AT286741B - Elektrodendraht zum Schweißen und Auftragsschweißen von Grauguß - Google Patents

Elektrodendraht zum Schweißen und Auftragsschweißen von Grauguß

Info

Publication number
AT286741B
AT286741B AT267468A AT267468A AT286741B AT 286741 B AT286741 B AT 286741B AT 267468 A AT267468 A AT 267468A AT 267468 A AT267468 A AT 267468A AT 286741 B AT286741 B AT 286741B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
welding
build
graphite
iron
Prior art date
Application number
AT267468A
Other languages
English (en)
Inventor
Jury Alexandrovich Sterenbogen
Viktor Fedorovich Khorunov
Jury Yakovlevich Gretsky
Nikolai Konstantinovich Bizik
Boris Georgievich Ivanov
Lev Alexandrovich Avchin
Alexei Vasilievich Molchanov
Jury Isaakovich Zhuravitsky
Original Assignee
Mo Chugunoliteiny Zd Stankolit
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mo Chugunoliteiny Zd Stankolit filed Critical Mo Chugunoliteiny Zd Stankolit
Priority to AT267468A priority Critical patent/AT286741B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT286741B publication Critical patent/AT286741B/de

Links

Landscapes

  • Nonmetallic Welding Materials (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrodendraht zum Schweissen und Auftragsschweissen von Grauguss 
Die Erfindung bezieht sich auf Elektrodendrähte zum Schweissen und Auftragsschweissen von Grauguss, insbesondere auf Elektrodendrähte zum Schweissen und Auftragsschweissen von Grauguss, die einen mit pulverförmiger Füllung ausgefüllten Stahlmantel aufweisen. 



   Die Erfindung kann mit bestem Erfolg bei Ausbesserung von Fehlstellen mit grossen Abmessungen (Fläche des Schweissgutes über 50 cm2) an zu bearbeitenden bzw. bearbeiteten Oberflächen von Gussstücken ausgenutzt werden. 



   Es sind Elektrodendrähte zum Schweissen und Auftragsschweissen von Grauguss bekannt, die einen mit pulverförmiger Füllung ausgefüllten Stahlmantel aufweisen, wobei die Füllung Graphit, Ferrosilicium, Ferromangan, Ferrotitan, Aluminium und Eisenpulver einschliesst (s."Automatitscheskaja swarka,   Nr. 2 und 7 [1962]).   



   Die Füllung dieses Elektrodendrahtes enthält in % von dessen Gesamtgewicht : 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> 5,8 <SEP> bis <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> Graphit
<tb> 3, <SEP> 7 <SEP> bis <SEP> 6, <SEP> 0 <SEP> Ferrosilicium <SEP> 
<tb> 0,5 <SEP> bis <SEP> 1,3 <SEP> Ferromangan
<tb> 1, <SEP> 45 <SEP> bis <SEP> 3,0 <SEP> Ferrotitan
<tb> 0, <SEP> 4 <SEP> bis <SEP> 2, <SEP> 5 <SEP> Aluminium <SEP> und
<tb> 1,2 <SEP> Eisen <SEP> (Pulver).
<tb> 
 



   Mit diesen Elektrodendrähten wird das Schweissen und Auftragsschweissen unter   C02 -Schutz   und ohne diesen bei einer geringen Erwärmung des Werkstückes bis auf 4000C und auch ohne Erwärmung mit niedriger Drahtvorschubgeschwindigkeit von 80 bis 300 m/s und kleiner Stromstärke von 240 bis 550 A, durchgeführt. 



   Zur Vermeidung der Weissfleckigkeit in der Schweissnaht und an der Verschmelzungsgrenze enthalten diese bekannten Elektrodendrähte eine grosse Menge graphitisierender Elemente (Kohlenstoff, Silicium u.   a.),   die in Graphit, Ferrosilicium und andern Bestandteilen der Füllung enthalten sind. 



