AT283045B - Herbizide Zubereitungen - Google Patents

Herbizide Zubereitungen

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AT283045B
AT283045B AT383868A AT383868A AT283045B AT 283045 B AT283045 B AT 283045B AT 383868 A AT383868 A AT 383868A AT 383868 A AT383868 A AT 383868A AT 283045 B AT283045 B AT 283045B
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ethyl ester
dichlorophenyl
alkyl
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Shell Int Research
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Herbizide Zubereitungen 
Unter Anwendung moderner landwirtschaftlicher Methoden wurde gefunden, dass es möglich ist, Getreideanbauflächen bis zur vollen Reife der Ähren stehen zu lassen. Dies war früher nicht möglich, wenn die Ernte mehr von den Wetterbedingungen abhängt und sich über einen längeren Zeitraum erstreckte. 



   Unglücklicherweise reift der wilde Hafer schneller als Körnerfrüchte und bei Anwesenheit dieses Unkrauts gelangt ein Teil von dessen Samen in den Boden, bevor die Ernte vorgenommen werden kann. Hiedurch ist ein ernsthafter Befall von Ackerland mitwildemHafer aufgetreten. Ausserdem ist es sehr schwierig, die Samen von wildem Hafer von dem Samen anderer Körnerfrüchte zu trennen und die Gegenwart von wildem Hafer z. B. in einer Samenprobe von   Weizenkörnem beeinflusst   die Verkaufsqualität sehr nachteilig. 



   Versuche, diesen Unkrautbefall durch Chemikalien unter Kontrolle zu halten, sind unternommen worden, haben jedoch bisher nicht den gewünschten vollständigen Erfolg gebracht. Es wurde nun gefunden, dass eine Gruppe von Aminosäurederivaten brauchbare selektive herbizide Eigenschaften besitzt und insbesondere eine bessere Bekämpfung von wildem Hafer ermöglicht. 



   Die herbiziden Zubereitungen gemäss der Erfindung sind gekennzeichnet durch einen Gehalt an N-Phenyl-N-acylaminoalkansäuren und ihren Salzen, Estern oder Amiden der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 worin   (R) n 1   bis 5, vorzugsweise 1 bis 3, gleiche oder verschiedene Substituenten aus der Reihe, Ha- logen, vorzugsweise Chlor, Alkyl-oder Alkoxygruppen, vorzugsweise Alkyl-, Halogen- alkyl- oder Alkoxygruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, insbesondere Methyl, Butyl,
Trifluormethyl oder Methoxy ;

   eine Alkylengruppe, vorzugsweise eine Alkylengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, ins- besondere eine   Methylen- oder Äthylidengmppe ;   eine Alkyl-, Alkoxy-, Aryl- oder eine Aryloxyalkylgruppe, vorzugsweise eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder halogeniertem Phenylkern oder eine substituiertePhenoxyalkylgruppe, insbesondere eine Methyl-, Äthyl-, Cyclopropyl-, Äthoxy-, Phenyl-, Tolyl-, Chlorphenyl-, Nitrophenyl- oder eine   Methyl-chlor-phenoxy-   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 gruppe bedeuten, als aktive Verbindungen. 



   Insbesondere   bevorzugte Wirkverbindungen   für   die herbiziden Zubereitungen gemäss   der Erfindung sind   N-Benzoy1-N- (3, 4-dichlorphenyl) -alanin   und dessen Äthylester. 



   Da bestimmte Verbindungen der allgemeinen Formel (I) ein asymmetrisches Kohlenstoffatom besitzen, können diese in zwei stereoisomeren Formen existieren. Beide stereoisomeren Formen, zusammen mit deren Mischungen, fallen in den Rahmen der Erfindung. 



   Die N-Phenyl-N-acylaminoalkansäuren werden hergestellt, indem ein   N-monosubstituiertes   Aminosäurederivat der allgemeinen Formel : 
 EMI2.4 
 mit einer Acylverbindung der Formel : 
R"COQ (III) erhitzt wird, wobei in den Formeln R, R', R", Y und n die genannte Bedeutung haben und Q ein Halogenatom oder einen Acyloxyrest der Formel R"COO bedeutet. Vorzugsweise wird die Umsetzung unter Rückfluss in einem inerten Lösungsmittel, wie Benzol, oder einem   Alkanol. durchgefuhrt. während ge-   eignete Acylverbindungen die Anhydride, wie Essigsäureanhydrid und Acylchloride, wie Benzoylchlorid und Äthylchlorameisensäureester sind. 



