AT28506B - Patronenzuführung für selbsttätige Feuerwaffen. - Google Patents

Patronenzuführung für selbsttätige Feuerwaffen.

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AT28506B
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Oesterreichische Waffenfabriks
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Patronenzuführung für    selbsttätige Feuerwaffen.   



   Die Erfidnung betrifft eine Patronenzuführung für selbsttätige Feuerwaffen, die es   ermöglicht,   den gefüllten Patronengurt leicht aus der Waffe zu entfernen. Zu diesem Zwecke besteht der Zubringer aus zwei hintereinander angeordneten, miteinander gekuppelten Teilen, deren vorderer mit dem Schubrade und deren hinterer mit dem Schaltrade versehen ist und deren Kupplung mittelst einer besonderen Vorrichtung gelöst werden kann. Eine Sperrvorrichtung sichert den   Zubringer sowohl wahrend   der normalen Hin und   herbewegung   des Verschlusses als auch dann gegen eine unbeabsichtigte Drehung, wenn der Verschluss nicht vollständig   zurückgeht   und beim Vorgehen von dem noch nicht völlig gedrehten Zubringer aufgefangen wird. 



   Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. l einen derartigen Zubringer samt Sperrvorrichtung an einer   selhsttiitigon Feuerwaffe   in Seitenansicht, in Fig. 2 den Patronenzubringer in   entkuppeltem   Zustande in teilweise geschnittener Seitenansicht, in Fig. 3 eine   Rückansicht   des Zubringers und in Fig. 4 eine Vorderansicht des hinteren Zubringerteiles. 
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Der Patronenzubringer besteht aus   einem   vorderen Teile a mit dem in den PatronengurteingreifendenSchubradea'undeinemrückwärtigenTeilebmitdemmittelsteines Autsatzes am Verschlusse gedrehten Schaltrade b'. Der Teil a greift mit der Zubringer- 
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   treten der Hülse y verhindern.   



   Die Entkupplung der Zubringerteile wird durch vorschieben des Teiles a in seinem Lager bewirkt, wodurch dieser Teil und somit auch das Schubrad a' samt der Zubringer- 
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 Stifte k versehen ist. Sind die Zubringerteile gekuppelt, so befinden sich der Hebel i und der Stift k in der in Fig. 1 und 5 gezeichneten Lage. Schwenkt man den Hebel auf-oder 
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   Die Sperrvorrichtung besteht aus einem unter dem Drucke einer Feder n stehenden   vierkuntigon Sperriegel w, der   in einem   Durchbruche der rückwärtigen Zubringerlagerwand   angeordnet ist. Ein   scheibonförmiger Ansatz y begrenzt das Vortreton   des Riegels, während eine Schraube o den Riegel auch bei entfernter Feder gegen Herausfallen sichert. Die Feder n trägt an dem einen Ende einen Zapfen p mit einer Nase q, mittels dessen sie in die rückwärtige Wand dos Zapfenlagers eingeführt und nach Verdrehung um   900   daselbst 
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 des Sperriegels und ist dadurch auch in ihrer horizontalen Lage gesichert. 



   An der rückwärtigen Fläche des Schaltrades   b'sind Sperrzähne ", 8, tangebracht,   u. zw. der geöffneten und geschlossenen Stellung des Verschlusses entsprechend, je ein höherer Zahn r und s, die sich gegen den Sperriegel stützen und den Zubringer gegen eine Drehung im entgegengesetzten Sinne, wie sie durch den gefüllten Patronengurt hervorgerufen wird, sichern. Wird der Verschluss nach dem Schusse etwa zu wenig weit nach rückwärts getrieben, so ist auch der Patronenzubringer noch zu wenig weit gedreht, als dass der unter dem Drucke seiner Feder wieder vorschnellende Verschluss die oberste Patrone erfassen und vorschieben könnte.

   In diesem Falle stösst ein Ansatz des vorgehenden Verschlusses gegen einen Ansatz des Schaltrades und lässt diesen nicht weiter vorgehen ; gleichzeitig fällt auch der Sperriegel unter einen dritten niedrigeren Zahn t ein und verhindert eine etwaige unbeabsichtigte Drehung des Zubringers und dadurch hervorgerufene Ladestörungen. 



   Um den Mechanismus wieder richtig einzustellen, ist der Verschluss von Hand aus   vollständig zurückzuziehen, wodurch   der Zubringer mit der Patrone in die richtige Lage gedreht wird, der Sperriegel unter dem   höheren Zahne r einfällt   und die Patrone von dem vorschnellenden Verschlusse in den Laderaum gebracht wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Patronenzuführung   für selbsttätige Feuerwaffen, dadurch gekennzeichnet, dass der
Zubringer aus zwei hintereinander angeordneten, miteinander gekuppelten Teilen besteht, deren vorderer mit dem Schubrade und deren hinterer mit dem Schaltrad versehen ist und deren Kupplung gelöst werden kann, wodurch das Schubrad frei drehbar ist, so dass der gefüllte Patronengurt leicht entfernt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Bei einer Patronenzuführung nach Anspruch 1 eine Vorrichtung zur Lösung der Kupplung, gekennzeichnet durch einen am hinteren Ende des Zubringers zentrisch zu diesem gelagerten Bolzen, der mittels Verschwenkung eines Hebels verdreht und lliel) ei mittels eines in schrägen Schlitzen des Bolzenlagers eingreifenden Führungsstiftes vorwärts bewegt wird, so dass er die Zubringerwelle und mit ihr den vorderen Zubringerteil vorwärts verschiebt und dieser entkuppelt wird.
    3. Eine Sperrvorrichtung für Patronenzubringer von Maschinenwaffen, dadurch ge- kennzeichnet, dass an der rückwärtigen Fläche des Zubringers Zähne angebracht sind, unter die ein im rückwärtigen Teile des Zubringerlagers geführter, unter Federdruck stehender EMI2.2
AT28506D 1906-08-29 1906-08-29 Patronenzuführung für selbsttätige Feuerwaffen. AT28506B (de)

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