<Desc/Clms Page number 1>
Elektrostatographische Entwicklerstoffmischung
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Punkt oberhalb des elektrostatischen Bildes, wo die Mischung über die Bildfläche geschüttet wird. Die
Trägerteilchen werden dann mit den nicht verbrauchten Tonerteilchen dem zur Wiederverwendung bestimmten Sammelvorrat zugeleitet. Geringe Mengen Toner werden von Zeit zu Zeit zur
Entwicklerstoffmischung hinzugefügt, um den durch die Entwicklung bedingten Tonerverbrauch zu kompensieren. Dieses Verfahren wird für jede erzeugte Kopie in der Maschine wiederholt und normalerweise viele tausend Male während der Lebensdauer der Entwicklerstoffmischung durchgeführt.
Bei diesem Verfahren sowie auch bei andern Entwicklungsverfahren ist natürlich die
Entwicklerstoffmischung einer starken mechanischen Einwirkung ausgesetzt, die zu einer Abnutzung des
Toners und der Trägerteilchen führt. Diese Abnutzung bzw. Abtragung ist in erster Linie durch Scherungs-und Aufprallwirkungen bedingt, u. zw. infolge des Aufschüttens der Entwicklerstoff- mischung auf die Bildfläche und der Bewegung der Fördereinrichtung durch den im Sammelvorrat enthaltenen Entwicklerstoff.
Die bekannten Entwicklungsverfahren verwenden Trägerteilchen mit und ohne Überzugsstoffe bei verschieden guten Ergebnissen. Überzogene Trägerteilchen können durch teilweise oder völlige
Abtrennung des Überzuges von dem Teilchenkern beschädigt oder abgenutzt werden. Diese Abtrennung kann in Form von Spanbildung, Abblätterungen oder der Trennung ganzer Schichten auftreten und wird hauptsächlich durch das schlechte Anhaften der überzugsstoffe verursacht, die beim Aufprallen und bei Reibungsberührung mit Maschinenteilen sowie andern Trägerteilchen leicht abgetrennt werden.
Überzogene Trägerteilchen "verschleissen" sich auf diese Weise und müssen häufig ersetzt werden, wodurch Kosten und Zeitaufwand verursacht werden. Werden beschädigte Trägerteilchen nicht ausgewechselt, so treten Bildbeeinträchtigungen und schlechte Bildqualität auf. Die durch die abgelösten Überzugsstoffe gebildeten feinen Teilchen wandern durch die Maschine und bilden auf kritischen mechanischen Teilen unerwünschte Ablagerungen.
Ferner ändern sich mit der Abnutzung der überzüge die reibungselektrischen Eigenschaften des
Trägerstoffes und ergeben gleichfalls eine schlechte Bildqualität.
Nicht überzogene Trägerteilchen haben drei schwerwiegende Nachteile. Einmal haben sie oft ein zu geringes Gewicht, um ein Anhaften an der geladenen Bildplatte auszuschliessen. Vorzugsweise soll das spez. Gewicht des Trägerstoffes zwischen zirka 3 und zirka 8 liegen. Schwerere Trägerstoffe verursachen Beschädigungen der Bildfläche durch Aufprallwirkungen. Der zweite Nachteil besteht darin, dass die nicht überzogenen Trägerstoffe die für einen elektrostatographisch zu verwendenden Stoff erforderlichen reibungselektrischen Eigenschaften nicht aufweisen. Die damit auftretenden Probleme werden in der folgenden Beschreibung noch erläutert. Bei der Reproduktion konstrastreicher Bilder, wie z. B. Briefe, Zeichnungen usw., sind Toner-und Trägerstoffe erwünscht, deren gegenseitige Elektrifizierung relativ stark ist.
