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Photographische Kamera mit einer elektronischen Zeitbildungseinrichtung
Es sind photographische Kameras bekannt, die mit einem auf zwei Einstellagen einstellbaren Be- reichsteller versehen sind. Hiebei ist eine dieser Einstellagen zur automatischen Belichtungszeitbildung bei Dauerlicht in Abhängigkeit von der Beleuchtung eines Photowiderstandes und die andere Einstellage zur Durchführung von Blitzlichtaufnahmen vorgesehen. In der zuletzt erwähnten Einstellage kommteine fest vorbestimmte Belichtungszeit, z. B. 1/30 sec, zur Einstellung, während die Blendeneinstellung in Abhängigkeit von der Entfernung nach der Leitzahlgleichung (Leitzahl = Blende x Entfernung) in an sich bekannter Weise manuell erfolgt.
Grundsätzlich wäre die für Dauerlicht (Tageslicht und künstliche Beleuchtung) vorhandeneAuto-Einstellage auch für eineBlitz-Automatik beiVerbrennungsblitzlampen ge- eignet, da diese Lampen eine Leuchtzeit von mehreren Millisekunden besitzen. Somit könnte mittels des Verschlusses ein für die richtige Negativ-Belichtung gerade ausreichender Teil der Lichtabstrahlung nutzbar gemacht werden, d. h. mittels des Verschlusses liesse sich ein eine bestimmte"msec-Breite"be- 'sitzendes Flächenstück aus der Lumen-Zeit-Flächencharakteristik"herausschneiden", was ein Analogon zu einem vollsynchronisierten Verschluss bei Blitzlampen-Verwendung bedeutet.
Die Blitz-Automatik würde dann in der Weise arbeiten, dass mit zunehmend kürzerer Entfernung zwischen Blitzlampe und Aufnahmeobjekt, d. h. zunehmend grösser werdender Intensität des reflektierten Lichtes, die automatisch sich bildenden Belichtungszeiten zunehmend kürzer werden. Eine solche Blitz-Automatik ist nur für Blitzlampen, nicht aber für Elektronenblitz denkbar, da bei letzteren die Leuchtzeit in der Grössenordnung von 1 msec liegt und diese somit grössengleich mit der kürzest möglichen Belichtungszeit eines Kameraverschlusses ist. Damit kann man mittels eines mechanischen Kameraverschlusses der üblichen Art keinen Teilabschnitt mehr aus der Leuchtcharakteristik eines Elektronenblitzes"herausschneiden".
Die Verwirklichung der vorstehend skizzierten Blitzlampen-Belichtungsautomatik scheitert indessen an dem zu geringen, den bisher bekanntgewordenen Phostowiderständen eigenen Reaktionsvermögen.
Auch die reaktionsschnellstenPhotowiderstände weisen eine sogenannte "Gedächtnis-Konstante" auf, die in der Grössenordnung der Blitzlampe-Leuchtzeit (zirka 20 msec) liegt. Dies wieder bedeutet aber, dass die Photowiderstände träge in bezug auf die Umstellung von einem Beleuchtungsniveau auf das andere sind. Daraus folgt, dass bei Einstellage "Dauerlicht-Automatik" die Schaltung praktisch nicht auf die Blitzlicht-Abstrahlung reagiert, was wieder gleichbedeutend damit ist, dass bei Blitzlampen-Verwendung der Kameraverschluss offen bleibt, selbst dann, wenn eine noch so kurze Aufnahmeentfernung von beispielsweise 1 m gewählt würde.
Die Erfindung betrifft nun eine photographische Kamera mit einer eine Kippschaltung aufweisenden elektronischen Zeitbildungseinrichtung und einem auf mindestens zwei Einstellagen einstellbaren Bereichsteller, dessen eine mit "Dauerlicht-Automatik" bezeichnete Einstellage zur Durchführung von Aufnahmen bei Dauerlicht in Abhängigkeit von der Beleuchtung eines Photowiderstandes und dessen andere mit"Blitzlicht"bezeichnete Einstellage zur Durchführung von Blitzlicht-Aufnahmen vorgesehen ist, wobei auch in der Einstellage"Blitzlicht"des Bereichstellers der in der Einstellage "Dauerlicht- Automatik"die Belichtungszeit bestimmende Photowiderstand eingeschaltet ist und die Belichtungszeit bestimmt,
wobei mittels von diesemBereichsteller betätigter Schalter eine Änderung des Kippverhaltens
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der Schaltung der elektronischen Zeitbildungseinrichtung gegenüber der Einstellage "Dauerlicht-Automatik"dadurch herbeigeführt ist, dass der für das Kippen der Schaltung massgebende Spannungsschwellwert erniedrigt und/oder ein Ladekondensator mit kleinerer Kapazität eingeschaltet ist. Durch diese Anordnung wird erreicht, dass das Kippen der Schaltung bei geringerer Ladestrommenge als bei Einstellage "Dauerlicht-Automatik" erfolgt.