   Die mono-N-substituierte Aminosäure der allgemeinen Formel (II) kann nach jedem geeigneten Verfahren hergestellt werden, jedoch wurde gefunden, dass ein besonders brauchbarer Weg zur Herstellung dieser Verbindungen, worin   R'eine   Äthylidengruppe darstellt, darin besteht, ein Anilinderivat der allgemeinen Formel : 
 EMI2.5 
 mit einer Verbindung der allgemeinen Formel : 
 EMI2.6 
 umzusetzen, worin R, Y und n die genannte Bedeutung haben. Da diese Reaktion unter Abspaltung von Chlorwasserstoff vor sich geht, wird sie vorzugsweise in Gegenwart einer Base zur Absorption dieses Nebenprodukts durchgeführt, z. B. mit Alkalimetallbicarbonaten als Beispiel für eine geeignete Base.

   Falls gewünscht ist,   eine Verbindung der Formel 11   herzustellen, worin Y eine Alkoxycarbonylgruppe bedeutet, kann es wünschenswert sein, die Reaktion in zwei Stufen durchzuführen unter Verwendung einer Verbindung der Formel V, worin Y eine Carboxylgruppe darstellt und anschliessendem Verestern der erhaltenen Carbonsäure. 



   Zum Beispiel kann ein bevorzugtes Herstellungsverfahren für die bevorzugte Verbindung N-Ben- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

   zoyl-N- (3, 4-dichlorphenyl)-alaninäthylester   die folgenden Stufen umfassen :
1) Reaktion von   3, 4-Dichloranilin   und 2-Chlorpropionsäure in Gegenwart von Natriumbicarbonat. 



   2) Veresterung des Produkts aus   1)   mit Äthanol   3)   Benzoylierung mit Benzoylchlorid. 



   Die neuen N, N-disubstituierten Aminosäurederivate können in Form einer Zubereitung verwendet werden, die wenigstens eine Verbindung der genannten allgemeinen Formel I enthält zusammen mit einem Träger oder oberflächenaktiven Mittel oder sowohl mit einem Träger wie auch mit einem oberflächenaktiven Mittel. 



   Der   Ausdruck "Träger" soll   ein Material bezeichnen, das anorganischer oder organischer Natur und synthetischer oder natürlicher Herkunft ist, mit dem die aktive Verbindung gemischt oder formuliert wird, um deren Anwendung auf die Pflanze, den Samen, den Boden oder andere zu behandelnde Gegenstände oder dessen Lagerung, Transport oder Handhabung zu erleichtern. Der Träger kann ein Feststoff oder eine Flüssigkeit sein. Jedes der üblicherweise bei der Formulierung von Schädlingsbekämpfungsmitteln verwendeten Materialien kann als Träger verwendet werden. 



   Beispiele geeigneter fester Träger sind Silikate, Tone, z. B. Kaolinitton, synthetische hydratisier-   te Siliciumoxyde,   synthetische Calciumsilicate, Elemente, wie z. B. Kohlenstoff und Schwefel, natürliche und synthetische Harze, wie z. B. Kumaronharze, Kolophonium, Kopal, Shellac, Dammarharz, Polyvinylchlorid und Styrolpolymere und Copolymere, feste Polychlorphenole, Bitumen, Asphaltit, Wachse, wie z. B. Bienenwachs, Paraffinwachs, Montanwachs und chlorierte Mineralwachse und feste Düngemittel, z. B. Superphosphate. 



   Beispiele geeigneter flüssiger Träger sind Wasser, Alkohole, wie z. B. Isopropanol, Ketone, wie z. B. Aceton, Methyläthylketon, Methylisobutylketon und Cyclohexanon, Äther, aromatische Kohlenwasserstoffe, wie z. B. Benzol und Toluol, Petroleumfraktionen, wie z. B. Kerosin, chlorierte Kohlenwasserstoffe, wie z. B. Tetrachlorkohlenstoff, einschliesslich verflüssigter gewöhnlich dampfförmiger oder gasförmiger Verbindungen. Gemische von verschiedenen Flüssigkeiten sind häufig geeignet. 



   Das oberflächenaktive Mittel kann ein Benetzungsmittel, ein Emulgierungsmittel oder ein Dispergierungsmittel sein ; es kann nicht-ionischer oder ionischer Natur sein. Alle gewöhnlich zur Formulierung von Herbiziden verwendeten oberflächenaktiven Mittel können verwendet werden. 



   Beispiele   geeigneter oberflächenaktiver Mittel   sind die Natrium-oder Calciumsalze von Polyacrylsäuren, die Kondensationsprodukte von Fettsäuren oder aliphatischen Aminen oder Amiden mit wenigstens 12 Kohlenstoffatomen im   Molekül   mit Äthylenoxyd und/oder Propylenoxyd ; Teilester der genannten Fettsäuren mit Glycerin,   Sorbit, Sucrose oderPentaerythrit ; Kondensationsprodukte vonAlkylphenolen,   z. B.   p-Octylphenoloder p-Octylcresol mit Äthylenoxyd   und/oder Propylenoxyd ; Sulfate oder Sulfonate dieser Kondensationsprodukte ; und Alkalimetallsalze, vorzugsweise Natriumsalze von Schwefelsäureestern oder Sulfonsäuren mit wenigstens 10 Kohlenstoffatomen im Molekül, z. B.

