AT271076B - Futterschneidmaschine, insbesondere Häcksler, mit durch Wendegetriebe umsteuerbarem Antrieb - Google Patents

Futterschneidmaschine, insbesondere Häcksler, mit durch Wendegetriebe umsteuerbarem Antrieb

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AT271076B
AT271076B AT222366A AT222366A AT271076B AT 271076 B AT271076 B AT 271076B AT 222366 A AT222366 A AT 222366A AT 222366 A AT222366 A AT 222366A AT 271076 B AT271076 B AT 271076B
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AT
Austria
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chopper
drive
reversing gear
cutting machine
reversed
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Application number
AT222366A
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English (en)
Inventor
Heinz Ing Brauner
Original Assignee
Alfa Laval Ag
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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Futterschneidmaschine, insbesondere Häcksler, mit durch
Wendegetriebe umsteuerbarem Antrieb 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Futterschneidmaschine, insbesondere Häcksler, mit durch Wendegetriebe umsteuerbarem Antrieb, der vor dem Einzugsspalt des Schneidwerks angeordnete Einzugswalzen umfasst und mit einem diesem Wendegetriebe zugeordneten von Hand zu betätigenden Stellglied, das bei arbeitendem Schneidwerk in der Vorwärtsstellung entgegen der Wirkung einer Vorspannkraft gehalten ist, und das unter der Wirkung der Vorspannkraft in die Ausrückstellung gerät, sobald die durch den Schneidgutstrang heb- und senkbare Einzugswalze eine vorbestimmte Höhenlage überschreitet. 



   Üblicherweise sind Häckselmaschinen festigkeitsmässig so stark usgelegt, dass keine Bruchgefahr für die Maschine besteht, solange die obere Einzugswalze entsprechend der Menge des eingezogenen Futters nach oben ausweichen kann. Wird die obere Grenze erreicht und nimmt die Pressung zwischen den beiden Walzen weiter zu,   z. B.   beim Einziehen eines keilförmig nach oben anwachsenden Futterstranges, so entstehen zwischen den beiden Walzen unzulässig hohe Kräfte, die zu einem Bruch der Maschine führen können. 



   Es ist bekannt, durch Rutschkupplungen oder durch die Verwendung von Sicherheits-Scherstiften die gefährdeten Teile vor Brüchen zu schützen. Bei Abreissen eines Scherstiftes wird der Kraftfluss wohl unterbrochen, doch nimmt es erfahrungsgemäss beträchtliche Zeit in Anspruch, bis der Scherstift wieder ersetzt und die Maschine neuerlich betriebsbereit ist. Wenn an der Soll-Bruchstelle bereits öfter die Scherstifte gerissen sind, ist meistens auch die Welle schon etwas deformiert, wodurch auch neu eingesetzte Scherstifte in ihrer Funktion beeinträchtigt werden. 



   Rutschkupplungen haben den Nachteil, dass sie den Kraftfluss nicht unterbrechen, und dass beim Ansprechen der Rutschkupplung das Kupplungsgestänge zum Ausschalten des Futtereinzugsgetriebes nur unter beträchtlichem Kraftaufwand betätigt werden kann. Darüberhinaus ist es für den Landwirt als Benutzer der Maschine nicht möglich, bei etwaigem Verschleiss von Reibbelägen die Kupplung auf das gewünschte Drehmoment nachzustellen. Wenn nur eine Arbeitskraft zur Bedienung der Maschine zur Verfügung steht und diese sich auf dem abzuladenden Erntewagen befindet, dauert es bei Ansprechen der Sicherheitskupplung oft längere Zeit, bis der Auslösemechanismus bedient werden kann, so dass die Kupplung oft längere Zeit hindurch anspricht. Kupplungsautomaten, die nach Ansprechen die Kraftübertragung selbsttätig unterbrechen, kommen ihres hohen Preises wegen nicht in Frage. 



