AT288642B - Gasbeheizter Umlaufwasserheizer - Google Patents

Gasbeheizter Umlaufwasserheizer

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AT288642B
AT288642B AT399469A AT399469A AT288642B AT 288642 B AT288642 B AT 288642B AT 399469 A AT399469 A AT 399469A AT 399469 A AT399469 A AT 399469A AT 288642 B AT288642 B AT 288642B
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water
motor
gas
circulating water
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AT399469A
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Vaillant Joh Kg
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Die Erfindung betrifft einen gasbeheizten Umlaufwasserheizer mit einem Wärmeaustauscher, einem Brenner, einer Umlaufpumpe zur Erzeugung eines Wasserumlaufes durch den Wärmeaustauscher sowie einem auf den Fliessdruck des Umlaufwassers ansprechenden Wasserschalter, der ein die
Gaszufuhr zum Brenner beherrschendes Gasventil steuert, bei welchem Umschaltmittel zum Umschalten der Pumpe auf verminderten Wasserumlauf unterhalb des Schwellwertes des Wasserschalters vorgesehen sind. 



   Bei solchen Umlaufwasserheizem wird durch die Pumpe ein Wasserumlauf in einem Radiatoren enthaltenden Heizungskreis erzeugt. Das von den Radiatoren zurückfliessende Wasser wird mittels der Pumpe durch den Umlaufwasserheizer gedrückt und in diesem aufgeheizt, worauf es über eine
Vorlaufleitung wieder zu den Radiatoren strömt. Die Gaszufuhr wird durch einen Wasserschalter gesteuert. Dieser enthält üblicherweise ein Membrangehäuse, welches durch eine Membran in zwei Membrankammer unterteilt ist. Zwischen den Membrankammern wird bei fliessendem Umlaufwasser mittels einer Venturidüse eine Druckdifferenz erzeugt, die einen Membran bewirkt. Dadurch wird ein Gasventil aufgedrückt und die Gaszufuhr zum Brenner freigegeben.

   Wenn die Pumpe abschaltet, fällt die Druckdifferenz weg und das Gasventil und der Membranschalter gehen unter dem Einfluss von Belastungsfedern in die Schliessstellung zurück. Dadurch wird sichergestellt, dass der Brenner nur arbeitet, wenn ein Wasserumlauf vorhanden ist. Die Pumpe kann bekanntermassen von einem Raumthermostaten abschaltbar sein, so dass bei Erreichen einer bestimmten Raumtemperatur die Pumpe abschaltet, der dynamische Differenzdruck am Wasserschalter wegfällt und das Gasventil schliesst. Es ist bei solchen Umlaufwasserheizern ferner ein Vorlaufthermostat vorgesehen, der auf die Wassertemperatur in der Vorlaufleitung anspricht. Das Gerät soll auch abschalten, wenn die Vorlauftemperatur einen bestimmten Grenzwert erreicht hat.

   Das kann dadurch erreicht werden, dass auch durch den Kontakt des Vorlaufthermostaten eine Abschaltung der Pumpe erfolgt, was in der beschriebenen Weise zu einem Stillsetzen des Gerätes führt. Eine solche Abschaltung der Pumpe bei Erreichen einer vorgesehenen Vorlauftemperatur ist jedoch häufig unerwünscht. Es wird dadurch nämlich die Wasserzirkulation vollständig unterbrochen, so dass das heisse Wasser im Gerät stehen bleibt. Es kann dann durch die Nachwärme im Gerät noch weiter, gegebenenfalls in unzulässiger Weise, erwärmt werden. 



  Wünschenswert wäre es bei Abschalten des Brenners die Zirkulation beizubehalten, um die Wassertemperatur durch Wärmeabgabe an die Radiatoren wieder unter den Grenzwert zu senken. 



   Es ist zu diesem Zweck bekannt, die Pumpe auf eine geringere Drehzahl umzuschalten, so dass die bei dieser Drehzahl geförderte Wassermenge nicht mehr ausreicht, den Wasserschalter zum Ansprechen zu bringen und das Gasventil schliesst, während ein wenn auch verminderter Wasserumlauf aufrechterhalten wird. Die Umschaltung der Pumpe auf eine geringere Drehzahl erfordert jedoch einen gewissen Aufwand, da ein drehzahlumschaltbarer Pumpenmotor, beispielsweise ein polumschaltbarer Motor, vorgesehen werden muss. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem gasbeheizten Umlaufwasserheizer der eingangs erwähnten Art mit einfachen Mitteln einen verminderten Wasserumlauf zu erzielen, derart, dass der Wasserschalter anspricht und die Gaszufuhr zum Brenner unterbricht, während anderseits noch ein gewisser Wasserumlauf im System beibehalten wird. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht, dass die Fördermenge der Pumpe in an sich bekannter Weise drehrichtungsabhängig ist und die Umschaltmittel der Pumpe deren Drehrichtung umkehren. Gemäss der Erfindung erfolgt nicht eine Veränderung der Pumpendrehzahl, sondern lediglich eine Umkehrung der Pumpendrehrichtung, was mit relativ geringem Aufwand erreichbar ist. Es wird eine Pumpe verwendet, bei welcher die Fördermenge von der Pumpendrehrichtung abhängt, so dass sich bei einer Drehrichtung automatisch eine geringere Förderleistung ergibt, die so ausgelegt sein kann, dass der Wasserumlauf unterhalb des Schwellwertes des Wasserschalters liegt und das Gasventil schliesst. 



