AT270294B - Tierstriegel - Google Patents

Tierstriegel

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AT270294B
AT270294B AT782167A AT782167A AT270294B AT 270294 B AT270294 B AT 270294B AT 782167 A AT782167 A AT 782167A AT 782167 A AT782167 A AT 782167A AT 270294 B AT270294 B AT 270294B
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AT
Austria
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brush roller
shaft
bearing sleeve
stub
housing
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Application number
AT782167A
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English (en)
Original Assignee
Otto Haemmerle Maschb
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Publication date
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  • Soil Working Implements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Tierstriegel 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 dgl.Führung für das Antriebsende der biegsamen Welle ist als Gleitlager ausgestaltet. Es ist bei diesem Gerät jedoch nicht die Gewähr dafür gegeben, dass kein Schmutz in das Gleitlager kommt. 



   Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, einen Tierstriegel zu schaffen, mit dem man durch den erfindungsgemässen Aufbau auch die schwer zugänglichen Stellen des Tierkörpers besonders leicht reinigen kann und bei dem die angeführten Nachteile vermieden werden. 



   Erfindungsgemäss gelingt dies dadurch, dass in der im Gehäuse eingelassenen Lagerhülse ein mit der biegsamen Welle verbundener Wellenstummel gelagert ist und die Bürstenwalze eine mittige Ausnehmung zur Aufnahme des aus der Lagerhülse ragenden freien Endes des Wellenstummels aufweist, wobei der Wellenstummel und die Bürstenwalze kraft- und/oder formschlüssig miteinander verbunden sind. 



   Durch diese Ausgestaltung ist die komplette Lagereinheit herausnehmbar, wobei lediglich ein Sperrkörper gelöst werden muss. Durch das Herausziehen der Lagereinheit (Lagerhülse, Wellenstummel) wird zugleich die Bürste gelöst und kann aus dem Gehäuse entfernt werden. Die Ausgestaltung der Bürste und die Konstruktion der Lagereinheit ist gegenüber der bekannten Ausführung wesentlich einfacher. Durch die   erfindungsgemässe   Ausgestaltung kann die Lagereinheit sehr klein gehalten werden, so dass der Tierstriegel trotz der guten Lagerung der Bürstenwalze klein und handlich ausgestaltet werden kann. 



   Da der Wellenstummel gegenüber der Lagerhülse nicht verschiebbar ausgestaltet ist, können die Lager sehr gut abgedichtet werden. 



   Durch die erfindungsgemässen Massnahmen kann die Bürstenwalze in einfachster Weise ausgesetzt und ausgewechselt werden. Die konstruktive Ausgestaltung ist besonders platzsparend und auch der Anschaffungspreis derartig ausgestalteter Tierstriegel ist niedrig. 



   Bei Verwendung einer Hohlwelle als Lagerstück, das zur Aufnahme eines an der Bürstenwalze angeordneten Wellenstummels dienen würde, müsste ein wesentlich grösserer Platz für die Lagerung vorgesehen sein. Durch die Ausgestaltung der Bürstenwalze als Hohlkörper kann Material eingespart werden, wogegen das Eingiessen eines Wellenstummels in die Bürstenwalze einen wesentlich höheren Kostenaufwand ergeben würde. 



   Die erfindungsgemässen Massnahmen gewährleisten ein schnelles und einfaches Auswechseln der Bürstenwalze, was weiters durch einfache Ausführung der Verbindungsmittel zwischen Wellenstummel und Bürstenwalze verbessert wird. 



   Weitere erfindungsgemässe Merkmale und besondere Vorteile werden in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnungen noch näher erläutert, doch soll die Erfindung nicht auf die gezeigten Beispiele beschränkt sein. Es zeigen : Fig. l einen Längsschnitt durch einen Tierstriegel ; Fig. 2 eine Ansicht von unten ; Fig. 3 die Lagerung der Bürstenwalze vergrössert dargestellt ; die Fig. 4 und 5 zwei verschiedene Beispiele zur kraft-und/oder formschlüssigen Verbindung der Bürstenwalze mit dem WellenstummeL 
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 gelagert ist. 



