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Verfahren zum Versprühen von viskosen Emulsionen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Versprühen von in der Landwirtschaft angewendeten chemischen Mitteln in Form von viskosen Emulsionen mit hohem Wassergehalt und auf einige dieser Emulsionen als solche. Das Verfahren lässt sich insbesondere zum Versprühen der Mittel vom Flugzeug aus anwenden, kann jedoch auch mit Vorteil von der Erde aus angewendet werden.
Unter in der Landwirtschaft zum Schutz von Nutzpflanzen anzuwendenden chemischen Mitteln, die im folgenden kurz als"Pflanzenschutzmittel"bezeichnet werden, sind beispielsweise Insektizide, Fungizide und Herbizide zu verstehen ; sie werden häufig durch Versprühen von wässerigen Emulsionen, in denen sie enthalten sind, angewandt. Diese Emulsionen sind ihrer Konsistenz nach verhältnismässig dünn und freifliessend und neigen beim Versprühen dazu, sehr feine Teilchen zu bilden, die von dem zu besprühenden Bereich auf andere, entfernte Stellen abgetrieben werden können.
Diese Abtrift des Sprühnebels ist höchst unerwünscht, denn abgesehen davon, dass die Menge, welche die zu besprühenden Stellen nicht erreicht, verloren ist, kann der abgetriebene Sprühnebel sowohl eine Schädigung an den benachbarten Beständen hervorrufen, wie auch eine Gefahr für die Gesundheit bedeuten.
Gemäss der brit. Patentschrift Nr. 944, 229 kann die Abtrift verringert werden, indem man die Tropfengrösse des Sprühnebels erhöht, was durch Verwendung von viskosen Umkehremulsionen geschehen kann, die dann als Wasser-in-Öl-Emulsionen vorliegen. Gemäss dieser Patentschrift liegt aber dann die Schwierigkeit darin, dass derartige viskose Emulsionen nicht ohne weiteres durch die engen Rohrleitungen der Sprühvorrichtungen hindurchfliessen. Dieser Nachteil kann durch Anwendung eines besonderen Sprühverfahrens behoben werden, dessen wesentliches Merkmal darin besteht, dass die wässerige und die Ölphase getrennt in eine kleine Mischkammer gepumpt werden, die unmittelbar hinter der Sprühdüse angeordnet ist.
In dieser Mischkammer findet dann die Emulgierung statt und die viskose Emulsion muss lediglich noch durch die kurze Strecke in der Düse selbst hindurchgedrückt werden.
Um für dieses Verfahren, das mit zwei Flüssigkeiten arbeitet, geeignet zu sein, muss natürlich sowohl die wässerige wie die Ölphase gewissen unabdingbaren Anforderungen entsprechen. Erstens müssen die beiden Phasen fähig sein, eine viskose Emulsion zu bilden, was gewöhnlich durch Umkehrung der Emulsion erreicht wird. Zweitens muss, da die Aufenthaltszeit der wasserigen und der Ölphase in der Mischkammer nur sehr kurz ist (sie dauert im allgemeinen höchstens 1/2 sec) die Zusammensetzung der Phasen derart gewählt werden, dass die Emulgierung ausserordentlich schnell erfolgt. Drittens muss die Stabilität der Emulsion dazu ausreichen, um die Scherkräfte in der Sprühdüse auszuhalten.
. Gemäss der erwahnten brit. Patentschrift können diese Anforderungen erfüllt werden, wenn man als Trägersystem für die Ölphase - in welcher das Pflanzenschutzmittel gelöst sein kann-ein einigermassen ausgewogenes Gemisch verwendet, das zu 50-80 Gew. -0/0 aus einem für Pflanzen unschädlichen Trageröl,
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zu 10-15 Gew. -0/0 aus einem Alky-Aryl-Polyätheralkohol (als Emulgator) und zu 10-35 Gew.-% aus einem sulfonierten Alkylester (als Netzmittel) besteht. Auf einem derartigen Trägersystem aufgebaute Ölphasen können bei dem erwähnten bekannten Sprühverfahren mit der wässerigen Phase in einem solchen Verhältnis kombiniert werden, dass die entstehende viskose Emulsion 40-60 % wässerige Phase enthält.
Allerdings hat die Verwendung so stark ölhaltiger Emulsionen gewisse Nachteile. Erstens ist es unwirtschaftlich, bei Sprühprozessen grosse Ölmengen zu verwenden. Zweitens bedingt in manchen Fällen, z. B. beim Versprühen von Insektiziden, die hohe Dosierung der Ölphase die Verwendung von nicht-phytotoxischen Trägerölen, um jede Schädigung der Pflanzen durch das Trägeröl zu vermeiden. Dies bedeutet natürlich eine Einschränkung in der Wahl des Trägeröls.
Es hat sich jedoch als schwierig erwiesen, viskose Emulsionen zu erzeugen, die bei höheren Werten für das Verhältnis von Wasser zu Öl gleichzeitig eine genügende Stabilität aufweisen, so dass sie den Scherkräften in der Sprühdüse widerstehen. Ausserdem muss, wie bereits bemerkt, die Emulgierung ausserordentlich rasch erfolgen.
Es wurde nun gefunden, dass sich diese Anforderungen erfüllen lassen, wenn man von gewissen sorgfältig ausgewählten Emulgatoren oder Emulgatorensystemen Gebrauch macht, deren Verwendung zu stabilen, hochviskosen Emulsionen führt, die einen hohen Wassergehalt, gegebenenfalls bis zu 98 Vol. -0/0, aufweisen. Es zeigte sich, dass solche Emulsionen, insbesondere diejenigen, bei denen das Verhältnis von Wasser zu Öl bei etwa 10 : 1 oder höher liegt, sich sehr gut zum Versprühen in der Landwirtschaft und im Gartenbau eignen und dass sie weniger der Abtrift unterliegen als die üblichen Emulsionen.
