<Desc/Clms Page number 1>
Halterung für Akkumulatoren sowie Verfahren zum Montieren derselben
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Batteriegehäuse so weit eingeführt wird, dass die Klammern in federnden Eingriff mit entsprechenden Ansätzen an den Zellenwänden kommen und lediglich der oberste Teil des Plattensatzes sowie die Plattenhälse aus dem Batteriegehäuse herausragen, dass die positiven Platten einer Zelle und die negativen Platten der benachbarten Zellen in an sich bekannter Weise mittels bügelförmiger Plattenbrücken durch Verlöten oder Verschweissen verbunden werden, sowie dass danach sämtliche Plattensätze unter Überwindung des federnden Eingriffes zwischen den genannten Klammern und Ansätzen des Batteriegehäuses zusammen in ihre endgültige Lage im Batteriegehäuse gebracht werden.
Durch dieses Verfahren kann das Verlöten oder Verschweissen ausgeführt werden, ohne dass Gefahr besteht, dass das Batteriegehäuse zu stark erhitzt und beschädigt wird. Ausserdem bedeutet dieses Verfahren eine sehr bequeme, zeitsparende und reproduzierbare Art der Montierung, die sich für Serienfabrikation eignet.
Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben ; in diesen zeigen : Fig. l einen Teil eines Batteriegehäuses mit zwei, teilweise in dasselbe eingeschobenen Plattensätzen, Fig. 2 den entsprechenden Teil des Batteriegehäuses mit völlig in das Gehäuse eingeschobenen Plattensätzen, Fig. 3 einen Teil des Batteriegehäuses im Schnitt gesehen, Fig. 4 den Akkumulator in Draufsicht, und Fig. 5 und 6 zwei verschiedene Ausführungsformen von erfindungsgemässen Klammern.
In Fig. l sind zwei Plattensätze-I bzw. II-, nach dem Zusammensetzen in an sich bekannter
EMI2.1
bzw. V-des Batteriegehäuses-III-eingeschoben.Klammern-6-sowie die auf denselben angeordneten Vorsprünge-15-nach Entlanggleiten an den Zellenwänden zum Anliegen gegen die Ansätze--18-der Zellwandleisten--7-gebracht.
Die Plattensätze sind aus abwechselnd negativen und positiven Platten zusammengesetzt, zwischen welchen Separatoren --19-- eingelegt sind. Im Plattensatz --11-- sind dabei die dem Betrachter am nächsten liegenden Plattenhälse --1-- der negativen Platten über die Oberkante des Plattensatzes hinausgeführt, während im Plattensatz --1- die entsprechenden Plattenhälse-2-der positiven Platten auf gleiche Weise verlängert sind. Diese beiden Plattenhalsgruppen werden in der in Fig. l gezeigten Stellung der Plattensätze mittels einer bügelförmigen Plattenbrücke--3--durch Verlöten oder Verschweissen verbunden.
Im Plattensatz --II-- sind an den positiven Platten auf der dem Betrachter abgewendeten Seite ebenfalls Plattenhälse --2-- angeordnet, welche durch eine bügelförmige Plattenbrücke-4- (Fig. 4) mit den negativen Plattenhälsen eines im Zellraum-VI-des Akkumulators angeordneten, in den Fig. l und 2, nicht jedoch in Fig. 4 gezeigten, Plattensatzes --VII-- verbunden sind.
Die Verbindung der Plattenhälse mit den genannten Plattenbrücken durch Verlöten oder Verschweissen kann in der in Fig. l gezeigten Lage der Plattensätze vorgenommen werden, ohne zu riskieren, dass das Batteriegehäuse zu stark erwärmt oder beschädigt wird. Wenn die Verbindung ausgeführt ist, können die Plattensätze --I,II,VII,VIII,IX und X-der einzelnen Akkumulatorzellen (Fig. 4) gemeinsam in ihre endgültige, in Fig. 2 dargestellte Lage gebracht werden, wonach der Deckel des Batteriegehäuses befestigt und die Polköpfe--4a, 4b-- (Fig. 4) des Akkumulators fertiggestellt werden können.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, befinden sich an den Zellenwänden teils die oben genannten
EMI2.2
des Batteriegehäuses dient der Durchführung der Plattenbrücke-3--. Entsprechende Aussparungen müssen auch in den übrigen Trennwänden vorhanden sein.