Die Stärke dieser Vorgänge ist meistenteils durch den Abstand zwischen den relativen Plätzen dieser Stoffe in der reibungselektrischen Reihe bestimmt. Haben jedoch anderweitig verträgliche elektroskopische Toner-und Trägerstoffe innerhalb der reibungselektrischen Reihe einen zu grossen Abstand, so sind die hiemit erzeugten Bilder wegen der Anziehungskräfte zwischen den Träger-und den Tonerteilchen, die dann in der Grössenordnung der Anziehungskräfte des latenten elektrostatischen Bildes liegen, hinsichtlich ihrer Tönungsdichte sehr schlecht. Obwohl diese durch Erhöhung der Tonerkonzentration innerhalb der Entwicklermischung verbessert werden kann, treten dann jedoch unerwünscht starke Tonerablagerungen in den Hintergrundflächenteilen sowie erhöhte mechanische Abnutzungserscheinungen sowie Ansammlungen des Toners auf.
Auch kann zur Verbesserung der Dichte die anfängliche elektrostatographische Aufladung der Bildplatte verstärkt werden, jedoch müsste sie zur Ablösung der Tonerteilchen von den Trägerteilchen einen sehr hohen Wert haben. Eine zu starke elektrostatographische Ladung der Bildplatte ist jedoch nicht nur wegen der dazu erforderlichen hohen Leistung unerwünscht, sondern bewirkt auch ein Anhaften der Trägerteilchen an der Bildfläche, so dass diese nicht mehr über diese hinwegrollen. Eine Bildverschlechterung und eine starke Mitübertragung von Trägerteilchen treten oft auf, wenn die Trägerteilchen an wiederverwendbaren elektrostatographischen Bildfläche anhaften.
Die Probleme der Mitübertragung von Trägerteilchen sind insbesondere dann vorhanden, wenn der Entwicklerstoff zur Entwicklung durchgehend getönter Flächenteile verwendet wird, wobei übermässig grosse Mengen Tonerteilchen von den Trägerteilchen abgelöst werden, wodurch viele Trägerteilchen praktisch frei von Tonerteilchen sind. Ferner begünstigt das Anhaften von Trägerteilchen an wiederverwendbaren elektrostatographischen Bildfläche die Erzeugung unerwünschter Kratzer auf diesen Flächen während der Bildübertragung und der Bildflächenreinigung. Man erkennt daher, dass viele Stoffe, die sonst für Trägerteilchen geeignete Eigenschaften haben, wegen ihrer zu hohen Reibungselektrizität ungeeignet sind.
Der reibungselektrische Wert für herkömmliche Elektrostatographieverfahren soll pro Gramm Toner
<Desc/Clms Page number 3>
zwischen 8 und 30 Mikrocoulomb liegen.
Der reibungselektrische Wert eines Trägerstoffes soll nicht merklich durch die Feuchtigkeit der
Umgebung beeinflusst werden, da dies die Bildqualität bei höheren Feuchtigkeitswerten verschlechtern und den Aufbau sowie den Betrieb der Maschine komplizieren würde. Die bisher als Trägerstoffe verwendeten nicht überzogenen Glasarten sind für eine kommerzielle Verwendung nicht geeignet, da sie sehr empfindlich gegenüber Feuchtigkeitseinflüssen sind.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Entwicklung elektrostatischer latenter Bilder unter
Vermeidung der vorstehend genannten Nachteile zu ermöglichen. Hiezu soll ein Entwicklungsstoff geschaffen werden, der gegenüber Feuchtigkeitseinflüssen relativ unempfindlich, relativ wiederstands- fähig gegenüber Abnutzung, verbesserte reibungselektrische Eigenschaften und eine relativ hohe Dichte hat. Der Trägerstoff soll eine homogene Struktur haben.
Die vorstehenden sowie weitere Wesenszüge werden gemäss der Erfindung erreicht, wenn die
Entwicklung eines latenten elektrostatischen Bildes durch Aufbringen einer Entwicklerstoffmischung durchgeführt wird, die aus fein verteilten Teilchen eines Toners, der an der Oberfläche nicht überzogener Glasträgerteilchen anhaftet, besteht. Die elektrostatographische Entwicklerstoffmischung gemäss der Erfindung ist somit dadurch gekennzeichnet, dass jedes Trägerteilchen aus einer homogenen
Mischung einer Glaszusammensetzung besteht, die 10 bis 40 Gew.-% Siliziumoxyd, 5 bis
50 Gew.-% Bariumoxyd und Titanoxyd und/oder Bleioxyd bzw. deren Mischungen sowie gegebenenfalls als Nebenbestandteil ein oder mehrere Alkalioxyde enthält, und die ihm anhaftenden Tonerteilchen vorzugsweise aus gefärbtem Styrolcopolymer bestehen.
