AT277076B - Einrichtung zur Erleichterung der Entleerung von Gefäßen zur Behandlung von Schüttgut - Google Patents

Einrichtung zur Erleichterung der Entleerung von Gefäßen zur Behandlung von Schüttgut

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AT277076B
AT277076B AT443766A AT443766A AT277076B AT 277076 B AT277076 B AT 277076B AT 443766 A AT443766 A AT 443766A AT 443766 A AT443766 A AT 443766A AT 277076 B AT277076 B AT 277076B
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AT
Austria
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movable metal
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facilitate
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AT443766A
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Adolf Mach
Siegfried Dipl Ing Sigott
Original Assignee
Osterreichisch Alpine Montange
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Description


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  Einrichtung zur Erleichterung der Entleerung von Gefässen zur Behandlung von Schüttgut 
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 Brücke das Widerlager entzogen und es wird weiters durch die unmittelbare Anlenkung an ortsfesten Lagerböcken eine harte stossartige Bewegung ermöglicht, welche eine gewisse Sprengwirkung auf die Brücke ausübt. Solche Brücken können eine grosse Festigkeit aufweisen, wenn feuchte Kohle unter hohem Druck entwässert wird. Durch die Sprengwirkung, welche auf diese Brücke ausgeübt wird, werden aber auch solche Brücken zertrümmert. Gemäss der Erfindung sind die Schwenkachsen im Aufriss gesehen knapp oberhalb der Oberkanten der beweglichen Bleche angeordnet. Dadurch wird erreicht, dass sich die oberen Ränder der beweglichen Bleche beim Nachaussenschwenken satt an die Behälterwand anlegen und dem Schüttmaterial keinen Halt mehr bieten.

   Die Lagerböcke sind zweckmässig sattelförmig ausgebildet, so dass die Lagerstellen geschützt werden und ein Verfangen an den Lagerachsen vermieden wird. 



   Zweckmässig ist die Anordnung so getroffen, dass die beweglichen Bleche und insbesondere der untere Rand derselben in der nach aussen geschwenkten Stellung durch Anschläge im Abstand von der Gefässwand gehalten ist. Auf diese Art wird vermieden, dass zwischen den beweglichen Blechen und der Behälterwand Schüttmaterial eingeklemmt wird, welches die Schwenkbewegung dieser beweglichen Bleche behindert und dann beim Schliessen des Behälters überdies noch auf die Dichtungsflächen des 
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   Die Verbindung der freien Enden der am Behälter angelenkten Bleche mit dem oberen Ende einer am Deckel des Behälters abgestützten zentralen Stange erfolgt gemäss der Erfindung durch Ketten und nicht wie bei der bekannten Anordnung durch Laschen. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass diese
Ketten, welche vom Schüttmaterial umgeben sind, mitwirken, beim öffnen des Deckels eine
Brückenbildung weitgehend aufzulockern und zu zerstören. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen, welche Dämpfer für die Trocknung von Kohle zeigen, schematisch erläutert. 



   Fig. 1 zeigt einen üblichen Dämpfer, Fig. 2 und 3 zeigen einen in erfindungsgemässer Weise ausgestatteten Dämpfer, wobei Fig. 2 die Betriebsstellung und Fig. 3 die Stellung beim Entleeren darstellt, die Fig. 4 und 5 zeigen im Detail die Anordnung der beweglichen Bleche, wobei Fig. 4 einen Axialschnitt nach der Linie   IV-IV   der Fig. 5 und Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie V-V der Fig. 4 darstellt. 



   Fig. l zeigt ein übliches   Druckgefäss --1--,   in welchem Schüttgut, nämlich Kohle, durch Dämpfung getrocknet wird. Die Entleerungsöffnung ist durch einen Deckel --2-- abgeschlossen. Oberhalb dieser Entleerungsöffnung ist durch eine konische Einschnürung --3-- eine Verengung gebildet, wobei im   Teil-4-das   Schüttgut dazu neigt, Brücken zu bilden. Die   Abstützkräfte   dieser Brücken sind durch   pfeile --5-- angedeutet.   Diese Brücken müssen in irgendeiner Weise zerstört werden, um ein Entleeren des   Gefässes--l--zu   ermöglichen. 



   Fig. 2 zeigt die Anordnung von beweglichen   Blechen --6-- innerhalb   dieser konischen   Einschnürung-3--.   Diese   Bleche --6-- sind   um horizontale   Achsen --7--- schwenkbar   und durch Stangen --8-- radial abgestützt. Die   pfeile --5-- deuten   wieder die bei der Brückenbildung auftretenden Abstützkräfte an. 