   Natriumlaurylsulfat, Natrium-sec-alkylsulfate, Natriumsalze von sulfoniertem Ricinusöl und   Natriumalkylarylsulfonate,   wie Natriumdodecylbenzolsulfonat. 



   Die Zubereitungen gemäss der Erfindung können als benetzbare Pulver, Staubpräparate, Granulate, Lösungen, emulgierbare Konzentrate, Emulsionen und Pasten formuliert werden. Benetzbare Pulver sind gewöhnlich auf einem Gehalt von 25,50 oder   751o   des wirksamen Stoffes eingestellt und enthalten gewöhnlich zusätzlich zu dem festen Träger 3 bis   10To   eines Dispergierungsmittels und, falls notwendig, 0 bis   1rP/o   eines oder mehrerer Stabilisatoren und/oder anderer Zusatzstoffe, wie eindringerleichternde oder klebende Mittel. 



   Staubpräparate werden gewöhnlich als   Staubkonzentrat   formuliert, das eine ähnliche Zusammensetzung wie ein benetzbares Pulver hat, jedoch ohne ein Dispergierungsmittel, und sie werden vor der Anwendung auf dem Feld mit weiterem festem Träger verdünnt zu einer Zubereitung, die gewöhnlich 1/2 bis   1rP/o   des Wirkstoffes enthält. Granulate werden gewöhnlich mit einer Korngrösse zwischen 1, 68 und 0, 152 mm Siebmaschengrösse erzeugt und können durch Agglomerieren oder Imprägnieren hergestellt werden. 



   Im allgemeinen werden Granulate 1/2 bis   2ff1/0   Wirkstoff und 0 bis   251o   Zusatzstoffe, wie Stabilisierungsmittel, Modifiziermittel für die langsame Wirkstoffabgabe, Bindemittel u. dgL enthalten.   Emulgierbare Konzentrate enthalten gewöhnlich zusätzlich zum Lösungsmittel und falls   notwendig einem Ko-Lösungsmittel 10 bis 50   Gew.-   pro Volumen an Wirkstoff, 2 bis 20   Gew.

   -0/0   pro Volumen Emulgatoren und 0 bis   2r   geeigneter Zusatzstoffe, wie Stabilisatoren, Durchdringungsmittel und Korrosionsschutzmittel
Pasten werden so zusammengestellt, dass sie ein stabiles, fliessfähiges Produkt darstellen und ge- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 wöhnlich 10 bis   60go   Wirkstoff, 2 bis   2rP/o   geeigneter Zusatzstoffe und als Träger Wasser oder eine organische Flüssigkeit enthalten, in der der Wirkstoff im wesentlichen unlöslich ist. 



   Die Zubereitungen gemäss der Erfindung können andere Bestandteile enthalten, z. B. Schutzkolloide, wie Gelatine, Leim, Casein, Gummi und Polyvinylakohlo; Natriumpolyphosphate; Celluloseäther, Sta-   bilisatoren, wie Äthylendiamintetraessigsäure !   andere Herbizide oder   Schädlingsbekämpfungsmittel ;   und Klebstoffe,   z. B.   nicht-flüchtige Öle. 



   Wässerige Dispersionen und Emulsionen, die durch Verdünnen eines benetzbaren Pulvers oder eines emulgierbaren Konzentrats gemäss der Erfindung mit Wasser erhalten wurden, liegen ebenfalls im Bereich des Umfanges der Erfindung. Die Emulsionen können Wasser-in-Ölemulsionen oder Öl-in-Wasseremulsionen darstellen und können mayonnaiseartig von dicker Konsistenz sein. 



   Die herbiziden Zubereitungen gemäss der Erfindung zeigen eine Aktivität zur Regulierung des Pflanzenwuchses auch bei andern Pflanzenarten als beim wilden Hafer. Wenn z. B. N-Äthoxycarbonyl-N-   - (3, 4-dichlorphenyl)-alaninäthylester   als Vorauflauf-Spritzmittel verwendet wird, hat diese Verbindung 10 Tage nach dem Verspritzen das Wachstum von Leinsamen, Senf und Zuckerrüben um die Hälfte vermindert bei einer angewendeten Menge entsprechend weniger als 1/2 kg/ha. 



   Wenn es als Blattspritzmittel angewendet wird, so hat, wie gefunden wurde, N-Acetyl-N- (3, 4-di-   chlorphenyl)-alaninäthylester   nach dem gleichen Zeitraum das Wachstum der drei Pflanzenarten um die Hälfte vermindert bei Anwendungsmengen entsprechend 3, 7 kg/ha, 1/2 kg/ha bzw.   0, 9   kg/ha. 



   Durch die folgenden Abschnitte A bis F wird die Gewinnung der neuen, in den erfindungsgemässen herbiziden Zubereitungen anwendbaren Wirkverbindungen näher veranschaulicht. 



   A) Herstellung von   N-Benzoyl-N- (3, 4-dichlorphenyI)-alaninäthylester.   



