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Schubladenkasten mit ein-und ausschwenkbarer Arbeitsvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schubladenkasten mit ein-und ausschwenkbarer Arbeitsvorrichtung, beispielsweise einer Brot-, Fleisch-oder Wurstschneidemaschine, bei dem eine Seitenwand des Schubladenkastens einen Tragwinkel für die Arbeitsvorrichtung trägt, der um 90 schwenkbar ist, derart, dass die Arbeitsvorrichtung aus einer Gebrauchslage ausserhalb des Schubladenkastens in eine Ruhelage innerhalb des Schubladenkastens schwenkbar ist.
Bei einer bekannten Anordnung befindet sich der Tragwinkel, an dem die Arbeitsvorrichtung befestigt ist, innerhalb des Schubladenkastens, wodurch unnötiger Raum verloren geht und ausserdem infolge der Lage der Schwenkachse des Tragwinkels innerhalb des Schubladenkastens für bestimmte Einbaufälle keine ausreichende Bauhöhe zur Verfügung steht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schubladenkasten zu schaffen, der diese Nachteile nicht aufweist, bei dem also die zur Verschwenkung der Arbeitsvorrichtung aus der Gebrauchslage in die Ruhelage notwendigen Bauteile so angeordnet sind, dass sie den freien Innenraum des Schubladenkastens nicht beeinträchtigen.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass bei einem Schubladenkasten der eingangs erwähnten Art der Tragwinkel in Ansicht senkrecht zur Schwenkebene gesehen dreieckförmig ausgebildet und über ein Drehgelenk mit einem am oberen Teil der Aussenkante der Schubladenseitenwand vorgesehenen Winkelhalter verbunden ist. Dadurch steht der gesamte Rauminhalt des Schubladenkastens für die Unterbringung der Arbeitsvorrichtung bzw. für die Unterbringung sonstiger das Ausheben der Arbeitsvorrichtung bzw. das Abbremsen des Einlegens der Arbeitsvorrichtung erleichternder Hilfsvorrichtungen zur Verfügung.
Zur Aufnahme der Schwenkachse für den Tragwinkel sind vorzugsweise zwei im Abstand voneinander liegende gleiche Dreiecksflächen vorgesehen, die durch einen Steg miteinander verbunden sind. Der so gebildete Tragwinkel hat eine ausreichende Stabilität, um die Arbeitsmaschine sicher abzustützen und aufzunehmen. Durch die Verbindung des Tragwinkels mit dem am oberen Teil der Aussenkante der Schubladenseitenwand vorgesehenen Winkelhalter mit Hilfe des Drehgelenks ergibt sich in vorteilhafter Weise eine ausreichende Bauhöhe zur Unterbringung der Arbeitsvorrichtung oder Arbeitsmaschine, so dass die Arbeitsmaschine in der Ruhestellung in eine annähernd vertikale Ruhelage gebracht werden kann.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann ferner ein Kraftspeicher, vorzugsweise in Form einer Gasfeder, zwischen Tragwinkel und Schubladenkasten vorgesehen sein, derart, dass dieser Kraftspeicher das Hochklappen der Arbeitsvorrichtung in die Gebrauchsstellung nach dem Ausziehen der Schublade selbsttätig bewirkt und beim Einschwenken der Arbeitsvorrichtung in die Ruhelage das Gewicht der Arbeitsmaschine derart abstützt, dass diese auch bei ungeschickter Handhabung sicher und ohne Beschädigung ihrer Ruhelage in dem Schubladenkasten einnehmen kann.
Schliesslich ist es noch von Vorteil, wenn unmittelbar vor dem Winkelhalter eine Querschiene
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vorgesehen ist, welche die Vorderwand des Schubladenkastens nach oben überragt und den Tragwinkel, das Drehgelenk und den Winkelhalter in Ruhelage abdeckt. Dadurch wird die bei Nichtbenutzung der Arbeitsmaschine angestrebte geschlossene Baukonzeption gewährleistet.
Der Gegenstand der Erfindung ist in den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen Fig. l eine Seitenansicht des Schubladenkastens samt einer in Gebrauchslage angeordneten Arbeitsvorrichtung, beispielsweise einer Brotschneidemaschine, Fig. 2 eine Vorderansicht des Schubladenkastens samt Arbeitsvorrichtung in der Gebrauchslage, wobei die Vorderwand des Schubladenkastens abgenommen ist und Fig. 3 die gleiche Ansicht wie Fig. 2, wobei jedoch die Arbeitsvorrichtung in der Ruhelage ist.
In den Zeichnungen ist mit --1-- die Tischplatte bezeichnet, die auf den Seitenwänden
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ist, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, dreieckförmig ausgebildet und besteht aus zwei im Abstand zueinander angeordneten parallelen, gleich ausgebildeten Teilen, die miteinander durch einen Verbindungssteg zu einem stabilen Bauteil verbunden sind, der durch die Achse des Drehgelenkes --8'-- durchsetzt wird. Der dem Drehgelenk --8'-- gegenüberliegende Schenkel des Tragwinkels --8-- nimmt die eigentliche Arbeitsvorrichtung, hier eine Brotschneidemaschine--9--, auf, die ihrerseits am vorderen Ende durch einen Auflagefuss oder eine Rolle-10--, die an der Maschine --9-- befestigt ist, auf der Tischplatte--l--abgestützt sein kann.
Die Fig. 2 zeigt die Arbeitsvorrichtung in der Gebrauchslage, also oberhalb der Tischfläche-l-, während die Fig. 3 die Arbeitsvorrichtung um 900 nach unten eingeschwenkt in den Schubladenkasten --2-- darstellt. Zur Unterstützung der Ausschwenkbewegung der Brotschneidemaschine --9-- in die Arbeitsstellung dient ein Kraftspeicher in Form einer Gasfeder-12-, dessen bewegliche Kolbenstange --13-- an einem Bolzen --14-- im Tragwinkel --8-- angreift und dessen Gehäuse bei --15-- ortsfest gegenüber dem Schubladenkasten abgestützt ist.
Der Kraftspeicher --12-- ist gleichzeitig so eingerichtet, dass er beim Verschwenken der Brotschneidemaschine --9-- in die Ruhelage gemäss Fig. 3 die Abwärtsbewegung abdämpft, so dass die Brotschneidemaschine auch bei unachtsamer Handhabung stets
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--8'-- für- l-liegt.
Um die Brotschneidemaschine aus der Ruhelage nach Fig. 3 in die Arbeitslage zu bringen, wird der Schubladenkasten --2-- mit der in der in Ruhelage befindlichen Maschine-9- (Fig. 3) so weit herausgezogen, dass die Brotschneidemaschine--9--frei von der Vorderkante --1'-- der Tischplatte--l--herausgeschwenkt werden kann. Danach wird die Schublade --2-- wieder
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--2-- gleitenMaschine --9-- auf der Tischplatte. In der Ruhelage liegt die Brotschneidemaschine infolge ihres Eigengewichtes an der Abstützung-6-im Innern der Schubladenseitenwand --2'-- an.
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