AT286037B - Rohrleitung - Google Patents

Rohrleitung

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AT286037B
AT286037B AT265666A AT265666A AT286037B AT 286037 B AT286037 B AT 286037B AT 265666 A AT265666 A AT 265666A AT 265666 A AT265666 A AT 265666A AT 286037 B AT286037 B AT 286037B
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AT
Austria
Prior art keywords
pipe
transport
pipeline
jacket
tube
Prior art date
Application number
AT265666A
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English (en)
Inventor
Johann Sauer
Original Assignee
Johann Sauer
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L7/00Supporting pipes or cables inside other pipes or sleeves, e.g. for enabling pipes or cables to be inserted or withdrawn from under roads or railways without interruption of traffic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Insulation (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Rohrleitung 
Die Erfindung betrifft eine Rohrleitung, insbesondere zum Wärmetransport, bei der Axialkompensatoren, z. B. Balgen in das Transportrohr eingebaut sind, das von einem durch ein Mantelrohr begrenzten Ringraum umgeben und zumindest im Bereich der Kompensatoren verschieblich gegenüber dem Mantelrohr ist. Bei Rohrleitungen dieser Art tritt das Problem auf, die Aufnahme und Ableitung von Kräften, die durch Dehnung der Rohre bei Temperaturänderungen verursacht werden, aufzunehmen. Dieses Problem kann in einfacher Weise dadurch gelöst werden, dass gemäss der Erfindung das Transportrohr an im Abstand voneinander gelegenen Stellen mittels jeweils zwei ein Rohrleitungsteilstück abschliessenden Scheiben gegenüber dem Mantelrohr fixiert ist, wobei in jedem solchen Rohrleitungsteilstück ein Axialkompensator angeordnet ist.

   Durch die   erfindungsgemässe   Ausgestaltung einer Rohrleitung werden praktisch einzelne Rohrleitungsteilstücke geschaffen, die für sich fertiggestellt werden können, und an Ort und Stelle nur mehr aneinanderzuschliessen sind. 



  Darüberhinaus gelingt es, irgendwelche Beanspruchungen des eigentlichen Transportrohres hintanzuhalten und die durch die Verschiebung verursachten Kräfte über die Scheiben unmittelbar in das Mantelrohr einzuleiten. Solcherart nimmt das Mantelrohr die Dilatationskräfte auf, wodurch es gelingt, mit relativ leichtgebauten Rohrleitungsfixpunkten das Auslangen zu finden. Das Mantelrohr wird über die Scheiben nur durch den für die Formänderung notwendigen Druck bzw. Zug beansprucht. 



   Zur Absicherung etwaiger im Transportrohr auftretender Massenkräfte, die   z. B.   durch Wasserschläge bedingt sein können, werden gemäss einer Ausgestaltung der Erfindung die jeweils ein Rohrleitungsstück abschliessenden Scheiben an Festpunkten des Rohrleitungssystems fixiert. Da diese Festpunkte nur die Massenkräfte, jedoch keine Dilatationskräfte in das Erdreich einzuleiten haben, ist es möglich, mit einer wesentlich geringeren Anzahl von Festpunktsbauwerken auszukommen, die im Bereich von Umlenkstellen angeordnet werden. 



   Eine Durchbiegung des Transportrohres und damit ein Zusammenquetschen einer im Hohlraum etwa befindlichen Isolation kann vermieden werden, wenn gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, das Transportrohr in an sich bekannter Weise mittels Gleitstücken gegen das Mantelrohr abgestützt ist. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt, Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemässe Rohrleitung und Fig. 2 im Längsschnitt eine Verbindung zwischen einem Transport-und einem Mantelrohr. 



   In den Zeichnungen ist   mit--l--das   Transportrohr bezeichnet, in welchem sich   z. B. Dampf-   oder Warmwasser befindet, das für Heizungszwecke von einem zentralen Fernheizwerk zu den einzelnen Verbrauchern geleitet wird. Das Transportrohr--l--ist von einem   Mantelrohr --2-- umschlossen,   das einen an eine Druckmittelquelle   anschliessbaren     Hohlraum --3-- begrenzt.   Als Druckmittelquelle kann   z. B.   ein   Kompressor--6a--verwendet   werden, der durch einen Motor--M--antreibbar ist, der je nach Bedarf aus-oder eingeschaltet wird.

   Statt eines Kompressors--6a--kann als Druckquelle auch eine   Druckflasche --6-- vorgesehen   werden, die gegebenenfalls über den   Kompressor --6a-- mit   Druckmedium versorgt wird. Der   Ringraum--3-,   der gegebenenfalls mit Isoliermaterial, z. B. Blähton, Glaswolle   od. dgl. gefüllt   ist, steht ständig unter Druck, der zirka 0, 5 at 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 einzudringen und die Isolierung bzw. das Transportrohr--l--zu beschädigen. 



   Die Rohrleitung kann aus mehreren Teilstücken bestehen, deren jedes ein   Transportrohr --1--   und ein   Mantelrohr --2-- aufweist.   Der   Ringraum --3-- wird   hiebei in Achsrichtung durch eine Scheibe--15--abgeschlossen, die zwischen dem   Mantelrohr--3--und   dem Transportrohr - angeordnet ist. Die   Scheibe --15-- kann   hiebei, wie dies Fig. 2 zeigt, sowohl mit dem Mantelrohr als auch mit dem Transportrohr--l--etwa durch Schweissung verbunden sein. 



   Das Transportrohr--l--ist mittels Gleitstücken --18-- gegen den   Aussenmantel--2--   abgestützt und zwischen jeweils zwei den Ringraum--3--eines Rohrleitungsteilstückes abschliessenden   Scheiben --15-- ist   ein Axialkompensator,   z. B.   ein   Balgen-7-in   das Transportrohr-l-eingebaut. Die   Scheiben --15-- sind   in   Fixpunkten --9-- verankert.   



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Rohrleitung, insbesondere zum Wärmetransport, bei der Axialkompensatoren, z. B. Balgen in das Transportrohr eingebaut sind, das von einem durch ein Mantelrohr begrenzten Ringraum umgeben und zumindest im Bereich der Kompensatoren verschieblich gegenüber dem Mantelrohr ist, 
 EMI2.2 
 Stellen mittels jeweils zwei ein Rohrleitungsteilstück abschliessenden Scheiben (15) gegenüber dem Mantelrohr fixiert ist, wobei in jedem solchen Rohrleitungsteilstück ein Axialkompensator angeordnet ist. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. ein Rohrleitungsstück begrenzenden Scheiben (15) an Festpunkten (9) des Rohrleitungssystems fixiert sind.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : CH-PS 319 341 FR-PS 954 788
AT265666A 1964-09-29 1964-09-29 Rohrleitung AT286037B (de)

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