AT28919B - Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Sand u. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Sand u. dgl.

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Cecil Ritter Von Schwarz
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Cecil Ritter Von Schwarz
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Sand u. dgl. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und die zugehörige Vorrichtung zum Trocknen von Sand u. dgl., bei dem die dem   trockenreifen Gute noch innewohnende Wärme   
 EMI1.1 
   Kühlung   des getrockneten Sandes erzielt wird. 



   Hiebei verfährt man in der Weise, dass dem aus der eigentlichen Trockenvorrichtung (beispielsweise einer, in an sich bekannter Weise eingerichteten Trockentrommel) kommenden bereits getrockneten heissen Sande nasser noch nicht getrockneter Sand beigemischt wird. Der aus diesem zugesetzten feuchten Sande entweichende Wasserdampf wird hierauf über   den bereits getrockneten heissen   Sand hinweggeleitet, dadurch hoch erhitzt und schliesslich in den Verbrennungsraum eines Gasgenerators geführt, wo er sich mit dem etwa noch unverbrannten Kohlenoxydgase der Generatorfeuerung mischt und in   Kohlensäure   und Wasserstoff umgesetzt wird. 



   Eine zur Ausführung dieses Verfahrens geeignete Vorrichtung ist auf der Zeichnung in mehreren Längs- und Querschnitten veranschaulicht. 



   Die Feuerung besteht aus einem Gasgenerator, welcher dicht an die   Trockontrommel   
 EMI1.2 
 zuleitungen zu vermeiden. 



    Die Verbrennungsluft tritt durch die Öffnungen b und c in die KanÜle a (Fig. 1, 11 und V), die im Mauerwerke und im Gewölbe des Generators sowie in der Fcuerbrücke   ausgespart sind. Sie steigt in den   Kanälen   empor und erhitzt sich dabei, bevor sie bei   il   mit den vom Generator   kommenden heissen   Gasen zusammtrifft. Da die Generatorgase und die Verbrennungsluft erhitzt sind, bevor sie zusammenkommen. wird die chemische Affinität der Verbrennung erhöht und ein   hoher   Hitzegrad sowie eine ziemlich vollkommene Verbrennung erzielt.

   Dabei wird der Sand auf   700-S () (j" C erhitzt*   Um die   Trockentrommei     vor der schädlichen Einwirkung   der Stichflamme zu schütten, ist das Gewölbe über dem 
 EMI1.3 
 hat, diese Hitze durch Hinzufügung einer entsprechenden Menge kalten, feuchten Sandes auszunützen. 
 EMI1.4 
 und durch eine Speiseschnecke, deren   Umdrehungszahl   nach Bedarf geregelt werden kann. dem   Mischraumo   zugeführt, wo   er von der. Förderschnecke g   (Fig. 111   und, IV) mit dem   heissen Sando innig gemischt wird. Hiedurch wird der nachträglich hinzugefügte feuchte 
 EMI1.5 
 

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Der aus dem zugesetzten feuchten Sande entweichende Wasserdampf wird durch. den Zug des pens angesaugt und streicht durch das geneigte Rohr e (Fig.

   II und In) in   fortwährender   Berührung mit dem in entgegengesetzter Richtung abfallenden, aus der Trockentrommel kommenden heissen Sande langsam empor, um schliesslich in den Verbrennungsraum d zu gelangen. 



   Während seiner Aufwärtsbewegung über den heissen Sand wird der Wasserdampf nach und nach bis auf beiläufig 600-7000 C erhitzt, worauf er, sowie er in den Verbrennungsraum d gelangt, unter Mitwirkung des eventuell vom Generator kommenden, noch unvcrbrannten Kohlenoxydgases zersetzt wird, denn es ist bekannt, dass Wasserdampf bei einer Temperatur von   6000   C oder darüber und bei Gegenwart von   Kohlenoxydgas   sich wie folgt umsetzt : Ha   0--CO = 2+ C.   



   Hiebei findet für 1 kg zersetzten Dampfes eine Wärmeproduktion von 3058 Kalorien statt, u. zw. :
1 kg Dampf enthält : a) 0-12   leg   H und b)   0-88 kg 0.   
 EMI2.1 
 



  (1 kg Dampf entsprechend) 3058 Kalorien. 



   In ähnlicher Weise wie bei Sandtrocknern kann die Erfindung auch in Verbindung mit Trockenvorrichtungen für anderes Materiale zur Anwendung gebracht werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Trockenverfahren für Sand u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass dem vom Trockner kommenden Gute nasses Gut beigemengt wird, um die in dem trockenreifen Gute aufgespeicherte Wärmemenge auszunützen und das heisse Gut zu kühlen.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die Mischung des heissen mit dem nassen Gute gebildete Wasserdampf über das aus dem Trockner austretende Gut geleitet und. schliesslich mit dem noch unverbrannten Kohlenoxyde der Generatorfeuerung in Kohlensäure und Wasserstoff umgesetzt wird.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch ein schräg abfallendes, mit dem Generatorverbrennungsraume (d) in Ver- EMI2.2 Trockner zu einem zweckmässig mit Förderschnecke (g) oder Rührwerk ausgestatteten Mischraume führt, wo nasser Sand u. dgl. durch einen Fülltrichter (f) aufgegeben wird und welches Rohr zugleich den aus dem nassen Sande im Mischraume entweichenden Dampf im Gegenstrome zu dem getrockneten Sande u. dgl. zum Generator leitet.
AT28919D 1905-11-14 1905-11-14 Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Sand u. dgl. AT28919B (de)

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