Das erfindungsgemässe Verfahren zum Versprühen von viskosen Emulsionen mit einem Gehalt an einem oder mehreren Pflanzenschutzmitteln besteht darin, dass man in einen geschlossenen Raum kontinuierlich in getrenntem Strom eine Ölphase und eine wässerige Phase einleitet, wobei das Volumenverhältnis der Ölphase zur wässerigen Phase 1 : 50 bis 1 : 3 beträgt, worauf man die Phasen sich in dem geschlossenen Raum vermischen und die resultierende Emulsion unmittelbar nach ihrer Bildung durch eine Auslassöffnung austreten lässt und sie auf die zu besprühenden Stellen aufbringt ; hiebei enthält eine oder beide Phasen ein oder mehrere zum Pflanzenschutz geeignete chemische Mittel und einen oder mehrere Emulgatoren oder Emulgatorensysteme aus der folgenden Gruppe :
a) ein Emulgatorsystem A, bestehend aus einem Amin der Formel RiRzNR, worin R einen Kohlenwasserstoffrest mit 10-20 C-Atomen und Rl und R2 jeweils eine Methyl- oder eine Äthylgruppe darstellen, im Gemisch mit einer aliphatischen Säure mit 8-20 C-Atomen oder einer aromatischen Monooder Dicarbonsäure mit 7-20 C-Atomen ; b) ein Emulgatorsystem B, bestehend aus einem Kondensationsprodukt eines gesättigten oder ungesättigten aliphatischen primären Amins mit 10-20 C-Atomen in der aliphatischen Kette mit 1-5 molaren Anteilen an Äthylenoxyd und/oder Propylenoxyd, im Gemisch mit einer aliphatischen Säure mit 8-20CAtomen oder einer aromatischen Mono- oder Dicarbonsäure mit 7-20 C-Atomen ; c) einen Emulgator C, in Form eines Kondensationsproduktes aus dem Amid einer aliphatischen Säure mit 10-20 C-Atomen und 1-5 Mol Äthylenoxyd und/oder Propylenoxyd ;
d) ein Emulgatorsystem D, bestehend aus einem Kondensationsprodukt gemäss b) im Gemisch mit einem Kondensationsprodukt gemäss c) ; e) einen Emulgator E, in Form eines Kondensationsproduktes aus einem gesättigten oder ungesättigten aliphatischen Alkohol mit 10-20 C-Atomen oder einem Alkylphenol oderAlkylkresolmit6-9 C-Ato- men im Alkylrest und 2-7 molaren Anteilen an Äthylenoxyd und/oder Propylenoxyd ; f) einen Emulgator F, in Form eines Teilesters einer gesättigten oder ungesättigten aliphatischen Säure mit 10-20 C-Atomen mit einem mehrwertigen Alkohol oder einem mehrwertigen Ätheralkohol.
Im Emulgatorsystem A beträgt das Molverhältnis von Amin zu aliphatischer oder aromatischer Säure vorzugsweise 2 : 1 bis 1 : 2. Gute Ergebnisse werden beispielsweise mit Gemischen erhalten, welche die beiden Bestandteile in äquimolaren Mengen enthalten ; in diesem Fall besteht das Gemisch in Wirklichkeit aus einem Salz der aliphatischen bzw. der aromatischen Säure mit dem Amin. Vorzugsweise verwendet man jedoch die aliphatische oder die aromatische Säure im Überschuss, wobei das bevorzugte Molverhältnis zwischen 1 : 1 und 1 : 2 liegt.
Ist im Emulgatorsystem A eine aliphatische Säure anwesend, so kann dies eine gesättigte oder ungesättigte, verzweigte oder unverzweigte primäre, sekundäre oder tertiäre Säure sein. Als aliphatische Säuren sind beispielsweise die Fettsäuren mit 8-20, vorzugsweise mit 14-18 C-Atomen, geeignet. Beispiele für verzweigte aliphatische Säuren stellen die sogenannten"VERSATIC"-Säuren dar ("VERSATIC" ist eine geschützte Handelsbezeichnung), die durch Umsetzung von Olefinen mit Kohlenmonoxyd in
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Anwesenheit eines sauren Katalysators erhältlich sind. Als Beispiele für geeignete aliphatische Säuren seien die folgenden genannt : n-Heptyl-, Capryl-, Pelargon-, Caprin-, Laurin-, Myristin-, Palmitin-, Stearin-, Öl- und Arachidinsäure, worunter Öl-, Myristin- und Stearinsäure bevorzugt sind.
Gegebenenfalls kann die aliphatische Säure Substituenten aufweisen, beispielsweise Halogenatome oder Hydroxy- oder Alkoxygruppen, wobei vorausgesetzt ist, dass im Falle von Alkoxygruppen die Gesamtzahl der in der aliphatischen Säure anwesenden Kohlenstoffatome 20 nicht übersteigt.
Ist im Emulgatorsystem A eine aromatische Mono- oder Dicarbonsäure vorhanden, so können ihre Carboxylgruppen unmittelbar oder mittelbar am aromatischen Kern sitzen. Beispiele für die erstere Art sind Benzoesäure und die Naphthyl-, Toluyl-und Phthalsäure, die auch Substituenten, z. B. Halogenatome oder Alkoxygruppen, aufweisen können. Besonders geeignet ist die Benzoesäure. Beispiele für den zweiten oben erwähnten Typ von aromatischen Säuren sind die Phenylalkansäuren, z. B. die Phenylessigsaure und die Naphthylessigsäure, und die Phenoxyalkansäuren, die alle auch Substituenten, z. B.
