AT274482B - Vorrichtung zur Ölstandsregelung im Kurbelgehäuse einer Brennkraftmaschine - Google Patents

Vorrichtung zur Ölstandsregelung im Kurbelgehäuse einer Brennkraftmaschine

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AT274482B
AT274482B AT1144666A AT1144666A AT274482B AT 274482 B AT274482 B AT 274482B AT 1144666 A AT1144666 A AT 1144666A AT 1144666 A AT1144666 A AT 1144666A AT 274482 B AT274482 B AT 274482B
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Austria
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internal combustion
combustion engine
crankcase
oil level
lubricating oil
Prior art date
Application number
AT1144666A
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English (en)
Inventor
Hans-Juergen Dipl Ing Fischer
Oswald Ing Kubatschka
Original Assignee
Ifa Motorenwerke
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur   Ölstandsregelung   im   Kurbelgehäuse   einer Brennkraftmaschine 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung des Schmierölstandes im
Kurbelgehäuse einer Brennkraftmaschine unter Verwendung eines oberhalb des Flüssigkeitsspiegels angeordneten Vorratsbehälters. 



   Es ist bekannt, durch einen luftdichten Verschluss des Vorratsbehälters das Abfliessen des
Schmieröles in das Kurbelgehäuse erst dann zu ermöglichen, wenn die untere Öffnung eines den
Kurbelgehäuseraum mit dem Vorratsbehälter verbindenden Rohres infolge sinkenden ölspiegels nicht mehr vom Schmieröl verschlossen wird und Luft aus dem Kurbelgehäuseraum in den Vorratsbehälter gelangen kann. 



   Der Mangel der vorbeschriebenen Lösung besteht darin, dass sich bei laufender Brennkraftmaschine das Schmieröl in heftiger Bewegung befindet und die untere Öffnung des erwähnten Rohres häufig freigegeben wird. Auf diese Weise gelangt Schmieröl vom Vorratsbehälter in den Kurbelgehäuseraum, ohne dass der Schmierölstand das erforderliche Niveau bereits unterschritten hat. Folgerichtig ist es demzufolge wünschenswert, die   Olstandsregelung   nur bei ausser Betrieb befindlicher Brennkraftmaschine zu ermöglichen, wobei vorausgesetzt wird, dass sich der Ölverbrauch in normalen Grenzen hält.

   Die Ausstattung des für den Luftübertritt vorgesehenen Rohres mit einem Ventil ist jedoch insofern unzulänglich, als die manuelle Betätigung des Ventils durch Vergesslichkeit oft unterbleibt, so dass der einen störungsfreien Betrieb der Brennkraftmaschine gewährleistende Mindestschmierölstand unterschritten wird. 



   Bekannt ist auch ein im Vorratsbehälter angeordnetes Bodenmagnetventil, das in Abhängigkeit von einem in das öl des Kurbelgehäuses eintauchenden Kontaktthermometer betätigt wird und das Nachströmen von Schmieröl gewährleistet. Diese selbsttätige Einrichtung kann infolge ihres verhältnismässig grossen Aufwandes nicht befriedigen. 



   Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine bei ausser Betrieb befindlicher Brennkraftmaschine selbsttätig wirkende und dabei einfache Vorrichtung zu schaffen. 



   Erfindungsgemäss wird nun bei einer Vorrichtung zur   Olstandsregelung   im Kurbelgehäuse einer Brennkraftmaschine, bestehend aus einem Vorratsbehälter, einem das   Kurbelgehäuse   verbindenden, ölführenden Rohr und einem mit seinem unteren Ende den Ölstand im Kurbelgehäuse bestimmenden, mit seinem oberen Ende in den oberen Teil des Vorratsbehälters ragenden, luftführenden Rohr, vorgeschlagen, dass zwischen Vorratsbehälter und Kurbelgehäuseraum ein das ölzuführende Rohr bei normalem Betrieb der Brennkraftmaschine durch den Druck in seinem Schmierölkreislauf verschliessendes, bei stillstehender Brennkraftmaschine den   ölzufluss   freigebendes Ventil angeordnet ist. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung besitzt bei unkomplizierter, aufwandsarmer Ausführung den Vorteil einer automatischen Funktion, die durch die Abhängigkeit vom Druck im Schmierölkreislauf, wie angestrebt, nur bei ruhendem Motor möglich ist. Das Nachfüllen des luftdicht abgeschlossenen 

