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Theatereinrichtung mit einer Vorrichtung zur Standanzeige, Standregistrierung, Ziel-und Gruppenfahrt und vorprogrammierten
Ziel-und Gruppenfahrt
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Standanzeige, Standregistrierung, Ziel-und
Gruppenfahrt und vorprogrammierten Ziel-und Gruppenfahrt bei Theatereinrichtungen, wie
Dekorationszügen, Punktzügen, Vorhängen, Podien, Bühnenwagen und Drehbühnen.
Es sind Standanzeigen von Dekorationszügen, Punktzügen, Vorhängen, Podien, Bühnenwagen und
Drehbühnen in Theatern bekannt, welche durch Drehmelder oder elektronische Zählwerke gebildet werden. Erstere sind für viele Anwendungsfälle zu ungenau und letztere zu aufwendig, d. h. zu teuer.
Automatische Zielfahrteinrichtungen mit Drehmeldern sind wegen der erforderlichen hohen Genauigkeit von etwa 1 cm bei gebräuchlichen Hubhöhen von Vorhängen, Dekorationszügen usw. von 30 m und mehr praktisch nicht mehr zu verwirklichen. Ausführungen mit elektronischen Zählwerken sind möglich, aber wegen der zu hohen Kosten untwirtschaftlich.
Hier setzt die Erfindung ein, der die Aufgabe zugrunde liegt, eine genau arbeitende und geringe Kosten verursachende Vorrichtung zu schaffen, die sowohl zur digitalen Standanzeige als auch zur vorprogrammierten, automatischen Zielfahrt von Dekorationszügen, Punktzügen, Vorhängen, Podien, Drehbühnen und Bühnenwagen verwendet werden kann.
Gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass zum Steuern der Theatereinrichtung in Ziel-und bzw. oder Gruppenfahrt mit manuell oder vollautomatisch und vorprogrammierten Fahrsoll- und bzw. oder Zielwerten, ein mit einem Speicher, einem Rechenwerk, einem Programmablaufwerk mit Ziel-und Gruppenfahrteinrichtung, sowie einer Anzeigeeinrichtung versehenes zentrales Steuergerät vorgesehen ist, wobei das Programmablaufwerk über Leitungen mit mehreren Standänderungsanzeigegeräten, dem Speicher und der Anzeigeeinrichtung verbunden ist, und die Standänderungsanzeigegeräte wieder über das Rechenwerk, sowohl mit dem Speicher als auch mit der Standanzeigeeinrichtung verbunden sind, u. zw.
derart, dass die vom Programmablaufwerk bei den Standänderungsanzeigegeräten erfragten Standänderungssignale nach vorheriger Verarbeitung mit den dem Speicher entnommenen, gespeicherten Standwerten im Rechenwerk, deren Resultat als neuer Standwert sowohl an der Anzeigeeinrichtung angezeigt, als auch als korrigierter Standwert in den Speicher neu eingegeben wird.
In Weitergestaltung der Erfindung ist jedes Standänderungsanzeigegerät als eine mit dem zu überwachenden Teil der Theatereinrichtung drehbar verbundene Schlitzscheibe ausgebildet und mit einer anfragenden und antwortenden elektronischen Einrichtung gekuppelt, wobei die anfragende Einrichtung mit dem Programmablaufwerk und die antwortende Einrichtung über Odergatter für die die Einheitsweglänge addierende und über Odergatter für die die Einheitsweglänge subtrahierende Operation mit dem Rechenwerk verbunden sind.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das als Schlitzscheibe ausgebildete und mit
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einer anfragenden und antwortenden Einrichtung versehene Standänderungsanzeigegerät über Odergatter mit dem Rechenwerk verbunden, in dem die von den Standänderungsanzeigegeräten angegebenen
Standänderungswerte auf ihre Addition bzw. Subtraktion ausgewertet werden.