   Da die Kristallisation eines Schweissbades geringen Volumens unter hohen   Abkühlungsgeschwindig-   keiten abläuft, erweist es sich als unmöglich, vollendete Reaktionen der Graugussbildung in den Schichten des Schweissgutes aus pulverförmigen Drahtbestandteilen sowie Stabilität der chemischen Zusammensetzung des   Schweissgutes   und Gleichartigkeit des Gefüges und der Farbe der Schweissverbindung sicherzustellen. Der Unterschied der Härte des   Schweissgutes   und des Werkstoffes an der Verschmelzunggrenze von der des Grundwerkstoffes beträgt 40 bis 60 HB-Einheiten. 



   Ausserdem werden ungünstige Bedingungen für den Wärmeaustausch zwischen Schweissbad und Werkstückmasse geschaffen, was zur Entstehung von gehärteten Zwischenschichten im Schweissgut und 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 zur Spannungskonzentration in der Wärmeausbreitungszone führt. 



   Aus den obigen Darlegungen folgt, dass es zweckmässig ist, mit den vorgenannten Elektrodendrähten das Schweissen und Auftragsschweissen kleiner Oberflächen von Eisengussstücken bis zu 50   cm2   durchzuführen, ohne dass dabei besondere Anforderungen an die Gleichartigkeit des Gefüges, die Stabilität der chemischen Zusammensetzung sowie an eine gleichmässige Härte sowohl in den Schichten des Schweissgutes als auch in denen des Grundwerkstoffes gestellt werden. 



   Die Praxis zeigt, dass es in vielen Fällen unbedingt notwendig ist, das Schweissen und Auftragsschweissen grosser Oberflächen von   Eisengussstücken,   die 50 bis 100   cm2   und darüber betragen, mit gleichzeitigen strengen Anforderungen an die Stabilität der chemischen Zusammensetzung des Schweiss- 
 EMI2.1 
 dieHärte durchzuführen, damit die Härte des Schweissgutes von der des Grundwerkstoffes sich nicht mehr als um 10 bis 20 HB-Einheiten unterscheidet. 



   Um diesen Anforderungen zu entsprechen, ist es notwendig, das Schweissen und Auftragsschweissen des Gusseisen mit Hilfe eines Schweissbades von grossem Volumen durchzuführen, bei dem günstige Bedingungen für vollendeten Ablauf von Oxydations- und Reduktionsreaktionen der Bestandteile des schmelzenden Drahtes, für Entgasung der Schmelze und Erzielung erforderlichen Gefüges und Härte des Schweissgutes geschaffen werden. 



   Das Schweissbad mit grossem Volumen kann lediglich bei Warmschweissung erhalten werden, wobei das Schweissstück teilweise oder ganz auf eine Temperatur von 500 bis 6500C erwärmt wird. Dabei wird der Schweissvorgang bei einer grossen Stromstärke von 700 bis 2000 A und bei hoher Zuführungsgeschwindigkeit des Elektrodendrahtes durchgeführt, die zwischen 300 und 900 m/h liegt. Unter diesen Schweissbedingungen ist es praktisch schwer, als schützendes Medium    das Kohlendioxyd C02 zu be-   nutzen. 



   Die Verwendung der bekannten Drähte zur Warmschweissung erwies sich als unwirksam, da sie in ihre Füllung, wie dies vorstehend bereits erwähnt wurde, eine grosse Anzahl von graphitisierenden Elementen enthalten. Diese Elemente erzeugen beim Warmschweissen schwerschmelzende und zähflüssige Schlacken, die das Schweissen und Auftragsschweissen erschweren und einen Teil des Graphitkohlenstoffes von der Zusammenwirkung mit dem Schweissbad ablenken. Die sich entwickelnden Graphitisierungsprozesse erzeugen Felder grosslamellaren Graphits, welche die mechanischen Eigenschaften des Schweissgutes beeinträchtigen. 



   Es ist das Ziel der Erfindung, die aufgezählten Nachteile zu beseitigen. 



   Der Erfindung ist die Aufgabe zugrundegelegt, einen solchen Elektrodendraht zum Schweissen und Auftragsschweissen von Grauguss zu schaffen, der die Stabilität der chemischen Zusammensetzung des Schweissgutes, die Gleichmässigkeit seines Gefüges sowie seiner Farbe und Härte über den ganzen Querschnitt der Schweissverbindung bei beliebiger Methode des Schweissens und Auftragsschweissens sicherstellt. 