Der Reaktionsträgheit des bei "Dauerlicht-Automatik" verwendeten Photowiderstandes ist dadurch Rechnung getragen, dass dieser nicht das gesamte Mass der Lichtabstrahlung bzw. der Leuchtstärke der Blitzlampe in Form einer entsprechenden Widerstandsänderung registriert, sondern in seinem Widerstandsverhalten nur etwa trendmässig dem Ablauf der stossartigen Lichtabstrahlung der Blitzlampe folgt.
Hiebei ist von Bedeutung, dass in gleicher Weise wie bei Durchführung von Aufnahmen im Bereich "Dauerlicht-Automatik" die Berücksichtigung der vorgewählten Blende und Filmempfindlichkeit in der elektronischen Zeitbildungseinrichtung der Kamera in an sich bekannter Weise selbsttätig erfolgt. Erreicht wird dies in an sich bekannter Weise beispielsweise durch eine vor dem Photowiderstand ange- ordnete Abschattungseinrichtung, die sowohl mit demBlenden- als auch mit dem Filmempfindlichkeitseinsteller in getrieblicher Verbindung zu stehen hat.
Das Mass der gegenüber der Einstellage "Dauerlicht-Automatik" vorzunehmenden Erniedrigung des Spannungsschwellwertes oder/und der Verkleinerung der Ladekondensatorkapazität kann in einem einmaligen Grundversuch empirisch ermittelt werden, u. zw. derart, dass die gewählten Werte zu einem richtig belichteten Negativ führen. Diese so ermittelten Werte gelten dann für Blitzlampen ähnlicher Leuchtcharakteristik, insbesondere für Blitzlampen mit nicht allzuweit voneinander abweichenden Leit-
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schwellwert oder/und den Kapazitätswert des Ladekondensators zu arbeiten.
Für diesen Fall wird nun bei einer Kamera der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass mehrere, durch Leitzahlen verschiedener Grösse näher gekennzeichnete Einstellagen"Blitzlicht"vorgesehen und diesen verschiedene Kombinationen von Werten für Spannungsschwellwert und Ladekondensatorkapazität zugeordnet sind.
Damit ist der Photographierende bei Durchführung von Blitzlicht-Aufnahmen nicht mehr an einen bestimmten Blitzlampentyp gebunden, vielmehr ermöglicht ihm die erfindungsgemässe Anordnung die Verwendung von Blitzlampen mit unterschiedlichster Leuchtcharakteristik, was wieder die Freizügigkeit in bezug auf Einsatz einer Kamera mit elektronischer Zeitsteuerung bei Durchführung von Blitzaufnahmen erhöht.
Um eine bedienungseinfache sowie Fehlbelichtungen bei Durchführung von Blitzlicht-Aufnahmen von vornherein vermeidende Handhabung der Kamera zu erzielen, ist erfindungsgemäss ferner vorgesehen, dass jede der vorhandenen Einstellungen"Blitzlicht"mit einer leitzahlgerechten Blendenöffnung korrespondiert. Eine konstruktive einfache Lösung ist diesbezüglich dadurch erreichbar, dass der Bereichssteller mit einer in Einstellage"Blitzlicht"wirksam werdenden Steuerkurve versehen ist, welche vermittels Hebel od. dgl. auf den Blendenmechanismus einwirkt.
In vorteilhafter Weiterbildung der erfindungsgemässen Einrichtung kann eine"automatikfreie", von den Reflexen des Kunstlichtes unabhängige Zeitbildung, die insbesondere für Aufnahmen im Freien sowie im Falle der Verwendung von Elektronenblitzen erwünscht bzw. erforderlich ist, dadurch erreicht werden, dass der Bereichsteller ausser den Einstellagen"Dauerlicht-Automatik"und"Blitzlicht"eine weitere, für Blitzlicht-Aufnahmen geeignete Einstellage aufweist, bei welcher der Einfluss des Photowiderstandes abgeschaltet und an dessen Stelle ein bestimmter Widerstand zur Erzielung einer vorbestimmten Belichtungszeit eingeschaltet ist.
Im Interesse einer möglichst grossen Bedienungseinfachheit sowie-Sicherheit ist es zweckmässig, für die "Blitzlampen-Automatik" eine dem meistgebrauchten Aufnahmebereich der Praxis, z. B. 1 bis ti m, angepasste günstigste Blende zu benutzen, damit innerhalb dieses Bereiches weder Über- noch Unterbelichtungen eintreten. Bei Verwendung einer Lampe mit der Leitzahl "32" und einem Filmmaterial mit einer Empfindlichkeit von 180 könnte dies beispielsweise der Blendenwert"8"sein. Diese Blendeneinstellung kann durch eine zusätzliche Markierung, die mit der Blitz-Einstellmarkierung korrespondiert, gekennzeichnet sein.