Halogenatome oder Alkyl- oder Alkoxygruppen, aufweisen können. Beispiele für geeignete halogensubstituierte Phenoxyalkansäuren sind : 2, 4, 5-Trichlorphenoxyessigsäure(2,4, 5-T), 2, 4-Dichlorphenoxyes- sigsäure (2,4-D), 2-Methyl-chlorphenoxyessigsäure (MCPA), 2-Methyl-4-chlorphenoxybuttersäure (MCPB), 2-Methyl-4-chlorphenoxypropionsäure (CMPP), 2,4, 5-Trichlorphenoxypropionsäure (2,4, 5-TP) und 2,4-Dichlorphenoxypropionsäure (2, 4-DP).
Der Kohlenwasserstoffrest R des einen Bestandteil des Emulgatorsystems A bildenden Amins RmXNR ist vorzugsweise aliphatisch und kann gesättigt oder ungesättigt, verzweigt oder unverzweigt sein. Besondere Beispiele für geeignete Amine sind unter anderem : Dimethyllaurylamin, Dimethylmyristylamin, Dimethylcetylamin, Dimethyloleylamin, Dimethylstearylamin, Methyläthylstearylamin und Di- äthyloleylamin.
Sehr geeignet für den beabsichtigten Zweck sind auch handelsübliche Amine, z. B. Amine der Formel (CHJ NR\ worin die Gruppe Ru ein gesättigter oder ungesättigter Kohlenwasserstoffrest ist, der aus Kokosnussöl (Armeen DMCD ; 12-14 C-Atome in RX), hydriertem Talg (Armeen DMHTD ; 16-18 C-Atome in R"), Palmitinsäure (Armeen DM 16 D ; 16 C-Atome in RX), Soyabohnenöl (Armeen DMSD ; 18 C-Atome in dem ungesättigten Rx) oder Stearin (Armine DM 18 D ; 18 C-Atome in RX) stammen kann ; Hersteller für diese Amine : Armour-Hess Limited ("Armeen"ist eine Handelsbezeichnung).
Geeignet sind auch Amin 2 M 14 (Dimethylmyristylamin), Amin 2 M 16 (Dimethylcetylamin), Amin 2 MHPL (ein Dirnethylalkylamin aus Stearin) und Amin 2 MOL (Dimethyloleylamin) ; Hersteller für diese Amine ist
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NRmyristylamin, Dimethylcetylamin, Dimethylstearylamin und Dimethyloleylamin.
Im Emulgatorsystem B beträgt das Molverhältnis zwischen dem Kondensationsprodukt und der aliphatischen bzw. aromatischen Säure vorzugsweise 1 : 1 bis 10 : 1, insbesondere 2 : 1 bis 5 : 1.
Das im Emulgatorsystem B anwesende Kondensationsprodukt kann von einem gesättigten oder ungesättigten Amin stammen. Besonders bevorzugt sind Kondensationsprodukte, die von primären aliphati- schen Aminen mit 12-14 C-Atomen und 2 Molanteilen Äthylenoxyd stammen. Als Beispiele für im Emulgatorsystem B brauchbare Kondensationsprodukte seien die unter den geschützten Handelsbezeichnungen"DthomeenC12"und"EthomeenC15"ethältlichenKondensationsproduktevonprimärenAminen aus Kokosnussöl mit 2 oder 5 Molanteilen an Äthylenoxyd genannt;
Ethomeen S 15 ist ein Kondensationsprodukt aus primären Aminen von Sojabohnenöl mit 5 Molanteilen Äthylenoxyd, Ethomeen C 15 ein Kondensationsprodukt aus primären Aminen von Talg mit 5 Molanteilen Äthylenoxyd, und Ethomeen 18/12 sowie Ethomeen 18/15 sind Kondensationsprodukte eines Amins C18l\7NHz mit 2 bzw. 5 Molanteilen an Äthylenoxyd, (Diese Aminkondensations produkte werden hergestellt von der Firma Armour-Hess Ltd. ) Genannt sei auch Genamin S020, ein Kondensationsprodukt aus Stearylamin mit 2 Molanteilen Äthylenoxyd, das von Hoechst Chemical Ltd. hergestellt wird.
Als aliphatische Säure oder aromatische Mono-bzw. Dicarbonsäure kann in dem Emulgatorsystem B eine der oben für das Emulgatorsystem A genannten Säuren anwesend sein. Die bevorzugten Säuren sind dabei diejenigen, die auch beim Emulgatorsystem A bevorzugt sind.
Besondere Beispiele für den Emulgator C sind u. a. die Handelsprodukte Estax 80 (ein Kondensations-
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einesAmides CllHChemical Co. hergestellt. Zu nennen sind auch Empilan CME und Empilan CDE (Kondensationsprodukte eines Amides aus Kokosnussöl mit 1 bzw. 2 Molanteilen an Äthylenoxyd) ; Hersteller Marchon Products.
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Ferner das Produkt V10532 und das Produkt V10533 (Kondensationsprodukte eines Amides C.-HCONH mit 3 bzw. 4 Molanteilen an Äthylenoxyd) von der Firma Grünau GmbH. Ethomid 015 von Armour-Hess (ein Kondensationsprodukt eines Amides Cl. f133NH mit 5 Molanteilen Äthylenoxyd) und Swift F 221, das vermutlich ein ähnliches Kondensationsprodukt aus Amid und Äthylenoxyd ist."Estax","Empilan" und"Ethomid"sind geschützte Handelsbezeichnungen. Bevorzugt sind diejenigen Kondensationsprodukte, die aus den Amiden der gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren mit 12-18 C-Atomen im Molekül mit 1-5 Molanteilen Äthylenoxyd erhalten werden.
Das Emulgatorsystem D kann ein Gemisch aus den oben in Verbindung mit dem Emulgatorsystem B erwähnten Aminkondensatiorb produkten und einem der oben für das Emulgatorsystem C erwähnten Amidkondensationsprodukten sein. Vorzugsweise stellt das Emulgatorsystem D ein Gemisch dar aus einem Kondensationsprodukt eines gesättigten oder ungesättigten aliphatischen primären Amins mit 12-14 CAtomen mit 2 Molanteilen Äthylenoxyd einerseits und einem Kondensationsprodukt eines Amids einer gesättigten oder ungesättigten Fettsäure mit 12-18 C-Atomen mit 1-5 Molanteilen Äthylenoxyd anderseits. Das Molverhältnis von Aminkondensationsprodukt zu Amidkondensationsprodukt im Emulgatorsystem D liegt vorzugsweise bei 10 : 1 bis 1 : 10, insbesondere bei 5 : 1 bis 1 : 5.
