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Ladeanordnung für einen gasdichten bzw. wartungsfreien Akkumulator
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die mit der Ermüdung abnehmende Drehzahl der Handkurbel und die dabei nachlassende und schliesslich ganz aufhörende Ladung begrenzt.
Die Prüfung des Ladezustandes des Akkumulators kann dadurch erfolgen, dass man ein oder mehrere mechanische oder elektrische Verbraucher anschaltet und deren Betriebsverhalten beobachtet.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen mit mehreren Ausführungsbeispielen ergänzend beschrieben. Es zeigen Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform einer Ladeanordnung nach der Erfindung, welche an mechanische oder elektrische Verbraucher anschaltbar ist ; Fig. 2 und 3 stellen Schaltstellungen des Umschalters für die Ladeanordnung nach Fig. 1 dar ; Fig. 4 veranschaulicht eine weitere vereinfachte Ladeanordnung nach der Erfindung ; Fig. 5 und 6 zeigen den Aufbau und verschiedene Schaltstellungen des Umschalters der Anordnung nach Fig. 4.
In den Zeichnungen sind gleichartige Bauteile im Aufbau und in der Wirkungsweise mit Bezugsziffern versehen, die in den letzten beiden Stellen übereinstimmen. Fig. 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform einer Ladeanordnung nach der Erfindung, welche lediglich eine Generatoreinheit - 201-- aufweist, die sich als Ladegenerator sowie als Motor verwenden lässt. Das eine Wellenende
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Notstromgerätes angesetzt ist, wie durch die gestrichelte Linie dargestellt ist.
Der eine Anschluss der Generatoreinheit --201-- ist über die Parallelschaltung eines Sperrgleichrichters --208-- mit einem Ein-Aus-Schalter --216-- mit dem Kontakt--h-eines Schalters--218--verbunden, während der andere Anschluss des Generators --201-- an den Kontakt --i-- desselben führt. Das Notstromgerät umfasst ferner zwei getrennte Akkumulatoren oder Akkumulatorzellen-219 und 220--, welche mit ihrem einen Pol an die Kontakte-m bzw. n- und mit ihrem anderen Pol an die Kontakte --k bzw.l-- des Schalters --218-- geführt sind. Die Kontakte-h und i-sind ferner mit den beiden Buchsen der Steckbuchse --209-- verbunden.
Der Aufbau des Schalters --218-- geht aus den Fig. 2 und 3 hervor, wobei Fig. 2 die Parallelschaltung der Akkumulatoren--219 und 220--zeigt, wie sie für den Motorbetrieb der Generatoreinheit--201--verwendet wird. Gemäss den Fig. 2 und 3 weist der Schalter--218-- sechs feststehende Kontakte auf, die mit zwei diametral gegenüberliegenden, voneinander unabhängigen Kontaktsegmenten-221 und 222-zusammenwirken. Zwischen diesen Kontaktsegmenten befindet sich eine Kontaktbrücke--223--, welche in der in Fig. 2 dargestellten Parallelbetriebsstellung jedoch nur mit zwei nicht angeschlossenen Kontakten in Verbindung steht. Bei der Parallelbetriebsstellung (für
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miteinander in Verbindung stehen.
Für den Ladebetrieb wird der Schalter--218--in irgendeiner Richtung um 900 gedreht.
Sodann stehen die Kontakte --o und h-über das eine Kontaktsegment und die Kontakte-i und 1-- über das andere Kontaktsegment miteinander in Verbindung. Ausserdem sind die Kontakte-k und n-über die Kontaktbrücke --223-- miteinander verbunden. Die Kontakte --k und n-ragen radial weiter nach innen als die übrigen Kontakte, und die Kontaktbrücke --223-- ist so bemessen, dass sie lediglich mit den Kontakte --k und n--in Berührung kommen kann. Dadurch wird ein unerwünschter Kurzschluss von Kontakten während des Umschaltens vermieden.
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Kupplung nur zustandekommt, wenn die Handkurbel --204-- in Drehung versetzt wird.
Steht die Handkurbel--204--jedoch still, so ist die Fliehkraftkupplung --203-- ausgekuppelt, unabhängig von der Bewegung und Drehrichtung der Generatoreinheit--201--.
Die Ladeanordnung nach Fig. 1 ermöglicht ein schnelles Aufladen der Akkumulatoren, wobei die Generatoreinheit --201-- als Motor mit geringerer Drehzahl betrieben wird als im Ladebetrieb. Dadurch wird erreicht, dass die Generatoreinheit--201--beim Motorbetrieb und bei Ccneratorantrieb mit unterschiedlichen Leistungen arbeitet, so dass es nicht erforderlich ist, für die
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Schnelladung nach der Erfindung einen besonderen, leistungsstarken Generator vorzusehen.
Fig. 4 zeigt eine weitere, vereinfachte Ausführungsform einer Ladeanordnung nach der Erfindung.
Die in dieser Figur dargestellte Ladeanordnung umfasst ein Übersetzungsgetriebe-305-, das durch eine Handkurbel --304-- antreibbar ist und über eine Fliehkraftkupplung --303-- eine Gleichstrommaschine--302--antreibt, welche über eine drehrichtungsabhängige Kupplung - -312-- mit einem mechanischen Verbraucher --313-- verbunden ist. Die Gleichstrommaschine - -302-- lässt sich als Generator sowie als Motor verwenden und ist an die Kontakte-d, c- eines Betriebsartenschalters-327-angeschlossen. Der Kontakt-b--desselben führt an den einen Pol einer Batterie --306-- sowie einer Steckbuchse-309--.
Der Kontakt-a-führt über einen Gleichrichter --308-- und der Kontakt-a'-direkt an den anderen Pol der Steckbuchse - -309--. An diese ist ferner der eine Kontakt eines Batterieschalters--310--angeschlossen, dessen anderer Kontakt mit dem anderen Pol der Batterie --306-- sowie mit dem Wurzelkontakt eines
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bei gleicher Spannung erfolgt.
Die Fig. 5 und 6 zeigen den Betriebsartenschalter-327-in der Betriebsstellung für Motorund Ladebetrieb.
Die Schalter-7, 107, 216 und 327-lassen sich natürlich zur Erreichung der gewünschten Funktionen noch durch andere Bauformen ausbilden und zählen nicht zum Wesen der Erfindung.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Ladeanordnung für einen gasdichten bzw. wartungsfreien Akkumulator und an diesen anschliessbaren Kleinstromverbraucher mit einem Ladegenerator, der über ein übersetzungsgetriebe mit einem mechanischen Antrieb versehen ist und so bemessen ist, dass während der Hochleistungsperiode des Ladevorganges der 10-bis 100fache Ladenennstrom des Akkumulators von dem Ladegenerator abgegeben wird, wobei zur Begrenzung der Ladestromstärke die Kurbel und das übersetzungsgetriebe derart ausgebildet sind, dass die maximale Muskelkraft die zulässige Drehgeschwindigkeit des Stromerzeugers festlegt, nach Patent Nr.
274147, dadurch gekennzeichnet, dass zur Begrenzung der Ladestromstärke für mindestens einen Akkumulator das übersetzungsgetriebe derart ausgebildet ist, dass die zulässige maximale Drehzahl des als Motor umschaltbaren Ladegenerators, bei der der maximale Ladestrom abgegeben wird, bei einer Drehzahl der Handkurbel etwa von 150 bis 250 Umdr/min erreicht wird.
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