Ein Vorteil der erfindungsgemässen Vorrichtung besteht darin, dass sie ohne grössere Änderungen in vorhandene Theateranlagen sofern diese maschinell, elektrisch oder hydraulisch angetrieben und mit einer Fahrgeschwindigkeitsregelung ausgerüstet sind, eingebaut werden kann. Ferner ist es mit der erfindungsgemässen Vorrichtung möglich, die Bewegung und Stände der vorgenannten
Theaterausrüstungen für vollständige Vorstellungen vorzuprogrammieren, diese Programmierungs- einrichtungen, beispielsweise Stecktafeln, wie sie in der Lochkartentechnik üblich sind, durch einfache
Handgriffe auszuwechseln und dieselben für spätere, gleiche Inszenierungen aufzubewahren.
Dabei ist es zweckmässig, die auf einer Stecktafel vorprogrammierten Programmschritte durch manuelle Betätigung auszulösen, um so einen maximalen Synchronismus zwischen der fortschreitenden Handlung auf der
Bühne und den entsprechenden Bewegungen der Dekorationszüge, Punktzüge, Vorhänge, Podien,
Bühnenwagen und der Drehbühne zu erhalten.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung können insbesondere den restlichen Unteransprüchen entnommen werden.
In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung in den Fig. l bis 7 schematisch dargestellt.
Die Fig. 1 zeigt im Prinzip einen elektrisch bewegten Dekorationszug, dessen Bewegungsgeschwindigkeit und Bewegungsrichtung durch den von Hand betätigten Sollwertgeber --l-- vorgegeben werden. Die Spannung des Sollwertgebers--l--und die Tachometerspannung des Tachometers sind über die Widerstände -2 und 3--einander entgegengeschaltet. Die an der Verbindung der Widerstände--3 und 2--ermittelte Differenzspannung wird dem Regelverstärker - als Regelabweichung zugeführt. Im Regelverstärker--5--wird das Korrektursignal entsprechend dem Regelstreckenverhalten ermittelt und dem Stellglied-6-, in diesem Fall, z.
B. einem aus Thyristoren bestehenden Stellglied zugeführt, das die Energiezuführung zum Motor--7-- so dosiert, dass die gewünschte Drehzahl eingehalten wird. Der Motor--7--treibt über die Welle --8-- das Getriebe--9--, welches mit entsprechender Drehzahluntersetzung die Seiltrommel --10-- bewegt. Auf dieser Seiltrommel sind drei Seile-11, 12, 13- teilweise aufgewickelt, deren Enden über die Umlenkrollen--14--den Querbalken--15--tragen. Dieser Querbalken--15-dient zur Befestigung der Dekorationsstücke.
In den Theatern sind oft fünfzig oder mehr solcher Züge vorhanden. Es ist u. a. eine der Aufgaben der Erfindung, eine günstige Standanzeigeeinrichtung zu schaffen, die sowohl für die in Fig. 1 skizzierten Züge, als auch für die nicht gezeichneten Punktzüge, Vorhänge, Podien, Bühnenwagen und Drehbühnen verwendet werden kann.
Zur Betätigung der erfindungsgemässen Standanzeigeeinrichtung dient die Schlitzscheibe--16-- mit den Gebern--17--. Die Verbindungsleitungen--18--übertragen die Gebersignale zum
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1Gerät erzeugten Sollwert.
Die Fig. 2 zeigt noch einmal die Schlitzscheibe--16--mit den Gebern--17--, welche die Signale über die Leitungen--18--zu einer elektronischen Vorauswerteinrichtung übertragen. Diese Einrichtungen, Schlitzscheibe--16--, Geber--17--, mit nachgeschalteter Auswahleinrichtung sind je Dekorationszug, Punktzug, Vorhang Podium, Bühnenwagen oder Drehbühne einmal vorhanden.
Die Ausgänge der in Fig. 2 gezeigten Vorauswerteinrichtungen gehen alle auf die in Fig. 3 gezeigte Registriereinrichtung, welche für alle zu registrierenden, anzuzeigenden und zu bewegenden Mittel des Theaters nur einmal vorhanden ist.
