AT266368B - Vorrichtung zur Herstellung eines Langfaservlieses aus Mineralfasern, insbesondere Glasfasern - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung eines Langfaservlieses aus Mineralfasern, insbesondere Glasfasern

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AT266368B
AT266368B AT1054264A AT1054264A AT266368B AT 266368 B AT266368 B AT 266368B AT 1054264 A AT1054264 A AT 1054264A AT 1054264 A AT1054264 A AT 1054264A AT 266368 B AT266368 B AT 266368B
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AT
Austria
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long fiber
fiber fleece
distributor
fibers
producing
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Application number
AT1054264A
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English (en)
Inventor
Walter Ros
Hartmut Demmler
Klaus Pflueger
Fritz Queck
Kurt Hoehn
Gerhard Karl
Werner Gropp
Max Hoffmann
Original Assignee
Glasfaserwerk Steinach Veb
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Description


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  Vorrichtung zur Herstellung eines Langfaservlieses aus Mineralfasern, insbesondere Glasfasern 
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    sslzartigerSprühdüsen   mit Bindemittel zu tränken. Das Tränken erfolgt hiebei ebenfalls über die gesamte Breite des Langfaservlieses. Bei dieser Technologie ist es auf Grund der durch die Länge der Fasern bedingten
Schwierigkeiten einer genauen Randbildung auch notwendig, das Langfaservlies nach dem Trocknen auf die gewünschte Breite des Fertigproduktes zu schneiden. 



   Durch das Tränken des Langfaservlieses über die gesamte Breite wird also auch der produktionsbedingte Randabfall mit Bindemittel getränkt. Da es nicht immer möglich ist, diesen Randabfall weiter zu verwerten, entsteht ein grosser Verlust an Bindemittel und Glasfaser. 



   Der Zweck der Erfindung besteht darin, den Verlust an Bindemittel und Glasfaser zu vermeiden, und damit gleichzeitig die mit der Lagerung und dem Abtransport des Abfalles auftretenden Probleme zu lösen. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zur Herstellung eines Langfaservlieses aus Mineralfasern, insbesondere Glasfasern, welches mit einem Bindemittel getränkt, getrocknet und anschliessend auf eine vorbestimmte Breite zugeschnitten wird, eine Vorrichtung zu schaffen, wodurch das Langfaservlies in der vorbestimmten Breite mit einem Bindemittel getränkt wird. Erfindungsgemäss geschieht dies dadurch, dass der mit dem Vlies in Berührung stehende Teil der Verteilervorrichtung in an sich bekannter Weise mit einer zylinderartigen nach aussen gewölbten Oberfläche versehen ist, wobei dieser Gleitkörper entweder aus dem unteren Teil des Verteilerbehälters oder aus einem zwischen dem Verteiler und dem Langfaservlies fest angeordneten mit zwei Begrenzungsrillen versehenen Verteilerstab besteht. 



   Gemäss einem weiteren Kennzeichnen der Erfindung weisen im Verteiler die äusseren Öffnungen gegenüber den dazwischen liegenden Öffnungen einen grösseren Durchmesser zur Sicherung der Benetzung des Gleitkörpers über die vorbestimmte Breite mit Bindemittel auf. In vorteilhafter Weise ist unterhalb des Langfaservlieses im Bereich des Verteilers ein mit einem Rücklaufsystem in Verbindung stehender Auffangbehälter für überschüssiges Bindemittel angeordnet. 



   Durch die Erfindung werden bedeutende Mengen an Bindemittel eingespart. Weiterhin ist es möglich, die abgeschnittenen Seitenstreifen ungetränkter Glasfaser beispielsweise als Isolationsmaterial weiter zu verwenden. Der Aufbau der Vorrichtung ermöglicht den Einsatz eines beliebigen Bindemittels zum Tränken des Langfaservlieses. Die Ausbildung des unteren Teiles des Verteilers als kurvenförmiger Gleitkörper eignet sich besonders für dünnflüssige und homogene Bindemittel, während die Anwendung eines Verteilerstabes für solche Bindemittel bevorzugt wird, die zur Klümpchenbildung neigen, da er gestattet, gegebenenfalls auftretende Verstopfungen einzelner Öffnungen im Verteiler während des laufenden Produktionsprozesses zu beseitigen. 



   Die grössere Ausbildung der äusseren Öffnungen im Verteiler dient ebenfalls zur Sicherung gegen Verstopfungen, die sich besonders nachteilig im Randgebiet auswirken, da sie durch Verringerung der vorbestimmten Breite zu Ausschuss führen. 



   Die im Gleitkörper angeordneten Rillen gewährleisten eine exakte Randbegrenzung des mit Bindemittel getränkten Teiles des Langfaservlieses. Die Anordnung des Zulaufes des Bindemittels ausserhalb des Bereiches der Öffnungen im Verteiler und der Rillen im Gleitkörper dient zur Stabilisierung der Strömung im Arbeitsbereich des Verteilers. 



   Um eine intensive Tränkung des Langfaservlieses mit Bindemittel zu erreichen, ist ein Überschuss an Bindemittel vorgesehen, der jedoch aus wirtschaftlichen Gründen in einem Auffangbehälter wieder gesammelt wird. 



   An Hand von Zeichnungen und einer Beschreibung wird die Erfindung näher erläutert. 



   Es zeigt : Fig. l eine Übersicht über die Tränk-, Trocken- und Schneidanlage für Langfaservlies, Fig. 2 einen Querschnitt durch die aus Verteiler mit Verteilerstab bestehende Tränkanlage, Fig. 3 eine Darstellung der Tränkanlage mit Ausbildung des Verteilers als Rohr und Gleitkörper, Fig. 4 eine Darstellung der Tränkanlage mit Ausbildung des Verteilers als offener Trog und Gleitkörper. 



   Hinter   Einlaufwalzen --2-- ist   eine   Führungswalze-3-angeordnet.   Diese befindet sich vor einer Tränkanlage, die den angewandten Bindemitteln entsprechend unterschiedlich gestaltet sein kann. 



   Die in Fig. l und 2 dargestellte Tränkanlage besitzt folgenden Aufbau. 



   Oberhalb des   Langfaservliesbandes-l-ist   ein   Verteiler --4-- angeordnet.   Der Verteiler   --4-- besitzt   in seinem unteren Teilöffnungen-5-. 



   In seinem oberen Teil befindet sich seitlich, aber ausserhalb des Bereiches der Öffnungen-5-, ein Zulauf-8--, dem ein   Sieb --9- vorgeschaltet   ist. Weiterhin liegen zwischen dem Zulauf   --8-- und   den   Öffnungen-5-noch Prallsiebe-10-.   



   Der   Verteiler --4-- ist   mit   Bindemittel --11-- gefüllt.   Zwischen dem   Verteiler --4-- und   dem   Langfaservliesband-l-ist   ein als Gleitkörper wirkender   Verteilerstab --6-- angeordnet.   

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AT1054264A 1964-09-11 1964-12-11 Vorrichtung zur Herstellung eines Langfaservlieses aus Mineralfasern, insbesondere Glasfasern AT266368B (de)

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