Um indessen ohne besondere Aufmerksamkeit derBedienungsperson die für die Blitzlichtverwendung richtige Blendeneinstellung zu erreichen, kann die bisher vorgeschlagene Anordnung dahingehend weitergebildet werden, dass der Bereichsteller in Einstellage"Blitzlicht"die Blendeneinstellung der Kamera beeinflusst und beim Bewegen auf diese Einstellage eine bestimmte Blendenöffnung einstellt, nachdem
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zuvor der Blendensteller in eine bestimmte Lage gebracht ist, Die unverwickeltste Lösung ergibt sich hiebei dann, wenn der Blendensteller beispielsweise in die eine seiner beiden Endlagen bewegt worden ist, da dann die Steuerkurve des Blendenstellers der vom Bereichsteller herbeigeführten Blendenbeein- flussung nicht hinderlich im Wege steht.
Um Bedienungsirritierungen zu vermeiden und zwangsläufig dafür zu sorgen, dass sich vor Umstellung der Kamera von"Blitzlicht"der Blendensteller in einer bestimmten Lage befindet, ist nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung vorgesehen, dass zwischen dem Blendensteller und dem Bereichsteller eine Wechselsperre an sich bekannter Art angeordnet ist, die das Einstellen des Bereiches auf die Ein- stellage"Blitzlicht"einerseits nur zulässt, wenn zuvor der Blendensteller in eine Endlage überführt ist und anderseits eine Änderung der Einstellage des Blendenstellers verhindert, solange der Bereichsteller die Einstellage"Blitzlicht"einnimmt.
DieBedienungseinfachheit derKamerabeiDurchführung von Blitzlicht-Aufnahmen kannnoch weiter vervollkommnet werden, wenn eine Stellvorrichtung vorgesehen ist, die beim Überführen des Bereichstellers von Einstellage"Dauerlicht-Automatik"in Einstellage"Blitzlicht"die Blende selbsttätig auf einen bestimmten leitzahlgerechten Wert einstellt. Der höchste Grad der Vollkommenheit in bezug auf Automatisierung der erfindungsgemässenKameraanordnung ist schliesslich dadurch erreichbar, wenn eine Stelleinrichtung Anwendung findet, die durch das Einsetzen einer Blitzlampe in eine an der Kamera vorgesehene Lampenfassung oder durch das Aufstecken eines Blitzlichtgerätes auf die Kamera betätigbar ist.
Werden Blitzlicht-Aufnahmen im Freien versehentlich in Einstellage"Blitzlicht"gemacht, so ist es wahrscheinlich, dass man wegen der Weite des Raumes ein Reflexlicht von so geringer Intensität er- hält, dass eine adäquateBelichtungszeitsteuerung mittels des Photowiderstandes nicht möglich ist. Dabei kann es vorkommen, dass der Verschluss über eine sehr lange Zeit offen bleibt, was bei noch vorhandenem Dauerlicht gewisser Intensität zu unscharfen Aufnahmen führen kann, oder aber der Verschluss schliesst infolge zu geringer Intensität des Reflexlichtes überhaupt nicht.
Um dies zu vermeiden wird erfindungsgemäss ferner vorgeschlagen, dass der den Photowiderstand einschliessenden Kippschaltung der elektronischen Zeitbildungseinrichtung eine weitere, auf einen bestimmten Belichtungszeit-Grenzwert einstellbare, einen konstant bleibenden Widerstand aufweisende Schaltung zugeordnet ist, welche das Kippen der elektronischen Schaltung herbeiführt, wenn diese abhängig von den vorliegenden Beleuch- tungsverhältnissen eine'längere Belichtungszeit als den vorgegebenen Belichtungszeit-Grenzwert liefern würde.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand mehrerer Ausführungsbeispiele näher beschrieben und in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen : Fig. l die wesentlichen mechanischen Bauelemente eines mittels einer elektronischenZeitbildungseinrichtung gesteuerten Verschlusses, Fig. 2 das Schaltschema des Elektronik-Verschlusses mit veränderbarem Kippverhalten der Schaltung durch Widerstandsänderung, Fig. 3 ein weiteresschaltschema eines Elektronik-Verschlusses mit veränderbarem Kippverhalten der Schaltung durch Einschalten eines Kondensators mit anderer Ladekapazität, Fig. 4 die Anordnung von Kontaktbrücken zur Einbringung verschiedener Widerstände bzw.
Kondensatoren in die elektronische Schaltung mittels des Bereichstellers, Fig. 5 in schieberartiger Darstellung den Bereichsteller sowie den ihm zugeordneten Blendeneinstellmechanismus, wobei letzterer mittels des Bereichstellers auf einen bestimmten Blendenwert eingestellt ist, Fig. 6 die gleiche Anordnung wie sie Fig. 5 zeigt, jedoch mit einem Bereichsteller, der mehrere durchLeitzahlwerte näher gekennzeichnete Einstellagen"Blitzlicht"sowie eine den Leitzahlwerten angepasste Steuerkurve zur Beeinflussung des Blendenmechanismus aufweist, Fig. 7 und 8 die Anordnung einer Wechselsperre zwischen Bereichsteller und Blendensteller, Fig. 9 eine Stelleinrichtung, welche beim Ansetzen eines Blitzwürfels den Blendenmechanismus selbsttätig auf eine bestimmte Öffnungsweite einstellt, ferner im Sucher den eingestelltenArbeitsbereich anzeigt und Fig.