Bei einer Registrier-und Standanzeigegenauigkeit von etwa il cm ist die Schlitzscheibe--16-so anzuordnen, dass sich bei einer Bewegung des Querbalkens--15-- (Fig. l) bei Dekorationszügen, Punktzügen. der Stellung der Vorhänge, Niveauhöhe der Podien, Stellung der Bühnenwagen und Drehung der Drehbühnen um 1 cm ein Zwischensteg einmal an den Gebern vorbeibewegt, d. h. pro 1 cm Bewegung ist eine Vierteldrehung der Schlitzscheibe --16-- erforderlich. Ausser der gezeichneten Viertelteilung der Schlitzscheibe ist jede den Erfordernissen entsprechende Teilung möglich.
Aus Gründen der Betriebssicherheit sind kontaktlose Geberelemente vorzuziehen. Die in Fig. 1 und 2 skizzierte Einrichtung gilt für photoelektrische Geber, wobei der Lichtstrahl durch die Zwischenstege unterbrochen wird. Selbstverständlich sind auch andere Lösungen möglich, so können z. B. auf der Scheibe Magnete angebracht werden, und die Geber selbst können Hallgeneratoren sein.
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Bei der Bewegung der Züge in der Auf-und Abrichtung wird die Scheibe --16-- in Links- bzw. Rechtsdrehung bewegt, --20-- und 21-- sind die photoelektrischen Geberelemente, die von
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Der Geber --20-- erzeugt das Taktsignal, d. h. bei Unterbrechung des Lichtstrahles zum Geber --20-- durch den Zwischensteg der Scheibe --16-- wird ein Signal erzeugt, welches bedeutet, dass sich der Zug um eine Längeneinheit bewegt hat. Dieses Signal wird vom Geber --20-- einem nicht gezeichneten Verstärker zugeführt. Von diesem Verstärker gelangt das Signal über die Leitung--22-, welche den an dem Zugantrieb befindlichen Geber mit dem an einem entfernten Ort aufgestellten Steuergerät verbindet.
Der Eingang des Steuergerätes vom Zug ist die in Fig. 2 gezeigte Schaltung.
Das schon erläuterte Taktsignal gelangt über die Leitung--22--zu dem Tiefpassfilter--23--, welcher zur Unterdrückung eventueller Störsignale dient. Diesem ist ein Schmitt-Trigger-24-nachgeschaltet, der als Impulsformer dient.
Der in--24--geformte und in--25--differenzierte Impuls wird dem Speicher-26eingegeben, wobei das entsprechende Ausgangssignal desselben u. a. zu dem Und-Gatter-27gelangt. Das zweite Eingangssignal des Und-Gatters --27-- ist ein vom zentralen Taktgeber gegebenes synchrones Signal, ein sogenanntes n-l Signal, welches über die Leitung --28-- zugeführt wird und bei Vorhandensein beider Signale den Speicher --29-- belegt. Das sanchrone n-Signal ist das Abfragesignal für den Zug-n--. Dabei ist-n-l-ein zeitlich früheres uns-zist ein
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ein Dekorationszug, um eine Wegeinheit, beispielsweise um 1 cm, bewegt hat.
Zur Registrierung des Standes ist aber die Information der Wegänderung um 1 cm noch nicht ausreichend, da noch ein Signal vorliegen muss, ob sich die Querstange--15-- (Fig. l) des Zuges entweder in Auf-oder Abrichtung bewegt hat.
Zum Erkennen der Bewegungsrichtung dient der Geber--21--, welcher sein Ausgangssignal über einen nicht gezeichneten Verstärker der Leitung--32--, dem Tiefpassfilter--35--zuführt.
Weiter gelangt das Signal über den Schmitt-Trigger--36--zum Differenzierglied--37--und
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dieser Seite kein öffnungssignal vorliegt und über den Inverter--42--von dieser Seite ein Öffnungssignal zum Und-Tor--39--gelangt, dieses öffnet und den Speicher--43--in den nicht belegten Zustand bringt.
