AT278864B - Thermisch gesteuerter Kondensatableiter - Google Patents

Thermisch gesteuerter Kondensatableiter

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AT278864B
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AT
Austria
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thermally controlled
spring
plate
steam trap
trap according
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Application number
AT702465A
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English (en)
Inventor
Werner Dipl Ing Faeller
Original Assignee
Klein Schanzlin & Becker Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Thermisch gesteuerter Kondensatableiter 
Die Erfindung betrifft einen thermisch gesteuerten Kondensatableiter mit einem unter der Wirkung von federnden Bimetallelementen gegen die Seite höheren Druckes schliessenden Abschlussorgan, einem mit dem Gehäuse fest verbundenen Ventilsitz sowie einer hinter dem Ventilsitz angeordneten, durch einen Spalt zwischen dem Gehäuse oder einem damit fest verbundenen Teil und dem beweglichen Abschlussorgan oder einem mit diesem verbundenen Teil gebildeten Engstelle, durch welche das öffnen und Schliessen des Ventils zusätzlich zur Wirkung der Bimetallelemente beeinflusst wird, wobei der Durchmesser des die Engstelle begrenzenden beweglichen Teiles grösser ist als der Durchmesser des feststehenden Ventilsitzes und dass am Abschlussorgan ein Teller angeordnet ist,

   dessen Durchmesser wesentlich grösser ist als der des Ventilsitzes und dass dieser Teller einen die Engstelle bildenden Spalt begrenzt, wobei das austretende Kondensat durch Beaufschlagung des Tellers diesen Spalt zu vergrössern sucht und umgekehrt bei Temperaturerhöhung der Teller eine Querschnittsverminderung der Engstelle bewirkt, nach Patent Nr. 260285. 



   Gemäss einem nicht zum Stand der Technik gehörenden Vorschlag (österr. Patentschrift Nr. 256892) wird bei einem Kondensatableiter durch die Ausbildung des auf die Absperrstelle folgenden Strömungskanals in Form eines vergleichsweise engen Ringspaltes erreicht, dass bei Abströmen des in der Nähe seines Verdampfungspunktes befindlichen Mediums erhebliche zusätzliche Kräfte am Ventil erzeugt werden, durch die die Regeleigenschaften wesentlich verbessert werden. Insbesondere ist eine Einstellung des Ableiters nahe an die Sattdampfkurve möglich, so dass einerseits relativ grosse Mengen nahezu siedendheissen Kondensates ausgeschleust werden können und anderseits doch ein dampfdichter Abschluss gewährleistet ist. 



   Zur Verbesserung der Kaltwasserleistung wird gemäss dem Stammpatent vorgeschlagen, den Drosselspalt abhängig von der Temperatur bzw. vom Druck und damit also abhängig vom Hub des Verschlusskörpers zu steuern. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, diese Kondensatableiter dahingehend zu verbessern, dass bei jedem Arbeitsdruck ein enger Ringspalt vorhanden ist, der sich jedoch mit veränderlichem Druck genügend stark verändert. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass mindestens einer der den Ringspalt begrenzenden Teile (Platte, Teil des Gehäuses) federnd nachgiebig ausgebildet ist. Vorzugsweise ist der am Verschlussstück befindliche Teil (Platte) gegenüber dem Verschlussstück gegen die Wirkung einer Feder verschiebbar angeordnet. Die Feder ist als Druckfeder ausgebildet, wobei die angestrebte Federkennlinie durch Formgebung und/oder Kombination mehrerer Federn erzielt wird. 



  Vorteilhafterweise sind der am Verschlussstück befindliche Teil (Platte) und die Feder auf einem den Ventilschaft auf der Niederdruckseite verlängernden Zapfen axial beweglich angeordnet, wobei das freie 

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 Zapfenende das Widerlager der Federn aufweist. 



   Bei einer weiteren erfindungsgemässen Ausgestaltung erweitert sich der am Verschlussstück befindliche Teil (Platte) zur Niederdruckseite hin konisch und greift im geschlossenen Zustand des Ventils in eine entsprechend geformte Ausnehmung des Gehäuses ein. Zur Abstützung der kegelförmigen Druckfedern kann eine gewölbte Platte vorgesehen sein. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können die Federn durch elastische Bimetallelemente ersetzt sein, die vorzugsweise als sich gegenläufig auswölbende Scheiben zu einer Säule, die mit steigender Temperatur in ihrer wirksamen Höhe abnimmt, geschichtet sind. Bei bestimmten Betriebsverhältnissen empfiehlt es sich, den Hub der Federn bzw. der Bimetallelemente durch einen Anschlag zu begrenzen ; ebenso kann der Thermostat des Kondensatableiters beeinflusst werden, indem die federnden Elemente unter Vorspannung eingebaut werden. Zusätzlich kann das Widerlager zur Änderung der Federspannung verstellbar sein. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung hervor, in der einige Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert sind. Die Zeichnungen zeigen die Schliessvorrichtung des erfindungsgemässen Kondensatableiters in Fig. 1 mit einer   Schraubenfeder-8-, Fig. 2 mit   mehreren kegelförmigen   Federn--8, 11--,   die zur Abwandlung der Federcharakteristik im entspannten Zustand verschieden hoch sind, Fig. 3 mit einer kegelförmigen   Feder-8-,   die zur Beeinflussung ihrer Charakteristik auf einer gewölbten   Platte-5-abgestützt   ist, Fig. 4 mit einer Schraubenfeder--8--, deren Drahstärke sich kontinuierlich von Windung zu Windung ändert ;

   auch dadurch wird eine Veränderung der Federcharakteristik erreicht, Fig. 5 mit einer kegelförmigen Feder   --8-- und   einer Begrenzung des Hubes durch einen   Anschlag --12-- am   Ventilzapfen, Fig. 6 mit einem   Bimetallelement--8-an   Stelle der bisher verwendeten Federn. 