10 das durch
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trieb für das Verschlussblattsystem --2-- zusammen mit dem an der Kamera vorgesehenen Auslöseme- chanismus --3-- gezeigt. Hiebei werden die in an sich bekannter Weise mit einem Verschlussblätterantriebsring --4-- in getrieblicher Verbindung stehenden Verschlussblätter --2-- vermittels eines aus An- triebsscheibe --5-- und einer Treibklinke --6-- bestehenden Kurbeltriebes in hin- und hergehende Bewegung versetzt. Die Auslösung der in Sperrlage befindlichen sowie unter dem Einfluss einer Antriebsfeder --7-- stehendenAntriebsscheibe erfolgt vermittels zweier kraftschlüssig gegeneinander abgestützter Hebel --8 und 9--, die beim Betätigen des Kameraauslösers aus der dargestellten Sperrlage herausbewegt werden.
Die Antriebsscheibe --5-- führt dann eine im Uhrzeigersinn gerichtete Drehbewegung aus, worauf unter dem Einfluss der Treibklinke --6-- das Verschlussblattsystem --2-- in Offenstellung
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bewegt wird. Mit Erreichen dieser Stellung wird die Antriebsscheibe --5-- durch Anlaufen eines an ihr ausgebildeten Sperrlappens --5a-- an einem durch einen Magnetanker --10-- arretierten Fanghebel - blockiert, u. zw. so lange, bis eine nachstehend im einzelnen noch näher erläuterte elektronische Zeitbildungseinrichtung über einen Elektromagneten --12-- den den Anker --10-- tragenden Hebel --13-- wieder freigibt.
Dem Fanghebel --11-- ist damit die Abstützung genommen, so dass die An- triebsscheibe -- 5 -- die Drehbewegung fortzusetzen und das Verschlussblattsystem-2-wieder in Schliessstellung zu überführen vermag. Wird die vorbeschriebene Antriebsscheibe --5--, wie an sich bekannt, durch Bewegen des an der Kamera vorgesehenen Spannhebels wieder in die in Fig. 1 veranschaulichte Spannlage gebracht, wird derAnkerhebel --13-- durch Angriff der Antriebsscheibe --5-- an einer an ihm vorgesehenen, federnd angeordneten Klinke --14-- am Elektromagneten --12-- zur Anlage gebracht, wobei am Ende dieses Bewegungsvorganges gleichzeitig die der Sperrung des Antriebssystems dienende Hebelmechanik--8, 9--in die in Fig. 1 angedeutete Sperrlage überwechselt, Mit--S1-ist in Fig.
1 der beim Betätigen des Auslösemechanismus sich schliessende, die Schaltung der elektronischen Zeitbildungseinrichtung an Batteriespannung legende Schalter bezeichnet. --S2-- stellt den mit
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--4-- des Verschlussblattsystems --2-- zusammenarbeitendennach Anlaufen des Sektorenring es --4-- geöffnet wird und damit denBeginn derzeitbildung in der elektronischen Schalteinrichtung einleitet. Gleichzeitig wird der Schalter --S22-- geschlossen, wodurch ein Parallelschluss zu --S1-- hergestellt wird.
In Fig. 2 ist das Schaltbild der als Kippschaltung ausgeführten elektronischen Zeitbildungseinrichtung veranschaulicht. Darin bedeutet --B-- die Spannungsquelle, --C-- den Kondensator, --Tl bis Te- die miteinander gekoppelten Transistoren und --R1 bis Ru-dise zur Kippschaltung an sich gehörigen Widerstände. Die Widerstände-Rg. R und Rg-bilden einen Spannungsteiler --X-- mit zwei Abgriffen und dienen der Einstellung zweier verschiedener Spannungsschwellwerte der Kippschaltung, wobei ein aus Schleifbahnen und Kontaktbrücken gebildeter Schalter --S3-- dazu vorgesehen ist, wahlweise einen der beiden Spannungsschwellwerte durch Anschalten des Emitters von --Tl -- an den Abgriff --A oder B--desSpannungsteilers einzustellen.
Gleichzeitig dient der Schalter --S3-- der Einschaltung eines der beleuchtungsabhängigen Zeitbildung dienenden Photowiderstandes --F-- oder eines Festwiderstandes --R7--. Der Schalter --S3-- hat drei Schaltstellungen "1", "2" und "3". In der Schaltstellung "1" ist über seine Kontaktbrücke --S31-- der Phtowiderstand --F-- auf den Eingang der Kippschaltung geschaltet (Punkt-D-), während über seine Kontaktbrücke --S32-- der Emitter von --T1-- mit dem Punkt --A-- des Spannungsteilers --X-- verbunden ist. In der Schaltstellung "2" bleibt der Photowiderstand --F-- auf den Eingang der Kippschaltung geschaltet, der Emitter von --Tl -- ist jedoch nun mit dem Punkt --B-- des Spannungsteilers --X-- verbunden.