   Diese Aufgabe wird mit Hilfe eines solchen Elektrodendrahtes zum Schweissen und Auftragsschweissen von Grauguss gelöst, der einen Stahlmantel, gefüllt mit einer Graphit, Ferrosilicium, Ferromangan, Ferrotitan, Aluminium und Eisenpulver enthaltenden Füllung, besitzt, in dem die Füllung gemäss der Erfindung ausser den genannten Bestandteilen noch Eisenzunder enthält und als Graphit kristalliner Graphit benutzt wird. 



   Unter kristallinem Graphit wird ein Metall verstanden, welches ein Konzentrat darstellt, das durch Flotation von Naturgraphitmineralien und Hochofenschrott aufbereitet wurde. Ein derartiger kristalliner Graphit wird im folgenden als "Silbergraphit" bezeichnet. 



   Unter "Eisenzunder" (auch Eisenabbrand oder Eisensinter genannt) wird ein unbeständiges Eisenoxyd verstanden, welches sich, wenn es in Elektroden-Ummantelungen enthalten ist, in der Lichtbogenzone unter Bildung von freiem Sauerstoff und   FeO   zersetzt. Es wirkt daher als Oxydationsmittel im Schweissprozess. 



   Die günstigste Lösung wird dadurch erzielt, dass die pulverförmige Füllung des erfindungsgemässen Elektrodendrahtes in % (vom Gewicht des Elektrodendrahtes) enthält : 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> Silbergraphit <SEP> 4,2 <SEP> bis <SEP> 5,2
<tb> Ferrosilicium <SEP> 4, <SEP> 0 <SEP> bis <SEP> 5,0
<tb> Ferromangan <SEP> 0,6 <SEP> bis <SEP> 1,0
<tb> Ferrotitan <SEP> 0, <SEP> 6 <SEP> bis <SEP> 1,0
<tb> Aluminium <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP> 
<tb> Eisenzunder <SEP> 0,6 <SEP> bis <SEP> 0,9
<tb> Eisen <SEP> (Pulver) <SEP> 0 <SEP> bis <SEP> 16,0.
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Der erfindungsgemässe Elektrodendraht gewährleistet bei   beliebigen Schweiss- und Auftragsschweiss-   verfahren die Stabilität der chemischen Zusammensetzung des Schweissgutes, Gleichmässigkeit seines Gefüges und seiner Härte über den ganzen Querschnitt der Schweissverbindung und gestattet es, das Schweissen und Auftragsschweissen ohne zusätzliches Schutzgas durchzuführen. 



   Nachstehend wird die Erfindung in der Beschreibung an Hand konkreter Ausführungsbeispiele erläutert. 



   Der erfindungsgemässe Elektrodendraht besitzt einen Stahlmantel, mit einer pulverförmigen Füllung, welche gemäss der Erfindung ausser Ferrosilicium, Ferromangan, Ferrotitan, Aluminium und Eisen (Pulver) noch Eisenzunder enthält und in welcher als Graphit kristalliner Graphit (Silbergraphit) benutzt wird. 
 EMI3.1 
 
Bildung derKohlenoxydelogische Bedeutung haben   (d. h.   bei der Schmelztemperatur des Schweissbades) sie den Ablauf der Reaktionen des Kohlenstoffüberganges in die Schmelze besorgen. 