Bei der Entwicklung wird ein Teil der Tonerteilchen von dem latenten Bild angezogen und auf diesem in entsprechender bildmässiger Verteilung gebunden, so dass ein sichtbares Bild entsteht.
Das als dritter Bestandteil genannte Titanoxyd kann vorteilhaft in solcher Menge vorhanden sein, dass jedes Trägerteilchen 15 bis 40 Gew.-% Titanoxyd enthält. Für das Bleioxyd wird eine Menge bis 45 Gew.-% bevorzugt, doch können gegebenenfalls auch höhere Mengen dieses Bestandteiles im Trägermittel vorliegen.
Im Rahmen der Erfindung gelangen mit Vorteil solche Entwicklerstoffmischungen zur Anwendung, deren Trägerteilchen die Hauptbestandteile in folgenden Mengen enthalten :
12 bis 34 Gew.-% Siliziumoxyd, 40 bis 50 Gew.-% Bariumoxyd und 20 bis 37 Gew.-% Titanoxyd ;
12 bis 32 Gew.-% Siliziumoxyd, 42 bis 52 Gew.-% Bleioxyd, 6 bis 18 Gew.-% Bariumoxyd und 15 bis 30 Gew.-% Titanoxyd ;
12 bis 32 Gew.-% Siliziumoxyd, 40 bis 45 Gew.-% Bleioxyd, 6 bis 18 Gew.-% Bariumoxyd und 15 bis 30 Gel.-% Titanoxyd.
Eine für elektrostatographische Zwecke sehr vorteilhafte Stoffzusammensetzung enthält 16 bis 20 Gew.-% Titanoxyd, 4 bis 6 Gew.-% Bariumoxyd, 30 bis 32 Gew.-% Siliziumoxyd, 40 bis 44 Gew.-% Bleioxyd und 2 bis 4 Gel.-% Zirkoniumoxyd. Im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit wird eine Stoffzusammensetzung bevorzugt, die 34 bis 37 Gel.-% Titanoxyd, 43 bis 48 Gew.-% Bariumoxyd, 11 bis 13 Gew.-% Siliziumoxyd, 3, 5 bis 4, 5 Gew.-% Kalziumoxyd und 0, 5 bis 1, 5 Gew.-% Boroxyd aufweist.
Die nicht überzogenen Trägerteilchen haben ein spez. Gewicht von etwa 3, 0 bis etwa 6, 0 und ergeben innerhalb eines grossen Feuchtigkeitsbereiches der umgebenden Atmosphäre qualitativ gute Bilder.
Es können auch andere Komponenten zur leichteren Herstellung der Glaskörner sowie als natürliche Verunreinigungen vorhanden sein. So können auch Trägerteilchen verwendet werden, die
EMI3.1
oder in Kombination eine Empfindlichkeit der Trägerteilchen gegenüber hoher Feuchtigkeit verursachen. Durch das Vorhandensein dieser Stoffe werden die Trägerteilchen gegenüber Feuchtigkeit empfindlich, wodurch ihre Verwendung für elektrostatographische Bilderzeugungsverfahren bei hoher Umgebungsfeuchtigkeit nicht möglich ist.
Ein Durchmesser der Trägerteilchen von zirka 30 but bis zirka 1000 wird für elektrostatographische Zwecke verwendet, da die Teilchen dann eine zur Vermeidung des Anhaftens an dem elektrostatischen latenten Bild ausreichende Massenträgheit besitzen.