Wird der Schalter --S3-- auf die Schaltstellung "3" überführt, ist der Einfluss des Photowiderstandes --F-- ausgeschaltet und an dessen Stelle der Widerstand --R7-- eingeschaltet, ausserdem ist der Emitter von --T1-- wieder mit dem Punkt --A-- des Spannungsteilers --X-- verbunden.
ZurBetätigung des aus den beiden Kontaktbrücken--S3, und S32-- gebildeten Schalters --S3-- ist ein Bereichsteller --15-- vorgesehen, der die beiden Kontaktbrücken --S31 und S32-- trägt. Von diesen arbeitet im Ausführungsbeispiel gemäss Fig.
2 die Brticke --S3c- mit den Schleifbahnen --17, 19a und 19b--, die Brücke --S32-- dagegen mit den Schleifbahnen --18, 20a, 20b und 20c-- zusammen. Während die Gleitbahnen --17 und 18-- in dauernder elektrischer Verbindung mit der Kippschaltung stehen, ist an die Gleitbahn --19a-- der Photowiderstand --F--, an die Gleitbahn-19b-der Festwiderstand - R -, an die Gleitbahn --20a-- der Abgriff --A-- des Spannungsteilers --X--, an die Gleitbahn --20b-- der Abgriff --B-- des Spannungsteilers --X-- und schliesslich an die Gleitbahn --20c-- wieder der Abgriff --A-- des Spannungsteilers --X-- angeschlossen.
Somit liegt also in der Schaltstellung "l" des Schalters --S3-- tiber die Kontaktbrücke --S31-- der Photowiderstand --F-- auf den Eingang --D-der Kippschaltung, während über die Kontaktbrücke--S32--der Emitter von --l'l -- mit dem Abgriff - A-des Spannungsteilers-X-verbunden ist. Wird auf die Schaltstellung "2" übergegangen, bleibt der Photowiderstand --F-- wie in Stellung" 1" geschaltet, jedoch ist dann der Emitter von --Tl -- auf den Abgriff --B-- des Spannungsteilers --X-- geschaltet. In der Schaltstellung ". 3" ist der Photowiderstand ausgerückt und an dessen Stelle der Festwiderstand --R7-- eingelegt, ferner ist der Emitter von - T1--wieder mit dem Abgriff --A-- des Spannungsteilers --X-- verbunden.
Der Bereichsteller --15-weist, wie in Fig. 4 gezeigt, eine Einstellmarke --15a-- auf, mittels der der Steller auf die Einstell- markierungen"Blitzlicht"oder"Dauerlicht-Automatik"oder auf eine weitere Einstellage "Blitz" einstellbar ist. Die in Fig. 4 durch entsprechende Symbole gekennzeichneten Einstellagen korrespondieren
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mit den Schaltstellungen "1", "2" und "3" in Fig. 2. Dabei ist die Einstellage "Dauerlicht-Automatik" mit der Schaltstellung "1", die Einstellage "Blitzlicht" mit der Schaltstellung "2" und schliesslich die weitere Einstellage "Blitz" mit der Schaltstellung "3" identisch.
Das in Fig. 3 veranschaulichte Schaltschema stimmt im wesentlichen mit demjenigen gemäss Fig. 2 überein, nur wird bei dieser Konzeption der Spannungsschwellwert der Kippschaltung nicht durch Zu-
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in der Schaltstellung "1" mittels der Kontaktbrücken --S31 und S32-- ausser dem Photowiderstand --F-der Kondensator --C2-- auf den Eingang --D-- der Kippschaltung geschaltet ist, werden der Photowiderstand --F-- und der Kondensator --C1-- dann auf den eingang --D-- der Kippschaltung geschaltet werden, wenn die Kontaktbrücken --S31 und S32-- in die Schaltstellung "2" überführt sind. In der Schaltstellung "3" wieder ist der Kondensator --C 1-- aus dem Schaltkreis herausgenommen und der Kondensator--C2--eingerückt.
Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Schaltungen ist im einzelnen folgendermassen :
Bei nichtbetätigtemKamera- bzw. Verschlussauslöser ist die Schaltung stromlos. Wird nun der Auslösemechanismus betätigt, so wird der Schalter --S1-- geschlossen, womit die Schaltung der elektronischen Zeitbildungseinrichtung im Stromkreis der Batterie-B-liegt. Mit Auslösung des Verschlusses wird der Einschalter --S1-- betätigt, was zur Folge hat, dass die Transistoren und und T 3-- durchge- steuert werden. Der Elektromagnet --12-- ist dabei stromführend und zieht den Ankerhebel --13-- an.
