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Beschlag für in Sitz- bzw. Liegestellung bringbare Möbel, insbesondere Bettbänke od. dgl.
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Die freien Enden der beiden Lenker --2, 3-- sind durch den einen Lagerteil--4-- verbunden, der den (strichliert angedeuteten) Lehnenteil-11-aufnimmt. An den Gelenkpunkt --6-- zwischen dem zweiten Stab --2-- und dem vierten Stab --4-- ist ferner noch der zweite Lagerteil --5-- für den (strichliert angedeuteten) Sitzteil angeschlossen. Der zweite Stab --2-- und die beiden Lagerteile --4, 5- besitzen also eine einzige, ihnen gemeinsame Drehachse -6--, die durch einen Bolzen gebildet ist. Der Lagerteil--4-- für den Lehnenteil-11-besitzt an seinem andern Ende den ebenfalls durch einen Bolzen gebildeten Anschlusspunkt-13-für den dritten Stab-3-.
Die beiden Lagerteile --4, 5-- sind in Form von breiten Laschen ausgebildet, die an ihren voneinander abgekehrten Enden, also der gemeinsamen Schwenkachse-6-- gegenüber, je mit einem winkelig abgebogenen Endteil-l4-- versehen sind, der in üblicher Weise Bohrungen aufweist, durch welche hindurch mittels Schrauben die starre Verbindung der Lagerteile --4,5-- mit dem Lehnenteil-11bzw. dem Sitzteil --12-- erfolgt.
Die Lagerteile-4, 5-sind koaxial zur gemeinsamen Schwenkachse --6-- und nahe derselben, etwa nach einem Viertelkreisbogen verlaufend, Z-förmig gekröpft ausgebildet, dergestalt, dass die Stege des Z zwei koaxiale zylindrische Wandteile-30, 31- bilden.
Am Lagerteil --5-- für den Sitzteil --12-- (Fig. 3) ist das Sperrglied --15-- schwenkbar angeord-
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liegendenAuflagerfläche--34- bildet, die mit der Endkante --35-- des zylindrischen Wandteiles --31-- am Lagerteil --4-- in und ausser Eingriff bringbar ist. Dabei ist auf den Schwenkbolzen --32-- eine Schraubenfeder-25-- aufgeschoben, die sich mit beiden Enden in einer Bohrung " : -36-- am kürzeren Arm --37-- der Klinke-15-- abstützt. Den Mittelteil dieser Schraubenfeder --25-- bildet ein Führungsbügel-26--, der die Klinke --15-- beidseits umfasst und sich etwa unter einem Winkel von 600 zum Federende erstreckt ; erträgt eine Gleitrolle-27-, um ein leichtes Abrollen auf der Innenseite des äusseren zylindrischen Wandteiles --31-- am Lagerteil --4-- zu ermöglichen.
Der innere zylindrische Wandteil--30-- am Lagerteil--5-- ist, wie aus den Fig. 4 bis 6 ersichtlich, mit einer öffnung --38- versehen, durch die der Haken--33-- und der Führungsbügel --26-mit der Gleitrolle --27-- der Klinke --15-- hindurchtreten können. Der äussere zylindrische Wandteil --31-- am Lagerteil --4-- weist zwei Öffnungen -39, 40-- auf, die zur Klinkensteuerung dienen.
Die erste öffnung --39- liegt nahe der Stirnkante --35--, die mit der Auflagerfläche --34-- am
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wenn der Lagerteil --5-- gegenüber dem Lagerteil --4-- ausgeschwenkt wird. Die Länge dieser Öffnung --39-- ist dabei kürzer als die ihr zugekehrte Stirnseite des Hakens --33-- der Klinke --15--, so dass dieser ungehindert sich über die Öffnung-39-- hinwegbewegen kann. Die öffnung --40- nahe
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-31-- ermöglicht am Ende--4- in der Sitzstellung zu bringen.
Die Arbeitsweise dieses Beschlages wird nun an Hand der Fig. 3 bis 6 näher beschrieben.
Wenn beispielsweise das Möbel sich in der Liegestellung nach Fig. 1 befindet, dann stehen die beiden Lagerteile-4, 5- etwa unter einem Winkel von 60 zueinander, so dass ihre abgewinkelten Endteile --14-- in einer Geraden liegen. Dabei befindet sich der Führungsbügel --36-- mit der Gleitrol- le -27-- innerhalb der Öffnung-40-am äusseren Wandteil --31-- des Lagerteiles --4-- und die Schraubenfeder--26--istentspannt.
Um den Beschlag aus dieser Liegestellung in die Sitzstellung zu bringen, wird mittels des Sitztei-
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die Gleitrolle --27-- gelangt an das in Fig. 6 linke Ende der Öffnung --40--. Bei Weiterbewegung im Pfeilsinn wird daher die Schraubenfeder --26-- gespannt und dadurch die Klinke --15-- im Gegenuhr-
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anliegend- -40-- und bewegt sich so dann ebenfalls entlang der Innenwand des Wandteiles-31-, u. zw, so lange, bis die in Fig. 3 ersichtliche Einraststellung erreicht ist, in der unter dem Druck der Schraubenfeder
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