Dieser geschilderte Vorgang trifft zu, wenn der Geber --21-- zeitlich vor dem Geber-20betätigt wird. Aus der Skizze ist leicht zu erkennen, dass dies nur der Fall sein kann, wenn sich die Schlitzscheibe --16-- entgegen der Uhrzeigerrichtung bewegt hat. Falls sich die Schlitzscheibe --16-- im Uhrzeigersinn dreht, wird der Geber-20-zuerst beeinflusst und als Folge davon wird der Speicher--43--in den"Ein"bzw. belegten Zustand gebracht. Je nach Anordnung der Schlitzscheibe--16--zum Antrieb des Dekorationszuges bzw. der Punktzüge, Podien usw. ist ein Erkennen der Bewegungsrichtung möglich. Ein eindeutiges Richtungssignal ist aber erst zu erhalten, wenn beide Speicher--26 und 38--im belegten Zustand sind.
Dies wird durch das Und-Gatter - abgefragt und der Stand des Speichers--43--wird durch den steuerwerkssynchronen Impuls--n-l--auf den Speicher --45-- übertragen. Das Und-Gatter --46-- fragt ebenfalls den belegten Zustand der Speicher-26 und 38--ab und belegt, verursacht durch den--n-l--Impuls über Leitung--28--den Speicher--31--. Dieser bereitet die Und-Gatter--30, 47 und 48-vor. Zum Zeitpunkt--n--werden die Und-Gatter--30 und 47--vom Steuerwerk abgefragt.
Der Ausgang von Und-Gatter-30-gibt über die Leitung --34-- dem Steuerwerk das
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--26,29,31,38,43,45-- in den "Aus" -Zustand gebracht, d. h. gelöscht.
Wie schon erwähnt, sind die in Fig. 2 erläuterten Mittel für jede zu bewegende und zu registrierende Bühneneinrichtung, wie Dekorationszüge, Punktzüge, Vorhänge, Podien, Bühnenwagen und Drehbühnen je einmal vorhanden.
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Das zentrale Registrier-und Registrierungssteuergerät ist in Fig. 3 im Blockschaltbild dargestellt und für die gesamten Einrichtungen nur einmal vorhanden.
Prinzipiell lässt sich die Standanzeige durch Verwendung von elektronischen Dekadenzählern lösen. Die in Fig. 3 dargestellte Einrichtung ist für maximal 100 verschiedene Registrierungen ausgelegt.
Bei der Verwendung von üblichen Dekadenzählern und einer Anzeigegenauigkeit Von "Zentimetern" müssen für jede Registrier- und Standanzeigeeinrichtung vier vor-und rückwärtszählende Zählwerke verwendet werden, d. h. insgesamt 400 Zählwerke. Dies ist für eine praktische Verwendung zu kostspielig und ferner ist durch die entsprechend grosse Anzahl von Bauelementen die zu erwartende statistische Ausfallrate zu hoch.
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entsprechend der durch in Fig. 2 angegebenen Einrichtung zu einem im Speicher bereits vorhandenen Zahlenwert eine "Eins" zu addieren oder zu subtrahieren.
Diese erfindungsgemässe, noch näher zu erläuternde Einrichtung hat gegenüber der bereits erwähnten Lösungsmöglichkeit mit vor-und rückwärtszählenden Dekadenzählern den Vorteil, dass die Anzahl der Bauteile wesentlich geringer ist und somit auch die zu erwartende statistische Ausfallrate entsprechend gering bleibt. Allerdings muss die Arbeitsgeschwindigkeit der für die Einrichtung zu verwendenden Bauteile wesentlich grösser sein als dies für die Lösung des Problems mit elektronischen Dekadenzählern der Fall sein müsste. Nach dem heutigen Stand der Technik ist dies keine Einschränkung, da Bauelemente mit ausreichender Schaltgeschwindigkeit zur Verfügung stehen.