   Ein Gemisch von N-(3,4-Dichlorphenyl)-alaninäthylester (13,1 g) und Benzoylchlorid (7, 0 g) in Benzol (50 ml) wurde unter   Rückfluss   6 h erhitzt, während welcher Zeit sich Chlorwasserstoffgas entwickelte. Das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck entfernt und der Ölrückstand durch Chromatographie auf einer Aluminiumoxydsäule unter Verwendung von Diäthyläther als Lösungsmittel zur   0   
 EMI4.1 
 
Zu einer Lösung von   3, 4-Dichloranilin   (2686 g, 16, 6 Mol) in Isopropanol (8400 ml) wurde Wasser (500 ml) und 2-Chlorpropionsäure (3600 g,   33, 2   Mol) zugegeben.

   Dieses Gemisch wurde auf   400C   erwärmt und Natriumbicarbonat (5600 g,   66, 4   Mol) in aufeinanderfolgenden Portionen wurde vor dem Erhitzen zugegeben und dann unter Rückfluss 113 h erhitzt. 



   Nach dem Abkühlen wurde das Reaktionsgemisch in Wasser (100 1) gegossen und das nicht umgesetzte   3, 4-Dichloranilin abfiltriert.   Das Filtrat wurde angesäuert auf einen PH-Wert 3 bis 4 mit konzentrierter Salzsäure und der erhaltene Niederschlag filtriert, gewaschen und getrocknet und N- (3, 4-Dichlorphenyl)-alanin (2455 g,   10, 6 Mol),   F. 148 bis 1490C erhalten. 



   Analyse 
Gefunden : C 45, 8 ; H 3, 8 ; Cl 30, 8% 
Berechnet für   CHNO Cl :   C   46, 3 ;   H   3, 8 ; Cl   30,   5%.   b) Herstellung von N-(3,4-Dichlorphenyl)-alaninäthylester 
 EMI4.2 
 das Gemisch über Nacht gestanden hatte, wurde die Hauptmenge Äthanol (zirka 8   1)   unter vermindertem Druck entfernt und die verbleibende Lösung in Wasser (10   1)   gegossen. 



   Diese wässerige Lösung wurde mitNatriumbicarbonat neutralisiert und   mit Methylenchlorid (3x11)   extrahiert. Der Extrakt wurde gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel unter vermindertem Druck entfernt, wonach   N- (3, 4-Dichlorphenyl)-alaninäthylester   als rot-braunes Öl zurückblieb. Das erhaltene Produkt wurde durch Verreiben mit Hexan über einem Eisbad 

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 gereinigt und eine Endausbeute von 2176 g, 8,3 Mol der Verbindung mit einem F. 37 bis   380C   erhalten. 



   Analyse 
Gefunden : C 50, 6; H 5, 1; C1 27, 9% 
Berechnet für C11H13NO2Cl2: C   50, 4 ; H 5, 0 ;   Cl 27, Ole. c) Herstellung von N-Benzoyl-N-(3,4-dichlorphenyl)-alaninäthylester
Eine Mischung von N- (3,   4 - Dichlorphenyl) - alaninäthylester   (2176 g, 8,3 Mol), Benzoylchlorid (1450 g, 10,4 Mol) und trockenes Benzol (5   1)   wurde unter Rückfluss erhitzt. Nach 4 h wurde eine weitere Menge von Benzoylchlorid (290 g, 2, 1 Mol) zugegeben und das Erhitzen unter Rückfluss weitere 20 h fortgesetzt. 



   Nach dem Abkühlen wurde das Lösungsmittel unter vermindertem Druck entfernt, wobei der N-Benzoyl-N-(3,4-dichlorphenyl)-alaninäthylester als dunkelbraunes Öl zurückblieb. Das erhaltene Produkt wurde durch Verreiben mit Hexan über einem Eisbad gereinigt und eine Endausbeute von 2220 g,   6,   1 Mol der Verbindung von F. 50 bis   520C   erhalten. 



   Analyse 
 EMI5.1 
 Essigsäure (50 ml) wurde 3 h unter Rückfluss erhitzt. Die erhaltene dunkelrote Lösung wurde über Nacht stehen gelassen, bevor sie in Eiswasser gegossen wurde. Das Gemisch mit Eiswasser wurde mit Methylenchlorid extrahiert und der Extrakt im Lösungsmittel getrocknet und destilliert und   N-Acetyl-N- (3,   4-di- 
 EMI5.2 
 n-1,Ein Gemisch von N-(3,4-Dichlorphenyl)-alaninäthylester (26,2 g) und Chlorameisensäureäthylester (1, 0 g) in Benzol (80 ml) wurde unter Rückfluss 6 h erhitzt, wobei Chlorwasserstoffgas entwickelt wurde. Nach der Destillation des Reaktionsgemisches unter vermindertem Druck wurde N-Äthoxycarbonyl-N- 
 EMI5.3 
 Lösung von Natriumhydroxyd (12 g) in Wasser (120 ml) und Methanol (50 ml) bei   600C   3 h gerührt.

   Die erhaltene Lösung wurde filtriert, zur Entfernung von Methanol eingedampft und angesäuert. Der gebildete feste Niederschlag wurde mit Wasser gewaschen und aus Benzol/Hexan kristallisiert und die freie Säure vom F. 155 bis 1570C erhalten. 



   Analyse 
 EMI5.4 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 
 efunden C56. 8 ; H 3, 9 ; C120, 9N-Benzoyl-N-(3,4-dichlorphenyl)-alaninäthylster (5 g, hergestellt gemäss B) wurde in Methanol (30 ml) gelöst und in 5 ml Äthanol gelöstes Methylamin zugegeben. Nach   3-tägigem Stehen wurde das   Gemisch zur Trockne verdampft und das erhaltene Öl mit Petroläther extrahiert und eine feste Substanz erhalten, die nach dem Kristallisieren aus Benzol/Hexan das gewünschte Produkt vom F. 163 bis 1650C ergab. 



   Analyse 
Gefunden C 58,3; H4,5; C120,2% 
Berechnet für C17H16N2O2Cl3 : C58,1; H   4, 6 ; Cl 20, 20/0.   



   Analog können die in Tabelle I aufgeführten Verbindungen hergestellt werden. 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 
 EMI7.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Physikalische
<tb> Name <SEP> der <SEP> Verbindung <SEP> Eigenschaften <SEP> Analyse
<tb> Gefunden <SEP> Berechnet
<tb> N-Benzoyl-N- <SEP> (4-chlor- <SEP> n## <SEP> 1,5620 <SEP> C <SEP> 65, <SEP> 0; <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 7; <SEP> N <SEP> 4, <SEP> 1; <SEP> Cl <SEP> 11, <SEP> 4% <SEP> C <SEP> 65, <SEP> 2; <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 4; <SEP> N <SEP> 4, <SEP> 2; <SEP> Cl <SEP> 10,7%
<tb> phenyl)-alaninäthylester
<tb> N-Benzoyl-N-(3-chlor- <SEP> n## <SEP> 1,5588 <SEP> C64, <SEP> 7; <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 6; <SEP> N <SEP> 4, <SEP> 2% <SEP> C <SEP> 65, <SEP> 2; <SEP> H <SEP> 5,4; <SEP> N <SEP> 4, <SEP> 2 <SEP> %
<tb> phenyl) <SEP> -alaninäthylester
<tb> N-Propionyl-N-(3,4-di- <SEP> 21
<tb> chlorphenyl)-alaninäthyl- <SEP> n <SEP> 1,5307 <SEP> C <SEP> 53, <SEP> 0 <SEP> ; <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 2 <SEP> ; <SEP> N <SEP> 4, <SEP> 5; <SEP> Cl <SEP> 22, <SEP> 7% <SEP> C <SEP> 52, <SEP> 8 <SEP> ;

   <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 3 <SEP> ; <SEP> N4, <SEP> 4 <SEP> ; <SEP> C122, <SEP> 4% <SEP> 
<tb> ester
<tb> N-Benzoyl-N-phenylalanin- <SEP> n## <SEP> 1,5536 <SEP> C <SEP> 72, <SEP> 7; <SEP> H <SEP> 6, <SEP> 6% <SEP> C <SEP> 72, <SEP> 7; <SEP> H <SEP> 6, <SEP> 4%
<tb> äthylester
<tb> N-(4-Chlor-2-methyl- <SEP> 21
<tb> phenoxyacetyl)-N- <SEP> (3, <SEP> 4-di- <SEP> n-1, <SEP> 5650 <SEP> C <SEP> 54, <SEP> 8 <SEP> ; <SEP> H <SEP> 4, <SEP> 4 <SEP> ; <SEP> N <SEP> 2, <SEP> 9 <SEP> ; <SEP> Cl <SEP> 23, <SEP> 4 <SEP> C <SEP> 54, <SEP> 0 <SEP> ; <SEP> H <SEP> 4, <SEP> 5; <SEP> N <SEP> 3,1; <SEP> Cl <SEP> 24, <SEP> 0%
<tb> chlorphenyl)-alaninäthylester
<tb> N-Benzoyl-N-(3,4-dichlor- <SEP> n## <SEP> 1,5734 <SEP> C <SEP> 57, <SEP> 3; <SEP> H <SEP> 4, <SEP> 4; <SEP> N <SEP> 3, <SEP> 7; <SEP> Cl <SEP> 20, <SEP> 4% <SEP> C <SEP> 57, <SEP> 0; <SEP> H <SEP> 4, <SEP> 3 <SEP> ; <SEP> N <SEP> 4, <SEP> 0;

   <SEP> Cl <SEP> 20, <SEP> 2%
<tb> phenyl) <SEP> -glycinäthylester
<tb> N-Cyclopropanoyl-N-(3,4- <SEP> 21
<tb> -dichlorphenyl)-alaninäthal- <SEP> n <SEP> 1,5430 <SEP> C <SEP> 53, <SEP> 5; <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 1; <SEP> N <SEP> 4, <SEP> 4; <SEP> Cl <SEP> 23, <SEP> 0% <SEP> C <SEP> 54, <SEP> 5 <SEP> ; <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 2 <SEP> ; <SEP> N <SEP> 4, <SEP> 2; <SEP> Cl <SEP> 21, <SEP> 5%
<tb> ester
<tb> N-Benzoyl-N- <SEP> (3,5-dichlor- <SEP> n## <SEP> 1,5661 <SEP> C58, <SEP> 8; <SEP> H <SEP> 4, <SEP> 6; <SEP> N <SEP> 3, <SEP> 4 <SEP> % <SEP> C <SEP> 59,0; <SEP> H <SEP> 4, <SEP> 6; <SEP> N <SEP> 3, <SEP> 8%
<tb> phenyl) <SEP> -alaninäthylester
<tb> N-Benzoyl-N-(4-chlor-2- <SEP> 21
<tb> -methylphenyl)-alanin- <SEP> n <SEP> 1,5506 <SEP> C <SEP> 65, <SEP> 5; <SEP> H <SEP> 6, <SEP> 0% <SEP> C <SEP> 66, <SEP> 0;

   <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 8%
<tb> äthylester <SEP> D <SEP> 
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 
 EMI8.1 
 
<tb> 
<tb> Physikalische
<tb> Name <SEP> der <SEP> Verbindung <SEP> Eigenschaften <SEP> Analyse
<tb> Gefunden <SEP> Berechnet
<tb> N-Benzoyl-N-(4-chlorphenyl)-alanin <SEP> F.152-153 C <SEP> C <SEP> 63, <SEP> 5, <SEP> H <SEP> 4, <SEP> 7; <SEP> Cl <SEP> 11, <SEP> 9% <SEP> C <SEP> 63,3; <SEP> H <SEP> 4, <SEP> 6; <SEP> Cl <SEP> 11, <SEP> 7%
<tb> N-Benzoyl-N-(4-n-butylphenyl)-alaninäthylester <SEP> n## <SEP> 1,5373 <SEP> c74,1 <SEP> ; <SEP> H <SEP> 7, <SEP> 4; <SEP> N <SEP> 4, <SEP> 0% <SEP> C <SEP> 74, <SEP> 8; <SEP> H <SEP> 7, <SEP> 7; <SEP> N <SEP> 3, <SEP> 9%
<tb> N-Benzoyl-N-(4-chlor-2-
<tb> -methoxyphenyl) <SEP> -alanin <SEP> - <SEP> 
<tb> äthylester <SEP> F. <SEP> 129-1310C <SEP> C <SEP> 63,6; <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 4 <SEP> ; <SEP> N <SEP> 3, <SEP> 8;

   <SEP> Cl <SEP> 10,6% <SEP> C <SEP> 63, <SEP> 6 <SEP> ; <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 4 <SEP> ; <SEP> N <SEP> 3, <SEP> 8; <SEP> cl; <SEP> 9,8%
<tb> N- <SEP> (p-Toluyl)-N-(3,4-dichlorphenyl) <SEP> -alaninäthylester <SEP> F. <SEP> 55-600C <SEP> C <SEP> 60,1; <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 0; <SEP> N <SEP> 3, <SEP> 2 <SEP> ; <SEP> C119, <SEP> fP/o <SEP> C <SEP> 60, <SEP> 0; <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 0; <SEP> N <SEP> 3, <SEP> 8, <SEP> Cl <SEP> 18, <SEP> 71o <SEP> 
<tb> N- <SEP> (4-Nitrobenzoyl)-N- <SEP> 
<tb> -(3,4-dichlorphenyl)- <SEP> n## <SEP> 1, <SEP> 5740 <SEP> C <SEP> 52, <SEP> 5 <SEP> ; <SEP> H <SEP> 4, <SEP> 4 <SEP> ; <SEP> N <SEP> 6,2% <SEP> C <SEP> 52, <SEP> 5 <SEP> ; <SEP> H <SEP> 3, <SEP> 9;

   <SEP> N <SEP> 6, <SEP> 8%
<tb> - <SEP> alanin <SEP> äthylester <SEP> 
<tb> &alpha;-(N-Benzoyl)-N-3-chlor-
<tb> -p-toluidino) <SEP> -propionsäuremethylamid <SEP> F. <SEP> 146-1470C <SEP> C <SEP> 65, <SEP> 2; <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 7 <SEP> ; <SEP> N <SEP> 7, <SEP> 8; <SEP> Cl <SEP> 11,3% <SEP> C <SEP> 65, <SEP> 5 <SEP> ; <SEP> H <SEP> 5, <SEP> 6 <SEP> ; <SEP> N <SEP> 8, <SEP> 4 <SEP> ; <SEP> Cl <SEP> 10, <SEP> 7%
<tb> N- <SEP> (4-Chlorbenzoyl)-N-3,4di-nitrophenyl)-alaninäthyl- <SEP> C <SEP> 54,1; <SEP> H <SEP> 4, <SEP> 2 <SEP> ; <SEP> Cl <SEP> 26, <SEP> 2 <SEP> C <SEP> 53, <SEP> 9 <SEP> ; <SEP> H <SEP> 4, <SEP> 0 <SEP> ; <SEP> cl <SEP> 26,5%
<tb> ester
<tb> N- <SEP> (3-Chlorbenzoyl)-N-(3,4-
<tb> -dinitrophenyl)-alaninäthyl- <SEP> C <SEP> 53,9; <SEP> H <SEP> 4, <SEP> 2 <SEP> ; <SEP> Cl <SEP> 26, <SEP> 7% <SEP> C <SEP> 53, <SEP> 9 <SEP> ; <SEP> H <SEP> 4, <SEP> 0;

   <SEP> Cl <SEP> 26,5%
<tb> ester
<tb> N-Benzoyl-N-(4-chlor-3-trifluormethylphenyl)-alaninäthyl- <SEP> C <SEP> 56, <SEP> 7; <SEP> H <SEP> 4, <SEP> 0; <SEP> Cl <SEP> 9,0; <SEP> F <SEP> 14, <SEP> fP/o <SEP> C <SEP> 57,1; <SEP> H <SEP> 4, <SEP> 2; <SEP> Cl <SEP> 8, <SEP> 8 <SEP> ; <SEP> F <SEP> 14,3
<tb> ester
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 9> 

   Beispiel l : Herbizide Wirksamkeit   
Die herbizide Wirksamkeit der in den erfindungsgemässen herbiziden Zubereitungen eingesetzten Verbindungen wurde in Form von Blattsprühmitteln auf Sämlinge der folgenden Pflanzenarten untersucht : 
Mais (Zea mays),
Hafer (Avena sativa),
Weidelgras (Lolium perenne),
Erbse (Pisum sativum),
Lein (Linum usitatissimum),
Senf (Sinapsis alba) und
Zuckerrübe   (Beta vu1garis).   



   Die verwendeten Formulierungen bestanden aus 50 Vol. -Teilen Aceton, 50 Vol. -Teilen Wasser, 0,5 Gew. -Teilen eines Alkylphenol/Äthylenoxyd-Kondensats, das unter der Handelsbezeichnung Triton X-155 erhältlich ist, und einer erfindungsgemässen Verbindung in wechselnden Mengen. Diese Formulierungen wurden in einer Menge entsprechend 606 l/ha bei Dosierungsmengen entsprechend 10 und 1 kg aktives Material/ha angewendet. 



   Kontrollversuche wurden ebenfalls durchgeführt, wobei Sämlinge mit den gleichen Volumina der Formulierungen bespritzt wurden, die aber keine Versuchsverbindungen enthielten. 



   Die herbiziden Wirkungen der Verbindungen wurden 7 Tage nach dem Verspritzen durch Augenschein der Blätter bewertet und in einer von 0 bis 9 reichenden Skala aufgezeichnet (0 = keine Wirkung und 9 = sehr starke herbizide Wirkung). Die Bewertung 2 entspricht etwa einer Reduktion des Frischgewichtes von Stengel und Blätter der behandelten Pflanzen von   25alto,   eine Bewertung 5 entspricht annähemd einer Gewichtsreduktion von   53% und   eine Bewertung 9 einer Gewichtsreduktion von   9ff1/o.   



   Die bei den Versuchen erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle   n   wiedergegeben. 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 



  Tabelle II 
 EMI10.1 
 
<tb> 
<tb> Verbindung <SEP> Dosierung <SEP> Phytotoxidität, <SEP> Bewertung
<tb> kg/ha <SEP> Mais <SEP> Hafer <SEP> Weidelgras <SEP> Erbse <SEP> Lein <SEP> Senf <SEP> Zuckerrübe
<tb> N-Benzoyl-N-(3,4-dichlorphenyl)- <SEP> 10 <SEP> 3 <SEP> 6 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 9 <SEP> 7 <SEP> 5
<tb> alaninäthylester <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 4 <SEP> 0 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 0
<tb> N <SEP> -Benzoyl-N <SEP> - <SEP> (4 <SEP> -chlorphenyl) <SEP> - <SEP> 10 <SEP> 3 <SEP> 6 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 5 <SEP> 7 <SEP> 4
<tb> alaninäthylester <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 4--1 <SEP> 2 <SEP> 0
<tb> N-Benzoyl-N- <SEP> (4-chlor-2-methyl- <SEP> 10 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 1
<tb> phenyl) <SEP> -alaninäthylester <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0
<tb> N-Benzoyl-N-94-chlorphenyl)