Die Fig. 5 und 6 zeigen einige Ausführungsformen der Klammern-6-. Die Klammern sind nach Fig. 5 mit einem massiven Joch --12-- ausgeführt, dessen Höhe zweckmässigerweise dem Höhenunterschied zwischen den Schlammrippen-10-und den Rippen --11-- auf dem Zellenboden entspricht oder etwas grösser als dieser Höhenunterschied ist. Die nach oben gerichteten Klammerschenkel--13--verlaufen mit ihrem unteren Teil senkrecht zum Joch--12--oder etwas nach innen gebogen, während die oberen Teile --14-- nach aussen gebogen sind. Die allerobersten Teile --15-- dieser Schenkel sind ungefähr rechtwinkelig zu den Teilen --14-- abgebogen.
<Desc/Clms Page number 3>
Dadurch ergeben sich Vorsprünge 15, die einen präzisen Anschlag bilden, gegen welchen die Plattensätze in der in Fig. l gezeigten Lage zum Anliegen kommen, wobei diese Vorsprünge in die
EMI3.1
Die Klammern nach Fig. 6 unterscheiden sich von den in Fig. 5 dargestellten hauptsächlich dadurch, dass der obere Teil der Schenkel gewellt ist. Gleichzeitig befindet sich ein Vorsprung oder Wulst --16-- unmittelbar unterhalb der Wellung, welcher die gleiche Funktion wie die Vorsprünge - -15-- in Fig. S hat. Ausserdem ist das Klammerjoch-17--, welches dem Joch --12-- in Fig. 5 entspricht, im Schnitt gesehen in Form eines Bogens ausgeführt, wodurch die Abstützung gegen die Rippen --11-- und die Zellwandrippen-7-etwas federnd erfolgt.
Die Höhe des Klammerjochs --17-und der Rippe-11-zusammen sollte etwas grösser sein als die Höhe der Boden- oder Schlammrippen-10--. Dies führt den Vorteil mit sich, dass die Platten sich etwas nach unten ausdehnen können. Beim Betrieb des Akkumulators schwellen die positiven Platten nämlich etwas an, was ansonsten bewirken kann, dass diese Platten gegen den Deckel einen Druck ausüben, wodurch dessen Leimfuge springen kann. Die Gefahr von Schäden, die auf Grund dieser Anschwellung entstehen, ist am grössten, wenn letztere in der Nähe der Plattenhälse der positiven Platten erfolgt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Halterung für Akkumulatoren mit ein- oder mehrzelligem Batteriegehäuse, die eine oder mehrere, jeweils den unteren Teil eines Plattensatzes umgreifende, U-förmige, einstückige Klammern mit zwei Schenkeln und einem Jochteil umfasst und vorzugsweise aus elektrisch isolierendem Material
EMI3.2
und mit einem oder mehreren rechtwinkelig zur Schenkelrichtung verlaufenden Vorsprüngen (15, 16) versehen ist, die mit vertikal verlaufenden, an den Gehäuseseitenwänden bzw.
den Zellentrennwänden vorgesehenen, mit An- oder Absätzen (18) versehenen Rippen (7) zusammenwirken und die Klammerschenkel (13) jeweils einen unteren, zum Jochteil (12, 17) rechtwinkelig verlaufenden oder nach innen zur Klammermitte gerichteten Teil (13) sowie einen oberen, nach aussen abgebogenen Teil (14) haben, so dass die Schenkel (13) federnde, dem Anschlag gegen die Zellenwände dienende Elemente bilden.
EMI3.3