In der Fig. 3 ist mit--50--ein Magnet-Kernspeicher mit hundert Registriermöglichkeiten und je vier Dezimalstellen angedeutet. Selbstverständlich ist jedes andere Speichermittel, wie Magnettrommelspeicher, Ultraschallspeicher usw. verwendbar, sofern sich damit eine für den jeweiligen Anwendungsfall erforderliche Arbeitsgeschwindigkeit erreichen lässt.
Durch--54--in Fig. 3 wird die Verarbeitungs-und Registrierfolge gesteuert.--52 und 53-sind Registrierstellenzählwerke. Hiebei zählt--52--die Einerstellen und--53--die Zehnerstellen. Gesetzt den Fall, beide Zählwerke stehen auf 0. Die der Null entsprechenden Zählerausgangsleitungen gelangen in die entsprechenden Entschlüsselungseinrichtungen --55 und 56--und von da zu den Treiberstufen--57 und 58--. Zu einem entsprechenden Zeitpunkt werden, von--54--gesteuert,
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wird die Speicherregistrierstelle 0 gelesen.
Diese O-Registrierstelle sei dem Zug--l--zugeordnet. Die Informationsimpulse der Registrierstelle 0 gelangen über die Leitungen--62--zu den Leseverstärkern --63-- und von da in das Lese-und Schreibregister--64--, wo die besagten Datenimpulse vorübergehend gespeichert werden.
Ausser nach-57 und 58-gelangen die Entschlüsselungsleitungen von-55 und 56-noch
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Ausgangsleitungen ; davon sind in Fig. 3 aber nur zwei gezeichnet. Entsprechend der früheren Festlegung, dass in der Speicherstelle 0 die registrierten Werte des Zuges --1-- vorhanden sind, geht die die Rufleitung 0 repräsentierende Leitung--66--zu den Und-Gattern--30 und 47--des Dekorationszuges --1--. Es sei für den Fall angenommen, dass keine Registrierung vorliegt, d. h. keine Ausgangssignale an den Gattern --30 und 47--sich einfinden. Ausser zu den Und-Gattern--30 und 47--des ersten Zuges geht die Aufrufleitung--66--noch zu der Anzeigeeinrichtung--67-des ersten Zuges.
Diese Anzeigeeinrichtung --67-- ist noch einmal getrennt und ausführlicher in den Fig. 4a, b, dargestellt. Die Leitung--66--in Fig. 3 entspricht der Leitung--66--in der Fig. 4b. Die Verbindung Lese-und Schreibregister--64--, mit der Anzeigeeinrichtung--67--, ist auf Fig. 3 durch die Leitung--68--dargestellt. In der ausführlichen Fig. 4b entspricht dies den Leitungen
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Anzeigeeinrichtungen unter Berücksichtigung entsprechender weiterer Treiberstufen. Entsprechend der Fig. 4b enthält das Lese-und Schreibregister--64--die Mittel zur Paralleldarstellung, einer Dezimalziffer zur gleichen Zeit, d. h. eine vier Bit Dualverschlüsselung mit Prüf-Bit.
Entsprechend erfolgt die Verarbeitung und Anzeige der Dezimalstellen in Serie. Die entsprechende Auswahl für die Zentimeteranzeige erfolgt über Leitung--HO--, die Dezimeteranzeige über Leitung die Meteranzeige über Leitung--112--und die Meter x 10-Anzeige über die Leitung
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- -113--. Diese Leitungen führen zu allen Anzeigeeinrichtungen.
Die Und-Gatter--121 bis 140--fassen die über die erwähnten Leitungen --66, 681 bis 685, 110, 111, 112, 113-- in der in den Fig. 4a, b erläuterten Art zusammen und führen sie den Dual-Dezimal-Umschlüsslern --141 bis 144--zu.
Die in Dezirnalverschlüsselung erscheinenden Ausgangssignale werden den monostabilen Multivibratoren --150 bis 189-- zugeführt, welche eine Einschaltdauer haben, die etwas länger als die Durchlaufzeit der Steuer-und Registriereinrichtung ist. Die Ausgangssignale werden den Treibern - 190 bis 229--zugeführt, welche die Anzeigegeräte--230 bis 233-- betätigen.
