AT291526B - Verfahren zum Herstellen einer Spritzgußmasse - Google Patents

Verfahren zum Herstellen einer Spritzgußmasse

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AT291526B
AT291526B AT667163A AT667163A AT291526B AT 291526 B AT291526 B AT 291526B AT 667163 A AT667163 A AT 667163A AT 667163 A AT667163 A AT 667163A AT 291526 B AT291526 B AT 291526B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Herstellen einer Spritzgussmasse 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 sind. 



   Das Verfahren kann in folgender Weise durchgeführt werden : i a) Einführen der erforderlichen Mengen an wärmehärtbarem Kunstharz, Füllstoffen und Verstär- kungsfasern in die Mischkammer einer eine Mischschnecke aufweisenden Mischvorrichtung ; b) Einschalten der Mischschnecke, die in an sich bekannter Weise aus einem spiralförmig um eine
Welle gewundenen und an dieser Welle befestigten Band besteht ; c) Kneten und Mischen der in   die Mischkammer eingeführten Stoffe   mittels derumlaufenden Mischschnecke zur Bildung einer Spritzgussmasse, wobei gleichzeitig die vermischte Masse   kontinuier-   lich in Richtung von der Einlassöffnung zu einem Auslassmundstück hin, das mit der Mischkam- mer einstückig ist, vorwärtsgetrieben wird ;

   d) Einschalten einer Förderschnecke, die innerhalb des Auslassmundstückes befestigt ist, wobei die
Fördermenge der umlaufenden Förderschnecke derart bemessen ist, dass nur ein Teil der Masse, die kontinuierlich zur Einlassöffnung des Auslassmundstückes gedrückt wird, nach aussenbeför- dert wird ; e) ständiges Fördern eines Teiles der ankommenden Masse nach aussen, während der Rest in der
Mischkammer nach oben gedrückt wird, wodurch er in einer im wesentlichen waagrechten Ebene zur Rückseite der Mischkammer an der Oberseite der Mischschnecke entlang zurückkehrt und er- neut geknetet und gemischt wird ;
0 kontinuierliche Durchführung des gesamten Verfahrens, bis alle in die Mischkammer eingeführ- ten Materialien zu einer Spritzgussmasse vermischt werden und aus der Mischvorrichtung ausge- tragen sind. 



   Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert. 



     Beispiel l :   70   Gel. vlo   warmhärtendes und30   Gew.-lo   kalthärtendes Polyesterharz werdenindie
Mischkammer der Mischvorrichtung zusammen mit 4   Gew.-% Benzoylperoxyd,   125   Gew.-lo   Asbestpul- ver und30   Gew. %   Glasfasern eingeführt. Danach wird der Inhalt der Mischkammer, wie beschrieben, gemischt und geknetet. 



   Beispiel 2 : 100   Gew.. 11/o   Epoxyharz mit einem Härtezusatz, wie Amine oder Säureanhydri- de, wird in die Mischkammer der Mischvorrichtung zusammen mit 75   Gel. vlo   Asbestpulver und
35   Gew. %   Glasfasern eingeführt. Danach wird der Inhalt der Mischkammer entsprechend dem Ver- fahren, wie beschrieben, gemischt und geknetet. 



     Beispiel 3 : l   kg Polyester (Leguval W 41, Bayer) wird mit 1   kg Asbestfüllstoff (Teilchengrö-   sse von ungefähr   50 J. L bei   Zusatz von 20 g   Benzoylperoxyd   gemischt. Die gebildeten Probestücke wei- sen eine Zugfestigkeit von   6   b =   : : 458 kg/cm2   auf. Das Material ist nicht als Spritzgussmasse von eine hohe mechanische Festigkeit aufweisenden Gegenständen anwendbar. 



     Beispiel 4: 1   kg des erwähnten Polyesters wird bei Zusatz von 20 g   Benzoylperoxyd   mit
0, 35 kg Glasfasern (die   eine Länge   von 6 mm und einen Durchmesser von 0,015 mm also ein durchschnittliches Verhältnis von Länge und Durchmesser von 400 aufweisen) und   0, 50 kgAsbestfüllstoff   mit einer Teilchengrösse von   50   gemischt. Die Glasfasern werden homogen verteilt   (3cp/o   deren war noch in Büscheln von 100 Fasern vorhanden), wobei die aus der knetbaren Masse erhaltenen Probestäbe eine Zugfestigkeit 6b = 652 kg/cm2 aufwiesen.

