zur Übertragung von Kühlflüssigkeit auf einen umlaufenden Maschinenteil und zur gleichzeitigen Entgasung, mit einem auf der Maschinenwelle aufgesetzten Kreislpumpenrad, das in einem ruhenden Gehäuse läuft und während des Betriebes radial teilweise aber über den ganzen Umfang in die äussere rotierende Flüssigleit taucht, wobei das Pumpenrad zweigeteilt ist und zwischen den beiden Hälften ein   scheibenförmigerkanalfreibleibt, dadurch gekennzeichnet,   dass der schei-   benförmigeKanal   durch die Stirnseite der Pumpenradhälfte selbst gebildet, zum Gehäuse offen und ohne Schaufeln ausgeführt ist und mit einem weiteren Kanal in Verbindung steht, der konzentrisch zur Maschinenwelle angeordnet und durch die Pumpenradnabe abgedeckt ist,

   so dass die Kühlflüssigkeit von den Pumpenradhälften in radialer Richtung gegen das Gehäuse geführt, durch den scheibenförmigen Kanal nach innen und den weiteren Kanal in den bewegten Maschinenteil strömt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mit einer ringförmigen Kammer versehen ist, die Zu- und Abflussöffnungen für das Kühlmittel aufweist, wobei diese Öffnungen gegenüber dem scheibenförmigen Kanal versetzt sind, so dass die Flüssigkeit nicht direkt radial vom Gehäuse in den Läuferkanal strömt bzw. umgekehrt, sondern dass der Flüssigkeitsstrom dazwischen in axialer Richtung verläuft.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei solcher Einrichtungen auf einer Welle angeordnet sind, die paarweise in einem geschlossenen Kühlkreislauf geschaltet sind. Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : DT-PS 851 091
AT129970A 1970-02-13 1970-02-13 Übertragungs- und Entgasungseinrichtung für Flüssigkeiten in umlaufenden Maschinenteilen AT292113B (de)

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