Jeder geeignete pigmentierte oder gefärbte elektroskopische Tonerstoff kann zusammen mit den nicht überzogenen Trägerteilchen verwendet werden. Typische Tonerstoffe sind : Kopalharz, Sandaracharz, Kolophonium, Kumaronindenharz, Asphalt, Gilsonit, Phenolformaldehydharze, mit
<Desc/Clms Page number 4>
Kolophonium abgeänderte Phenolformaldehydharze, Methacrylharze, Polystyrolharze, Polypropylen- harze, Epoxyharze, Polyäthylenharze und deren Mischungen. Der jeweils zu verwendende Tonerstoff ergibt sich aus seinem Abstand gegenüber den Trägerteilchen in der reibungselektrischen Reihe sowie aus der Entwicklung eines negativ oder positiv geladenen Bildes. Stoffzusammensetzungen für elektroskopische Toner finden sich in den USA-Patentschriften Nr. 2, 659, 670, Nr. 2, 753, 308, Nr. 3, 079, 342, Nr. 25, 136 und Nr. 2, 788, 288.
Diese Tonerarten haben einen mittleren Teilchendurchmesser zwischen zirka 1 und 30but.
Vorzugsweise wird ein Toner aus Styrol-N-butylmethacrylat-Copolymer, Polyvinylbutyral und Russ verwendet, der nach dem in der USA-Patentschrift Nr. 3, 079, 342 beschriebenen Verfahren hergestellt ist, da er ausgezeichnete reibungselektrische Eigenschaften und eine tiefschwarze Färbung hat.
Bei der herkömmlichen Xerographie wird eine gleichmässige positive Ladung auf die Oberfläche einer photoleitfähigen Schicht aufgebracht. Bei der Belichtung mit einem Lichtbild werden die belichteten Flächenteile der Schicht entladen. Dann wird ein pulverförmiger Stoff gewählt, der gegenüber den gemäss der Erfindung ausgebildeten Trägerteilchen reibungselektrisch negativ ist. Die Vorteile der Erfindung sind jedoch in gleicher Weise auf die Entwicklung negativer latenter elektrostatischer Bilder anzuwenden. In diesem Falle werden ein elektroskopisches Pulver und eine Trägerstoffzusammensetzung gewählt, bei der das Pulver gegenüber dem Trägerstoff reibungselektrisch positiv ist. Die Auswahl geeigneter Tonerstoffe kann der Fachmann aus vielen Stoffen treffen, deren Lage innerhalb der reibungselektrischen Reihe bekannt ist.
Die Stärke der durch einen Toner durch reibungselektrische Berührung mit einem Trägerstoff angenommenen Ladung kann leicht und schnell durch ein im folgenden noch beschriebenes Testverfahren ermittelt werden.
Die folgenden Beispiele dienen der weiteren speziellen Erläuterung der Erfindung. Sie stellen verschiedene vorzugsweise Ausführungsformen der erfindungsgemässen Trägerstoffe dar. Anteile und Prozentwerte beziehen sich auf das Gewicht, falls nicht anders angegeben.
In den folgenden Beispielen werden die reibungselektrischen Werte folgendermassen bestimmt : Die bei Berührung von Trägerteilchen mit Tonerteilchen erzeugten relativen reibungselektrischen Werte werden mit einem Faraday'schen Käfig gemessen. Die Anordnung umfasst einen Messingzylinder mit einem Durchmesser von 2, 5 cm und einer Länge von 2, 5 cm. An jedem Ende des Zylinders wird ein 100 maschiges Gitter angeordnet. Der Zylinder wird gewogen, mit 2 g einer Mischung von Träger-und Tonerteilchen gefüllt und über einen Kondensator und ein parallelgeschaltetes Elektrometer an Erde gelegt. Dann wird trockene komprimierte Luft durch den Messingzylinder geblasen, um den gesamten Toner von den Trägerteilchen zu trennen. Die Ladung des Kondensators wird dann am Elektrometer abgelesen. Dann wird die Kammer nochmals gewogen, um den Gewichtsverlust festzustellen.
Die erhaltenen Werte werden zur Berechnung der Tonerkonzentration und der Ladung in Mikrocoulomb pro Gramm Toner verwendet. Da die reibungselektrischen Messungen relativ sind, sollen sie zum Vergleich unter den gleichen Bedingungen nochmals durchgeführt werden. Daher wird ein Toner aus Styrol-n-butylmethacrylat-Copolymer, Polyvinylbutyral und Russ, hergestellt nach dem in der USA-Patentschrift Nr. 3, 079, 342 beschriebenen Verfahren, als ein reibungselektrischer Standardstoff sowie als Toner in allen folgenden Beispielen verwendet. Es können jedoch auch andere geeignete Tonerarten, wie sie oben aufgeführt sind, an Stelle dieses Toners verwendet werden.