   Es hat sich herausgestellt, dass bearbeitete Ober-   flächen   dieser Spritzgussprodukte, besonders an   den Stellen wo die Glasfasern noch in Büscheln vorhan-   den sind, bei Einwirkung konzentrierter Säuren rasch angefressen wurden. 



     Beispiel 5 : l   kg des oben erwähnten Polyesters zusammen mit 20 g   Benzoylperoxyd   werden mit 0, 5 kg Asbestfüllstoff, Teilchengrösse 50   p,   und 350 g Glasfasern, Länge 6 mm (durchschnittliches Verhältnis von Länge und Durchmesser 400) gemischt. Bei Verteilung der Fasern zu   85%   einzelnen Fasern in der knetbaren Masse ist die 6 b der Probestäbe 852   kg/cm   2. Bearbeitete Oberflächen von aus dieser Masse angefertigten Spritzgussgegenständen wiesen durch die homogene Verteilung der Fasern eine grosse Beständigkeit gegen den Einfluss konzentrierter Säuren auf. 



   Beispiel 6 : Nach dem Beispiel 3 verfahrend, jedoch bei Anwendung von Glasfasern mit einer Länge von 14 mm (durchschnittliches Verhältnis von Länge und Durchmesser   930), wird eine 6 b   von 600   kg/cm2   gemessen, aus dieser Masse können keine mechanisch festen Spritzgussgegenstände angefertigt werden. 



   Beispiel 7 : Aus einer Masse nach dem Beispiel 3 wird nach dem Spritzgussverfahren ein   Ge-   genstand hergestellt der eine Mindestwandstärke von 3 mm aufweist. In dem Fertigprodukt zeigen sich 

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 zur Stelle der geringen Wandstärke bald Risse. Dies ereignet sich nicht wenn die Faserlänge der Verstärkungsfasern auf3 mm herabgesetzt wird. Durch Verkleinerung der Teilchengrösse des Füllstoffes von einem Durchmesser von 50 auf   20p   kann die Festigkeit um   2rP/o   erhöht werden. Es hat sich herausgestellt, dass die also gebildeten Gegenstände die chemischen Anforderungen erfüllen. 
 EMI3.1 
 sse   50p) 0, 35   kg Glasfasern und 0, 4 kg Metaphenylendiamin gemischt. Der Durchmesser der Glasfasern beträgt 0,015 mm. 



   Die 5 b der Probestäbe, wie mit Glasfasern von 3 mm erhalten, betrug 880   kg/cm.   Besonders in dem letzteren Fall tritt bei engen Durchgängen eine erhebliche Strangbildung ein, wodurch bearbeitete Oberflächen rasch angegriffen werden. 



   Die Werte von Länge und Durchmesser fitr Glasfasern von 3, 6 und 15 mm betragen bzw.   200, 400   und 1000   kg/cm2,   so dass sich daraus ergibt, dass zu hohe Verhältnisse von Länge und Durchmesser nachteilig sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung einer Spritzgussmasse aus wärmehärtbarem Kunstharz, Füllstoff und Verstärkungsfasern, insbesondere zur Herstellung von dünnwandigen Gegenständen mit stark gekrümmten EMI3.2 die Verstärkungsfasern, vorzugsweise Glasfasern in Form von Stapelfasern, wobei die Füllstoffe eine Teilchengrösse zwischen 5 und 50 Il, und die Glasfasern einen Durchmesser zwischen 0, 01 und 0, mm sowie ein Verhältnis von Länge und Durchmesser (1/d) von 100 und 500 aufweisen, in an sich bekannter Weise einzeln, und/oder gleichzeitig miteinander vermischt und sodann einem mehrmaligen kombinierten Knet- und Mischprozess so lange unterworfen werden, bis mindestens 7ff'/o der zugesetzten Stapelfasern in ihre Einzelfasern zerteilt sind.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI3.3 <tb> <tb> FR <SEP> - <SEP> PS <SEP> 1 <SEP> 215 <SEP> 479 <SEP> GB-PS <SEP> 362 <SEP> 280 <tb>
AT667163A 1962-08-31 1963-08-20 Verfahren zum Herstellen einer Spritzgußmasse AT291526B (de)

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