AT283885B - Gerät zum Verschließen von Konservengläsern od.dgl. - Google Patents

Gerät zum Verschließen von Konservengläsern od.dgl.

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AT283885B
AT283885B AT661569A AT661569A AT283885B AT 283885 B AT283885 B AT 283885B AT 661569 A AT661569 A AT 661569A AT 661569 A AT661569 A AT 661569A AT 283885 B AT283885 B AT 283885B
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AT
Austria
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tube
vessel
pipe
wick
fiber strand
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AT661569A
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Josef Kochauf
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Josef Kochauf
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gerät zum Verschliessen von Konservengläsern od. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Verschliessen von Konservengläsern   od. dgl.,   bestehend aus einem Rohr, welches auf seiner einen Seite mit einem elastischen Hohlgefäss, das ausser an dieser Stelle überall verschlossen ist, verbunden ist. 



   Derartige Geräte werden vornehmlich zum luftdichten Verschliessen von Einkochgläsern verwendet, wobei das Rohr mit seinem dem Hohlgefäss abgewandten Ende zunächst in ein Gefäss mit Alkohol getaucht wird, dann der in das Rohr aufgenommene Alkohol an einer Flamme entzündet wird und diese Alkoholflamme mit Hilfe des elastischen Hohlgefässes zwischen den Deckel des zu verschliessenden Gefässes und den Gefässinhalt eingeblasen wird, wobei durch Bindung des Luftsauerstoffes im Gefäss ein Vakuum entsteht und nach Herausziehen des Blasrohrmundstückes durch das Vakuum das Gefäss verschlossen gehalten wird. 



   Geräte dieser Art sind seit langem bekannt. Es wird hiezu beispielsweise auf die   österr. Patentschrift Nr. 270364   verwiesen. 



   Den bisherigen Ausführungen und auch der in der genannten Patentschrift beschriebenen Ausführung haften jedoch eine Reihe von Nachteilen an. Dadurch, dass das Mundstück durch eine Stufe vom Rohr getrennt ist, kann das Rohr beim Einschieben in das zu verschliessende Gefäss leicht mit dieser Stufe am Rand des Gefässes hängenbleiben. Darüber hinaus soll der Inhalt des Gefässes steril bleiben. Die bisher bekannten Geräte verwenden ein Blasrohr mit einem Docht, welcher den Alkohol aufsaugt. Naturgemäss verbrennt ein Teil des Dochtes bei jeder Benutzung mit. Es ist daher leicht möglich, dass Verbrennungsreste des Dochtes in das Gefäss hineinfallen. Darüber hinaus ist die Haltbarkeit des Gerätes durch den Docht bestimmt. Ist der gesamte Docht verbrannt, so müsste der Docht ersetzt werden, was aber so umständlich ist, dass gleich ein neues Gerät angeschafft wird.

   Ausserdem ist die Flammengrösse während der Verwendung des Gerätes nicht konstant, sondern sie nimmt mit der Dauer der Verwendung ab. Dies hat seinen Grund darin, dass zunächst der vordere Teil des Dochtes verbrennt und späterhin erst die im Rohr weiter innen liegenden   Dochteile,   so dass sich die Flamme immer mehr in das Innere des Rohres zurückzieht. 



   Zur Vermeidung dieser Nachteile ist das erfindungsgemässe Gerät dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Rohres, der von dem elastischen Hohlgefäss abgewandt ist, mit einem Faserstrang aus unbrennbaren Fasern, z. B. Stahlwolle, Glaswolle oder Asbestfasern, gefüllt ist, die in diesem Teil, vorzugsweise durch eine Quetschung des Rohres gehalten werden. 



   Dadurch wird erreicht, dass der Füllgrad des vorderen Rohrendes, welches auch Mundstück genannt wird, immer gleich ist, und, da Stahlwolle, Asbestfasern od. dgl. Fasern nicht verbrennen, die Verwendungsdauer dieses Gerätes nahezu unbegrenzt ist. Ausserdem können keine Verbrennungs-   rückstände   in das Gefäss hineinfallen. 



   Bei den bisherigen Ausführungsformen von den eingangs beschriebenen Geräten ist die Flammenrichtung meistens nach vorne in Richtung der Rohrachse gerichtet. Dabei kann die Flamme leicht auf der gegenüberliegenden Seite zwischen Deckel und Behälterrand nach aussen ins Freie entweichen. Dies ist insbesondere dadurch leicht möglich, als das Rohr in der bisherigen Ausführungsform keinerlei Arretierung aufweist, so dass die Tiefe, bis zu welcher das Rohr in den Zwischenraum zwischen Deckel und Gefässinhalt eingebracht werden kann, in keiner Weise vorgegeben ist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Zur Vermeidung des erstbeschriebenen Nachteiles ist das vom elastischen Hohlgefäss abgewandte Ende des Rohres vorteilhafterweise verschlossen und an Stelle dessen das Rohr in dem mit dem Faserstrang ausgefüllten Rohrteil mit Öffnungen, wie beispielsweise Schlitzen, Löcher od. dgl., versehen. 



  Um das Rohr nicht zu weit und auch nicht zu wenig in den Zwischenraum einzuschieben, ist zweckmässigerweise nach der Erfindung das Rohr gegebenenfalls in der Nähe des Endes des Faserstranges geknickt oder gebogen. Dadurch ist gewährleistet, dass das Rohr immer bis zu dieser Knickstelle oder Krümmung in den Zwischenraum eingeführt wird. 



   In den Zeichnungen wird eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, wobei   Fig. 1   eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen Gerätes zeigt und Fig. 2 eine Ansicht von oben. 



   In den Zeichnungen ist das   Rohr--l--in   ein elastisches   Hohlgefäss--2--gesteckt   dargestellt. Dieses elastische Hohlgefäss kann vorzugsweise aus durchsichtigem Kunststoff bestehen. Dies hat den Vorteil, dass der Benutzer erkennt, wenn er aus Versehen zu viel Alkohol in den Behälter eingesaugt hat, so dass dieser sich im Gefäss befindet. Er kann dann das   Hohlgefäss--2--vom   Rohr - trennen und den Alkohol entleeren. Dies ist aber nicht unbedingt erforderlich, da der Faserstrang--3-- (Fig. l) ohnehin ein Einblasen von überschüssigem Alkohol in das Innere des zu verschliessenden Gefässes verhindert. 
 EMI2.1 
 des Rohres aus. Zweckmässigerweise ist das Ende des Faserstranges auch etwa jene Stelle, in der die Knickung oder Biegung des Rohres erfolgt   (s. Fig. 1).   



   Der Faserstrang--3--wird vorzugsweise durch eine Quetschung an seiner Stelle gehalten. 



  Zweckmässigerweise erfolgt diese Quetschung derart, dass sie dort wo sie an das nicht gequetschte Rohr anschliesst nur gering ist, während sie am vorderen Ende des Mundstückes so stark ist, dass sie das Rohr praktisch verschliesst. Im   Mundstück--4--sind Öffnungen--5--vorgesehen,   die beispielsweise aus Löchern (Fig. 2) bestehen können. Aber auch andere Arten der Öffnungen sind selbstverständlich 
 EMI2.2 
 des Gerätes in den Zwischenraum zwischen Deckel und Gefässinhalt werden die Öffnungen nach unten auf den Inhalt zu gerichtet, so dass die Flamme ebenfalls nach unten auf den Gefässinhalt zu gerichtet ist und nicht auf der gegenüberliegenden Seite des Gefässdeckels austritt.

   Hat das Rohr wie bereits beschrieben, eine Knickung, so wird dadurch auch automatisch gewährleistet, dass die Öffnungen   --5-- nach   unten zu gerichtet sind, wenn sie an der Oberseite des   Mundstückes --4--,   wie in   Fig. 1   dargestellt, angeordnet sind. 
 EMI2.3 
 des   erfindungsgemässen   Gerätes keinerlei Ecken oder Kanten, Vorsprünge, Stufen   od. dgl.   mehr auf, so dass ein Hängenbleiben beim Einführen oder Herausziehen des Blasrohres aus dem Zwischenraum sicher verhindert ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Gerät zum Verschliessen von Konservengläsern od. dgl., bestehend aus einem Rohr, das auf seiner einen Seite mit einem elastischen Hohlgefäss, das ausser an dieser Stelle überall verschlossen ist, 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> Ende des Faserstranges (3). EMI3.1 dass das Rohr (1) gegebenenfalls in der Nähe des hinteren Endes des Faserstranges (3) geknickt oder gebogen ist.
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