   Die Wirkungsweise aller dieser erfindungsgemässen Ventilausführuhgen ist prinzipiell die gleiche. 



  Eine durch das   Gehäuse-6-geführte Ausflussbohrung-3-wird   durch einen Ventilverschluss -   -2-- mit Ventilschaft --1-- abgeschlossen.   Beim Ausfluss des Kondensates aus der Bohrung   --3-- wird   zwischen Ventilsitz und Ende eines Ringspaltes ein Druck aufgebaut, der auf eine Platte --5-- in Richtung eines   Zapfens-4-,   der durch eine   Mutter --9-- begrenzt   wird, wirkt. Die Grösse des Druckes ist, sieht man von den übrigen Einflüssen ab, abhängig von dem Abstand zwischen   Platte --5-- und   dem   Gehäuse-6-,   also von der Grösse des   Spaltes --7-- sowie   von der Höhe des Arbeitsdruckes des Ableiters.

   Eine   Feder --8-- federt   nun infolge dieses Druckes durch, so dass sich der   Spalt-7-vergrössert.   Durch die Vergrösserung des   Spaltes --7-- nimmt   jedoch der Druck so lange ab, bis zwischen der von ihm auf die   Platte-5-ausgeübten   Kraft und der von der   Feder --8-- ausgeübten   Kraft Gleichgewicht besteht. Bei kleinen Arbeitsdrücken, wo kleine Druckkräfte auf die   Platte--5--wirken,   ist die Spalterweiterung gering. Bei hohen Arbeitsdrücken, wo hohe Druckkräfte auf die   Platte --5-- wirken,   ist die Spalterweiterung gross. Der Spalt-7passt sich also, wie in der Aufgabenstellung dargelegt, dem Arbeitsdruck an. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Thermisch gesteuerter Kondensatableiter mit einem unter der Wirkung von federnden Bimetallelementen gegen die Seite höheren Druckes schliessenden Abschlussorgan, einem mit dem Gehäuse fest verbundenen Ventilsitz sowie einer hinter dem Ventilsitz angeordneten, durch einen Spalt zwischen dem Gehäuse oder einem damit fest verbundenen Teil und dem beweglichen Abschlussorgan oder einem mit diesem verbundenen Teil gebildeten Engstelle, durch welche das öffnen und Schliessen des Ventils zusätzlich zur Wirkung der Bimetallelemente beeinflusst wird, wobei der Durchmesser des die Engstelle begrenzenden beweglichen Teiles grösser ist als der Durchmesser des feststehenden Ventilsitzes und dass am Abschlussorgan ein Teller angeordnet ist,

   dessen Durchmesser wesentlich grösser ist als der des Ventilsitzes und dass dieser Teller einen die Engstelle bildenden Spalt begrenzt, wobei das austretende Kondensat durch Beaufschlagung des Tellers diesen Spalt zu vergrössern sucht und umgekehrt bei Temperaturerhöhung der Teller eine Querschnittsverminderung der Engstelle bewirkt, nach Patent Nr.260285, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass mindestens einer der den Ringspalt begrenzenden Teile (Platte 5, Teil des Gehäuses 6) federnd nachgiebig ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Thermisch gesteuerter Kondensatableiter nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass der am Verschlussstück befindliche Teil (Platte 5) gegenüber dem Verschlussstück gegen die Wirkung einer Feder (8) verschiebbar angeordnet ist.
    3. Thermisch gesteuerter Kondensatableiter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch ge- <Desc/Clms Page number 3> kennzeichnet, dass die Feder (8) als Druckfeder ausgebildet ist, wobei die angestrebte Federkennlinie durch Formgebung und/oder Kombination mehrerer Federn erzielt wird.
    4. Thermisch gesteuerter Kondensatableiter nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n - zeichnen t, dass der am Verschlussstück befindliche Teil (Platte 5) und die Feder (8) auf einem den Ventilschaft (1) auf der Niederdruckseite verlängernden Zapfen (4) axial beweglich angeordnet sind, wobei das freie Zapfenende das Widerlager (9) der Federn (8) aufweist.
    5. Thermisch gesteuerter Kondensatableiter nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass sich der am Verschlussstück befindliche Teil (Platte 5) zur Niederdruckseite hin konisch erweitert und im geschlossenen Zustand des Ventils in eine entsprechend geformte Ausnehmung des Gehäuses (6) eingreift (Fig. 1).
    6. Thermisch gesteuerter Kondensatableiter nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass kegelförmige Druckfedern (8) auf einer gewölbten Platte (5) abgestützt sind (Fig. 3).
    7. Thermisch gesteuerter Kondensatableiter nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass die Federn (8) durch elastische Bimetallelemente ersetzt sind (Fig. 6).
    8. Thermisch gesteuerter Kondensatableiter nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n- zeichnet, dass die Bimetallelemente (8) als sich gegenläufig auswölbende Scheiben zu einer Säule, die mit steigender Temperatur in ihrer wirksamen Höhe abnimmt, geschichtet sind (Fig. 6). EMI3.1
AT702465A 1964-07-30 1965-07-29 Thermisch gesteuerter Kondensatableiter AT278864B (de)

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