   Am zweckmässigste ist es, einen Elektrodendraht zu benutzen, der in der pulverförmigen Füllung folgende Bestandteile in % von dessen Gewicht enthält : 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> 4, <SEP> 2 <SEP> bis <SEP> 5, <SEP> 2 <SEP> Silbergraphit <SEP> 
<tb> 4,0 <SEP> bis <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP> Ferrosilicium <SEP> 
<tb> 0, <SEP> 6 <SEP> bis <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> Ferromangan <SEP> 
<tb> 0, <SEP> 6 <SEP> bis <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> Ferrotitan <SEP> 
<tb> 0, <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP> Aluminium
<tb> 0, <SEP> 6 <SEP> bis <SEP> 0, <SEP> 9 <SEP> Eisenzunder <SEP> 
<tb> bis <SEP> zu <SEP> 16, <SEP> 0 <SEP> Eisen <SEP> (Pulver). <SEP> 
<tb> 
 



   Das Schweissen und Auftragsschweissen mittels dieser Elektrodendrähte mit 3 mm Durchmesser werden bei in nachstehender Tabelle angegebenen   Schweissdaten   durchgeführt. 
 EMI3.3 
 
<tb> 
<tb> 



  Vorschubgeschwindigkeit <SEP> des <SEP> Elektrodendrahtes
<tb> m/h
<tb> MassDatenbenennung <SEP> einheit <SEP> 363 <SEP> 453 <SEP> 590 <SEP> 700 <SEP> 900
<tb> Stromstärke <SEP> A <SEP> 720-800 <SEP> 900-1000 <SEP> 1100-1200 <SEP> 1500-1600 <SEP> 1800-1900
<tb> Maximale
<tb> Schweissbad- <SEP> 120 <SEP> und
<tb> fläche <SEP> cm2 <SEP> 60 <SEP> 80 <SEP> 100 <SEP> 120 <SEP> mehr
<tb> Lichtbogenspannung <SEP> V <SEP> 55 <SEP> - <SEP> 45 <SEP> 55 <SEP> - <SEP> 45 <SEP> 55 <SEP> - <SEP> 45 <SEP> 55 <SEP> - <SEP> 45 <SEP> 55 <SEP> - <SEP> 45
<tb> Auftragsschweissleistung <SEP> kg/h <SEP> 8-10 <SEP> 12-15 <SEP> 16-20 <SEP> bis <SEP> 25 <SEP> bis <SEP> 30
<tb> 
 
Zur Bildung eines flüssigen Schweissbades grossen Volumens während des Auftragsschweissens wird hitzebeständiger Ton nachstehender Zusammensetzung (in   Gew. -0/0)   verwendet. 
 EMI3.4 
 
<tb> 
<tb> 



  20 <SEP> Quarzsand
<tb> 20 <SEP> Quarzsand <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Gehalt <SEP> von <SEP> 10 <SEP> bis <SEP> 20 <SEP> Gew. <SEP> -'10 <SEP> Lehm
<tb> 5 <SEP> feuerfester <SEP> Ton <SEP> 
<tb> 50 <SEP> Graphit
<tb> 5 <SEP> Dextrin.
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   Die Zusammensetzung wird mit Wasser angerührt, bis ein dicker Teig erhalten wird. 



   Beispiel 1 : Mittels eines Schweissbades von grossem Volumen wurde eine Fehlstelle im Graugussstück mit einer Fläche von 110 cm durch einen Elektrodendraht aufgeschmolzen, dessen pulverförmige Füllung folgende Bestandteile in   %   vom Drahtgewicht enthält :
Silbergraphit 4, 6, Ferrosilicium 4, 6 Ferromangan   0, 8,   Ferrotitan   0, 8,   Aluminium   0, 2,   Eisenzunder   0, 7,   Eisen (Pulver) 15, 0. 



   Die Temperatur der Vorwärmung des Gussstückes betrug 5500C. Die Vorwärmung erfolgte in einem Gasherd. 



   Die Kontur der Fehlstelle wurde mit feuerfestem Ton vorstehend genannter Zusammensetzung umrändert. 



   Die Auftragsschweissung erfolgte bei einer Drahtvorschubgeschwindigkeit von 700 m/h und einer Stromstärke von 1500 A. 



   Das Schweissgut kennzeichnet sich durch folgende Daten. 



   Nach der chemischen Zusammensetzung   in 0/0 :   C =   3, 26 ;   Si = 2, 90 ; Mn = 0, 98 ; P = 0, 12 ; S = 0, 05 ;   Cr = 0, 10 ; Ti = 0, 09 ; Al = 0,   30. 



