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Stützschiene für Zwischenwände
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die Stützschiene aus einem U-Profil, dessen Flansche im montierten Zustand abwärts gerichtet sind, wobei im Raum zwischen den Flanschen eine elastisch nachgiebige Füllung eingebettet ist. Eine bevorzugte Ausführung besteht darin, dass die freien Flanschränder der Stützschiene etwas über die
Füllung vorragen.
Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Stützschiene ist im folgenden näher beschrieben, wobei auf die Zeichnung verwiesen wird.
Die Stützschiene besteht aus einem U-Profil-10--, dessen Flansche eine die
Längenveränderungen aufnehmende, also eine elastisch nachgiebige Füllung-11--umschliessen. Die
Abmessungen der Schiene werden durch den Typ der Bauelemente für die Zwischenwand bestimmt, für welche die Verwendung vorgesehen ist. Als allgemeine Regel mag dienen, dass die Breite etwas grösser als die entsprechende Abmessung des Elementes sein muss und dass die Höhe des Profiles die Höhe des elastisch nachgiebigen Materiales --11-- um einige Millimeter übersteigen muss. Die grösste Höhe der
Schiene soll 15 mm nicht überschreiten. Die Länge mag beliebig sein, soll aber selbstverständlich so gewählt werden, dass die Schienen leicht handzuhaben sind.
Das U-Profil-10-kann aus gebogenem
Blech, formgepresstem Material oder formgespritztem Kunststoff entsprechender Beschaffenheit bestehen. Wesentlich ist, dass es alle beim Vergiessen des Betons entstehenden Kräfte und Belastungen aufnehmen kann, ohne dass die eingeschlossene, nachgiebige Füllung beschädigt oder hinsichtlich ihrer
Gestalt verändert wird.
Als elastisch nachgiebige Füllung kann z. B. Pappe verwendet werden, die aus abwechselnd ebenen und gewellten Schichten besteht. Die Pappe kann im U-Profil festgeklebt werden. Es können aber auch die Profilflansche schwach zueinander geneigt sein, wodurch die Pappe festgehalten wird.
Bei der Verwendung der Schiene wird diese auf dem Boden der Giessform angeordnet, wobei die elastisch nachgiebige Füllung nach unten gewendet ist. Am einfachsten wird sie an die Unterlage mittels einiger Haken festgelegt. Die Schienen werden mit ihren Enden dicht aneinander gelegt und danach wird der Stoss mit einem Abdeckband abgedeckt. Die Verbindung der Schienen kann auch durch Verlaschung mittels Anschlussblechen, Verbindungshülsen od. dgl. ausgeführt werden. Das Auslegen der Stützschiene ist sehr einfach, da sie gerade ist und nicht ausgerichtet zu werden braucht. Es muss aber beachtet werden, dass sie plan gegen die Unterlage anliegt und dort abdichtet, so dass der gegossene Beton nicht in die elastisch nachgiebige Füllung eindringen und diese zerstören kann.
Diese Gefahr kann vermieden werden, wenn dieses Material mit einem wasserdichten Überzug aus Kunststoff od. ähnl. abgedeckt wird. Dieser Überzug kann mit Vorteil dicht an das Profil angeschlossen werden.
Nachdem die erforderliche Anzahl von Stützschienen aus-und festgelegt worden ist, wird die Decke auf die gewöhnliche Weise gegossen, wobei die Schienen darin festgegossen werden. Nach Abnahme der Giessschalung kann mit der Montage der Wandelemente begonnen werden.
Bei der Montage werden die Elemente gegen die Montage-Schienen bis zum Anliegen gegen die elastisch nachgiebige Füllung hinaufgeführt. In dieser Lage werden die Elemente durch Keile und nachfolgendes Festgiessen gegen den Boden festgelegt. Die Montage wird dadurch wesentlich erleichtert, dass die Seitenkanten des Profiles über die elastisch nachgiebige Füllung hervorragen.
Durch Verwendung der beschriebenen Stützschiene werden die Vorarbeiten für die Montage der Elemente auf ein Mindestmass reduziert und gleichzeitig wird gewährleistet, dass die Wand nicht auf Grund der Durchbiegung der Decken bersten kann.
Ein weiterer Vorteil wird mit der Stützschiene in Räumen gewonnen, wo die Wände versetzbar sein sollen.
Vorteilhafterweise kann die Schiene sehr leicht durch einen Deckel aus Kunststoff od. dgl. verborgen werden, der so geformt ist, dass er fest an die Schiene angedrückt werden kann. Die Schienen können also schon anfangs am Bau überall in den Räumen eingelegt werden, wo ein Aufstellen von Zwischenwänden für verschiedene Zwecke später erwünscht sein kann. Die nicht benutzten Schienen können mit den genannten abnehmbaren Deckeln abgedeckt sein.
Die beschriebene Stützschiene kann selbstverständlich auf mancherlei Art abgeändert werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es ist möglich, die Schiene auch durch Eingiessen der elastisch nachgiebigen Füllung in das U-Profil herzustellen.
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