   In Erkenntnis dieser Nachteile sind auch schon die eingangs genannten Antriebsvorrichtungen zum selbsttätigen, bei Auftreten von Überlastungen eintretenden Ausrücken einer Antriebskupplung vorgeschlagen worden, die auf das dem Schneidguteinzug zugeordnete Wendegetriebe wirken. Diesen Einrichtungen haftet jedoch der Nachteil an, dass sie bei Auftreten von zu dicken zu schneidenden Strängen allmählich, entsprechend dem meist ebenfalls allmählichen Dickerwerden des Schneidgutstranges betätigt werden. Die Folge davon ist, dass sich die im Eingriff befindlichen Kupplungsklauen langsam voneinander zu lösen beginnen und dadurch in einen Zustand kommen, in dem die Drehmoment übertragenden, zusammenwirkenden Flächen der Kupplung nicht mehr gross genug sind, um nicht Schaden zu nehmen. Kommt es   z.

   B.   bloss zu einem Anfangsstadium der 

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 Ausrückung der Kupplung, nicht aber zu einem vollständigen Ausrücken, so bleibt die so erreichte gegenseitige Lage der Kupplungsklauen,   d. h.   der Zustand der Kraftübertragung über an sich zu kleine
Flächen auch bei von selbst eintretendem Abbau der Überdicke des Schneidstranges erhalten, weil eine kraftübertragende Kupplung von selbst nicht in den vollen Eingriff zurückkehren kann. 



   Zur Beseitigung dieser Nachteile schafft die Erfindung bei einer Maschine der eingangs genannten Art eine Kupplungseinrichtung, welche bei überschreiten einer bestimmten Schneidstrangdicke schlagartig ausrückt. Es wird diese erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass mit dieser heb- und senkbaren Einzugswalze ein gleichfalls hin-und herbewegbares Sperrglied über einen Teil des Hebe- und
Senkbereiches der Einzugswalze gekuppelt ist, wobei das Sperrglied bei extrem hoher Lage der heb- und senkbaren Einzugswalze in den Einschaltweg des Stellgliedes hineinragt, u. zw. in den Schaltweg zwischen Leerlauf und Vorlauf der Maschine.

   Zweckmässig ist es, wenn bei einer Maschine, in der zwischen heb- und senkbarer Einzugswalze und dem Stellglied ein Verbindungsgestänge vorgesehen ist im Sinne eines weiteren Merkmales der Erfindung in diesem Gestänge eine Totgangvorrichtung vorgesehen ist und dass das Mass des Totgangs mit einer wählbaren Grösse einstellbar ist. 



   Die Zeichnung zeigt die schematische Darstellung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung. 



   Das Futter wird über das   Förderband --1-- zwischen   einer feststehenden unteren Einzugswalze --2-- und einer in ihrer Höhe beweglichen oberen Einzugswalze --3-- dem Messerrad --4-zugeführt, welches sich in einem Gehäuse --5-- befindet. Auf einer Kupplungsstange-6--, auf die eine Druckfeder --7-- einwirkt, ist der Schaltarm --8-- befestigt, welcher in eine Kupplungsdoppelklaue --9-- eingreift. Diese ist mit einer angetriebenen Welle --10-- auf Drehung gekuppelt und auf ihr axial verschiebbar und kann über entsprechende Gegenklauen entweder mit dem   Vorlaufkegelrad--11--oder   dem Rücklaufkegelrad --12- gekuppelt werden.

   Die beiden Kegelräder sitzen lose auf der   Welle --10-- und befinden   sich mit einem   Tellerrad--13-in   Eingriff, von welchem aus die weitere Kraftübertragung zum Antrieb der Einzugsorgane-1, 2, 3-erfolgt. Die   Kupplungsstange-6-greift   in den um ein   Lager --28-- drehbaren   Einschalthebel   --14-- ein   und wird durch den um ein Lager --27-- schwingbaren Rücklaufhebel --15-- über eine   Rasteinrichtung--33--in   der Leerlaufstellung gehalten. Ein Auslösebügel --16-- ist im Bereich seiner Lagerstelle --28-- T-förmig, wobei der eine Arm--17--des T-Stückes mit dem   Rücklaufhebel-15-durch   eine   Zugfeder --18-- verbunden   ist.