Als Beispiele für die Emulgatoren E seien u. a. genannt : Die Handelsprodukte Texofor A 2, Texofor A 4 und Texofor A 6, hergestellt von Glovers Chemical Ltd. ; es handelt sich um Kondensationsprodukte aus Cetylalkohol mit 2 bzw. 4 bzw. 6 Molanteilen an Äthylenoxyd ; ferner die Produkte DTZ 043, DTZ 044 und DTZ 045 von Shell Chemical Co., die Kondensationsprodukte darstellen aus Octylphenol mit 4,7 bzw. 5, 8 bzw. 6, 7 Molanteilen an Äthylenoxyd. Bevorzugt als Emulgatoren E sind die Kondensationsprodukte von aliphatischen Alkoholen mit 12-18 C-Atomen und 2-7 Molanteilen Äthylenoxyd oder die Kondensationsprodukte von Octylphenol mit 5-7 Molanteilen Äthylenoxyd.
Die Emulgatoren F sind Teilester einer gesättigten oder ungesättigten aliphatischen Säure mit 10-20 C-Atomen mit einem mehrwertigen Alkohol, wie beispielsweise Äthylenglycol, Glycerin, Hexylenglycol, Sorbitan, Hexitol und Pentaerythrit oder mit einem mehrwertigen Ätheralkohol, wie beispielsweise Di-und Triäthylenglycol. Teilester von Fettsäuren mit 12-18 C-Atomen mit Glycerin, Sorbitan oder Pentaerythrit sind bevorzugt. Beispiele für Emulgatoren F sind u. a. Glycerinmono- und Dioleat, Tri- äthylenglycolstearat, Pentaerythritdistearat, Pentaerythritmonooleat und Handelsprodukte, wie beispielsweise die folgenden : Sorbester P 12, Sorbester P 17 und Sorbester P 18 (Hersteller Howards of Ilford Ltd. ), bei denen es sich um Sorbitanmonolaurat bzw. Sorbitanmonooleat bzw.
Sorbitanmonostearat handelt ; ferner Span 20, Span 40, Span 60 und Span 80 (die Sorbitanmonolaurat bzw. Sorbitanpalmitat bzw.
Sorbitanmonostearat bzw. Sorbitanmonooleat darstellen) und Estax 17 (ein Pentaerythritdioleat).
Bei der erfindungsgemässen Verwendung der Emulgatoren E oder F wird vorzugsweise ein Gemisch aus mindestens zwei derartigen Emulgatoren benutzt, z. B. ein Gemisch aus DTZ 043 und DTZ 044, ein Gemisch aus Span 80 und Estax 17 oder ein Gemisch aus Span 80 und Glycerinmonooleat. Gemische aus einem Emulgator E und einem Emulgator F sind ebenfalls geeignet.
Bei dem erfindungsgemässen Verfahren liegt das Volumenverhältnis der Ölphase zu der wässerigen Phase bei Einführung in den geschlossenen Mischraum zwischen 1 : 50 und 1 : 3. In den meisten Fällen sind Volumenverhältnisse von 1 : 16 bis 1 : 8, insbesondere solche von ungefähr 1 : 10 bevorzugt.
Die erfindungsgemäss verwendete Ölphase kann als Basis ein Trägeröl oder ein im wesentlichen mit Wasser nicht mischbares Lösungsmittel enthalten, wie sie für die Bereitung von Sprühemulsionen in der Landwirtschaft und im Gartenbau üblich sind. Die Ölphase kann als Basis beispielsweise das im Gartenbau angewandte Trägeröl Nr. 7 (Shell Öl Co. ), das Corvus Öl (Texas Öl Co. ), das Rayo Öl (Magnolia
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oder ein flüssiges Paraffin enthalten. Geeignet sind auch flüssige aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol und Alkylbenzole, z. B. Toluol, Äthylbenzol, die Xylole und Trimethylbenzole ; halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Tetrachlorkohlenstoff, Trichloräthylen, Tetrachloräthylen, Dichlorpropan, Trichlorpropan, Fluorbenzole und Fluormethylbenzole.
Bevorzugte Öle sind Kohlenwasserstofföle, Xylole und Trimethylbenzole oder ihre Gemische. Handelsübliche Erdölxylolgemische und Shellsol"A"sind besonders geeignet (Shellsol"A"ist ein voll raffiniertes Kohlenwasserstofflösungsmittel auf Erdölbasis mit einem Aromatengehalt von etwa 98 %, dessen hauptsächliche Bestandteile die drei isomeren Trimethylbenzol sind).
Das als Basis für die wässerige Phase dienende Wasser kann einen weiten Härtebereich haben. Die Emulgatorsysteme und/oder Emulgatoren können entweder in der Ölphase oder in der wässerigen Phase, aber auch in beiden Phasen enthalten sein.
Die eigentlichen Wirkstoffe, d. h. die in der Landwirtschaft zum Pflanzenschutz verwendeten
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Chemikalien, können in der wässerigen Phase oder in der Ölphase oder auch in beiden Phasen in feiner Suspension vorhanden sein ; vorzugsweise ist jedoch der Wirkstoff in einer oder in beiden Phasen gelöst.