Der Transistor --Tl-- ist gesperrt, da über die Kontaktstellung-S2i-ein negatives Potential an seiner Basis liegt. Mit Beginn des Verschlussablaufes öffnet sich der Schalter--S2,--. Damit wird das Aufladen des Kondensators --C oder Cl oder C2 -- eingeleitet. Mit dem Schliessen des Schalters --S22-- ist zu- gleich einParallelschluss zu --S1-- herbeigeführt worden. Der Ansatz --5a-- des Sektorenantriebes läuft schliesslich am Fanghebel-11-an, wodurch der Antrieb für die Dauer der Zeitbildung blockiert und das Verschlussblattsystem --2-- in Offenstellung gehalten wird. Nach Erreichen des Schwellwertes kippt die Schaltung, was gleichbedeutend damit ist, dass der Transistor --Tl -- durchgesteuert wird, während die beiden Transistoren --T2 und T2 -- gesperrt werden.
Die Folge davon ist, dass der Ankerhebel--13-abfällt und denFanghebel --11-- freigibt, so dass dasVerschlussblattsystem --2-- wieder in die Schliessstellung überwechseln kann. Der vorbeschriebene Funktionsablauf des Elektronikverschlussesistimmer der gleiche, u. zw. unabhängig davon, ob der Schalter --S3-- die Schaltstellung "1", "2" oder "3" einnimmt. Im Gegensatz zur Schaltstellung "1" wird in der Stellung "2" bei gleichem Ladewiderstand der Spannungsschwellwert der Schaltung früher erreicht, was im Falle des Ausführungsbeispieles gemäss Fig. 2 auf die Verkleinerung der Emittervorspannung von --Tl -- gegenüber der Schaltstellung"l"zurückzu- führen ist.
Der gleiche Effekt stellt sich ein, wenn, wie im Schaltschema gemäss Fig. 3 vorgesehen, der Ladekondensator --Cl--, der in der Schaltstellung "1" eingerückt ist, in der Schaltstellung "2" durch den Ladekondensator --C2-- mit kleinerer Kapazität ersetzt wird.
Die Schaltstellung "3" bedeutet Blitzlicht-Aufnahme ohne Automatik. Hiebei ist ein fester Lade- widerstand-R-zwecks Erzielung einer vorbestimmten Belichtungszeit eingeschaltet. Eine freie Wahl für dieGestaltung derBlitzlicht-Belichtung ist in dieser Schaltstellung möglich, wobei die vorbestimmte Belichtungszeit beispielsweise 1/30, sec betragen kann, wenn Blitzlampen und Elektronenblitze verwendet werden sollen. Bei ausschliesslicher Elektronenblitz-Belichtung ist auch eine kürzere Belichtungszeit möglich.
In Fig. 5 und 6 ist der Blendenmechanismus der Kamera veranschaulicht, der in üblicher Weise aus ortsfest gelagertenBlendenlamellen --24-- und einem mit diesen in Stift-Schlitz-Verbindung stehenden Ring --25-- gebildet wird. Zur Erzielung einer bestimmten Öffnungsweite ist ein ortsfest gelagerter, zweiarmiger Winkelhebel --26-- vorgesehen, dessen einer Arm --26a-- mit dem Stellring in Wirkungsverbindung steht, und dessen anderer Arm --26b-- durch eine am Blendensteller --27-- vorgesehene Steuerkurve --27a--, ausserdem durch eine weitere am Bereichsteller --15-- vorgesehene Steuerkurve - beeinflussbar ist.
Dabei ist die Anordnung zweckmässigerweise so getroffen, dass der mit einer Blendenskala --27b-- versehene Blendensteller --27-- in eine bestimmte Endlage zu bewegen ist, wenn der mit den drei Einstellagen "Dauerlicht-Automatik", "Blitz" und "Blitzlicht", die durch Symbolegekennzeichnet sind, zur Durchführung von Blitzlicht-Aufnahmen mit elektronischer Zeitbildung auf die in Fig. 5 und 6 gezeigte Einstellage überführt ist. Zur Kenntlichmachung ist diese Einstellage des Blenden-
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stellers --27-- mit einer der Einstellage "Blitzlicht" entsprechenden Markierung -- 7c -- versehen.
Während in Einstellage"Blitzlicht"der Bereichsteller-15-durch die an ihm ausgebildete Steuerkurve --15b-- den Blendenmechanismus derart beeinflusst, dass eine bestimmte Blendenöffnung zur Einstellung kommt, besteht in seinen beiden weiteren Einstellagen die Möglichkeit einer freien Blendenwahl mit Hilfe der am Blendensteller --27-- vorgesehenen Skala --27b-- und der an ihm ausgebildeten Steuerkurve --27a--. Beiden Stellern ist die Einstellmarke --28-- zugeordnet.