   Die zur Auflage an dem zu reinigenden Körper vorgesehene, ebene   Gehäuseöffnung--4--weist   eine annähernd birnenförmige Kontur auf. 



   Die Bürstenwalze --3-- ist mit Borsten--5--besetzt, wobei vorzugsweise die im vorderen Bereich der   Bürstenwalze--3--angeordneten Borsten--5--der   mindestens teilweise über ihre Länge mit vorzugsweise schraubenförmig angeordneten   Borsten--5--versehenen   Bürstenwalze - die ebene   Gehäuseöffnung--4-weiter   überragen als die im hinteren Bereich der Bürstenwalze--3--angeordnetenBorsten--5--. 



   Entlang der birnenförmigen Kontur der ebenen Gehäuseöffnung sind Zacken, Spitzen, Wellungen   --6-- od. dgl.   vorgesehen, durch die eine intensive Reinigung des Tierkörpers möglich ist, so dass insbesondere eingetrocknete Schmutzreste relativ leicht entfernt werden können. Selbstverständlich kann hier auch ein auswechselbares, mit Zacken, Spitzen, Wellungen   od. dgl.   versehenes Band vorgesehen sein. 
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 <Desc/Clms Page number 3> 

 besitzt und gleichzeitig in die Bohrungen-8 und 9-- für den Saugschlauch und die Lagerhülse einführbar ist.

   Dieser   Sperrkörper-10-ist   quer zur Längserstreckung der Bohrungen-8 und 9-verschiebbar, wobei die Verspannung durch das Verdrehen einer   Schraube --12-- erfolgt.   Durch diese Ausgestaltung sind sowohl der Saugschlauch als auch die Lagerhülse leicht lösbar und auswechselbar. 



   Fig. 3 zeigt die Lagerung der Bürstenwalze --3--. In einer in die   Bohrung --9-- des   Tierstriegels --1-- eingelassenen Lagerhülse --13-- ist ein Wellenstummel --14-- gelagert. Die   Bürstenwalze-3-besitzt   eine mittige, vorzugsweise durchgehende Bohrung zur Aufnahme des aus der Lagerhülse--13--ragenden freien   Endes--16--des Wellenstummels--14--.   



   Der Wellenstummel --14-- besitzt an seinem aus der Lagerhülse --13-- ragenden Bereich einen   Anschlag --17-- zur   Einschubbegrenzung der Bürstenwalze. Durch diese Ausführung kann die Bürstenwalze ohne grosse Vorsicht aufgeschoben werden, da stets die richtige Einschubweite vorliegt. Selbstverständlich kann auch ein am Wellenstummel --14-- angeordneter Mitnehmerbolzen als Anschlag dienen. 
 EMI3.1 
 --14-- ist ein   Bund --18-- vorgesehen,   der beidseitig als Anschlag für die Lagerung dient. Zur Lagerung dienen vorzugsweise   Nadellager-19, 19'-,   um damit eine Konstruktion auf engstem Raum zu erhalten.

   Um die Lager gegen Staub- oder Feuchtigkeitseintritt zu schützen, sind bekannte Dichtringe vorgesehen. 
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    EndbereichWellenstummel --14-- auf.   Zu diesem Zweck besitzt der   Wellenstummel --14-- im   Bereich des   Anschlages --17-- eine   diametral verlaufende Bohrung, die zur Aufnahme eines Mitnehmerbolzens - 21-- ausgestaltet ist. Der in Fig. 4 dargestellte   Anschlag --20-- ist   am Umfangsbereich der   Bürstenwalze-3--keilförmig   angeordnet. Durch diese Verbindung ist eine einwandfreie Mitnahme der Bürstenwalze gewährleistet. Es sind keine zeitraubenden Verriegelungen erforderlich. 



   Der Mitnehmerbolzen kann beispielsweise auch mit dem Wellenstummel unlösbar verbunden sein, beispielsweise verschweisst. 