Da bei dem in der Erläuterung zu Fig. 3 geschilderten Vorgang keine Registrierung erfolgte, wird der Inhalt des Lese- und Schreibregisters --64-- ungeändert in die Registrierstelle 0 des ersten Zuges unter Zuhilfenahme der Inhibiereinrichtung --69-- in den Kernspeicher--50--zurückgeschrieben.
Nachdem dies geschehen ist, wird, verursacht durch die Steuereinrichtung-54-, der Registrierstellenzähler--52--um eins weitergezählt. Nun wiederholt sich der für den ersten Zug geschilderte Vorgang für den zweiten Zug usw.
Bei der Änderung der Zehnerstelle im Registrierstellenzähler --53-- wird ein Impuls vom Steuerwerk-54-zugeführt.
Für das Beispiel ist noch der Fall der Registrierung zu erläutern. Bei der Bearbeitung des Zuges - l- (Speicherregistrierstelle 0) ergäbe sich beim Aufruf der Leitung-66- (Fig. 3) am Und-Gatter --30-- des Zuges --1-- ein Signal. Nach den früheren Erläuterungen zur Fig. 2 bedeutet dies eine Drehung der Scheibe--16--im Uhrzeigersinn. Es sei angenommen, dass dies die Bewegungsrichtung "Auf" des ersten Zuges bedeutet. Dieses Signal gelangt über die Entkoppelungseinrichtung--72-- (Oder-Gatter) zu dem Und-Gatter--73--. Hiedurch wird die Addition einer 1 durch --75-- im R$Echenwerk --51-- verursacht.
Das Ergebnis dieser Addition gelangt in das Resultat-Register --71-- und von da zurück in das Lese-und Schreibregister - -64--, von wo es in den Speicher zurückgeschrieben wird.
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Gatter--30Und-Gatter-30-des ersten Zuges gelangt auf dem bereits erläuterten Weg zum Und-Gatter - 73-- ;
wogegen das Ausgangssignal des Und-Gatters-47--des ersten Zuges über die Entkoppelungseinrichtung--74-- (Oder-Gatter) das Und-Gatter--73--sperrt und somit die Addition einer 1 durch --75-- verhindert, gelangt das entsprechende Signal von --74-- gleichzeitig nach-76-und verursacht so die Subtraktion einer 1 im Rechenwerk-51--. Das Zurückschreiben des Ergebnisses vom Resultat-Register--71--in die entsprechende Kernspeicherstelle erfolgt wie bereits beschrieben.
Um ein sicheres Funktionieren der erläuterten Anlage zu gewährleisten, müssen die Abfrage-und Registrieroperationen derart schnell erfolgen, dass einige Durchläufe der Registrierstellen 0 bis 99, selbst bei höchster Fahrgeschwindigkeit der Züge und der andern Mittel, bei Standänderungen um 1 cm gewährleistet werden.
Bei ausreichend hoher Operationsgeschwindigkeit des Steuer-und Registrierwerkes ist es möglich, die in Fig. 2 erläuterte Eingabeeinrichtung für jede zu bewegende Einrichtung wie z. B. Bühnenzug od. dgl. wesentlich zu vereinfachen. Um den Grad der Einsparung erkennen zu können, wird die entsprechende Numerierung der Fig. 2 für das vereinfachte Beispiel in Fig. 5 beibehalten. Gemäss einer früheren Festlegung gibt der Geber --20-- an, dass eine Registrierung erfolgen soll. Falls der Geber --21-- ein Signal zeitlich vor dem Geber--20--abgibt, bewegt sich die Scheibe--16--gegen die Uhrzeigerrichtung.
