AT279991B - Glanzbildender und härtender Zusatz für elektrolytische Versilberungsbäder - Google Patents

Glanzbildender und härtender Zusatz für elektrolytische Versilberungsbäder

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Glanzbildender und härtender Zusatz für elektrolytische Versilberungsbäder 
Die Erfindung bezieht sich auf einen glanzbildenden und härtenden Zusatz für Bäder zur elektrolytischen Abscheidung von   Silber-Überzügen   grosser Härte und hohen Glanzes. Bäder mit einem solchen Zusatz werden für technische und dekorative Überzüge benutzt, weiters haben sie Bedeutung für die Schwach-bzw. Starkstromindustrie,   u. zw.   bei Kontaktteilen, die grossem Verschleiss ausgesetzt sind und bei denen minimaler Übergangswiderstand und maximale Leitfähigkeit gefordert werden. 



   Die bis jetzt bekannten Versilberungsbäder ohne glanzbildende Zusätze scheiden matte und gewöhnlich weiche elektrolytische Silber-Überzüge aus. Zur Glanzerhöhung werden verschiedene Verfahren benutzt. 



   Bei einem bekannten Verfahren wird abwechselnd Silber kathodisch abgeschieden und geglänzt. 



  Dieses Verfahren ermöglicht zwar die Herstellung halbglänzender bis glänzende   Überzüge,   es ist jedoch für Teile komplizierter Form nicht anwendbar. 



   Ein weiteres bekanntes Verfahren zur Gewinnung von glänzenden Überzügen besteht darin, dass glanzbildende Zusätze,   z. B.   auf Basis aromatischer Sulfosäuren oder ihrer Salze eingesetzt werden. 



  Ein grosser Teil der bisher benutzten Zusätze ist in den Bädern nicht genügend chemisch stabil und die Bäder werden nur schwer unter Kontrolle gehalten. Diese Bäder haben dann meistens einen engen Strombereich, innerhalb welchem eine glänzende Oberfläche abgeschieden wird. 



   Erfindungsgemäss wird ein glanzbildender und härtender Zusatz für elektrolytische Versilberungsbäder vorgeschlagen, welcher eine Silberausscheidung mit hohem Glanz und von grosser Härte liefert, was besonders vorteilhaft bei Verbindungssteckerkontakten und bei andern Kontakten mit gegenseitiger Bewegung ist. 



   Der erfindungsgemässe glanzbildende und härtende Zusatz für Versilberungsbäder ist dadurch charakterisiert, dass er aus einem Gemisch eines Antimon- oder Wismutsalzes und eines Salzes eines Metalles der Gruppe Fe, Co, Ni, Se oder K-Salzes einer ungesättigten, sulfinierten Hydroxyfettsäure besteht. 



   Das elektrolytische Ausscheiden von Silber in Bädern, die den   erfindungsgemässen glanzbildenden   und härtenden Zusatz enthalten, wird bei einer Spannung von 1 bis 3 V, einer Strombelastung von 0, 5 bis 3, 00 A/dm2 und einer Temperatur von 15 bis   300C   mit einer etwaigen Kathodenstangenbewegung, u. zw. bei Teilen komplizierter Form, betrieben.

   Als Beispiel wird eine aus einer Reihe möglicher Gesamtzusammensetzungen für das Versilberungsbad unter Zusatz der erfindungsgemässen glanzbildenden und härtenden Stoffe in folgenden Mengen angegeben : 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> Kaliumsilbercyanid <SEP> 5, <SEP> 0-120 <SEP> g/l <SEP> 
<tb> Kaliumcyanid <SEP> 20, <SEP> 0-450 <SEP> g/l <SEP> 
<tb> Antimonsalz <SEP> 0, <SEP> 2-20 <SEP> g/l <SEP> 
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Salz <SEP> eines <SEP> Metalles <SEP> der <SEP> Gruppe <SEP> Fe <SEP> usw.
<tb> mit <SEP> sulfonierter <SEP> Ricinolsäure <SEP> 0, <SEP> 03-80 <SEP> ml/l <SEP> 
<tb> komplexbildendes <SEP> Mittel <SEP> 5, <SEP> 0-50 <SEP> g/l.

   <SEP> 
<tb> 
 
Einige spezifische Beispiele für den glanzbildenden und härtenden Zusatz mit entsprechenden Komponentenverhältnissen einschliesslich des komplexbildenden Mittels werden nachfolgend angeführt : 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> a) <SEP> Kaliumantimonyltartrat <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP> g/l <SEP> 
<tb> Gemisch <SEP> von <SEP> Kaliumsulforicinoleat
<tb> mit <SEP> Natriumselenit <SEP> 6, <SEP> 0 <SEP> ml/l <SEP> 
<tb> Triäthanolamin <SEP> 6,0 <SEP> ml/l
<tb> b) <SEP> Kaliumantimonyltartrat <SEP> 10, <SEP> 0 <SEP> g/l <SEP> 
<tb> Kaliumsulforicinat <SEP> 6, <SEP> 0 <SEP> ml/l <SEP> 
<tb> Äthylenglykol <SEP> 10, <SEP> 0 <SEP> ml/l <SEP> 
<tb> c) <SEP> Kaliumantimonyltartrat <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP> g/l <SEP> 
<tb> Nickelsulforicinoleat <SEP> 6, <SEP> 0 <SEP> ml/l <SEP> 
<tb> Natriumkaliumtartrat <SEP> 30,

  0 <SEP> g/l
<tb> 
 
Das Versilberungsbad mit dem erfindungsgemässen glanzbildenden und härtenden Zusatz arbeitet mit hoher kathodischer Stromausbeute (95 bis   99go)   und ist durch einen guten Tiefeneffekt gekennzeichnet. Mit diesem Bad können sehr komplizierte Formen metallüberzogen werden, ohne dass an den abgeschirmten Stellen der Teile eine Glanz- oder Härtesenkung des Metallüberzuges beobachtet werden konnte. 



   Überzüge aus einem Bad mit dem erfindungsgemässen, glanzbildenden und härtenden Zusatz zeichnen sich durch eine ungefähr fünffache Widerstandsfähigkeit gegen Schwefelwasserstoff im Vergleich zu einer normalen Mattversilberung aus. 



   Die Verschleissfestigkeit des aus dem erwähnten Bad ausgeschiedenen Überzuges ist um ein Vielfaches höher als bei den bisherigen Verfahren. 



   Die Lötbarkeit solcher Überzüge ist gleich jener von Mattversilberungen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Glanzbildender und härtender Zusatz für elektrolytische Versilberungsbäder, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem Gemisch eines Antimon-oder Wismutsalzes und eines Fe-, Co-, Ni-, Se- oder K-Salzes einer ungesättigten, sulfonierten Hydroxyfettsäure besteht.

Claims (1)

  1. 2. Zusatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem Antimonsalz und einem Sulforicinoleat von Fe, Co, Ni, Se oder K besteht.
    3. Zusatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem Gemisch von Kaliumantimonyltartrat, Kaliumsulforicinoleat und Natriumselenit besteht.
    4. Zusatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem Gemisch aus Kaliumantimonyltartrat und Kaliumsulforicinoleat besteht.
    5. Zusatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem Gemisch aus Kaliumantimonyltartrat, Nickelsulforicinoleat und Natriumkaliumtartrat besteht.
AT596668A 1967-06-26 1968-06-21 Glanzbildender und härtender Zusatz für elektrolytische Versilberungsbäder AT279991B (de)

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