DE1600538C3 - Isolationsmantel für Rohrleitungen, insbesondere für in der Erde verlegte Rohrleitungen, zum Transport von Wärmeoder Kühlmitteln - Google Patents

Isolationsmantel für Rohrleitungen, insbesondere für in der Erde verlegte Rohrleitungen, zum Transport von Wärmeoder Kühlmitteln

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Publication number
DE1600538C3
DE1600538C3 DE19671600538 DE1600538A DE1600538C3 DE 1600538 C3 DE1600538 C3 DE 1600538C3 DE 19671600538 DE19671600538 DE 19671600538 DE 1600538 A DE1600538 A DE 1600538A DE 1600538 C3 DE1600538 C3 DE 1600538C3
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DE19671600538
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English (en)
Inventor
Herved Ekenäs Book (Finnland)
Original Assignee
Oy Fiskars Ab, Ekenäs (Finnland)
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Description

Aus dem DT-GM 19 32 936 ist ein Isolationsmantel für Rohrleitungen, insbesondere für in der Erde verlegte Rohrleitungen, zum Transport von Wärme- oder Kühlmitteln, mit einer Außenschale und einem darin zentrisch angeordneten rohrförmigen Innenkanal beschrieben, von dem die zu isolierende Rohrleitung axial verschieblich aufgenommen ist und mit einem Isolationsmedium zwischen Außenschale und Innenkanal, wobei der Isolationsmantel als langgestrecktes Element ausgebildet ist, in welches die Rohrleitung einschiebbar ist. Bei diesem bekannten Isolationsmantel ist das zentrisch in den Außenmantel angeordnete Stützrohr durch Stützkörper getragen, welche das Isolationsmedium zwischen Außenmantel und Stützrohr durchbrechen und dadurch Wärmeverluste bedingende Wärmebrükken bilden.
Diese Stützkörper sind bei diesem bekannten Isolationsmantel dadurch bedingt, daß das wärmeisolierende Material zu spröde und schwach ist, um das Stützrohr und die zu isolierende Rohrleitung zu tragen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Isolationsmantel nach dem Oberbegriff des Hauptanspruches zu schaffen, bei welchem keine Wärmebrücken bildende Stützen für das Stützrohr erforderlich sind. Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1.
Bei einem Isolationsmantel nach der Erfindung wird die überraschende Wirkung erzielt, daß das an sich spröde, schwache Schaummaterial sehr viel besser sowohl das Stützrohr als auch das darin eingeschobene Stahlrohr tragen kann, als dies bei einem Stahlrohr ohne zwischenliegendes Stützrohr der Fall wäre. Der Grund für diese überraschende Wirkung liegt darin, daß der Kunststoffschaum, welcher vorzugsweise ein Polyurethanschaum sein kann, eine gute Haftfähigkeit am Stützrohr aufweist, welches ebenfalls aus einem Kunststoff beispielsweise einem glasfaserverstärkten Polyester besteht. Dadurch wird das Stützrohr nicht nur in linienförmiger Berührung auf seiner Unterseite sondern auf seiner gesamten Mantelfläche durch den Kunststoffschaum getragen. Dadurch wird die durch das üblicher Weise mit Wasser gefüllte schwere Stahlrohr und das vergleichsweise leichte Stützrohr verursachte Kraft gleichmäßig um den Gesamtumfang des Stützrohres verteilt, wobei auf den Kunststoffschaum je nach Lage des betrachteten Flächenelementes Druckbeanspruchungen, Schubbeanspruchungen oder Zugbeanspruchungen übertragen werden. Im Vergleich hierzu soll erwähnt werden, daß bei Fehlen eines in den Kunststoffschaum eingebetteten Stützrohres das Gesamtgewicht eines wassergefüllten schweren Stahlrohres theoretisch den Kunststoffschaum längs einer dünnen Linie belasten würde. Die Aufgabe des Stützrohres besteht folglich nicht nur darin, daß Einschieben der eigentlichen Rohrleitung zu ermöglichen ohne daß dabei der Kunststoffschaum beschädigt wird, sondern insbesondere darin, die Belastung des Kunststoffschaumes von einer linienförmigen Belastung zu einer großflächigen Zylinderflächenbelastung umzuändern, so daß die Flächenpressung erheblich herabgesetzt wird. Hierdurch wird die oben erwähnte Aufgabe gelöst, indem schwere und große Stahlrohre in dem Isolationsmantel nach der Erfindung angeordnet werden können, ohne daß die Abmessungen geändert werden müssen und ohne daß im Hinblick auf die Wärmeisolierung nachteilige innere Stützen zwischen der Rohrleitung und der Außenschale vorgesehen werden müssen, da der vergleichsweise schwache Kunststoffschaum durch die Verteilung der Last diese aufnehmen kann. Da es ferner möglich ist, den Außenmantel ebenfalls aus einem verstärkten Kunststoff herzustellen, der eine gute Haftfähigkeit zu dem Kunststoffschaum aufweist, kann der Ausgleich der auf den Kunststoffschaum ausgeübten Belastung nochmals gefördert und die Tragfähigkeit im entsprechenden Maße erhöht werden.
Eine vorteilhafte Weiterbildung nach der Erfindung ist in Anspruch 2 gekennzeichnet.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer in der Zeichnung beispielhaft veranschaulichten Ausführungsform näher erläutert. Die Zeichnung zeigt eine Schnittansicht quer zur Längsachse einer Ausführungsform zur Aufnahme von zwei Rohrleitungen.
45" Der in der Zeichnung veranschaulichte Isolationsmantel der in langen Stücken herstellbar ist, ist für die Aufnahme von zwei Rohrleitungen 1 ausgebildet und besteht aus einem rohrförmigen Außenmantel 2 aus glasfaserverstärktem Polyester und einer von dem Außenmantel 2 umschlossenen Isolationsschicht 3 aus Polyurethanhartschaum in den zwei im Abstand voneinander angeordnete Stützrohre 4 ebenfalls aus glasfaserverstärktem Polyester eingebettet sind. Bei dem als Isolationsmedium .verwendeten Polyurethanhartschaum handelt es sich um ein relativ sprödes, schwaches und im wesentlichen wasserdichtes Material, welches gleichzeitig durch eine gute Haftfähigkeit gekennzeichnet ist. Das Anhaften an dem Stützrohr 4 hängt, was die Stärke der Haftung betrifft, offensichtlich von dem für das Stützrohr gewählten Kunststoffmaterial ab, was wiederum durch die Belastungen denen das Rohr ausgesetzt werden soll, bestimmt wird. Bei der in den Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsform ist in jedes Stützrohr 4 eine Rohrleitung 1 eingeschoben, die auf dem Boden des Stützrohres 4 aufliegt und deren Gesamtgewicht von der umgebenden Isolation getragen wird. Der Isolationsmantel ist somit einfach als zusammenhängende Einheit zu handhaben und kann
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ohne Gefahr der Verformung des vergleichsweise schwachen Isolationsmedium in geeigneten Bettungen unter Erde oder an geeigneten Tragorganen befestigt werden.
Es ist offensichtlich, daß durch Änderungen der Form und Abmessungen des Außenmantels und/oder der Anzahl, Lage und Form der Stützrohre der erfindungs^ gemäße Isolationsmantel den verschiedensten Zwecken angepaßt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