Die hier auch kurz als"Pflanzenschutzmittel"bezeichneten, in der Landwirtschaft verwendeten Chemikalien können anorganische oder organische Substanzen mit pestiziden Eigenschaften, z. B. Insektizide, Acarizide, Fungizide oder Virizide sein oder sie können eine das Pflanzenwachstum regulierende Wirkung, z. B. herbizide Eigenschaften haben. Beispiele für geeignete anorganische Pflanzenschutzmittel sind u. a. Schwefel, Cuprooxyd oder Kupferoxychlorid, Beispiele für organische Wirkstoffe sind u. a. die Mittel zur Regulierung des Pflanzenwachstums, z. B.
2,4-Dichlorphenoxyessigsäure (2,4-D),
2,4, 5-Trichlorphenoxyessigsäure (2,4, 5-T), 2-Methyl-4-chlorphenoxyessigsäure (MCPA),
2-Methyl-4-chlorphenoxybuttersäure (MCPB),
2-Methyl-4-chlorphenoxypropionsäure (CMPP).
2,4, 5-Trichlorphenoxypropionsäure (2,4, 5-TP) und 2, 4-Dichlorphenoxypropionsäure (2, 4-DP), ihre Salze, z. B. die Di- oder Trimethylamin- oder Alkalisalze, oder ihre Ester, z. B. die Butyl- oder Isooctylester ; 3-Amino-1, 2, 4-triazol ;
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4'-dipyridyliumdichlorid) ;y-Hexachlorcyclohexan ;
Chlordane (ein technisches Produkt mit einem Gehalt an 1, 2,4, 5,6, 7,8, 8 -Octachlor-4, 7 -methan- - 3a, 4,7, 7a-tetrahydroindan), Toxaphen (ein chloriertes Camphen der Formel C10H10Cl*), Aldrin (1, 2, 3, 4, 10, 10-Hexachlor-l, 4,4a, 5,8, 8a-hexahydroendo-l, 4-exo-5, 8-dimethano-naphthalin) ;
Dieldrin (1,2, 3,4, 10, 10-Hexachlor-6, 7 -epoxy-l, 4,4a, 5,6, 7, 8, 8a-octahydro-endo-l, 4-exo-5, 8- - dimethanonaphthalin) ;
Endrin (1, 2,3, 4, 10, 10-Hexachlor-6, 7-epoxy-l, 4,4a, 5,6, 7,8, 8a-octahydro-endo-l, 4-endo-5,8- - dimethanonaphthalin) ;
Telodrin (1, 3,4, 5,6, 7,8, 8-Octachlor-3a, 4,7, 7a-tetrahydro-4, 7-methanophthalan) ;
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Die Menge an erfindungsgemäss in der Öl-und/oder der wasserigen Phase anwesendenwirkstoffen kann derart sein, dass die endgültige Konzentration des Wirkstoffes in der gebildeten Emulsion 0, 1 bis 30 Gew. -'10 beträgt.
Das erfindungsgemäss zu verwendende Emulgatorsystem kann ein Gemisch aus einem Amin RlRNR (worin R, Rl und R2 die obige Bedeutung haben) und einer aromatischen Carbonsaure mit 7-20 C-Atomen sein. Sollte diese aromatische Carbonsaure selbst biozide (z. B. herbizide) Eigenschaften haben,
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wie dies beispielsweise für die oben erwähnten Halogenphenoxyalkansäuren zutrifft, so erübrigt sich unter Umständen der Zusatz eines weiteren Wirkstoffes (Herbizides) zu der Öl- und/oder wässerigen Phase.
Das Gemisch aus der Halogenphenoxyalkansäure und dem erwähnten Amin, das natürlich ganz oder teilweise ein Aminsalz der Halogenphenoxyalkansäure darstellt, kann bereits bei der Einführung in den Mischraum in einer oder in beiden Phasen anwesend sein. Anderseits kann das Gemisch jedoch auch unmittelbar vor der Emulgierung, d. h. an der Stelle, an der sich die beiden Phasen mischen, gebildet werden. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass man in die wässerige Phase ein wasserlösliches
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Die Konzentration des wasserlöslichen Salzes der Halogenphenoxyalkansäure in der wässerigen Phase wird zweckmässigerweise derart gewählt, dass ungefähr 0,2-3, 0 Gew. -0/0 an Halogenphenoxyalkanoat-Ionen anwesend sind.
Das wasserlösliche Salz der Halogenphenoxyalkansäure kann z. B. ein Natrium-, Kalium-, Ammonium-, Alkylammonium- oder Alkanolammoniumsalz sein. Vorzugsweise enthält die Ölphase ausser der niedrigeren Alkansäure noch eine aliphatische Säure mit 12-20 C-Atomen, z. B. Ölsäure, Stearinsäure oder Myristinsäure. Die Anwesenheit einer derartigen weiteren Säure erhöht die Emulgie- rungsgeschwindigkeit.
Die erfindungsgemäss angewendete Gesamtmenge an Emulgatoren bzw. Emulgatorsystemen beträgt 1-5 0 Gew.-lo, vorzugsweise 5-15 Gew.-, berechnet auf das Gewicht der Ölphase. Stellt jedoch der Emulgator zugleich den Wirkstoff dar, wie es beispielsweise bei den Emulgatorsystemen A und B (s. oben) der Fall ist, wenn dazu Halogenphenoxyalkansäuren verwendet werden, so beträgt die Gesamtmenge an Emulgatorsystem vorzugsweise 40-50 % des Gewichtes der Ölphase.
Erfindungsgemäss werden die Ölphasen und die wässerige Phase kontinuierlich in den Mischraum eingeführt, wo sie sich vermischen und emulgieren, und die so gebildete Emulsion wird dann durch einen Auslass ausgestossen. Ein Beispiel für eine derartige Mischvorrichtung ist die in der brit. Patentschrift Nr. 944,229 beschriebene "Mischdüse", bei der unmittelbar hinter der Sprühdüse eine Mischkammer angeordnet ist. Jedoch ist es im Hinblick darauf, dass erfindungsgemäss die viskosen Emulsionen sehr rasch und augenblicklich gebildet werden müssen, keineswegs notwendig, die ziemlich komplizierte"Misch- düse" nach der erwähnten Patentschrift zu benutzen. Der Mischraum kann z. B. eine einfache Mischkammer von üblicher Form oder als Pumpe, z.