   Nach der Härte : Grundwerkstoff hat 183 HB-Einheiten, Übergangszone 197 HB-Einheiten, Schweissgut 187 HB-Einheiten. 



   Die Bearbeitung ist gut. 



   Nach dem Gefüge : Graphit in Form von isolierten und beliebig angeordneten EinschlÜssen mit 25 bis   60 jim Länge.   



   Metallische Grundlage : feinlamellarer sorbitischer Perlit. 



   Beispiel 2 : Mittels eines Schweissbades von grossem Volumen wurde eine Fehlstelle im Grau-   gussstück   mit einer Fläche von 90 cm2 durch einen Elektrodendraht aufgeschmolzen, dessen pulverförmige Füllung folgende Bestandteile in % vom Drahrgewicht enthält :   Silbergraphit 4, 3, Ferrosilicium 4, 2,   Ferromangan   0, 60, Ferrotitan 0, 60,   Aluminium   0, 1,   Eisenzunder 0,6, Eisen (Pulver) 10,0. 



   Die Temperatur der Vorwärmung des   Gussstückes   betrug 500 C. Die Vorwärmung wurde in einem Gasherd vorgenommen. 



   Die Kontur der Fehlstelle wurde mit feuerfestem Ton vorstehend genannter Zusammensetzung umrändert. 



   Die Auftragsschweissung erfolgte bei einer Drahtvorschubgeschwindigkeit von 590 m/h und einer Stromstärke von 1200 A. 
 EMI4.1 
   :Cr = 0, 1, Ti = 0, 1, Al = 0, 40.    



   Nach der Härte : Grundwerkstoff hat 187 HB-Einheiten, Übergangszone 193 HB-Einheiten, Schweissgut 193 HB-Einheiten. 



   Die Bearbeitbarkeit ist gut. 



   Nach dem Gefüge : Graphit in Form von isolierten und beliebig angeordneten Einschlüssen mit 25 bis   60 gm Länge.   



   Metallische Grundlage : feinlamellarer sorbitischer Perlit. 



   Beispiel 3 : Mittels eines Schweissbades von grossem Volumen wurde eine Fehlstelle im Graugussstück mit einer Fläche von 120 cm2 durch einen Elektrodendraht aufgeschmolzen, dessen pulverförmige Füllung folgende Bestandteile in % vom Drahtgewicht enthält :
Silbergraphit 5, 10, Ferrosilicium4, 90, Ferromangan 0, 90, Ferrotitan 0, 90, Aluminium 0, 30, Eisenzunder 0, 90, Eisen (Pulver) 16,0. 



   Die Temperatur der Vorwärmung des Gussstückes betrug   6000C.   Die Vorwärmung wurde in einem Gasherd vorgenommen. 



   Die Kontur der Fehlstelle wurde mit feuerfestem Ton vorstehend genannter Zusammensetzung umrändert. 



   Die Auftragsschweissung erfolgte bei einer Drahtvorschubgeschwindigkeit von 900 m/h und einer Stromstärke von 1800 A. 



   Das Schweissgut ist durch folgende Daten gekennzeichnet :
Nach der chemischen Zusammensetzung in   0/0 :   C = 3, 4, Si = 3,1, Mn = 0, 98, P = 0,14, S = 0,05,   Cr = 0, 09, Ti = 0, 1,   Al = 0, 2. 



   Nach der Härte : Grundwerkstoff hat 187 HB-Einheiten, Übergangszone 178 HB-Einheiten, Schweiss- 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 gut 173 HB-Einheiten. 



   Die Bearbeitbarkeit ist gut. 



   Nach dem Gefüge : Graphit in Form von isolierten und beliebig angeordneten Einschlüssen mit einer Länge von 25 bis 80   j. im.   



   Metallische Grundlage : feinlamellarer sorbitischer Perlit. 
 EMI5.1 
 dassFüllung ausser den genannten Bestandteilen noch Eisenzunder und als Graphit kristallinen Graphit (Silbergraphit) enthält.

