AT283003B - Verfahren zur Herstellung eines Projektionsschirmes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Projektionsschirmes

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  Verfahren zur Herstellung eines Projektionsschirmes 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Projektionsschirmes für Auflichtprojektion aus Aluminiumblech, das an einer Seite mattiert wird. 



   Auflichtschirme aus Aluminiumfolie sind bereits bekannt. Derartige Schirme werden durch Prägen oder Walzen mattiert und anschliessend durch Aufdrucken schwarzer Farbe oder durch Lochen mit lichtabsorbierenden Flächen versehen. Durch letztere Massnahme wird eine Verbesserung des Kontrastes, insbesondere   für Tageslichtprojektion,   erzielt. Der notwendige Durchmesser der dunklen Flächen und deren Verteilung ergibt sich je nach der Grösse des Schirmes. Es hat sich dabei erwiesen, dass durch das Oberflächenrelief des Schirmes eine Spiegelwirkung vermieden wird, wobei das aufprojizierte Licht innerhalb eines begrenzten Winkelbereiches reflektiert wird. Nachteilig bei diesen bekannten Schirmen sind teilweise ihre verhältnismässig hohen Kosten, die durch das komplizierte Herstellungsverfahren bedingt sind.

   Zudem ist der bevorzugte Reflexionswinkel bei den bekannten Herstellungsverfahren nur schwer be-   einflussbar. Ausserdem   sind die so hergestellten Projektionsschirme anfällig für Beschädigungen, da das dünne Aluminiummaterial leicht einreisst. Es muss daher vor der Verwendung auf einem festen Träger montiert werden. 



   Durch die Erfindung werden die geschilderten Nachteile vermieden und die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass das Aluminiumblech zumindest einseitig zunächst, vorzugsweise wie an sich bekannt, durch Ätzen, mattiert und anschliessend elektropoliert wird. Um der so erzielten Oberfläche eine grössere Widerstandsfähigkeit zu verleihen, wird sie vorzugsweise schliesslich eloxiert. Durch das Mattieren werden zunächst unregelmässige Reliefflächen erzeugt, wobei sich grösseren Erhebungen bzw. Vertiefungen kleinere überlagern. Durch das   anschliessende Elektropolieren   werden die Reliefflächen geglättet, ohne dass das Relief selbst zum Verschwinden gebracht wird. Die so geglätteten Reliefflächen stellen nur Reflexflächen dar, die das aufgestrahlte Licht innerhalb eines begrenzten Bereiches reflektieren. 



   Dieser Bereich ist einerseits durch Modifikationen des Mattiervorganges und anderseits durch die Dauer des Polierens beeinflussbar. Es ist selbstverständlich, dass das Mattieren über die gesamte Oberfläche gleichmässig zu erfolgen hat. Dies geschieht am besten, wie für Durchlichtschirme bekannt, durch Ätzen oder Sandstrahlen. Auch dieser Verfahrensschritt ist für Durchlichtschirme bereits bekannt. 



     1m   Zusammenhang mit der Erfindung ergibt sich jedoch der Vorteil, dass durch Variation der verwendeten Korngrössen der Lichtstrahlungswinkel leicht beeinflussbar ist. Der Verfahrensschritt des Elektropolierens ist durch mechanisches Polieren nicht ersetzbar, weil beim mechanischen Polieren das Relief selbst abgetragen wird, wogegen durch Elektropolieren lediglich die Unebenheiten in den grösseren Reliefflächen geglättet werden. Überraschenderweise hat sich herausgestellt, dass durch das Mattieren durch Ätzen oder mittels Sandstrahlen der Schirm eine annähernd   sphärische Wölbung erhält. Es   ist ver-   111utlich   auf Spannungen in den Grenzschichten, welche Spannungen beim Walzen entstehen, zurückzuführen. In vielen Fällen ist eine solche Wölbung erwünscht.

   Sollte jedoch ein ebener Projektionsschirm verlangt werden, so werden zweckmässig beide Oberflächen des Aluminiumbleches mattiert. 



   Beispiel : Ein Aluminiumblech von 1 mm Stärke und einer Fläche von 240   x     320mm \\ ur -   de beidseitig mittels eines Sandstrahlgebläses mattiert. Die verwendete Korngrösse entsprach dabei der 

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 Maschenweite eines Siebes mit 100 Maschen/cm2. Das Aluminiumblech wurde mit einer solchen Geschwindigkeit am Sandstrahl vorbeigeführt, dass schliesslich beide Oberflächen des Aluminiumbleches gleichmässig matt waren. Anschliessend wurde das Blech in ein Polierbad eingebracht und dort 1 min belassen. Schliesslich wurde der so hergestellte Projektionsschirm eloxiert. 



   Der erfindungsgemäss hergestellte Projektionsschirm wurde nun zusammen mit ändern nach bekannten Verfahren hergestellten Schirmen einem Vergleichstest unterzogen, wobei er sich hinsichtlich Lichtausbeute und Strahlungswinkel den bekannten Schirmen eindeutig überlegen zeigte. 



   Zum Schutze der Oberfläche eines erfindungsgemässen Projektionsschirmes können statt des Eloxierens selbstverständlich auch andere Massnahmen getroffen werden. Beispielsweise ist es im Rahmen der Erfindung durchaus möglich, den Schirm mit einer durchsichtigen Kunststoffhaut od. dgl. zu belegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Projektionsschirmes für Auflichtprojektion aus Aluminiumblech, das an einer Seite mattiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Aluminiumblech zumindest einseitig zunächst, vorzugsweise, wie an sich bekannt, durch Ätzen oder Sandstrahlen, mattiert, an- schliessend elektropoliert und gegebenenfalls schliesslich eloxiert wird.
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