AT284892B - Retortenofen zur Reduktion von Eisenerzen zu Schwammeisen - Google Patents

Retortenofen zur Reduktion von Eisenerzen zu Schwammeisen

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AT284892B AT560465A AT560465A AT284892B AT 284892 B AT284892 B AT 284892B AT 560465 A AT560465 A AT 560465A AT 560465 A AT560465 A AT 560465A AT 284892 B AT284892 B AT 284892B
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Janki Bharati
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  Retortenofen zur Reduktion von Eisenerzen zu Schwammeisen 
Die Erfindung betrifft einen Retortenofen zur Reduktion von Eisenerzen zu Schwammeisen mittels reduzierenden Gasen, vorzugsweise aus Wasserstoff und Kohlenoxyd bestehend. 



   Das Verfahren zur Reduktion von Eisenerz zu Schwammeisen besteht darin, dass man ein kohlenstoffhaltiges Gas bestimmter Zusammensetzung durch eine geheizte Charge aus zerkleinertem Eisenerz und Kalkstein in bestimmtem Verhältnis durchleitet. Das Eisenerz wird durch das kohlenstoffhaltige Gas zu metallischem Eisen reduziert. Man lässt dann das reduzierte Produkt abkühlen, pulverisiert es und trennt das reine Eisenpulver durch Schwerkraftabscheidung oder magnetische Trennung von den Verunreinigungen. Das Eisenpulver kann dann in Roheisen oder Stahl durch allgemein bekannte Verfahren   übergeführt   werden oder aber auch bei hohen   Temperaturen mit Beimischungen verpresst werden.   



   Die Erfindung ist gekennzeichnet durch eine oder mehrere schmale, horizontale, von sich in der Entleerungsrichtung schwach divergierenden, senkrechten Wänden begrenzte Kammern, in deren Decke Öffnungen zur Zufuhr einer Beschickungsmischung, die im wesentlichen oder gänzlich aus Eisenerz besteht, sowie Brenner zur Innenbeheizung der Kammern, in deren Boden Öffnungen zum Abzug der Reaktionsgase und an deren Enden Türen zum Einführen eines Ausdrückkolbens bzw. zur Entnahme des Eisenschwammes angeordnet sind. Durch die Erfindung lässt sichdieReduktion vonEisenerz zu Schwammeisen einfacher und billiger durchführen. 



   Ein Beispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung ist im folgenden an Hand der Zeichnungen beschrieben :
Fig. 1 zeigt einen geschnittenen Aufriss einer Reihe von Kammern, Fig. 2 ist eine Draufsicht auf derartige Kammern, Fig. 3 zeigt eine schematische Anordnung des Lade-und Entladesystems. 
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R Gruppenanordnung werden die Kammern durch Lade- und Entladesysteme betrieben. Die Dimensionen einer einzelnen Kammer können in der Grössenordnung von 4,2 m Höhe, 12 m Länge und einer Breite von 48 bis 51 cm an einem Ende und 45 cm am ändern Ende liegen. Stabile Wände einer Dicke von ungefähr 61 cm trennen benachbarte Kammern. Die Wände können aus Silikastein oder ändern geeigneten feuerfesten Materialien mit einem Schmelzpunkt über 12000C bestehen.

   Die Enden jeder Kammer sind durch beweglich angeordnete   Türen""D D -verschlossen,   die sich zum Zeitpunkt der Entnahme der Stoffe aus der Kammer nach aussen öffnen. 



   Jede Kammer hat in ihrer Decke Zufuhröffnungen, z. B. die vier   Öffnungen"*C, C , Cg   und C4--. Ein Begichtungswagen --F-- mit Trichtern --H1, H2--, in denen die Mischung aus Eisenerz und Kalkstein enthalten ist, bewegt sich auf am oberen Ende angeordneten Schienen-J-und entlang der Gruppe bzw. der Kammer. Das Ladungsmaterial wird vom Begichtungswagen über die Gruppe gebracht. 