Beispiel l : Eine Entwicklerstoffmischung wird hergestellt, indem 1 Teil Tonerteilchen aus
EMI4.1
j14% Na20 und haben ein spez. Gewicht von zirka 2, 4.
Die folgenden Tests werden bei einer Umgebungstemperatur von zirka 210C und einer relativen Feuchtigkeit von zirka 40% durchgeführt.
Der relative reibungselektrische Wert des Trägerstoffes beträgt, gemessen mit einem Faraday'schen Käfig, zirka 9 Mikrocoulomb pro Gramm Toner. Die Entwicklerstoffmischung wird über eine Bildfläche kaskadiert, die ein positiv geladenes elektrostatisches Bild trägt. Das entwickelte Bild wird elektrostatisch auf ein Papierblatt übertragen, auf dem es durch Hitzeeinwirkung fixiert wird. Das erhaltene Bild ist dicht getönt und praktisch frei von Hintergrundablagerungen des Toners.
Beispiel 2 : Das Experiment aus Beispiel 1 wird wiederholt mit dem Unterschied, dass die Tests bei einer Umgebungstemperatur von zirka 210C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von zirka 80% durchgeführt werden. Der relative reibungselektrische Wert des Trägerstoffes beträgt, gemessen mit einem Faraday'schen Käfig, zirka 3 Mikrocoulomb pro Gramm Toner. Das wie in Beispiel 1 erhaltene fixierte Bild hat ein fahles, verwischtes Aussehen und starke Hintergrundablagerungen des Toners.
<Desc/Clms Page number 5>
EMI5.1
Die Glasträgerteilchen bestehen aus zirka 71% Si02, zirka lONaO, zirka 7% K20 und zirka 12% PbO und haben ein spez. Gewicht von zirka 2, 8.
Die folgenden Tests werden bei einer Umgebungstemperatur von zirka 210C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von zirka 40% durchgeführt.
Der relative reibungselektrische Wert des Trägerstoffes wird mit einem Faraday'schen Käfig gemessen und beträgt zirka 10 Mikrocoulomb pro Gramm Toner. Die Entwicklerstoffmischung wird über eine mit einem positiv geladenen elektrostatischen Bild versehene Bildfläche kaskadiert. Das entwickelte Bild wird dann elektrostatisch auf ein Papierblatt übertragen, auf dem es durch Hitzeeinwirkung fixiert wird. Das erhaltene Bild ist dicht getönt und praktisch frei von Tonerablagerungen in den Hintergrundflächen.
EMI5.2
80% durchgeführt werden. Der relative reibungselektrische Wert des Trägerstoffes beträgt, gemessen mit einem Faraday'schen Käfig, zirka 4 Mikrocoulomb pro Gramm Toner. Das erhaltene, nach Beispiel 2 entwickelte und fixierte Bild ist dicht getönt, besitzt jedoch relativ starke Hintergrundablagerungen des Toners.
Beispiel 5 : Eine Entwicklerstoffmischung wird hergestellt, indem 1 Teil Tonerteilchen aus gefärbtem Styrolcopolymer, beschrieben in Beispiel 1, mit zirka 75 Teilen Glasträgerteilchen mit einem mittleren Durchmesser von zirka 600 J. l gemischt werden.
Die Glasträgerteilchen bestehen aus zirka 50% Si02, zirka 13% Na20, zirka 30% BaO und zirka 7% TiOz und haben ein spez. Gewicht von zirka 3, 5.
EMI5.3
Feuchtigkeit von zirka 40% durchgeführt.
Der relative reibungselektrische Wert des Trägerstoffes beträgt, gemessen mit einem Faraday'schen Käfig, zirka 4, 8 Mikrocoulomb pro Gramm Toner. Die Entwicklerstoffmischung wird über eine mit einem positiv geladenen elektrostatischen Bild versehene Bildfläche kaskadiert. Das erhaltene entwickelte Bild wird auf ein Papierblatt übertragen und auf diesem durch Hitzeeinwirkung fixiert. Das fixierte Bild hat sehr starke Hintergrundablagerungen und eine schlechte Auflösung.
