AT270795B - Kollektormaschine, insbesondere Triebmotor - Google Patents

Kollektormaschine, insbesondere Triebmotor

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AT270795B AT183867A AT183867A AT270795B AT 270795 B AT270795 B AT 270795B AT 183867 A AT183867 A AT 183867A AT 183867 A AT183867 A AT 183867A AT 270795 B AT270795 B AT 270795B
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  Kollektorrnaschine, insbesondere Triebmotor 
Hochleistungstriebmotoren, insbesondere für elektrische Zugförderung, werden häufig mit
Kollektorfahnen ausgeführt, die den Durchtritt von Kühlluft ermöglichen. üblicherweise werden diese durchlüfteten Kollektorfahnen aus Kupfer hergestellt und in den
Abmessungen so gehalten, dass der axiale Durchtritt der Kühlluft möglichst erleichtert wird. Diese
Fahnen sind hoch beansprucht, da sie insbesondere bei den Anfahrten hohen Strom führen und auch den Beanspruchungen durch Wärme und Erschütterung Stand halten müssen. Das Kupfer, auch wenn es im weichen Zustand verwendet wird, verhärtet im Laufe der Zeit, wird dadurch spröde und neigt zu Rissbildungen und zu Fahnenbrachen. Stellt man die Fahnen, wie bereits durchgeführt, aus Eisen her, soo ist der hohe elektrische Widerstand von grossem Nachteil. 



   Die Erfindung vermeidet alle diese Nachteile. Ihr Gegenstand ist nämlich eine Kollektormaschine, insbesondere ein hochbeanspruchter durchlüfteter Triebmotor, bei der an die kupfernen Kollektorlamellen den axialen Durchtritt der Kühlluft zulassende Fahnen angeschlossen, z. B. angelötet sind, die ihrerseits mit der ebenfalls aus Kupfer bestehenden Ankerwicklung verbunden sind, mit dem besonderen Merkmal, dass diese Fahnen unter Verwendung des Werkstoffes Silber bzw. einer Silberlegierung hergestellt sind. Die bessere Leitfähigkeit des Silbers gegenüber Kupfer ermöglicht es, die Fahnen schwächer zu dimensionieren, oder gibt bei gleicher Dimensionierung wie bei den Kupferfahnen geringere Erwärmung. Die Fahnen aus Silberblech bleiben auch bei langem Betrieb weich bzw. praktisch unverändert, d. h. es werden Versprödung und Härte mit Rissbildung vermieden.

   Der höhere Materialpreis wird durch längere Lebensdauer mehr als aufgewogen. Die Verarbeitung ist erleichtert, da die Silberfahnen sich in die Kupfer-Lamellen des Kollektors in einfacher bekannter Weise leicht weich oder hart einlöten lassen und ebenso einfach mit der Kupferwicklung des Ankers verbunden werden können. 



   Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, die Fahnen aus einem Verbundmetall (wie Bimetall aus verschiedenen Schichten bestehend) herzustellen, dessen eine Komponente Silber oder eine (bekannte) Silberlegierung ist. Die andere Komponente kann ein Metall höherer Festigkeit sein, etwa Eisen bzw. 



  Stahl oder auch, wegen der besseren Leitfähigkeit, Kupfer. Das beständigere Silber kann aussen liegen und das andere Metall sandwich- oder hülsenartig umschliessen. Unter Umständen genügt für den Schutz eine entsprechend dichte galvanische Versilberung des andern Metalles. 



   Es sei noch erwähnt, dass aus der   österr. Patentschrift Nr. 171288   und der deutschen Patentschrift   Nr. 940720 Kohle-Kollektorlamellen   mit silbernen Metalleinlagen bzw. mit silbernen Anschlussstücken bekannt sind, wobei zusätzlich auch von Fahnen die Rede ist, ohne dass gesagt wird, woraus diese Fahnen und die Ankerwicklung bestehen sollen. Aus der deutschen Patentschrift   Nr. 918692   ist es ferner bekannt, zum Zwecke der dauerhaften und elektrisch gut leitenden Befestigung der Enden der Ankerwicklungsstäbe in den Schlitzen, die sich in den Kollektorlamellen bzw. Lamellenfahnen befinden, die Kontaktstellen (Stabenden bzw. Schlitze) mit einem wenige hundertstel Millimeter starken Silberüberzug zu versehen.

   Die genannten Patentschriften legen es also keineswegs nahe, zwischen kupfernen Kollektorlamellen und einer kupfernen Ankerwicklung silberne Fahnen anzuordnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Kollektormaschine, insbesondere hochbeanspruchter durchlüftete Triebmotor, bei der an die kupfernen Kollektorlamellen den axialen Durchtritt der Kühlluft zulassende Fahnen angeschlossen, z. B. angelötet, sind, die ihrerseits mit der ebenfalls aus Kupfer bestehenden Ankerwicklung verbunden sind, EMI2.1 verwendete Silber (bzw. die Silberlegierung) ein anderes Metall, z. B. Eisen, Stahl oder Kupfer einschliesst, auf welches es etwa wie eine Komponente eines Bimetalles oder auch in hinreichend dichter Schicht galvanisch aufgebracht sein kann.
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