  DerWagen hält über der zu ladenden Kammerund die Ladung wird über bei jeder Kammer vorgesehene Fallstutzen und   Ladeofmungen-C, C , Cg, C --in   die Kammer eingebracht. 



   Die Entladung der Kammer nach Beendigung des Reduktionsprozesses wird durch öffnen der Türen --D1, D2-- am Ende und Verwendung eines mechanisch betätigten Kolbens --R-- bewirkt, der das Ma- 

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 terial aus der Kammer auf einen   Lagerplatz-W-schiebt,   von wo das Material mittels Schienenwa- gen abtransportiert werden kann. Ein beweglicher Kolbenwagen --RC-- dient für die ganze Gruppe. Der
Kolben wird in das schmalere Ende der Kammer eingeführt. 



   Jede Kammer hat an ihrem oberen Ende sechs   Brenner-B.... B-,   denen über Steuerventile aus   der Hauptölleitung--I --und   der Hauptluftleitung --L2-- Brennöl und Verbrennungsluft zugeführt wird. Die Verbrennungsluft kann durch Wärmetausch mit Abgasen vorgewärmt werden, die in der Haupt- 
 EMI2.1 
 cm2 vorgesehen,In der Decke jeder Kammer sind auch vier   Anschlüsse --GI, G2'Gs   und   G.-vorgesehen,   durch die ein reduzierendes Gas in die Kammer eingebracht wird. Das reduzierende Gas wird über Steuerven- tile von der   Hauptleitung --L4-- des   reduzierenden Gases zu den Injektoren jeder Kammer gebracht. 



   Als reduzierendes Gas kann Kohlenmonoxyd, Wasserstoff, Kohlenwasserstoffe   ou. dgl   entweder allein oder in Kombination verwendet werden. 



   Zur Reduktion werden die leeren Kammern anfänglich im Inneren durch Verbrennen von Öl auf 900 bis 11000C aufgeheizt. Die Brenner werden dann abgeschaltet und klassiertes Eisenerz oder Agglo- merate von Eisenerzstäuben mit 5 Gew.-% Kalkstein gemischt. Mit dieser Mischung wird dann die
Kammer gefüllt. Darauf wird dann ein reduzierendes Gas durch die Kammer geleitet : nach der Reduk- tion wird das Schwammeisen aus der Kammer durch den Kolben auf den Ablageplatz gebracht. Das
Schwammeisen wird dann in einem geschlossenen Wagen gekühlt oder trocken abgelöscht, worauf es dann fein zerstossen und einer Schwerkrafttrennung oder einer magnetischen Trennung unterworfen wird, um das reine gewünschte Schwammeisen vom anhaftenden Ganggestein zu trennen. Das reine Schwamm- eisen kann dann gepresst oder in Roheisen, Stahl oder in andere Verbindungen übergeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Retortenofen zur Reduktion von Eisenerzen zu Schwammeisen mittels reduzierenden Gasen, vor- zugsweise aus Wasserstoff und Kohlenoxyd bestehend, gekennzeichnet durch eine oder mehrere schmale, horizontale, von sich in der Entleerungsrichtung schwach divergierenden, senkrechten Wän- den begrenzte Kammern, in deren Decke Öffnungen zur Zufuhr einer Beschickungsmischung, die im wesentlichen oder gänzlich aus Eisenerz besteht, sowie Brenner zur Innenbeheizung der Kammer, in deren Boden Öffnungen zum Abzug der Reaktionsgase und an deren Enden Türen zum Einführen eines Ausdrückkolbens bzw. zur Entnahme des Eisenschwammes angeordnet sind.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI2.2 <tb> <tb> DT <SEP> - <SEP> PS <SEP> 649 <SEP> 282 <SEP> US <SEP> - <SEP> PS <SEP> 2 <SEP> 596 <SEP> 877 <SEP> <tb> DT <SEP> - <SEP> PS <SEP> 878 <SEP> 948 <SEP> US <SEP> - <SEP> PS <SEP> 2 <SEP> 900 <SEP> 247 <SEP> <tb> FR <SEP> - <SEP> PS <SEP> 943 <SEP> 662 <SEP> <tb>
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