AT286861B - Faltbehälter - Google Patents

Faltbehälter

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AT286861B
AT286861B AT274868A AT274868A AT286861B AT 286861 B AT286861 B AT 286861B AT 274868 A AT274868 A AT 274868A AT 274868 A AT274868 A AT 274868A AT 286861 B AT286861 B AT 286861B
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sep
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Oesterr Fezfabriken
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Faltbehälter   
Die Erfindung betrifft einen zur pneumatischen Befüllung mit staubförmigem Füllgut bestimmten Faltbehälter mit einem zylindrischen Mittelteil und einem an eine Bodenplatte mit Abgabeöffnung angeschlossenen Unterteil, sowie mit einem die Einfüllöffnung aufweisenden, vorzugsweise konisch ausgebildeten Oberteil. 



   Derartige Faltbehälter besitzen gegenüber allein aus flexiblem Material bestehenden faltbaren Behälter den Vorteil einer guten Standfestigkeit und sind einfach und mit geringem manuellen Aufwand entleerbar. Beim pneumatischen Befüllen derartiger Behälter traten jedoch Schwierigkeiten auf ; die im Behälter eingeschlossene Förderluft verhinderte ein vollständiges Füllen des Behälters mit dem 
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 war es notwendig, beim Füllvorgang auf pneumatische Förderperioden jeweils Entlüftungsperioden folgen zu lassen ; dadurch wurde der Zeitbedarf für ein vollständiges Füllen des Behälters so gross, dass häufig aus wirtschaftlichen überlegungen heraus auf ein vollständiges Füllen des gesamten Behälters verzichtet wurde. 



   Die Erfindung vermeidet die genannten Nachteile und Schwierigkeiten und besteht bei einem Faltbehälter der eingangs genannten Art darin, dass dessen Oberteil aus luftdurchlässigem Material, insbesondere Nadelfilz, besteht. 



   Vorteilhaft ist, wie an sich bekannt, die Verbindung des Oberteils mit dem Mittelteil durch einen Ring verstärkt, welcher Ring einen kleineren Durchmesser aufweist als die Bodenplatte und bei entleertem Zustand des Behälters samt gefaltetem Behälter in die Bodenplatte einsetzbar ist. Dadurch nimmt der erfindungsgemässe Faltbehälter im entleerten Zustand nur geringen Raum ein. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. 



  Hierin zeigt Fig. 1 einen Vertikalschnitt des gefalteten Behälters ; Fig. 2 veranschaulicht den Behälter in schaubildlicher Darstellung im gefüllten Zustand, und Fig. 3 zeigt den Behälter ebenfalls in schaubildlicher Darstellung im Zustand der vollständigen Entleerung. 



   Der Behälter besitzt eine tassenförmige   Bodenplatte --1--,   die aus gepresstem Blech   od. dgl.   bestehen kann und eine zentrale Entleerungsöffnung --2-- aufweist, die durch einen Verschluss   - -3-- abschliessbar   ist. An den Verschluss schliesst der konisch ausgebildete   Unterteil--4--des   Behälters an, der aus flexiblem Material besteht,   z. B.   aus einem Segeltuch oder Kunststoffgewebe, welches auch beschichtet sein kann. Wegen der Festigkeit werden Polyestergewebe bevorzugt.

   Bei Verwendung eines solchen Materials für den Unterteil des Behälters kann ein einfacher   Dosierverschluss   der zentralen Öffnung dadurch geschaffen werden, dass der in die zentrale Abgabeöffnung reichende rohrförmige Stutzen des Behälterunterteils verdrehbar ausgestaltet ist, wobei durch Verdrehen die Öffnungsweite variiert werden kann. Der konische Unterteil des Behälters geht in einen zylindrischen   Mittel- und Oberteil --5-- über,   an dessen oberen Rand ein Ring--6--, z. B. durch Umnähen, angeschlossen ist. Der Ring wird vorzugsweise aus einem kreisförmigen Rohr gebildet. Der obere Abschlussteil --7-- des Behälters besteht wieder aus einem konisch geformten Teil, der mit dem Randteil des an den Ring angeschlossenen Behälters bzw. mit dem Ring selbst verbunden ist.

   Der konische Oberteil besteht vorzugsweise aus luftdurchlässigem Material, insbesondere   genadeltem   Filz, was besonders bei pneumatischen Füllvorgängen vorteilhaft ist. Die obere   Füllöffnung --8-- ist   durch 

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 ein zylindrisches metallisches Einsatzstück --9-- verstärkt und zweckmässig als Kupplung zum Anschluss an Förderschläuche   od. dgl.   ausgebildet. Zwischen dieser Füllöffnung und dem Ring sind radial verlaufende Seile mit Schlaufen oder Haken--11--angeschlossen, mit deren Hilfe der Behälter von Kranhaken   od. dgl.   angehoben werden kann. 



   Wie aus Fig. 2 ersichtlich, legt sich der konische Unterteil des Behälters beim Füllen und im gefüllten Zustand an die tassenförmige   Bodenplatte --1-- an,   wobei der Behälter im gefüllten Zustand etwa den gleichen Durchmesser aufweist wie die Bodenplatte. Dadurch wird eine hohe Standfestigkeit erreicht ; gefüllte Behälter der erfindungsgemässen Art können durch Hub-und Gabelstapler befördert werden, die an der Bodenplatte bzw.   Ausnehmungen --12-- der Bodenplatte   
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 oder Waggons dicht aneinander gestapelt werden, ohne dass ein übermässiger manueller Aufwand hiezu erforderlich ist.

   Für das Entleeren der Behälter ist es nur notwendig, die zentrale Abgabeöffnung --2-- in der   Bodenplatte --1-- zu öffnen ;   sobald die Hauptmenge des Füllguts entleert ist, werden die Schlaufen der   Verkranseile--10-gehoben,   beispielsweise mit einem Kranhaken, wobei der 
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3über die Wand des konischen Unterteils eine vollständige Entleerung möglich ist. Nach Entleerung des Behälters wird durch Falten des Behältermaterials der obere Ring, dessen Durchmesser etwa kleiner ist als der Aussendurchmesser der Bodenplatte, auf die Bodenplatte abgelegt, wo er durch Reibungsschluss zwischen den   Randflanschen --13-- festgehalten   wird. In diesem Zustand kann der Behälter wie eine Transportpalette transportiert werden, wobei er nur einen geringen Platz einnimmt.

   Solche gefaltete Behälter können auch übereinander gestapelt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Zur pneumatischen Befüllung mit staubförmigem Füllgut bestimmter   Faltbehälter   mit einem zylindrischen Mittelteil und einem an eine Bodenplatte mit Abgabeöffnung angeschlossenem Unterteil, sowie mit einem die Einfüllöffnung aufweisenden, vorzugsweise konisch ausgebildeten Oberteil, 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. die Verbindung des Oberteils (7) mit dem Mittelteil (5) durch einen Ring (6) verstärkt ist, welcher Ring (6) einen kleineren Durchmesser aufweist als die Bodenplatte (1) und bei entleertem Zustand des Behälters samt gefaltetem Behälter in die Bodenplatte einsetzbar ist.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI2.4 <tb> <tb> DT-AS <SEP> 1 <SEP> 135 <SEP> 822 <SEP> FR-PS <SEP> 1 <SEP> 501 <SEP> 667 <tb> DT-AS <SEP> 1 <SEP> 209 <SEP> 488 <SEP> OE-PS <SEP> 243 <SEP> 669 <SEP> <tb> FR-PS <SEP> 1 <SEP> 489 <SEP> 866 <tb>
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