Claims (1)

  1. 2. Elektrodendraht nach Anspruch 1, d ad urch g ek en n zeichne t, dass dessen pulverförmige Füllung in ihrer Zusammensetzung in % vom Gesamtgewicht des Drahtes enthält : EMI5.2 <tb> <tb> Silbergraphit <SEP> 4, <SEP> 2 <SEP> bis <SEP> 5, <SEP> 2 <SEP> <tb> Ferrosilicium <SEP> 4,0 <SEP> bis <SEP> 5,0 <tb> Ferromangan <SEP> 0, <SEP> 6 <SEP> bis <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> <tb> Ferrotitan <SEP> 0,6 <SEP> bis <SEP> 1, <SEP> 0 <tb> Aluminium <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> bis <SEP> 0,3 <tb> Eisenzunder <SEP> 0,6 <SEP> bis <SEP> 0,9 <tb> Eisenpulver <SEP> bis <SEP> zu <SEP> 16,0. <tb>
AT267468A 1968-03-18 1968-03-18 Elektrodendraht zum Schweißen und Auftragsschweißen von Grauguß AT286741B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT267468A AT286741B (de) 1968-03-18 1968-03-18 Elektrodendraht zum Schweißen und Auftragsschweißen von Grauguß

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT267468A AT286741B (de) 1968-03-18 1968-03-18 Elektrodendraht zum Schweißen und Auftragsschweißen von Grauguß

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT286741B true AT286741B (de) 1970-12-28

Family

ID=3538490

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT267468A AT286741B (de) 1968-03-18 1968-03-18 Elektrodendraht zum Schweißen und Auftragsschweißen von Grauguß

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT286741B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1483491A1 (de) Schweissmittel zum Unterpulverschweissen
DE2137996A1 (de) Verfahren zum Eintragen eines festen Metalls in eine Metallschmelze
EP0261570A1 (de) Verfahren zum Verbinden von Sphäroguss mit Stahl mittels Schmelzschweissens
DE1296494B (de) Schweisszusatzwerkstoff auf Eisen-Nickel-Basis zum Lichtbogen- oder Unterpulverschweissen und Verfahren zur Waermebehandlung des Schweissgutes
DE967360C (de) Elektrode zur Lichtbogenschweissung
DE2656929C2 (de) Verwendung einer Nickel-Chrom-Legierung
AT286741B (de) Elektrodendraht zum Schweißen und Auftragsschweißen von Grauguß
DE1247814B (de) Schweissmittel
DE1258433B (de) Verwendung einer Ferrolegierung beim Herstellen von Staehlen mit guter Zerspanbarkeit
DE2455021A1 (de) Verfahren zum schweissen von werkstuecken aus gusseisen
DE2356640B2 (de) Seelenelektrode
DE2421743B2 (de) Verfahren zum Herstellen eines stangenförmigen Desoxydations- und Entschwefelungsmittels für Eisen- oder Stahlschmelzen o.dgl
DE1281246B (de) Verwendung eines niedriglegierten Schweissdrahtes zum Schweissen niedriglegierter hochfester Staehle
DE1608368C (de) Fülldrahtelektrode
EP0058450A1 (de) Legierung auf Eisenbasis für die Verwendung beim Verbindungsschweissen von Bauteilen aus Gusseisen mit Kugel-Graphit
DE1608368B2 (de) Fuelldrahtelektrode
DE2061606C3 (de) Verwendung eines Schweißelektrode aus einer schwachlegierten Stahllegierung
DE1483487C (de) Verfahren zur Herstellung eines Schweißpulvers für das Unterpulverschweißen
DE701466C (de) Verfahren zum Herstellen von Gusseisen im Giessereischachtofen
DE1508319B2 (de) Schweißmittel
DE829030C (de) Elektroden zur Lichtbogenschweissung
DE1215377B (de) Ferrosiliciumlegierung, insbesondere fuer Schweretrueben
DE2111012A1 (de) Kerndrahtmaterial zum Schweissen von Kugelgraphitgusseisen
DE1008993B (de) Schweissmittel
DD265104A1 (de) Umhuellte elektrode zum warmschweissen von gusseisen mit globularem graphit

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee