AT268452B - Verfahren zum Auftragen einer diffus reflektierenden Schicht auf einen Teil der Kolbeninnenfläche elektrischer Glühlampen - Google Patents

Verfahren zum Auftragen einer diffus reflektierenden Schicht auf einen Teil der Kolbeninnenfläche elektrischer Glühlampen

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AT268452B
AT268452B AT201167A AT201167A AT268452B AT 268452 B AT268452 B AT 268452B AT 201167 A AT201167 A AT 201167A AT 201167 A AT201167 A AT 201167A AT 268452 B AT268452 B AT 268452B
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AT
Austria
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temperature
applying
bulb
reflective layer
air
Prior art date
Application number
AT201167A
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English (en)
Inventor
Alexei Georgievich Razumovsky
Antonina Yazepovna Shits
Original Assignee
Rizh Elektrolampovyi Zd
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Auftragen einer diffus reflektierenden Schicht auf einen Teil der Kolbeninnenfläche elektrischer Glühlampen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 aber, die Kolben zur Hydrogelbildung auf einer Temperatur von etwa 400 C zu halten und die relative
Feuchtigkeit der Atmosphäre auf 95 bis 98% festzulegen. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform näher erläutert. 



   Die Auftragung einer diffus reflektierenden Schicht kann folgendermassen verwirklicht werden :
Beim Auftragen wird die Magnesiumoxyd, Bariumsulfat, Titandioxyd und in Butylacetat gelöste
Nitrocellulose enthaltende Farbe in einen kleinen Behälter eingegossen und der Kolben, über dem Be- hälter liegend, mit diesem luftdicht verbunden, so dass beim Auspumpen der Luft aus dem Kolben die
Farbe in diesem hochsteigt und seine Innenwandung bedeckt, an der nach dem Auslassen der Farbflüssig- keit eine Schicht haften bleibt. Anschliessend wird in den Kolben ein schwacher Luftstrom einer Temperatur von 18 bis 250 C eingeführt und gleichzeitig die Kolbenaussenseite einer Luft mit einer Temperatur von 40 bis 600 C ausgesetzt. 



   Die auf diese Weise getrockneten Kolben bringt man in einen Ofen, wo sie in einer oxydierenden Atmosphäre bei einer Temperatur von 460 bis 5000 C gebrannt werden. Die Verbrennungsprodukte werden abgesaugt. 



   Das Brennen führt man bis zum Verschwinden der gelblichen Färbung der Schicht, was das vollständige Ausbrennen des Bindemittels gewährleistet. Nach dem Abschluss des Brennens werden die Kolben gleichmässig bis auf Raumtemperatur gekühlt. 



   Zur Sicherung einer guten Adhäsion am Glas wird die Schicht durch die Feuchtigkeit der umgebenden Luft befeuchtet. Zur Befeuchtung kann man die gebrannten Kolben entweder während einer Zeit von etwa 24 h bei einer Temperatur von 18 bis 250 C der Berührung mit Luft aussetzen, deren relative Feuchtigkeit 70 bis 80% beträgt, oder bei einer Temperatur von etwa 400 C mit Luft der relativen Feuchtigkeit von 95 bis 98%. 



   Das Entfernen der Farbe in der Verschweissnahtzone des Kolbens wird nach dem Adhäsionsprozess mechanisch durch das Waschen des Kolbens mit einem Wasserstrahl und das Abziehen der Farbe mit   Gummibürsten   bewirkt. 



   Im Verlauf der weiteren Behandlung werden die Kolben zusätzlich durch Einführen eines auf eine Temperatur von 60 bis 700 C erwärmten Luftstrahls in das Kolbeninnere bei gleichzeitigem Erwärmen der Kolbenaussenfläche auf eine Temperatur von 70 bis 800   C.   getrocknet. 



   Zum endgültigen Entwässern des Gels werden die Kolben nach der   zusätzlichen Trocknung bei 350   bis 4000 C geglüht und dann langsam gekühlt, womit sie zu ihrer Verwendung bei der Herstellung von Glühlampen bereit sind. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren sichert eine hohe Qualität der diffus reflektierenden Schicht auf der inneren Oberfläche von Glühlampen und verbessert deren Lichtausbeute. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum Auftragen einer diffus reflektierenden Schicht auf einen Teil der Kolbeninnenfläche elektrischer Glühlampen, bei dem der Kolben nach dem Auftragen einer Farbe, die Magnesiumoxyd, Bariumsulfat, Titandioxyd und als Bindemittel in Butylacetat gelöste Nitrocellulose enthält, in einer oxydierenden Atmosphäre zur Entfernung des Bindemittels gebrannt und hierauf nach Abkühlung auf Zimmertemperatur in eine Atmosphäre feuchter Luft zur Bildung von Magnesiumoxyd-Hydrogel gebracht wird, wonach an den gewünschten Stellen die Farbe unter gleichzeitiger Befeuchtung mechanisch entfernt und der Kolben anschliessend zur Umwandlung des Hydrogels in Gel getrocknet und schliesslich nochmals bei einer Temperatur von 350 bis 4000C geglüht wird, dadurch gekennzeichnet,

   dass in einem ersten Trocknungsprozess vor dem Brennen der mit der Farbschicht versehene Kolben durch Einführen eines höchstens auf eine Temperatur von 250 C erwärmten Luftstrahles in das Kolbeninnere unter gleichzeitiger Belüftung der Kolbenaussenseite mit höher temperierter Luft getrocknet wird und dass beim zweiten Trocknungsprozess von dem abschliessenden Glühprozess der Kolben ausser durch das an sich bekannte Zuführen von erwärmter Luft in das Kolbeninnere auch durch eine gleichzeitige Erwärmung seiner Aussenfläche getrocknet wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim ersten Trocknungsprozess in das Kolbeninnere Luft einer Temperatur von 18 bis 250 C eingeführt und gleichzeitig die Kolbenaussenseite mit Luft einer Temperatur von 40 bis 600 C belüftet wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass beim zweiten Trocknungsprozess in das Kolbeninnere Luft einer Temperatur von 60 bis 700 C eingeführt und gleichzeitig die Kolbenaussenseite auf eine Temperatur von 70 bis 800 C erwärmt wird. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben zur Hydrogelbildung während etwa 24 h bei einer Temperatur von 18 bis 250 C einer Atmosphäre mit einer relativen Feuchtigkeit von 70 bis 800/0 ausgesetzt wird.
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben zur Hydrogelbildung bei einer Temperatur von etwa 400 C einer Atmosphäre mit einer relativen Feuchtigkeit von 95 bis 98% ausgesetzt wird.
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