Die in Fig.6 veranschaulichte Einrichtung entspricht im wesentlichen der Anordnung gemäss Fig. 5, nur dass hier in Einstellage"Blitzlicht"mehrere Einstellungen zur Berücksichtigung unterschiedlicher Leitzahlen vorgesehen sind. Dementsprechend weist der Bereichsteller --15-- in Einstellage "Blitzlicht" eine zusätzliche Leitzahlskala --15c-- sowie eine auf die einzelnen Werte dieser Skala abgestimmte, in sich abgestufte Steuerkurve --15b'-- auf.
DamitFehleinstellungen beiDurchführung vonBlitzlicht-Aufnahmen mitsicherheit vermieden werden, ist gemäss den Zeichnungen in Fig. 7 und 8 zwischen dem Bereichsteller --15-- und demBlendensteller --27-- eine Wechselsperre vorgesehen, die das Herausbewegen des Blendenstellers aus der Einstellung, die er bei Durchführung von Aufnahmen mit "Blitzlicht" einnehmen muss, verhindert, anderseits ein Einrücken des Bereichstellers auf die Einstellung"Blitzlicht"nur zulässt, wenn der Blendensteller zuvor in die hiefür notwendige Einstellage überführt worden ist.
Die Wechselsperre als solche kann als einfacher, unter der Wirkung einer Feder --29-- stehender Hebel --30-- ausgebildet, ferner am Bereichsteller --15-- eine vorspringende Kante --15d-- und am Blendensteller --27-- eineRiegelkerbe - vorgesehen sein.
In Fig. 9 ist das Ausführungsbeispiel einer Stelleinrichtung gezeigt, die in Abhängigkeit von dem Einsetzen eines Blitzwürfels --32-- in die Kamera den Blendenmechanismus --24, 25-- auf einen der Leitzahl entsprechenden Wert selbsttätig einstellt. Zu diesem Zweck kann vorzugsweise ein aus den Teilen --33 und 34-- gebildeter Stift Anwendung finden, dessen Einzelteile teleskopartig angeordnet sind. Der Teil --33-- ist zusätzlich mit einem zylindrischen Bund --33a-- versehen und im Kameragehäuse entgegen der Wirkung einer Feder --35-- axial verschiebbar geführt.
Der hülsenförmige, gegen- über dem Teil --33-- federnd abgestützte Teil--34-- des Teleskopstiftes --33, 34-- weist einen Teller --34a-- auf, mittels dessen die Axialbewegung des Stiftes beim Einsetzen eines Blitzwürfels --32-- auf einen zweiarmigenortsfest gelagertenHebel--36--übertragen wird. Dieser durch einen Stift --37-in der Ausgangsstellung fixierte Hebel steht mit dem Stellring-25-- des Blendenmechanismus in Mitnahmeverbindung. Zum Zwecke der exakten Justierung des selbsttätig zur Einstellung kommenden Blendenwertes ist eine Anschlagschraube --38-- vorgesehen, die im Bewegungsbereich des am Teleskop- stift --33, 34-- angeordneten Tellers --34a-- liegt.
Um dem Kamerabenutzer den zur Einstellung gekommenen Arbeitsbereich beimDurchblick imSucher-40-- anzuzeigen, kann zusätzlich noch ein mit dem Bund --33a-- des Teleskopstiftes --33, 34-- in Eingriff stehender, ortsfest gelagerter Segment- hebel --41-- zur Anwendung kommen, der mit einer im Bereich des Durchblicksuchers --40-- angeordneten Anzeigefahne --42-- zusammenarbeitet.
Letztere ist im Kameragehäuse beweglich geführt und mit zwei, wechselweise in den Bereich des Durchblicksuchers --40-- eintretenden Lappen --42a und 42b-- versehen. Die Anordnung derselben ist dabei so getroffen, dass, wie in Fig. 9 veranschaulicht, vor dem Einsetzen des Blitzwürfels --32-- der mit der Aufschrift"Auto"und einem Sonnensymbol versehene Lappen --42a-- und nach dem Einsetzen des Blitzwürfels der die Aufschrift"Auto"und ein Blitzlampensymbol aufweisende Lappen --42b-- im Durchblicksucher --40-- sichtbar ist.
In Fig. 10 ist ein Ausführungsbeispiel einer Schaltung gezeigt, welcher eine zusätzliche, auf einen bestimmten Belichtungszeit-Grenzwert einstellbare Ladeschaltung zugeordnet ist. Diese löst jene, das Verschlussblattsystem --2-- inOffenstellung haltende elektromagnetische Sperre --10 bis 13--, wenn die Zeitbildung auf Grund unzureichender Lichtreflexe eine Belichtungszeit ergeben würde, die über dem vorerwähnten Grenzwert liegt. Der dargestellten kombinierten Schaltungsanordnung liegt die Schaltung gemäss Fig. 3 zugrunde, wobei das Ändern des Kippverhaltens durch Änderung der Ladekapazität erreicht wird. In entsprechender Weise könnte jedoch auch die Schaltungsanordnung gemäss Fig. 2 oder eine das gleichzeitige Ändern von Spannungsschwellwert und Ladekapazität ermöglichende Schaltung zugrunde gelegt werden.