   Der andere   Arm-19-des   T-Stückes ist über ein   Kuppelgtied--20-mit   einem Arretierhebel --21-- verbunden, der ebenfalls um das   Lager--27--schwingen   kann. Am Ende des Hebelarmes --17-- ist ausserdent eine Kulisse - gelenkig befestigt, deren wirksame Schlitzlänge mittels der Einstellschraube-23veränderbar ist. In den Schlitz greift ein   Führungszapfen --24-- ein,   der sich auf einer   Verbindungsstange--25--befmdet.   Diese ist an eine waagebalkenartige Schwinge--26angelenkt, welche mit ihrem andern Ende die angetriebene obere Einzugswalze --3-- trägt. Das 
 EMI2.1 
 
Rücklaufhebels-15--und- sitzen am Rahmen-30, 30a-- des Häckslergestells.

   Dieser Rahmen trägt Führungen --31-- für einen Sperrhebel-32-, welcher von der   Schwinge --26-- vertikal   bewegt werden kann. Er befindet sich oberhalb der Kupplungsstange--6--. 



   Soll die Maschine aus der dargestellten Leelaufstellung eingeschaltet werden, so wird der 
 EMI2.2 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Zum Einschalten des Rücklaufes wird der   Rücklaufhebel-15-angehoben,   so dass über die Kupplungsstange --6-- unter dem Druck der Feder-7-und über den   Schaltarm --8-- die   
 EMI3.1 
 bis der   Rastzapfen --33-- in   die   Ausnehmung --35-- des   unter dem Zug der   Feder-18--   stehenden   Rücklaufhebels-15-einrastet.   



   Bewegt sich die obere   Einzugswalze --3-- unter   Einwirkung des eingezogenen Futters nach oben, so gleitet der   Führungszapfen-24-der   an die   Schwinge --26-- angelenkten   Verbindung --25-- im Schlitz der Schlitzleiste --22-- abwärts. Wird die   Walze --3-- durch   das Futter noch weiter angehoben, so stösst der Zapfen an der   Einstellschraube --23-- an   und drückt die Schlitzleiste   - 22-abwärts,   so dass über die Hebelarme-17 und 19-und das   Kuppelglied --20-- der     Arretierhebel --21-- gehoben,   der   Einschalthebel--14-freigegeben   und durch die Feder-7in die Leerlaufstellung gezogen wird. 
 EMI3.2 
 Stirnfläche der Nabe des Schaltarmes-8--.

   In dieser Stellung kann der Vorlauf des Futtereinzuges nicht wieder eingeschaltet erden, da die Bewegung der Kupplungsstange in die entsprechende Richtung durch den   Sperrhebel --32-- blockiert   wird. Durch das hingegen mögliche Einschalten des Rücklaufes wir ; das Futterpaket, das zum Abschalten der Maschine geführt hat, entgegen der Vorschubrichtung   d. h.   aus dem Spalt der   Walzen--2, 3-- herausgefördert,   so dass die obere 
 EMI3.3 
 --3-- wieder1.

   Futterschneidmaschine, insbesondere Häcksler, mit durch Wendegetriebe umsteuerbarem Antrieb, der vor dem Einzugsspalt des Schneidwerks angeordnete Einzugswalzen umfasst und mit einem diesem Wendegetriebe zugeordneten von Hand zu betätigenden Stellglied, das bei arbeitendem Schneidwerk in der Vorwärtsstellung entgegen der Wirkung einer Vorspannkraft gehalten ist, und das unter der Wirkung der Vorspannkraft in die Ausrückstellung gerät, sobald die durch den Schneidgutstrang heb- und senkbare Einzugswalze eine vorbestimmte Höhenlage überschreitet, 
 EMI3.4 
 undgleichfalls hin- und herbewegbares Sperrglied (32) über einen Teil des Hebe- und Senkbereiches der Einzugswalze gekuppelt ist, wobei das Sperrglied bei extrem hoher Lage der heb- und senkbaren Einzugswalze in den Einschaltweg des Stellgliedes hineinragt,   u.

   zw.   in den Schaltweg zwischen Leerlauf und Vorlauf der Maschine.

Claims (1)

  1. 2. Futterschneidmaschine nach Anspruch 1, wobei zwischen heb- und senkbarer Einzugswalze EMI3.5 in diesem Gestänge eine Totgangvorrichtung (22, 23, 24) vorgesehen ist und dass das Mass des Totgangs mit einer wählbaren Grösse einstellbar ist.
AT222366A 1966-03-09 1966-03-09 Futterschneidmaschine, insbesondere Häcksler, mit durch Wendegetriebe umsteuerbarem Antrieb AT271076B (de)

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