B. als Getriebepumpe, ausgebildet sein. Im letzteren Fall werden bei laufender Pumpe die beiden Phasen in den Pumpenkörper hineingezogen und dort gemischt und emulgiert, worauf sie in Form einer dicken viskosen Emulsion versprüht werden.
Derartige einfache Mischkammern haben sich ausgezeichnet bewährt, besonders wenn die Kammer selbst eine im wesentlichen sphärische (kugelförmige) oder zylindrische Form hat.
Eine zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung besonders geeignete Vorrichtung besteht z. B. aus einer Mischkammer, die mit einer Zuleitung für die Ölphase, einer andern Zuleitung für die wässerige Phase und einer Ausstossöffnung für die gebildete Emulsion versehen ist. Die Winkel, welche die Zufuhrleitungen untereinander und gegenüber den Seiten der Kammer bilden, werden dabei so gewählt, dass beim Einleiten der wässerigen und der Ölphase in die Mischkammer ein wirkungsvoller Mischvorgang stattfindet. Vorzugsweise sind die Zuleitungen derart angeordnet, dass beide Phasen an der Innenseite der Kammer entlangströmen, wobei sie im wesentlichen den gleichen Weg und die gleiche Richtung einschlagen.
Ist die Innenseite der Kammer von im wesentlichen sphärischer oder zylindrischer Form, so sind die Zuleitungen am besten derart angeordnet, dass sie in der gleichen Ebene tangential der Kugel- bzw. der Zylinderfläche anliegen.
Bei im wesentlichen sphärischer Ausgestaltung der Kammer ist die Ebene, in der die Zuleitungen liegen, vorzugsweise die horizontale Äquatorialebene der Kugel. Die Zuleitungen sollen, je nach den gewählten Winkeln, nicht länger sein als notwendig ist, damit sie den Phasenströmen in der Kammer die notwendige Richtung erteilen. Gegebenenfalls können sowohl für die Ölphase wie für die wasserige Phase mehr als zwei Zuleitungen vorhanden sein.
Die Stelle, an der die Emulsion den Mischraum verlässt, kann beliebig gewählt werden. Handelt es sich um eine Mischkammer, so ist die Austrittsöffnung zweckmässig am tiefsten Punkt der Kammer angeordnet. Die Öffnung kann bereits einen Teil der Sprühdüse darstellen. Es hat sich jedoch auch als vorteilhaft erwiesen, die in dem Mischraum gebildete viskose Emulsion über Verbindungsrohre zu einer oder mehreren in einigem Abstand vom Mischraum angeordneten Sprühdüsen zu pumpen, beispielsweise in ein Sprührohr in Form eines im wesentlichen geraden und an beiden Enden geschlossenen Rohres, das mit einer Zufuhröffnung und einer Anzahl von auf seine ganze Länge verteilten Sprühdüsen versehen ist.
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Die Ölphase und die wässerige Phase können mit Hilfe von zwei Pumpen aus ihren Vorratsgefassen in den Mischraum, z. B. in die oben beschriebene Mischkammer hineingepumpt werden, worauf die dort gebildete Emulsion entweder aus der Austrittsöffnung selbst oder über eine in ihrer unmittelbaren Nähe gelegenen Sprühdüse oder auch über eine mit der Öffnung durch eine Rohrleitung verbundene Sprühdüse oder über ein Sprührohr ausgestossen wird. Gemäss einer andern Durchführungsform besteht ebenfalls eine
Verbindung zwischen dem Mischraum und Vorratsräumen für die Ölphase und für die wässerige Phase, wobei jedoch die Abzugsöffnung des Mischraumes mit der Ansaugseite einer Pumpe verbunden ist, deren
Ausstossseite an eine Sprühdüse oder das erwähnte Sprührohr angeschlossen ist.
Im letzteren Fall zieht die Pumpe die Ölphase und die wässerige Phase gemeinsam in den Mischraum hinein, in dem die Emulgierung stattfindet, und fördert die gebildete Emulsion dann zu der eigentlichen Sprühvorrichtung. Bil- det der Mischraum selbst einen Teil einer Pumpe, so ist im allgemeinen keine zusätzliche Pumpvorrich- tung notwendig.
Zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens können beispielsweise Getriebepumpen oder auch Umlauf-oder Kolbenpumpen benutzt werden. Die Verbindungen von derAustrittsöffnung des Misch- raumes zu der Sprühdüse bzw. dem Sprührohr und ebenso die Verbindungen zwischen der Ansaug-und der Ausstossseite der Pumpe und dem Mischraum bzw. dem Sprührohr oder der Sprühdüse sollten möglichst kurz sein und dürfen keinesfalls eine weite Bohrung aufweisen. Das Sprührohr und die Sprühdüsen können von der üblichen in der Landwirtschaft allgemein angewendeten Art sein.
Die Viskosität der erfindungsgemäss gebildeten Emulsionen, gemessen auf einem Brookfield RVFViskosimeter mit Umlaufspindel zu 2 Umdr/min beträgt mindestens 2000 c. P und liegt im allgemeinen zwischen 18000 und 100000 c. P, wobei jedoch auch Emulsionen mit noch höherer Viskosität, z. B.
120000 c. P entstehen können, die dann mit Hilfe des erfindungsgemässen Verfahrens versprüht werden.
Die erfindungsgemäss erhaltenen viskosen Emulsionen sind in den meisten Fällen Umkehremulsionen.