   Der Motor der Umlaufpumpe kann ein Drehstrommotor sein, wobei die Umschaltmittel zur Drehrichtungsumkehr der Pumpe den Motorkondensator auf eine andere Phase umschalten. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und im folgenden beschrieben. 



   In einem Heizkreis--l-wird Umlaufwasser durch eine   Pumpe-2-gefördert.   Das von   Radiatoren --3-- kommende   Rücklaufwasser wird über einen   Rücklauf --4-- einem   Erhitzer   (Wärmeaustauscher) --5-- wieder zugeführt   und aufgeheizt und gelangt als heisses Vorlaufwasser über eine   Vorlaufleitung--6--zu   den Radiatoren--3--. In der   Rücklaufleitung--4-- (oder   in der Vorlaufleitung) liegt eine   Venturidüse --7--.   Der bei Betrieb der Pumpe hier entstehende dynamische 
 EMI2.1 
 



  Zum öffnen des   Gasventils--11--ist   eine   Mindestförderleistung   der Pumpe--2--erforderlich. Das   Gasventil --11-- bleibt   solange geschlossen, wie die Wasserumlaufmenge unterhalb dieser   Mindest-Förderleistung   liegt. 



   Diese Eigenschaft des Wasserschalters wird ausgenutzt, um durch Verminderung der Pumpenförderleistung den Gasweg zu schliessen oder zu drosseln, während immer noch durch die Pumpe ein Wasserumlauf aufrechterhalten bleibt. 



   Zu diesem Zweck wird eine Pumpe üblicher Art vorgesehen, die bei beiden Richtungen in der gleichen Richtung fördert, die aber bei einer Drehrichtung eine verminderte Förderleistung unterhalb der Ansprechschwelle des   Wasserschalters --8-- besitzt. Die   Pumpe wird von einem Drehstrommotor mit einem   Motorkondensator--16-von   den beiden   Netzphasen--R   und Mp-angetrieben. Der Motorkondensator ist mittels eines   Relais --13-- mit   dem   Schaltkontakt --13'-- und   den   Gegenkontakten-14   bzw. 15-von der   Phase-R--auf-Mp-umschaltbar.   Dadurch wird die Drehrichtung des Pumpenmotors und der   Pumpe --2-- umgekehrt,   so dass eine Förderung mit verminderter Leistung erfolgt.

   Das   Relais--13--wird   über den Kontakt des Vorlaufthermostaten   --12-- erregt.    



   In der Zuleitung der Phase--R--ist der   Kontakt--17--des   Raumthermostaten angeordnet, 
 EMI2.2 
 Fall läuft die Pumpe auch bei ausgeschaltetem Raumthermostaten mit verminderter Förderleistung weiter. 



   Durch die Umschaltmittel kann gleichzeitig mit der Umkehrung der Drehrichtung die am Motor anliegende Nennspannung   z. B.   durch einen eingeschalteten Widerstand oder einen Transformator mit umschaltbaren Sekundärausgängen für die Feinkorrektur der Pumpenförderleistung umschaltbar sein. 



  Eine Verminderung der Nennspannung durch einen vorgeschalteten Widerstand bringt bekanntlich bei einem Asynchronmotor eine Schlupferhöhung und damit Drehzahlverminderung. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Gasbeheizter Umlaufwasserheizer mit einem Wärmeaustauscher, einem Brenner, einer Umlaufpumpe zur Erzeugung eines Wasserumlaufes durch den Wärmeaustauscher sowie einem auf den Fliessdruck des Umlaufwassers ansprechenden Wasserschalter, der ein die Gaszufuhr zum Brenner beherrschendes Gasventil steuert, bei welchem Umschaltmittel zum Umschalten der Pumpe auf verminderten Wasserumlauf unterhalb des Schwellwertes des Wasserschalters vorgesehen sind, 
 EMI2.3 
 drehrichtungsabhängig ist und die Umschaltmittel (13, 13', 14, 15) der Pumpe deren Drehrichtung umkehren. 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> der Motor der Umlaufpumpe ein Drehstrommotor ist und die Umschaltmittel zur Drehrichtungsumkehr der Pumpe den Motorkondensator (16) auf eine andere Phase umschalten. EMI3.1 durch die Umschaltmittel gleichzeitig mit der Umkehrung der Drehrichtung die am Motor anliegende Nennspannung z. B. durch einen eingeschalteten Widerstand oder einen Transformator mit umschaltbaren Sekundärausgängen für die Feinkorrektur der Pumpenförderleistung umschaltbar ist.
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