Die Arbeitsweise der vereinfachten Schaltung ist nun folgende :
Die Leitung --33-- von Steuer- und Registrierteil fragt die Und-Gatter--30 und 47--ab (wie bei Fig. 2). Es sei angenommen, dass bei dieser Abfrage das Und-Gatter--47--ein Signal abgibt. Da zu diesem Zeitpunkt gerade die entsprechende Registrierung bearbeitet wird, wird in die Registrierung, an einer bestimmten Stelle, dies könnte die Gewichtsstelle--4--der Meter x 10 Ziffer sein. die im praktischen Fall nicht mehr benutzt wird, ein Impuls eingeschrieben (250, Fig. 5). Hat bei einem der nächsten Register-und Steuerwerksdurchläufe die Abfrage über Leitung --33-- ein Ausgangssignal von Und-Gatter-30--zur Folge, d. h.
Registrierung, so wird entsprechend der Festlegung von dem registrierten Wert eine Eins hinzugezählt oder abgezogen. Erscheint das Signal vom Und-Gatter-30-zeitlich vor dem von dem Und-Gatter-47-, so hat dies die entgegengesetzte Operation zur Folge.
Nach beendeter Registrierung wird ein Kontrollimpuls in die Gewichtsstelle --8-- (251)
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der in der entsprechenden Stelle des Speicherteiles--96--gespeichert wird.
Diese Ergebnisse haben zur Folge, dass zu dem gespeicherten und sich im Sollwertspeicher der betreffenden Zielfahrteinrichtung befindlichen Wert keine weitere Einheit hinzuaddiert wird, d. h. der rechnerisch gewonnene Geschwindigkeitssollwert im Speicherteil--93--hat den durch den Schalter --94-- befohlenen Wert erreicht. Die betreffende, sich in Bewegung befindliche Einrichtung bewegt sich nun mit konstanter Sollgeschwindigkeit.
Bei diesen Registrier- und Zielfahrtdurchläufen wird zu einem bestimmten Zeitpunkt der
Vergleich zwischen Geschwindigkeitssollwert, gegeben durch den Schalter--94--und der
Standzieldifferenz, das Ergebnis der numerischen Gleichheit dieser beiden Werte liefern. Von diesem
Punkt an wird bei jedem Durchlauf, der eine Neuregistrierung erforderlich macht, eine Einheit von dem sich im Speicherteil --96-- befindlichen ermittelten Sollwert subtrahiert. Dies geschieht so lange, bis die Standdifferenz Null und somit der ermittelte Geschwindigkeitssollwert Null wird. Damit ist der
Zielstand erreicht.
Mit diesem Verfahren ist es möglich, für Zielfahrten gleichmässige Beschleunigungen, konstante
Fahrgeschwindigkeiten und gleichmässige Verzögerungen bis zum Stillstand bei dem Zielwert ohne
Schleichfahrt zu erreichen.
Es ist mit der erfindungsgemässen Einrichtung weiterhin möglich, Gruppenfahrten, vorzugsweise für die Dekorations-und Punktzüge, zu tätigen. Die Anzahl der Gruppen ist beliebig, es muss nur für jede Gruppe ein Gruppenfahrtregister vorhanden sein. In den Fig. 6a, b ist ein Gruppenfahrtregister - angedeutet. Im Beispiel ist das Gruppenfahrtregister als getrenntes Register gedacht.
Selbstverständlich kann bei entsprechenden Aufrufeinrichtungen auch ein Teil des Speicherwerkes dazu benutzt werden.
Wenn eine Anzahl von Zügen zur Gruppenfahrt zusammengefasst werden soll, wird ein Zug als Hauptzug erklärt, aber sonst wie für normale Zielfahrt programmiert. Der Stand dieses Zuges wird bei jeder Standkorrektur in das entsprechende Gruppenfahrtregister übertragen. Die als Folgezüge programmierten restlichen Züge dieser Gruppe vergleichen ihren Stand mit dem Stand des Hauptzuges im Gruppenfahrtregister. Die Korrektur der Fahrgeschwindigkeit der Folgezüge erfolgt über deren Sollwert im Speicherteil--96--des Speichers, in dem je nach dem entsprechenden Standfehler zum Hauptzug zu den Sollwerten der Folgezüge die Einheiten der Registrierabstände oder deren Vielfache hinzuaddiert oder subtrahiert werden. Durch diese rechnerische Manipulation der Sollwerte der Folgezüge wird eine einwandfreie Gruppenfahrt ohne mechanische Kupplung erreicht.