  - <SEP> 10 <SEP> 2 <SEP> 6 <SEP> 2 <SEP> 1 <SEP> 6 <SEP> 3 <SEP> 2
<tb> alanin <SEP> l <SEP> 04 <SEP> 0 <SEP> 020 <SEP> 0 <SEP> 
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 11> 

 
Beispiel2 :RegulierungdesPflanzenwachstumsvonwildemHafer
N- Benzoyl-N-(3,4-dichlorphenyl)-alaninäthylester wurde in Aceton : Wasser wie 50 : 50, (in
VoL-Teilen) mit 0,   5o   eines Alkylarylpolyätheralkohols und 1% Glycerin gelöst. Unter Verwendung eines logarithmischen Verspritzers wurde diese Lösung auf die Blätter von angebautem Hafer, wildem Hafer und Gerste angewendet, die in Pflanzstoff nach John Innes unter Treibhausbedingungen gezogen waren. 



   Die Verbindung wurde bei 7 Dosierungen zwischen 10 und 0, 1 kg/ha verspritzt und die Phytotoxizität auf einer Schätzwertskala 10 Tage nach dem Verspritzen wiedergegeben. Die Phytotoxizitätswerte wur- den   in %-Sätze   für die Wachstumsinhibierung umgerechnet und gegen die Dosierungsmengen aufgetragen unter Verwendung einer extrapolierten Skala. Die durch diese Bewertungsmethode erhaltenen Werte sind in Tabelle III angegeben. 



    Tabelle III    
 EMI11.1 
 
<tb> 
<tb> Wachstums-Phytotoxizitätswert <SEP> kg/ha <SEP> 
<tb> Verbindung <SEP> Inhibierung
<tb> % <SEP> Wilder <SEP> Hafer <SEP> Gerste <SEP> Kultivierter <SEP> Hafer
<tb> N-Benzoyl-N- <SEP> 10 <SEP> < <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> > <SEP> 10 <SEP> < <SEP> 0, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> - <SEP> (3, <SEP> 4-dichlorphenyl)- <SEP> 50 <SEP> 0, <SEP> 25 <SEP> 0, <SEP> 42 <SEP> 
<tb> alaninäthylester <SEP> 90 <SEP> > <SEP> 10 <SEP> > <SEP> 10
<tb> 
 
Beispiel 3 : Herstellung eines emulgierbaren Konzentrats
Ein emulgierbares Konzentrat wurde durch Lösen der folgenden Komponenten in einer Xylolmischung aus Petroleum und Vermischen und Filtern er erhaltenen Lösung hergestellt. 



    N-Benzoyl-N- (3, 4-dichlorphenyl)-    alaninäthylester 50 g 
Emcol   H 702   10 g 
Gemischte Petroleum-Xylole auf 100 ml 
Emcol H 702 (Emcol ist ein Warenzeichen) ist ein oberflächenaktives Mittel der Emulsol Chemical
Corporation, 75E Wacker Drive,   Chicago/U.   S. A. 
 EMI11.2 
 pyrrolidon und Vermischen und Filtern der erhaltenen Lösung hergestellt :   N-Benzoyl-N-   (3, 4-Dichlorphenyl)- alaninäthylester 20 g
Tensiofix D 120 10 g
N-Methylpyrrolidon 100 ml. 



   Tensiofix AS (Tensiofix ist ein Warenzeichen) ist ein Gemisch von nicht-ionischem Polyäthylenoxydkondensat und anionischem Alkylsulfonat ; Tensiofix D 120 ist ein   Äthylenoxyd/Ricinusölkondensat.   

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : . l. Herbizide Zubereitungen, gekennzeichnet durch einen Gehalt an N-Phenyl-N-acylaminoalkansäuren und ihren Salzen, Estern oder Amiden der allgemeinen Formel <Desc/Clms Page number 12> EMI12.1 worin (R) n 1 bis 5 vorzugsweise 1 bis 3, gleiche oder verschiedene Substituenten aus der Reihe Halogen, vorzugsweise Chlor, Alkyl- oder Alkoxygruppen, vorzugsweise Alkyl-, Halogenalkyl- oder Alkoxygruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, insbesondere Methyl, Butyl, Trifluormethyl oder Methoxy, bedeutet, R'eine Alkylengruppe, vorzugsweise eine Alkylengruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, insbesondere eine Methylen- oder Äthylidengruppe, R" eine Alkyl-, Alkoxy-, Aryl- oder eine Aryloxyalkylgruppe,
    vorzugsweise eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder halogeniertem Phenylkem EMI12.2 EMI12.3 EMI12.4 eine2. Herbizide Zubereitungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aktive Verbindung N-Benzoyl-N- (3, 4-dichlorphenyl) alaninäthylester ist.
    H. Herbizide Zubereitungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aktive Verbindung N-Benzoyl-N- (3, 4-dichlorphenyl) alanin ist.
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