   Zweckmässig sieht man dabei vor, dass der Mitnehmerbolzen --21-- die Aussenkontur der Lagerhülse nicht überragt, damit die gesamte Lagerung und auch der Wellenstummel ohne Lösen des Mitnehmerbolzens nach hinten aus dem Gehäuse gezogen werden können, um so die Bürstenwalze freizugeben. 



   Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, ist es durchaus möglich, an der   Bürstenwalze --3'-- einen   quer zur Längserstreckung derselben verlaufenden   Schlitz --22-- vorzusehen,   der dann einen den Wellenstummel durchdringenden Bolzen aufnimmt. 



   An dem der   Bürstenwalze-3-abgewandten   Endbereich des Wellenstummels ist eine vorzugsweise quadratischen Querschnitt aufweisende   Ausnehmung --23-- zur   Aufnahme des freien   Endes --24-- einer   biegsamen   Welle --25-- vorgesehen.   Die biegsame Welle ist in an sich 
 EMI3.3 
 
Der erfindungsgemässe Tierstriegel ist leicht zu zerlegen und daher auch leicht zu reinigen. 



  Selbstverständlich eignet sich die erfindungsgemässe Lagerung der Bürstenwalze für jede Gehäuseform, doch kommt durch das Zusammenwirken der gezeigten und beschriebenen Gehäuseform und der erfindungsgemässen Lagerung eine grosse Reinigungskraft zustande, da die Bürsten bis in den vordersten Bereich des Tierstriegels geführt werden können, was insbesondere bei schwer zugänglichen Stellen des Tierkörpers von grösster Wichtigkeit ist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Tierstriegel, bestehend aus einer mittels einer biegsamen Welle angetriebenen, fliegend gelagerten Bürstenwalze und einem diese Walze mindestens teilweise abdeckenden, unten offenen und vorzugsweise an eine Saugleitung anschliessbaren Gehäuse, wobei das Antriebsende der biegsamen Welle durch eine im Gehäuse lösbar befestigte Lagerhülse geführt ist und in das Gehäuse ragt und die Bürstenwalze zur Aufnahme des Abtriebsendes eine mittige Ausnehmung aufweist, dadurch ge- kennzeichnet, dass in der im Gehäuse (2) eingelassenen Lagerhülse (13) ein mit der biegsamen Welle (25) verbundener Wellenstummel (14) gelagert ist und die Bürstenwalze (3) eine mittige <Desc/Clms Page number 4> Ausnehmung (15) zur Aufnahme des aus der Lagerhülse ragenden freien Endes (16) des Wellenstummels aufweist,
    wobei der Wellenstummel und die Bürstenwalze kraft-und/oder formschlüssig miteinander verbunden sind. EMI4.1 einen Schlitz (22) od. dgl. zur kraft-und/oder formschlüssigen Verbindung der Bürstenwalze mit dem Wellenstummel (14) aufweist. EMI4.2 Bürstenwalze an ihrem der Lagerhülse zugewandten Endbereich mindestens eine in Umfangsrichtung der Bürstenwalze verlaufende keilartige Anschlagnase (20) aufweist und dass der Wellenstummel (14) einen mit der Anschlagnase zusammenwirkenden Mitnehmerbolzen aufweist. EMI4.3 der Wellenstummel (14) im mittleren Bereich der Lagerhülse (13) einen Bund aufweist und dass dieser Bund (18) beidseitig als Anschlag für ein Lager ausgebildet ist.
    EMI4.4 an dem der Bürstenwalze (3) abgewandten Endbereich des Wellenstummels (14) eine vorzugsweise einen quadratischen Querschnitt aufweisende Ausnehmung (23) zur Aufnahme der biegsamen Welle (25) vorgesehen ist. EMI4.5 Lagerhülse (13) als auch des Saugschlauches ein der Umfangskontur der betreffenden Teile angepasster, quer zur Längserstreckung derselben verschiebbarer Sperrkörper (10), der sowohl in die Bohrung (9) für die Lagerhülse als auch in die Bohrung (8) für den Saugschlauch ragt, vorgesehen ist.
AT782167A 1967-08-25 1967-08-25 Tierstriegel AT270294B (de)

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