Hiezu ist jedoch zu bemerken, dass sich die Erfindung ganz allgemein auf ein Verfahren zum Versprühen von in der Landwirtschaft verwendeten Chemikalien in Form von viskosen Emulsionen mit hohem Wassergehalt bezieht und dass dieses Verfahren unabhängig von dem Typ der gebildeten Emulsion ist. So können beispielsweise erfindungsgemäss unter gewissen Umständen Emulsionen erhalten und verwendet werden, die aus einem Gemisch von Wasser-in-Öl-und von Öl-in-Wasser-Emulsionen oder aus einer Öl-in-Wasser-in-Öl-Emulsion bestehen.
Gemäss einem andern Aspekt der Erfindung bestehen die zur Verwendung ais Sprühmittel geeigneten, viskosen Emulsionen mit pestizider Wirkung aus einer Ölphase und einer wässerigen Phase im Verhältnis von 1 : 50 bis 1 : 3, wobei eine oder beide Phasen einen oder mehrere der verwendeten chemischen Wirkstoffe enthalten können und wobei eine oder beide Phasen ein oder mehrere Emulgatorsysteme A und B (s. oben) enthalten können.
Gegebenenfalls können sowohl in die Ölphase wie in die wasserige Phase wie in beide Phasen andere Bestandteile eingearbeitet sein, welche die Stabilität der gebildeten Emulsionen verbessern. Beispiele für derartige Zusätze sind Metallsalze von Fettsäuren mit 10-20 C-Atomen, beispielsweise die Stearate oder Oleate von Calcium, Barium, Magnesium oder Aluminium ; Metallsalze von Harzsäuren, wie Abietinsäure und von Naphthensäuren ; Talg, Sterole, synthetische Kieselsäure und Tonerde. Mittel zur Verbesserung der Eindringtiefe oder Beständigkeit der Pflanzenschutzmittel oder zur Verbesserung der Löslichkeit der Wirkstoffe oder des Emulgators bzw. des Emulgatorsystems, z. B. Hilfslösungsmittel, wie Butanol, Phenol oder ss-Naphthol, können ebenfalls in die Öl-und/oder wässerige Phase eingearbeitet werden.
Die Beispiele erläutern die Erfindung näher, wobei Gewichtsteile und Volumenteile im gleichen Verhältnis stehen wie das Kilogramm zum Liter. Die chemische Struktur der handelsüblichen Emulgatoren und Lösungsmittel ist bereits oben angegeben, so dass in den Beispielen der Einfachheit halber die Handelsnamen benutzt werden. Die Viskositäten der Emulsionen wurden jeweils bestimmt mitHilfe eines Brookfield-Viskosimeters zu 2 Umdr/min.
Beispiel l : Es wurde eine Ölphase der folgenden Zusammensetzung bereitet :
Endrin 5, 0 Gew.-Teile
Methylparathion 6,25 Gew.-Teile
Armeen DMSD 3,70 Gew.-Teile
Benzoesäure 2,05 Gew.-Teile
Cab-o-sil (eine syn- thetische Kieselsäure) 0, 27 Gew.-Teile
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Gemischte Erdölxylole auf 100 Vol.-Teile.
Diese Ölphase und eine wässerige Phase, bestehend aus Wasser mit 342 Teilen je Million Calciumcarbonat, wurden emulgiert und versprüht, indem man sie getrennt in eine sphärische Mischkammer mit einem Durchmesser von 1, 9 cm einführte, die mit zwei tangential angeordneten Zuleitungen für die Öl- und wässerige Phase und einer Sprühdüse als Austrittsöffnung versehen war. Das Verfahren wurde dreimal durchgeführt, u. zw. bei Temperaturen von 10,20 und 300 C. Ausserdem wurden noch zwei Versuche bei 200 C durchgeführt mit wässerigen Phasen, für die Wasser mit 900 Teilen je Million Calciumcarbonat verwendet worden war. In den versprühten Emulsionen war das Verhältnis Wasser zu Öl 13 : 1 und die Viskosität betrug etwa 50 000 c. P.
Die Natur der Emulsion zeigt sich, wenn man einige Tropfen davon in ein Becherglas mit reinem Wasser fallen lässt. Die Emulsion bleibt dann als diskrete Tropfen erhalten, woraus ersichtlich ist, dass es sich um eine Wasser-in-Öl-Emulsion handelt (Öl-in-Wasser-Emulsionen dispergieren beim Eintropfen in Wasser rasch). Durch Messung der elektrischen Leitfähigkeit wurde die "Umkehr-Natur" der Emulsion bestätigt (Wasser-in-Öl-Emulsionen haben eine wesentlich niedrigere elektrische Leitfähigkeit als Ölin-Wasser-Emulsionen).
Beispiel 2 : Es wurde eine Anzahl Ölphasen (1-16), deren Zusammensetzung aus Tabelle I hervorgeht, hergestellt. (Die Zahlen der Tabelle bedeuten, falls nicht anders bezeichnet, Gewichtsteile.)
