AT281672B - Verfahren zur Herstellung von Kalkhydrat, vorzugsweise durch Hydratation von dolomitischem und hydraulischem Kalk - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kalkhydrat, vorzugsweise durch Hydratation von dolomitischem und hydraulischem Kalk

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AT281672B
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hydration
dolomitic
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hydrate
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Rudolf Dipl Ing Lorenz
Wilhelm Grabert
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Inst Zement
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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
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    • C04B2/02Lime
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Description


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  Verfahren zur Herstellung von Kalkhydrat, vorzugsweise durch Hydratation von dolomitischem und hydraulischem Kalk 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Kalkhydrat, vorzugsweise durch Hydratation von dolomitischem und hydraulischem Kalk. 



   Bei den bisher angewendeten Löschverfahren wird entweder der Kalk mit Wasser angemischt, in ein Reifesilo gefördert, anschliessend die Feinanteile ausgesichtet, die groben Anteile nochmals vermahlen und dem Feinmaterial wieder zugemischt, oder der Kalk wird in einer Vormischschnecke mit Wasser bis zum Hydrationsbeginn vermischt und einem Löschtrog mit einer Paddelwelle aufgegeben. In diesem löscht das Material und wird in Feingut und unlöschbare Bestandteile getrennt. Beide Produkte werden gesondert ausgetragen. Während das Feinmaterial noch gesichtet werden muss, werden die unlöschbaren Bestandteile mit den Griessen einer Mühle aufgegeben. Die bis zur erforderlichen Feinheit gemahlenen groben Anteile gelangen anschliessend zum Hydratsilo. 



   Ein weiteres Verfahren besteht darin, den Kalk in einer Löschtrommel zu löschen und anschliessend unter Ausschaltung des   Reifesilos   in einer Mahleinrichtung zu mahlen. 



   Die vorhandenen Technologien der Hydratanlagen bedürfen einer aufwendigen Wartung, umfangreicher Förderaggregate und haben daher einen grossen Raum-und Energiebedarf. Die Löschund Förderaggregate müssen in kurzen Zeitabständen abgeschaltet, der Ansatz abgestossen und die gesamte Anlage gereinigt werden, wodurch Produktionszeit verloren geht. 



   Mit der Erfindung soll erreicht werden, dass die Hydratanlagen im Aufbau der Technologie einfacher gestaltet werden. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vier Arbeitsgänge beim Löschen von Branntkalk, insbesondere hydraulischem und dolomitischem Kalk, wie Löschen, Sichten, Mahlen und Mischen, in einem Arbeitsgang zu vereinen, die durch den Mahlvorgang entstehende Mahlwärme für den Hydratationsprozess auszunutzen und ausserdem die Ansatzbildung in den Löschaggregaten zu verhindern. 



     Erfindungsgemäss   wird vorgeschlagen, dass als Löschtrog eine Kugelmühle verwendet wird und darin der Branntkalk gelöscht und die nicht löschenden Bestandteile zugleich gemahlen und mit dem Hydrat gut vermischt werden, worauf der gelöschte Kalk getrocknet wird. 



   Durch den Löschprozess in der Mühle wird bereits das gute Hydrat von den ungebrannten Anteilen des Kalkes, und vom Hartbrand getrennt,   u. zw.   derart, dass das leichte, sich wie eine Flüssigkeit verhaltende Hydrat oben schwimmt und die schweren Bestandteile im Bereich der Mahlkugel verbleiben, bis auch sie durch ihre Feinheit nach oben gebracht und ausgetragen werden. Die sich bildenden Brüden werden über einen Nasswäscher durch einen Ventilator abgesaugt, die mitgerissenen feinen Hydratteile niedergeschlagen und das Wasch-und zugleich Löschwasser vorgewärmt. 



   Das ausgetragene Hydrat wird mittels einer Paddelschnecke, in der die restlose Verdampfung des ungebundenen Wassers vor sich geht, einem Sichter zugeführt. In diesem werden die groben Anteile des 

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 Hydrats ausgeschieden und der Mühle wieder aufgegeben. 



   Ausser der Vereinfachung der Gesamtanlage und damit der Verminderung der technischen Aggregate wird noch ein erheblicher Teil an Baukosten durch den Fortfall der Reifesilos eingespart. 



   Die Qualität des Produktes wird insofern erheblich verbessert, indem die Hartbrandanteile während der Hydratation durch Mahlung aufgeschlossen werden. 



   Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. 
 EMI2.1 
 gelangt das zerkleinerte und hydratisierte Material in die   Paddelschnecke --4-- und   die Brüden in den   Nasswäscher-5--.   Das   Löschwasser-6-dient   zur Niederschlagung der Hydratteilchen, wird durch die Brüden angewärmt und gelangt als   Kalkmilch --7-- zum   Mühleneinlauf oder in die Vormischschnecke. Der Restwasserdampf wird durch einen   Ventilator --8-- über   einen   Abdampfschornstein-9-über   Dach geblasen. Das   Hydrat --10-- wird   entweder direkt oder über einen Sichter in das Fertiggutsilo gefördert. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von Kalkhydrat, vorzugsweise durch Hydratation von dolomitischem 
 EMI2.2 
 verwendet wird und darin der Branntkalk gelöscht und die nicht löschenden Bestandteile zugleich gemahlen und mit dem Hydrat gut vermischt werden, worauf der gelöschte Kalk getrocknet wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Löschwasser (6) die in einem der Kugelmühle (3) nachgeschalteten Nasswäscher (5) hergestellte heisse Kalkmilch verwendet und entweder gesondert oder mit dem Kalk gemischt aufgegeben wird. EMI2.3 der Kugelmühle nachgeschalteten isolierten oder beheizten Paddelschnecke (4) der restliche nicht gebundene Wasseranteil verdampft wird und das Hydrat trocken in den Sichter oder in das Fertigproduktsilo gelangt.
AT120968A 1967-02-24 1968-02-08 Verfahren zur Herstellung von Kalkhydrat, vorzugsweise durch Hydratation von dolomitischem und hydraulischem Kalk AT281672B (de)

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