Das für die Gruppenfahrt von Zügen Erläuterte gilt gleichermassen für die Gruppenfahrt von Podien, Bühnenwagen oder sonstigen Theatereinrichtungen. Die Anzahl der zu bildenden Gruppen ist praktisch unbegrenzt, nur muss für jede dieser Gruppen ein Gruppenfahrtregister vorgesehen werden.
Die Anzahl der Züge oder Podien usw. in der Gruppe unterliegt keinen Beschränkungen.
In den bisherigen Erläuterungen erfolgte die Einleitung einer Ziel-oder Gruppenfahrt durch Auswahl des Zielwertes und des Geschwindigkeitssollwertes an den Schaltern-84 bis 87 und 94--.
Die Auslösung erfolgte durch Schliessen des Kontaktes-82-.
Es ist aber mit der erfindungsgemässen Einrichtung ohne grosse Erweiterungen möglich, die gesamten Bewegungen der Bühneneinrichtungen für einen Akt oder eine ganze Aufführung vorzuprogrammieren. Als Programmierungsmittel können Schrittschalter, Lochkarten und Stecktafeln verwendet werden. Bei einer internen Programmierung besteht die Möglichkeit, das Programm durch Lochstreifen oder Magnetband einzugeben. Ein Beispiel zur Programmierung mittels Stecktafel ist in Fig. 7 angegeben. Hiebei zeigt--300--die, in diesem Fall, Doppelbuchsen für die Zugsauswahl und
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die- -3, 4 und n-1-sind als Folgezüge geschaltet.
Die hier an Hand von Zügen erläuterte Programmiermöglichkeit gilt gleichermassen für Podien, Bühnenwagen, Drehbühnen usw. Ferner sind diese gesteckten Programmtafeln austauschbar, so dass diese für eine Reihe verschiedener Aufführungen vorhanden sein können. Zu Beginn einer Vorstellung
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wird das entsprechende erprobte Programm in die Einrichtung eingegeben. Fehlgriffe bei der Bedienung während der Aufführung sind damit praktisch ausgeschlossen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Theatereinrichtung, mit einer Vorrichtung zur Standanzeige, Standregistrierung, Ziel-und Gruppenfahrt und vorprogrammierten Ziel-und Gruppenfahrt, wie Dekorationszügen, Punktzügen,
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Steuern der Theatereinrichtung ein Ziel-und bzw. oder Gruppenfahrt mit manuell oder vollautomatisch und vorprogrammierten Fahrsoll-und bzw.
oder Zielwerten, ein mit einem Speicher (50), einem Rechenwerk (51), einem Programmablaufwerk (54) mit Ziel-und Gruppenfahrteinrichtung, sowie einer Anzeigeeinrichtung (67) versehenes zentrales Steuergerät vorgesehen ist, wobei das Programmablaufwerk (54) über Leitungen mit mehreren Standänderungsanzeigegeräten, dem Speicher (50) und der Anzeigeeinrichtung (67) verbunden ist, und die Standänderungsanzeigegeräte wieder über das Rechenwerk (51), sowohl mit dem Speicher (50) als auch mit der Standanzeigeeinrichtung (67) verbunden sind, u. zw.
derart, dass die vom Programmablaufwerk (54) bei den Standänderungsanzeigegeräten erfragten Standänderungssignale nach vorheriger Verarbeitung mit den dem Speicher (50) entnommenen, gespeicherten Standwerten im Rechenwerk (54), deren Resultat als neuer Standwert sowohl an der Anzeigeeinrichtung (67) angezeigt, als auch als korrigierter Standwert in den Speicher (50) neu eingegeben wird.
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