AT271000B - Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von porösen Kunststoffplatten - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von porösen Kunststoffplatten

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AT271000B
AT271000B AT339565A AT339565A AT271000B AT 271000 B AT271000 B AT 271000B AT 339565 A AT339565 A AT 339565A AT 339565 A AT339565 A AT 339565A AT 271000 B AT271000 B AT 271000B
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plastic
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Hans Joachim Dipl Ing Selig
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Hans Joachim Dipl Ing Selig
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  Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von porösen Kunststoffplatten 
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 Umdrehungsgeschwindigkeit und Oberflächentemperatur stufenlos verändert werden. 



   Die Walze selbst ist je nach Art des angestrebten Erzeugnisses einmal von aussen u. zw. auf induktivem Wege oder durch Strahlung und dann von innen durch im Druckumlauf geführtes erhitztes öl oder durch eingelegte Heizspiralen zu heizen. Die Heizung wird vorzugsweise so ausgelegt, dass kurz vor Wiedereintauchen der Walze in das Wirbelbett des Kunststoffpulvers ihre Oberflächentemperatur am höchsten ist. 



   Der auf der Walze beim Durchlaufen des Wirbelbettes durch Sinterung gebildete Belag wird von dieser auf der andern Seite nun als   Band-5-von   mehr oder weniger grosser Porosität abgenommen und nach Durchlaufen eines Walzenpaares-6-, welches das Band glättet und egalisiert, anschliessend aufgespult. 



  Das beschriebene Verfahren gestattet die Herstellung von Kunststoffplatten mit einer in weiten Grenzen veränderbaren offenen Porosität mit einer Plattendicke von 0, 5 bis 2, 5 mm bei praktisch beliebiger Breite. 



  Dieses lässt sich nun in mannigfacher Weise abwandeln zur Herstellung von dickeren, gefärbten, profilierten, beschichteten und plattierten Kunststoffplatten. 



   Zur Herstellung von Bändern mit einer Dicke über 2 bis 2, 5 mm beispielsweise lässt man ein Paar gegeneinanderlaufender beheizter   Walzen--7--in   das Wirbelbett eintauchen. Neben Eintauchtiefe, Umdrehungsgeschwindigkeit und Oberflächentemperatur der Walzen kann hier noch zusätzlich ihr 
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 beschriebener Weise weiterbehandeln. 



   Zur Herstellung gefärbter Kunststoffplatten bringt man einfach Farbpulver in das Wirbelbett ein. Der Farbstoff verteilt sich auch bei Zugabe in kleinsten Mengen schnell und gleichmässig. In gleicher Weise lassen sich beispielsweise auch pulverförmige Zusätze anderer Art, mit denen die Eigenschaften der Platten verändert werden können, einbringen und verteilen. 



   Es ist natürlich auch in einfacher Weise möglich, Platten herzustellen, die aus verschieden gefärbten Schichten bestehen, die zusammengewalzt sind. Dazu wird bei einer Einrichtung nach Fig. 2 in den Behälter in dem das   Kunststoffpulver --2-- fluidisiert   wird, einfach ine Trennwand angebracht, so dass praktisch jede Walze in einem andern Behälter rotiert. In jeden Behälter kann nun eine andere Farbe eingegeben werden. Das Verfahren gestattet auch die Herstellung von Kunststoffplatten veränderlicher Porosität, die darüberhinaus noch einseitig und zweiseitig profiliert sein können. Zur einseitigen Profilierung der porösen Platte trägt die   Walze --4-- ein   Muster. Zur beidseitigen Profilierung ist jede Walze des   Walzenpaares --7-- mit   einem geeigneten Muster versehen.

   Die Variationsmöglichkeiten sind hiebei natürlich erheblich grösser. Es besteht darüberhinaus natürlich die Möglichkeit, das Profil nachträglich einzuprägen. In dem Falle trägt etwa das   Walzenpaar --6-- die Profilierung.   



   Die Walze kann natürlich auch so beschaffen sein, dass sich damit kleine poröse Formkörper in der Platte ausbilden, die nachträglich ausgestanzt oder auf Endmass ausgepresst werden können. Es besteht nach dem   erfindungsgemässen   Verfahren also auch die Möglichkeit, dünnwandige   Kleinfilterkörper   kontinuierlich herzustellen. 



   Nach dem erfindungsgemässen Verfahren lassen sich auch plattierte Kunststoffbänder bzw. Platten herstellen, die durch Zusammensintern bzw. Zusammenpressen zweier aus verschiedenen Kunststoffen bestehender Bänder entstehen. Bei solchen plattierten Kunststoffbändern können die unterschiedlichsten 
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    a.--7-- in   den einen und die andere Walze dieses   Walzenpaares--7--in   den andern Teil des Behälters eintauchen. In jeder Hälfte kann sich natürlich anderes Kunststoffpulver befinden.

   Da Oberflächentemperatur, Eintauchtiefe, Durchmesser und Werkstoff einer Walze unabhängig von denselben Grössen der andern Walze eingestellt werden können, nur hinsichtlich der Umfangsgeschwindigkeit ist man bei den in beschriebener Weise zusammenarbeitenden Walzen gebunden, lassen sich mit jeder der beiden Walzen Kunststoffplatten aus verschiedenen Werkstoffen, beispielsweise Polyvinylchlorid, Polyäthylen, Polypropylen oder Polytetrafluoräthylen, mit sehr verschiedener Porosität und Dicke herstellen und entweder sofort mit dem die Sinterung bewirkenden   Walzenpaar--7--oder   mit dem ihm nachgeschalteten   Walzenpaar --8-- durch   Druck vereinigen. Der Variationsbereich der mit solcherart plattiertem Halbzeug erreichbaren Eigenschaften wird dadurch natürlich ganz erheblich ausgeweitet.

   Man kann auf diese Weise verschiedene mehr oder weniger klebfähige, korrossionsfeste abriebfeste oder temperaturbeständige Kunststoffsorten zu einem festen Körper zusammenfügen. Auf diese Weise erhält man auch Platten, die vielseitigen Beanspruchungen besser gewachsen sind. 



   In einfacher Weise lassen sich auch Verstärkungsgewebe, wie beispielsweise Stahldrahtgewebe usw., um 

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AT339565A 1964-04-13 1965-04-13 Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von porösen Kunststoffplatten AT271000B (de)

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