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Tierstriegel
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dgl.Führung für das Antriebsende der biegsamen Welle ist als Gleitlager ausgestaltet. Es ist bei diesem Gerät jedoch nicht die Gewähr dafür gegeben, dass kein Schmutz in das Gleitlager kommt.
Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, einen Tierstriegel zu schaffen, mit dem man durch den erfindungsgemässen Aufbau auch die schwer zugänglichen Stellen des Tierkörpers besonders leicht reinigen kann und bei dem die angeführten Nachteile vermieden werden.
Erfindungsgemäss gelingt dies dadurch, dass in der im Gehäuse eingelassenen Lagerhülse ein mit der biegsamen Welle verbundener Wellenstummel gelagert ist und die Bürstenwalze eine mittige Ausnehmung zur Aufnahme des aus der Lagerhülse ragenden freien Endes des Wellenstummels aufweist, wobei der Wellenstummel und die Bürstenwalze kraft- und/oder formschlüssig miteinander verbunden sind.
Durch diese Ausgestaltung ist die komplette Lagereinheit herausnehmbar, wobei lediglich ein Sperrkörper gelöst werden muss. Durch das Herausziehen der Lagereinheit (Lagerhülse, Wellenstummel) wird zugleich die Bürste gelöst und kann aus dem Gehäuse entfernt werden. Die Ausgestaltung der Bürste und die Konstruktion der Lagereinheit ist gegenüber der bekannten Ausführung wesentlich einfacher. Durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung kann die Lagereinheit sehr klein gehalten werden, so dass der Tierstriegel trotz der guten Lagerung der Bürstenwalze klein und handlich ausgestaltet werden kann.
Da der Wellenstummel gegenüber der Lagerhülse nicht verschiebbar ausgestaltet ist, können die Lager sehr gut abgedichtet werden.
Durch die erfindungsgemässen Massnahmen kann die Bürstenwalze in einfachster Weise ausgesetzt und ausgewechselt werden. Die konstruktive Ausgestaltung ist besonders platzsparend und auch der Anschaffungspreis derartig ausgestalteter Tierstriegel ist niedrig.
Bei Verwendung einer Hohlwelle als Lagerstück, das zur Aufnahme eines an der Bürstenwalze angeordneten Wellenstummels dienen würde, müsste ein wesentlich grösserer Platz für die Lagerung vorgesehen sein. Durch die Ausgestaltung der Bürstenwalze als Hohlkörper kann Material eingespart werden, wogegen das Eingiessen eines Wellenstummels in die Bürstenwalze einen wesentlich höheren Kostenaufwand ergeben würde.
Die erfindungsgemässen Massnahmen gewährleisten ein schnelles und einfaches Auswechseln der Bürstenwalze, was weiters durch einfache Ausführung der Verbindungsmittel zwischen Wellenstummel und Bürstenwalze verbessert wird.
Weitere erfindungsgemässe Merkmale und besondere Vorteile werden in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnungen noch näher erläutert, doch soll die Erfindung nicht auf die gezeigten Beispiele beschränkt sein. Es zeigen : Fig. l einen Längsschnitt durch einen Tierstriegel ; Fig. 2 eine Ansicht von unten ; Fig. 3 die Lagerung der Bürstenwalze vergrössert dargestellt ; die Fig. 4 und 5 zwei verschiedene Beispiele zur kraft-und/oder formschlüssigen Verbindung der Bürstenwalze mit dem WellenstummeL
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gelagert ist.
Die zur Auflage an dem zu reinigenden Körper vorgesehene, ebene Gehäuseöffnung--4--weist eine annähernd birnenförmige Kontur auf.
Die Bürstenwalze --3-- ist mit Borsten--5--besetzt, wobei vorzugsweise die im vorderen Bereich der Bürstenwalze--3--angeordneten Borsten--5--der mindestens teilweise über ihre Länge mit vorzugsweise schraubenförmig angeordneten Borsten--5--versehenen Bürstenwalze - die ebene Gehäuseöffnung--4-weiter überragen als die im hinteren Bereich der Bürstenwalze--3--angeordnetenBorsten--5--.