Beispiel 6 : Das Experiment aus Beispiel 5 wird wiederholt mit dem Unterschied, dass die Tests bei einer Umgebungstemperatur von zirka 270C und einer relativen Feuchtigkeit von zirka 85% durchgeführt werden. Das erhaltene Bild gemäss Beispiel 5 entwickelte und fixierte Bild hat eine extrem schlechte Auflösung und sehr starke Hintergrundablagerungen.
Beispiel 7 : Eine Entwicklerstoffmischung wird hergestellt, indem ein Teil Tonerteilchen aus gefärbtem Styrolcopolymer, beschrieben in Beispiel 1, mit zirka 150 Teilen Glasträgerteilchen mit einem mittleren Teilchendurchmesser von zirka 400 but gemischt werden.
Die Glasträgerteilchen bestehen aus zirka 12% Si02, zirka 1% NaO, zirka 4% CaO, zirka BOg, zirka 45, 5% BaO und zirka 36, 5% TiO2 und haben ein spez. Gewicht von zirka 4, 2.
Die folgenden Tests werden bei einer Umgebungstemperatur von zirka 210C und einer relativen Feuchtigkeit von zirka 50% durchgeführt.
Der relative reibungselektrische Wert der Trägerteilchen wird mit einem Faraday'schen Käfig gemessen und mit zirka 19, 2 Mikrocoulomb pro Gramm Toner festgestellt. Die Entwicklerstoffmischung wird über eine mit einem positiv geladenen elektrostatischen Bild versehene Bildfläche kaskadiert. Das entwickelte Bild wird auf ein Papierblatt übertragen und auf diesem durch Hitzeeinwirkung fixiert. Das fixierte Bild hat eine ausgezeichnete Auflösung, ausgezeichnete Dichte und praktisch keine Hintergrundablagerungen.
Beispiel 8 : Das Experiment aus Beispiel 7 wird wiederholt mit dem Unterschied, dass die
EMI5.4
7Auflösung, gute Dichte und praktisch keine Hintergrundablagerungen.
Beispiel 9 : Eine Entwicklerstoffmischung wird hergestellt, indem 1 Teil Tonerteilchen aus
EMI5.5
Die Glasträgerteilchen bestehen aus zirka 46% BaO, zirka 20% TiO2 und zirka 34% Si02 und haben ein spez. Gewicht von zirka 4, 5.
<Desc/Clms Page number 6>
Die folgenden Tests werden bei einer Umgebungstemperatur von zirka 210C und einer relativen Feuchtigkeit von zirka 50% durchgeführt.
Der relative reibungselektrische Wert der Trägerteilchen beträgt, gemessen mit einem Faraday'schen Käfig, zirka 10, 1 Mikrocoulomb pro Gramm Toner. Die Entwicklerstoffmischung wird über eine mit einem positiv geladenen elektrostatischen Bild versehene Bildfläche kaskadiert. Das erhaltene entwickelte Bild wird elektrostatisch auf ein Papierblatt übertragen, auf dem es durch Hitzeeinwirkung fixiert wird. Das erhaltene fixierte Bild ist dicht, hat gute Auflösung und praktisch keine Hintergrundablagerungen.
Beispiel 10 : Das Experiment aus Beispiel 9 wird wiederholt mit dem Unterschied, dass die Bilder bei einer Umgebungstemperatur von zirka 270C und einer relativen Feuchtigkeit von zirka 85% erzeugt werden. Das gemäss Beispiel 9 entwickelte und fixierte Bild ist dicht getönt, hat gute Auflösung und praktisch keine Hintergrundablagerungen.
Beispiel 11 : Eine Entwicklerstoffmischung wird hergestellt, indem 1 Teil Tonerteilchen aus
EMI6.1
Die Glasträgerteilchen bestehen aus zirka 46% bau, zirka 14% Si02, zirka 33% Ti02 und zirka 7% Zr02 und haben ein spez. Gewicht von zirka 3, 7.