Was die zusätzlicheBegrenzungsschaltung als solche betrifft, so kann diese beispielsweise aus einem
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--T--,Schalter --S3-- verbunden, während der Schalter-S2 ;- synchron mit dem Schalter --S2 c- betätigt wird. Der Transistor --T" -- arbeitet in Abhängigkeit von der aus --Ra und Cs -- bestehenden RC-Schal-
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steuert wird und in Abhängigkeit davon die Transistoren und tus--gesperrt werden. Das Laden des Kondensators beginnt bereits mit dem Öffnen des Schalters --S23 --, wobei der Kurzschluss über dem Kondensator --C3 -- aufgehoben wird. Der Ladebeginn erfolgt somit zum gleichen Zeitpunktwie der Ladebeginn desKondensators--Cl bzw.
C2 --, da der Schalter --S28-- synchron mit dem Schalter --821-- betätigt wird.
Das Laden des Kondensators-C :-ist indessen nur möglich, wenn sich der Schalter --S3-- in der Schaltstellung "2" befindet, während in den Stellungen"l"und"3"eine Aufladung des vorerwähnten Kondensators zwangsläufig verhindert wird. Dies wird dadurch erreicht, dass in den Schaltstellungen "1" und "3" über die Kontaktbrücke --S33-- ein Parallelschluss zu dem Schalter --S23-- gelegt ist, so dass
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--S23 -- der Kondensator --C3 -- überbrückt- gesperrt bleibt.
In derSchaltstellung "2" ist die Funktionsweise derart, dass in Abhängigkeit vom Öffnen der Schal- ter --S21 und S2g-der Ladevorgang für die Kondensatoren --C1 und C3-- beginnt. Sobald einer dieser beiden Kondensatoren den zum Durchsteuern des ihm zugeordneten Transistors erforderlichen Wert er- reicht hat, steuert dieser Transistor, also-Ti oder T --durch, so dass der Magnet-12-stromlos und der Verschluss geschlossen wird.
Ist die auf den Photowiderstand --F-- einwirkende reflektierte Blitzlichtmenge ausreichend, um eine kürzere Belichtungszeit als den Grenzbelichtungszeitwert der Schaltung-T". R Rg, Cg-zu bewirken, so steuert der Transistor --Tl -- zuerst durch. Das nachfolgende Durchsteuern des Transistors - ist dann für die Schaltung bedeutungslos. Ist dagegen die Reflexlichtmenge nicht ausreichend, um den zweckmässigerweise auf zirka 1/30 sec festgelegten Belichtungszeit-Grenzwert zu erreichen, so steuert nach Ablauf dieses Grenzzeitintervalls der Transistor --T-- durch, wodurch spätestens zu die- semZeitpunkt dasVerschlussblattsystem zum Überwechseln in die Schliessstellung freigegeben wird.
Mit der beschriebenen Anordnung ist gewährleistet, dass der Kameraverschluss nicht länger als die vorbestimmte Zeit, die in etwa gleich der gesamten Abstrahlungszeit einer Blitzlampe, also zirka 1/25 bis 1/30 sec gewählt wird, offen bleibt. Somit sind auf jeden Fall auch bei nicht beabsichtigten Anwendungsfällen der "Blitzlicht-Automatik" Bildunschärfen ausgeschaltet. Ausserdem ist Vorsorge dafür getroffen, dass das so erzielte Blitzlichtbild, wenn schon nicht optimal, so doch immer noch zu einem brauchbaren Bild kopierbar belichtet ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. PhotographischeKamera miteiner eine Kippschaltung aufweisenden elektronischen Zeitbildungseinrichtung und einem auf mindestens zwei Einstellagen einstellbaren Bereichsteller, dessen eine mit "Dauerlicht-Automatik" bezeichnete Einstellage zur Durchführung von Aufnahmen bei Dauerlicht in Abhängigkeit von der Beleuchtung eines Photowiderstandes und dessen andere mit"Blitzlicht"bezeich- nete Einstellage zur Durchführung von Blitzlicht-Aufnahmen vorgesehen ist, wobei auch in der Einstellage "Blitzlicht" des Bereichstellers der in der Einstellage "Dauerlicht-Automatik" die Belichtungszeit bestimmende Photowiderstand eingeschaltet ist und die Belichtungszeit bestimmt,
und wobei mittels von diesem Bereichsteller betätigter Schalter eine Änderung des Kippverhaltens der Schaltung der elektronischen Zeitbildungseinrichtung gegenüber der Einstellage "Dauerlicht-Automatik" dadurch herbeigeführt ist, dass der für das Kippen der Schaltung massgebende Spannungsschwellwert erniedrigt und/ oder ein Ladekondensator mit kleinerer Kapazität eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, durch Leitzahlen verschiedener Grössenordnung näher gekennzeichnete Einstellagen "Blitzlicht" vorgesehen und diesen verschiedene Kombinationen von Werten für Spannungsschwellwertund Ladekondensatorkapazität zugeordnet sind.
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