16 OO 538 Patentansprüche:
1. Isolationsmantei für Rohrleitungen, insbesondere für in der Erde verlegte Rohrleitungen, zum Transport von Wärme- oder Kühlmitteln, mit einem Außenmantel aus formbeständigem, haltbarem und wasserdichtem Wirkstoff und einem darin zentrisch angeordneten Stützrohr, in das die zu isolierende Rohrleitung einschiebbar ist, und mit einem Isolationsmedium zwischen Außenmantel und Stützrohr, wobei die Isolation als langgestrecktes Element ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Isolationsmedium ein an sich bekannter spröder, schwacher und wasserdichter Kunststoffschaum zwischen dem Außenmantel (2) und dem Stützrohr (4) vorgesehen ist, mindestens das Stützrohr (4) aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff besteht und direkt in den Kunststoffschaum (3) eingebettet ist, der sowohl an dem Außenmantel (2) als auch an dem Stützrohr anhaftet.
2. Isolationsmantel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einer gemeinsamen Außenschale (2) mehrere Innenkanäle (4) im Abstand voneinander in die Isolationsschicht (3) eingebettet sind.
DE19671600538 1967-04-06 1967-04-06 Isolationsmantel für Rohrleitungen, insbesondere für in der Erde verlegte Rohrleitungen, zum Transport von Wärmeoder Kühlmitteln Expired DE1600538C3 (de)

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DEO0012415 1967-04-06

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DE1600538C3 true DE1600538C3 (de) 1977-05-12

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