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 Vorratsbehälters geschieht hingegen bei laufendem Motor, da dabei durch das geschlossene Ventil ein ungewolltes Abfliessen des öles in das Kurbelgehäuse verhindert wird. Damit ergibt sich ein weiterer Vorteil insofern, als auf einen gesonderten Mechanismus, der den   ölabfluss   beim öffnen des Behälters verhindert, verzichtet werden kann. Das einfache Lösungsprinzip gestattet ausserdem ohne Schwierigkeiten ein Nachrüsten älterer Brennkraftmaschinen mit der erfindungsgemässen Vorrichtung. 



   An Hand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert.
Vom nicht dargestellten Vorratsbehälter gelangt das Schmieröl durch das   Rohr --1--,   das 
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    --3-- ind. h.   also auch zwischen dem offenen Ende der   Hohlschraube --2-- und   der Bohrung-7angeordnet ist. Die   Kammer --4-- steht   über eine Querbohrung-9-, eine   Bohrung --10-- im     Ventilkörper --5-- und   eine   Öffnung --11-- im   Kurbelgehäuse mit dem angedeuteten   Kurbelgehäuseraum --12-- in   Verbindung.

   Das bis in die Hohlschraube --3-- gelangende Schmieröl wird bei laufender Brennkraftmaschine dadurch am weiteren Abfluss gehindert, dass das unter Druck stehende Schmieröl auch in die   Bohrung --7-- gelangt   und die   Membrane --8-- bis   zur Auflage an der offenen Stirnseite der Hohlschraube-3--, damit einen Ventilverschluss bewirkend, bewegt. Erst wenn sich die Brennkraftmaschine ausser Betrieb befindet, kehrt die   Membrane --8-- in   
 EMI2.2 
 die   Kammer --4-- und   von dort über Querbohrung Bohrung-10-und Öffnung --11-- in den Kurbelgehäuseraum --12-- gelangen kann. Eine nicht dargestellte Luft-Rohrleitung gewährleistet durch ihre untere Öffnung in bekannter Weise einen bestimmten Schmierölstand. 



   Die vorbeschriebene Lösung ist   z. B.   auch mit einem an der   Membrane --8-- angeordneten   Ventilkegel denkbar. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur Ölstandsregelung im Kurbelgehäuse einer Brennkraftmaschine, bestehend aus einem Vorratsbehälter, einem das Kurbelgehäuse verbindenden, ölführenden Rohr und einem mit seinem unteren Ende den Ölstand im Kurbelgehäuse bestimmenden, mit seinem oberen Ende in den 
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 dass zwischen Vorratsbehälter und Kurbelgehäuseraum (12) ein das ölzuführende Rohr   (1)   bei normalem Betrieb der Brennkraftmaschine durch den Druck in seinem Schmierölkreislauf verschliessendes, bei stillstehender Brennkraftmaschine den   ölzufluss   freigebendes Ventil (8) angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine an einer Gehäusefläche (6) der Brennkraftmaschine endende, mit dem Druck im Schmierölkreislauf beaufschlagte Bohrung (7), eine durch einen Ventilkörper (5) gegen die Gehäusefläche gedrückte Membrane (8), eine mit dem Rohr (1) in Verbindung stehende, vorzugsweise koaxial zur Bohrung im Ventilkörper befestigte Hohlschraube (3), deren freie Stirnseite nahe der Membrane endet und die in eine Kammer (4), gebildet von dem an der Gehäusefläche angebrachten Ventilkörper, ragt, sowie durch die Kammer mit dem Kurbelgehäuseraum (12) verbindende Ölwege im Ventilkörper bzw. in der Brennkraftmaschine.
AT1144666A 1966-09-22 1966-12-12 Vorrichtung zur Ölstandsregelung im Kurbelgehäuse einer Brennkraftmaschine AT274482B (de)

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