   Fig. 3 zeigt nun den Entleerungsvorgang, bei welchem sich der   Deckel-2-in   der   Offenstellung --2'-- befindet.   Die beweglichen   Bleche --6-- sind   in die   Stellung-6'--   zurückgezogen, so dass der Brücke das Widerlager entzogen ist und das Schüttgut unbehindert ausfliessen kann. Als Bewegungsmechanismus sind Kolben--9--in hydraulischen Zylindern-10-dargestellt, wobei die   Stangen--8--an   den   Kolben--9--angreifen.   



   Die Fig. 4 und 5 zeigen ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel solcher beweglicher Bleche. Innerhalb der   Einschnürung--3--des Behälters--l--sind   zusammen einen Kegelstumpf bildende Bleche   - -11-- angeordnet,   welche an Lageröcken --12-- des Behälters --1-- mittels Bolzen --13-angelenkt sind, welche horizontale Achsen bilden. Die   Lagerböcke --12-- sind   sattelförmig gestaltet, um ein Hängenbleiben des Schüttgutes zu vermeiden. Die unteren Enden der   Bleche --11-- sind   mit   Ketten--14--am   oberen   Ende--15--einer   zentralen   Stange --16-- angehängt,   welche ihrerseits unter Vermittlung eines   Kugelgelenkes   Deckel --18-- abgestützt] ist.

   Die   Bleche--11--bilden   in der mit vollen Linien gezeichneten Stellung eine kegelstumpfförmige Einschnürung, welche das Widerlager für die Brückenbildung darstellt. 



   Beim Öffnen des   Deckels--18--bewegt   sich das obere Ende --15-- der Stange --16-- in die strichpunktiert dargestellte Stellung--15'--, wobei die Ketten in der   Stellung-14'-   durchhängen und die   Bleche --11-- in   die strichpunktiert dargestellte   Stellung --11'- nach   aussen 
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 ausfliessende Schüttgut gebremst und daher geschont wird. Um das schädliche Hängenbleiben von Schüttgutresten zu vermeiden, ist die Aufhängung der Segmente durch Ketten wirksamer, als durch Stangen   od. dgl.   



   Die   Bleche --11-- sind   so aufgehängt, dass die durch die   Bolzen --13-- gebildeten   Drehpunkte etwas über die Oberkante der   Bleche-11--zu   liegen kommen. Ferner liegt der obere Rand der   Bleche --11-- im   geöffneten Zustand satt an der Innenwand des   Druckgefässes--1-an.   



  Dies bewirkt nicht nur, dass beim Entleeren Schüttgut an den Oberkanten der Bleche --11-- nicht hängen bleiben kann, sondern auch beim Öffnen eine geringfügige Aufwärtsbewegung der Oberkanten der   Bleche --11-- um   die Drehachse. Dies bewirkt erfahrungsgemäss eine sichere Zerstörung der Brücken und verhindert anderseits mit Sicherheit ein Klemmen und damit ein Unwirksamwerden der Bleche
Während des Prozesses im Druckgefäss-l-ist es unvermeidbar, dass Schüttgutteile unter die 
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 wodurch die Dichtung beeinträchtigt wird. Diesem Umstand wird durch die   Anschläge-19-   Rechnung getragen. 
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 schützen soll. 



   Bei der Anordnung nach den Fig. 4 und 5 liegen alle beweglichen Teile im Inneren des Behälters, so dass durch die beweglichen Bleche ein zusätzliches Dichtungsproblem nicht gegeben ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zur Erleichterung der Entleerung von Gefässen zur Behandlung von Schüttgut, insbesondere zur Trocknung von Kohle, welche oberhalb der Entleerungsöffnung eine Verengung aufweisen, welcher innerhalb des Gefässes bewegliche, zusammen einen Kegelstumpf bildende Bleche vorgelagert sind, die um ungefähr horizontale Achsen schwenkbar gelagert sind, in der Betriebslage nach unten einwärts verlaufen und beim Entleerungsvorgang nach aussen bewegbar sind, 
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Claims (1)

  1. der beweglichen Bleche (11) im Aufriss gesehen knapp oberhalb der Oberkanten der beweglichen Bleche liegen. EMI3.4 beweglichen Bleche (11) und insbesondere der untere Rand derselben in der nach aussen geschwenkten Stellung durch Anschläge (19) in Abstand von der Gefässwand gehalten ist. EMI3.5 freien Enden der am Behälter schwenkbar angelenkten Bleche (11) über Ketten (14) in an sich bekannter Weise mit einer gegen den die Entleerungsöffnung abschliessenden Deckel (18) abgestützten zentralen Stange (16) verbunden sind. EMI3.6 der bombierten Innenfläche des Deckels (18) ein ringförmiger Bord (20) vorgesehen ist, dessen Durchmesser kleiner ist als der Dichtungsdurchmesser.
AT443766A 1966-05-10 1966-05-10 Einrichtung zur Erleichterung der Entleerung von Gefäßen zur Behandlung von Schüttgut AT277076B (de)

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