AT27897B - Feueranzünder und Verfahren zur Herstellung derselben. - Google Patents

Feueranzünder und Verfahren zur Herstellung derselben.

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Johann Baptist Nebesky
Ludwig Bernard
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Johann Baptist Nebesky
Ludwig Bernard
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  Feueranzünder und Verfahren zur Herstellung derselben. 
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 zu machen, damit die zum Brennen notwendige Luftmenge freien Zutritt hat. Die nach   vorliegendem Verfahren hergestellten Feueranzünder entsprechen   nun dieser Anforderung in jeder Hinsicht und das   vorliegende Herstellungsverfahren mit Maschinen   weist sehr viele 
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In beiliegender   Zeichnung   sind die Feueranzünder, sowie die für das   Ilerstellungs-   verfahren nötigen Maschinen schematisch dargestellt. Zur Herstellung der   Feueranzünder   (Fig. 1 und 2) benützt man entsprechend starke Seile a aus Holzwolle, Stroh oder einem anderen zur Herstellung von Seilen geeigneten Material, welche mittels eines gewöhnlichen Webstuhles (Fig. 3) zu einem Bande zusammengewebt werden.

   Der Schussfaden kann durch entsprechend lange Hölzchen b ersetzt werden. Die Hölzchen werden zwischen die einzelnen Seile von einer Seite eingeschoben. Das fertige Band wird auf eine Rolle c aufgewickelt, welche der Einfachheit halber durhc ein Gegengewicht d gedreht wird. Die einzelnen   Bänder können in beliebliger Breite hergestellt und dann, eventuell auch der Länge nach,   in schmalere Streifen geschnitten werden. 



   Die fertigen Rollen c werden in einen zylindrischen Korb e eingelegt (Fig. 4) und durch dünne blecherne Scheiben f voneinauder getrennt. In diesen Körben werden nun die Rollen imprägnier. Zu diesem Zwecke werden mehrere Körbe e auf einen Wagen g gelegt (Fig.   r     und in die   ähe des   mit flüssiger Imprägnierungsmasse gefüllten Kessels h transportiert. Der erste Korb wird mittels einer Fangvorrichtung i ergriffen und etwas in die Höhe gehoben. Die Fangvorrichtung selbst ist auf einem anderen, oberhalb des   Kessels   
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  Mittels eines Zahnradgetriebes k wird der Korb einigemal   um   seine horizontale Achse gedreht, so dass der ganze Inhalt vollkommen gleichmässig imprägniert wird, was bei dem bis jetzt   üblichen Verfahren, bei welchem   der Korb bloss eingetaucht wird, nie geschehen kann. Mittels der Aufhängevorrichtung wird nun der Korh in die Höhe gehoben. In der höchsten Lage des Korbes wird der Wagen g automatisch so weit vorwärts bewegt, dass sein Ende unterhalb des Korbes zu liegen kommt. Auf diesen Wagen wird der Korb herabgelassen und die Fangvorrichtung gelöst.   Während die überflüssige Imprägnierungs-     masse nach abwärts in den Kessel abfliesst,   wird der nächste Korb wieder in die Fangvorrichtung eingehängt und durch den Wagen / nach vorwärts transportiert.

   Dabei stösst dieser Korb an den bereits imprägnierten Korb an und rollt ihn auf einem Geleise l weiter.   Während   der Wagen g nach rückwärts geschoben wird. wird der frische Korb in ähnlicher Weise wie der erste in das Imprägnierungsbad eingetaucht. Das vom ersten Korb noch   abfliessende Pech wird durch   eine schiefe   Fläche   m in den Kessel zurückgeleitet. Nach   crfoigter Imprägnierung wird der Korb   wieder in die Höhe gehoben, der Wagen 9 fährt   selbsttätig   nach vorwärts und der Vorgang wiederholt sich wie   beim ersten Korb. Durch   

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 jeden neu imprägnierten Korb werden die früheren immer weiter gerollt, so dass der erste Korb durch ein umklappbares Fenster n in einen Lager-und Kühlraum transportiert wird.

   Um nun das Imprägnierungsbad immer von gleicher Qualität und Höhe zu erhalten, wird das   Material in einem bzw. mehreren Kesseln p   geschmolzen (Fig. 6) und in einem anderen liessel q in gewünschter Konzentration gehalten. Aus diesem   Vessez   wird   tlie Masse nach   Bedarf durch einen gelochten Trichter in den   Kessel h gebracht.   



   Nach vollständiger Kühlung werden die einzelnen Rollen aus den Körben herausgenommen und auf einer geeigneten   Schnoidevorrichtung 1"   (Fig. 7) in Stücke gewünschter Länge und Breite geschnitten. Die so abgeschnittenen kurzen Bandstreifen werden einzeln in dünnes Papier gewickelt und zu fünf bis zehn oder mehreren Stücken verpackt und so in den Handel gebracht. 



   Nachdem zwischen den einzelnen Seilen bzw. den Seilen und Querhölzchen genug grosse Öffnungen verbleiben, hat die Luft von allen Seiten Zutritt, wodurch der ganze   Feueranzünder   gleich zu brennen anfängt und die vielen   Spitzflammen   sofort die Kohle anzünden. 



   Die einzelnen   Unterzünder   können selbstverständlich sehr leicht in mehrere Teile getrennt werden, indem nämlich ein, zwei oder mehrere Seile   a   von den Hölzchen   b leicht   horabgeschoben werden können. Infolgedessen ist das Anzünden mit diesen Feueranzündern in jeder Hinsicht viel   ökonomischen   als mit dem gebräuchlichen, welche meistens in der Form von Briketts oder Bündeln hergestellt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Feueranzünder, bestehend aus einem imprägnierten Gewebe von Seilen.

Claims (1)

  1. 2. Abänderung des Feueranzünders nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuss durch Hölzchen (b) ersetzt ist.
    : 3. Verfahren zur Herstellung der Feueranzünder nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die auf einem Webstuhl gewebten oder aus Seilen und Quer- bölzchen (b) hergestellten Bänder auf Rollen aufgewickelt und in dieser Form in passende Körbe, durch Blechscheiben voneinander getrennt, eingelegt werden, worauf die gefüllten Körbe in das Impriignierungsmittel eingetaucht und dabei um ihre horizontale Achse ge- dreht werden und schliesslich nach eingetretener Kühlung das Schneiden der imprägnierten Hollen in die erforderliche Grösse erfolgt.
AT27897D 1906-03-16 1906-03-16 Feueranzünder und Verfahren zur Herstellung derselben. AT27897B (de)

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