Entlang der birnenförmigen Kontur der ebenen Gehäuseöffnung sind Zacken, Spitzen, Wellungen --6-- od. dgl. vorgesehen, durch die eine intensive Reinigung des Tierkörpers möglich ist, so dass insbesondere eingetrocknete Schmutzreste relativ leicht entfernt werden können. Selbstverständlich kann hier auch ein auswechselbares, mit Zacken, Spitzen, Wellungen od. dgl. versehenes Band vorgesehen sein.
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besitzt und gleichzeitig in die Bohrungen-8 und 9-- für den Saugschlauch und die Lagerhülse einführbar ist.
Dieser Sperrkörper-10-ist quer zur Längserstreckung der Bohrungen-8 und 9-verschiebbar, wobei die Verspannung durch das Verdrehen einer Schraube --12-- erfolgt. Durch diese Ausgestaltung sind sowohl der Saugschlauch als auch die Lagerhülse leicht lösbar und auswechselbar.
Fig. 3 zeigt die Lagerung der Bürstenwalze --3--. In einer in die Bohrung --9-- des Tierstriegels --1-- eingelassenen Lagerhülse --13-- ist ein Wellenstummel --14-- gelagert. Die Bürstenwalze-3-besitzt eine mittige, vorzugsweise durchgehende Bohrung zur Aufnahme des aus der Lagerhülse--13--ragenden freien Endes--16--des Wellenstummels--14--.
Der Wellenstummel --14-- besitzt an seinem aus der Lagerhülse --13-- ragenden Bereich einen Anschlag --17-- zur Einschubbegrenzung der Bürstenwalze. Durch diese Ausführung kann die Bürstenwalze ohne grosse Vorsicht aufgeschoben werden, da stets die richtige Einschubweite vorliegt. Selbstverständlich kann auch ein am Wellenstummel --14-- angeordneter Mitnehmerbolzen als Anschlag dienen.
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--14-- ist ein Bund --18-- vorgesehen, der beidseitig als Anschlag für die Lagerung dient. Zur Lagerung dienen vorzugsweise Nadellager-19, 19'-, um damit eine Konstruktion auf engstem Raum zu erhalten.
Um die Lager gegen Staub- oder Feuchtigkeitseintritt zu schützen, sind bekannte Dichtringe vorgesehen.
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EndbereichWellenstummel --14-- auf. Zu diesem Zweck besitzt der Wellenstummel --14-- im Bereich des Anschlages --17-- eine diametral verlaufende Bohrung, die zur Aufnahme eines Mitnehmerbolzens - 21-- ausgestaltet ist. Der in Fig. 4 dargestellte Anschlag --20-- ist am Umfangsbereich der Bürstenwalze-3--keilförmig angeordnet. Durch diese Verbindung ist eine einwandfreie Mitnahme der Bürstenwalze gewährleistet. Es sind keine zeitraubenden Verriegelungen erforderlich.
Der Mitnehmerbolzen kann beispielsweise auch mit dem Wellenstummel unlösbar verbunden sein, beispielsweise verschweisst.
Zweckmässig sieht man dabei vor, dass der Mitnehmerbolzen --21-- die Aussenkontur der Lagerhülse nicht überragt, damit die gesamte Lagerung und auch der Wellenstummel ohne Lösen des Mitnehmerbolzens nach hinten aus dem Gehäuse gezogen werden können, um so die Bürstenwalze freizugeben.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, ist es durchaus möglich, an der Bürstenwalze --3'-- einen quer zur Längserstreckung derselben verlaufenden Schlitz --22-- vorzusehen, der dann einen den Wellenstummel durchdringenden Bolzen aufnimmt.
An dem der Bürstenwalze-3-abgewandten Endbereich des Wellenstummels ist eine vorzugsweise quadratischen Querschnitt aufweisende Ausnehmung --23-- zur Aufnahme des freien Endes --24-- einer biegsamen Welle --25-- vorgesehen. Die biegsame Welle ist in an sich
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Der erfindungsgemässe Tierstriegel ist leicht zu zerlegen und daher auch leicht zu reinigen.
Selbstverständlich eignet sich die erfindungsgemässe Lagerung der Bürstenwalze für jede Gehäuseform, doch kommt durch das Zusammenwirken der gezeigten und beschriebenen Gehäuseform und der erfindungsgemässen Lagerung eine grosse Reinigungskraft zustande, da die Bürsten bis in den vordersten Bereich des Tierstriegels geführt werden können, was insbesondere bei schwer zugänglichen Stellen des Tierkörpers von grösster Wichtigkeit ist.
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