Die folgenden Bilder werden bei einer Umgebungstemperatur von zirka 210C und einer relativen Feuchtigkeit von zirka 50lys hergestellt.
Die Entwicklerstoffmischung wird über eine mit einem positiv geladenen elektrostatischen Bild versehene Bildfläche kaskadiert. Das erhaltene entwickelte Bild wird elektrostatisch auf ein Papierblatt übertragen, auf dem es durch Hitzeeinwirkung fixiert wird. Das fixierte Bild ist dicht getönt, hat eine gute Auflösung und praktisch keine Hintergrundablagerungen.
Beispiel 12 : Das Experiment aus Beispiel 11 wird wiederholt mit dem Unterschied, dass die Bilder bei einer Umgebungstemperatur von zirka 210C und einer relativen Feuchtigkeit von zirka 85% erzeugt werden. Das gemäss Beispiel 11 entwickelte und fixierte Bild ist dicht getönt, hat eine gute Auflösung und praktisch keine Hintergrundablagerungen.
Beispiel 13 : Eine Entwicklerstoffmischung wird hergestellt, indem ein Teil Tonerteilchen aus gefärbtem Styrolcopolymer, beschrieben in Beispiel 1, mit zirka 60 Teilen Glasträgerteilchen mit einem mittleren Teilchendurchmesser von zirka 600 p. gemischt werden.
Die Glasträgerteilchen bestehen aus zirka 50% BaO, zirka 25% Si02 und zirka 25% Ti02 und haben ein spez. Gewicht von zirka 4, 3.
EMI6.2
Feuchtigkeit von zirka 50% hergestellt.
Die Entwicklerstoffmischung wird über eine mit einem positiv geladenen elektrostatischen Bild versehene Bildfläche kaskadiert. Das erhaltene entwickelte Bild wird elektrostatisch auf ein Blatt Papier übertragen, auf dem es durch Hitzeeinwirkung fixiert wird. Das erhaltene fixierte Bild ist dicht getönt, hat gute Auflösung und praktisch keine Hintergrundablagerungen.
EMI6.3
14 :hergestellt werden. Das gemäss Beispiel 13 entwickelte und fixierte Bild ist dicht getönt, hat eine gute Auflösung und praktisch keine Hintergrundablagerungen.
Beispiel 15 : Eine Entwicklerstoffmischung wird hergestellt, indem ein Teil Trägerteilchen aus gefärbtem Styrolcopolymer, beschrieben in Beispiel 1, mit zirka 150 Teilen Glasträgerteilchen mit einer mittleren Teilchengrösse von zirka 250 gemischt werden.
Die Glasträgerteilchen bestehen aus zirka 32% Si02, zirka 42% PbO, zirka 6% BaO, zirka 18% Ti02 und zirka 2% Zr02 und haben ein spez. Gewicht von zirka 5, 2.
Die folgenden Tests werden bei einer Umgebungstemperatur von zirka 210C und einer relativen Feuchtigkeit von zirka 50% durchgeführt.
Der relative reibungselektrische Wert der Trägerteilchen beträgt, gemessen mit einem Faraday'schen Käfig, zirka 23, 5 Mikrocoulomb pro Gramm Toner. Die Entwicklerstoffmischung wird über eine mit einem positiv geladenen elektrostatischen Bild versehene Bildfläche kaskadiert. Das erhaltene entwickelte Bild wird elektrostatisch auf ein Papierblatt übertragen, auf dem es durch Hitzeeinwirkung fixiert wird. Das erhaltene fixierte Bild ist dicht getönt, hat ausgezeichnete Auflösung und praktisch keine Hintergrundablagerungen.
Beispiel 16 : Das Experiment aus Beispiel 15 wird wiederholt mit dem Unterschied, dass die Bilder bei einer Umgebungstemperatur von zirka 210C und einer relativen Feuchtigkeit von zirka 85%
<Desc/Clms Page number 7>
hergestellt werden. Das gemäss Beispiel 15 entwickelte und fixierte Bild ist dicht getönt, hat ausgezeichnete Auflösung und praktisch keine Hintergrundablagerungen.
Beispiel 17 : Eine Entwicklerstoffmischung wird hergestellt, indem ein Teil Tonerteilchen aus gefärbtem Styrolcopolymer, beschrieben in Beispiel 1, mit zirka 100 Teilen Glasträgerteilchen mit einer mittleren Teilchengrösse von zirka 400 je gemischt werden. Die Glasträgerteilchen bestehen aus zirka 12% Si02, zirka 45% PbO, zirka 25% BaO und zirka 18% Ti02 und haben ein spez. Gewicht von zirka 5, 0.
Die folgenden Bilder werden bei einer Umgebungstemperatur von zirka 21 C und einer relativen Feuchtigkeit von zirka 50% hergestellt.
Die Entwicklerstoffmischung wird über eine mit einem positiv geladenen elektrostatischen Bild versehene Bildfläche kaskadiert. Das erhaltene entwickelte Bild wird elektrostatisch auf ein Blatt Papier übertragen, auf dem es durch Hitzeeinwirkung fixiert wird. Das fixierte Bild ist dicht getönt, hat eine gute Auflösung und praktisch keine Hintergrundablagerungen.
Beispiel 18 : Das Verfahren aus Beispiel 17 wird wiederholt mit dem Unterschied, dass die Bilder mit einer Umgebungstemperatur von 21 C und einer relativen Feuchtigkeit von 85% erzeugt werden. Das gemäss Beispiel 17 entwickelte und fixierte Bild ist dicht getönt, hat eine gute Auflösung und praktisch keine Hintergrundablagerungen.
Beispiel 19 : Eine Entwicklerstoffmischung wird hergestellt, indem ein Teil Tonerteilchen aus gefärbtem Styrolcopolymer, beschrieben in Beispiel 1, mit zirka 100 Teilen Glasträgerteilchen mit einem mittleren Durchmesser von zirka 400 je gemischt werden.
Die Glasträgerteilchen bestehen aus zirka 11% Si02, zirka 0, 5% NaO, zirka 3, 5% CaO, zirka 48% BaO, zirka 36% Ti02 und zirka 1% B203 und haben ein spez. Gewicht von zirka 4, 2.
Die folgenden Tests werden bei einer Umgebungstemperatur von zirka 21 C und einer relativen Feuchtigkeit von zirka 50% durchgeführt.
Der relative reibungselektrische Wert der Trägerteilchen beträgt, gemessen mit einem Faraday'schen Käfig, zirka 19 Mikrocoulomb pro Gramm Toner. Die Entwicklerstoffmischung wird über eine mit einem positiv geladenen elektrostatischen Bild versehene Bildfläche kaskadiert. Das erhaltene entwickelte Bild wird auf ein Papierblatt übertragen und auf diesem durch Hitzeeinwirkung fixiert. Das fixierte Bild hat eine gute Auflösung, gute Dichte und praktisch keine Hintergrundablagerungen.
EMI7.1
hergestellt werden. Das gemäss Beispiel 19 entwickelte und fixierte Bild hat eine gute Auflösung, gute Dichte und praktisch keine Hintergrundablagerungen.
EMI7.2
hergestellt werden. Das gemäss Beispiel 19 entwickelte und fixierte Bild hat eine gute Auflösung, gute Dichte und praktisch keine Hintergrundablagerungen.
Obwohl spezielle Komponenten und Stoffmengen in der vorstehenden Beschreibung vorzugsweiser Ausführungsformen der Erfindung genannt wurden, können auch andere Stoffe, wie sie weiter oben aufgeführt sind, mit ähnlichen Ergebnissen verwendet werden. Ferner können zusätzlich Stoffe beigegeben werden, die eine synergetische, verbessernde oder anderweitig abändernde Wirkung auf die Eigenschaften der Trägerteilchen haben. Beispielsweise kann ein Stoff zur Verbesserung der Kugelform der Trägerteilchen während deren Herstellung eingelagert werden.
Andere Ausführungsformen und Weiterbildungen der Erfindung sind dem Fachmann nach Kenntnis der vorstehenden Beschreibung möglich. Diese werden insgesamt durch den Grundgedanken der Erfindung umfasst.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.