<Desc/Clms Page number 9>
Tabelle 1
EMI9.1
<tb>
<tb> Bestandteile <SEP> der <SEP> Ölphase
<tb> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> 8 <SEP> 9 <SEP> 10 <SEP> 11 <SEP> 12 <SEP> 13 <SEP> 14 <SEP> 15 <SEP> 16
<tb> 2,4,5-T <SEP> 20,2 <SEP> - <SEP> 25,25 <SEP> - <SEP> - <SEP> 20,2 <SEP> - <SEP> 25,25 <SEP> - <SEP> - <SEP> 20,2 <SEP> - <SEP> 25,25 <SEP> - <SEP> - <SEP> -
<tb> 2,4-D <SEP> - <SEP> 20,2 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 20,2 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 20,2 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 20,2
<tb> MCPA <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 20,2 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 20,2 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 20,
2 <SEP> MCPB <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 20,2 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 20,2 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 20,2 <SEP> - <SEP> Armeen <SEP> DMCD <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 20, <SEP> 2
<tb> Armeen <SEP> DMSD <SEP> 17,4 <SEP> 20,2 <SEP> 21,75 <SEP> 18,7 <SEP> 22,9 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> Amine <SEP> 2 <SEP> MOL <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 17,4 <SEP> 20,2 <SEP> 21,75 <SEP> 18,7 <SEP> 22,9 <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> Dimethyloleyl
<tb> amin <SEP> LD <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 17,4 <SEP> 20,2 <SEP> 21,75 <SEP> 18,7 <SEP> 22,
9
<tb> Shellsol <SEP>
<tb> Technisches <SEP> auf <SEP> 100
<tb> Weissöl <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> Vol. <SEP> -Teile
<tb>
<Desc/Clms Page number 10>
Die Ölphase und die wässerige Phase (Wasser mit 342 Teilen je Million Caca) wurden jede für sich bei 200 C in die in Beispiel 1 benutzte Vorrichtung eingeleitet. In jedem Fall wurde eine Umkehr- emulsion mit einem Verhältnis Wasser zu Öl von 13 : 1 erzeugt. Die Umkehremulsionen bildeten sich gleichbleibend gut bei Temperaturen im Bereich von 50 bis 300 C und bei einem Wassergehalt von bis zu 900 Teilen je Million an gelöstem Calciumcarbonat in der wässerigen Phase. Die Viskosität der mit den Ölphasen 1-15 erhaltenen Emulsionen lag bei etwa 90000 c.
P., die Viskosität der mit der Ölpha- se 16 bereiteten Emulsion bei 110 000 c. P.
Die Ölphasen 1 und 2 in Tabelle I wurden ebenfalls emulgiert und mit Wasser von einigen Grad
Härte versprüht, wozu eine Vorrichtung gemäss Beispiel 1 benutzt wurde, die jedoch eine vergrösserte
Eintrittsöffnung für die wässerige Phase aufwies. Es wurden viskose Emulsionen mit einem Verhältnis
Wasser zu Öl von bis zu 46 : 1 und einer Viskosität von ungefähr von 120000 c. P. erhalten.
Beispiel 3 : Es wurden wässerige Phasen bereitet, die jeweils eine der folgenden wasserlöslichen
Salze von Oxyalkansäuren enthielten : das Dimethylaminsalz der 2, 4-Dichlorphenoxyessigsäure, das Di- äthanolaminsalz der 2,4,5-Trichlorphenoxyessigsäure, das Natriumsalz der 2-Methyl-4-chlorphenoxy- essigsäure und das Natriumsalz der 2-Methyl-4-chlorphenoxybuttersäure. Die Salze wurden in Wasser mit 372 Teilen je Million CACAOS gelöst, u. zw. in solcher Menge, dass die Lösungen etwa 1 Gew. -0/0
Phenoxyalkanoationen enthielten.
Ferner wurden Ölphasen bereitet, die Öl- oder Phthalsäure, Eisessig und ein ausgewähltes langket- tiges Amin enthielten. Das Gemisch wurde in Wasser gelöst und, wie in Tabelle II angegeben, mit Shellsol"A"auf 100 Vol. -Teile aufgefüllt. (Die Zahlen bedeuten, falls nicht anders angegeben, Ge- wichts teile.)
Tabelle II
EMI10.1
<tb>
<tb> Bestandteile <SEP> der <SEP> Ölphase
<tb> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP>
<tb> Oleinsäure <SEP>
<tb> 4,0 <SEP> 4Phthalsäure <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> - <SEP> 4,0
<tb> Eisessig <SEP> 2, <SEP> 0 <SEP> 2, <SEP> 0 <SEP> 2, <SEP> 0 <SEP> 2, <SEP> 0 <SEP> 2, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Armeen <SEP> DMSD-8, <SEP> 0- <SEP>
<tb> Amine <SEP> 2 <SEP> MOL---8, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Amine <SEP> 2 <SEP> MHPL <SEP> 8, <SEP> 0---24, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Dimethyloleylamin--8,
<SEP> 0- <SEP>
<tb> Shellsol <SEP> "A" <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> Vol. <SEP> -Teile
<tb>
Die einzelnen Ölphasen 1-4 wurden bei 20 C in einer Vorrichtung gemäss Beispiel 1 mit den oben erwähnten 4 wässerigen Phasen emulgiert und versprüht. In allen Fällen wurden Umkehremulsionen mit einer Viskosität von etwa 76 000 c. P. und einem Verhältnis Wasser zu Öl von 13 : 1 erhalten. Die Um- kehremulsionen liessen sich ebensogut erzeugen bei Temperaturen von 5 bis 300 C und mit Lösungen der
EMI10.2
die in 100 Vol. -Teilen 5 Gew.-Teile Dimethylaminsalz der 2, 4-Dichlorphenoxyessigsäure enthielt. Es wurde eine Umkehremulsion mit einem Verhältnis Wasser zu Öl von 6 : 1 und einer Viskosität von 30 000 c. P. erhalten.
Beispiel 4: Es wurden Ölphasen der in Tabelle III angegebenen Zusammensetzung erzeugt (wobei die Ziffern, falls nicht anders angegeben, Gewichtsteile bedeuten).
<Desc/Clms Page number 11>
Tabelle III
EMI11.1
<tb>
<tb> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> 8 <SEP>
<tb> Ethomeen <SEP> C <SEP> 12 <SEP> 3,5 <SEP> 3,5 <SEP> 4,7 <SEP> 7 <SEP> 3,5 <SEP> 3,5 <SEP> 2, <SEP> 8 <SEP> 2, <SEP> 8 <SEP>
<tb> Oleinsäure <SEP> 1,5 <SEP> 1,5 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 1,5 <SEP> 1,5 <SEP> 1,2 <SEP> 1,2
<tb> Parathion <SEP> 20
<tb> Methylparathion-20
<tb> Phosdrin--15
<tb> Malathion---20
<tb> Endrin----20, <SEP> 2 <SEP>
<tb> Telodrin-----15, <SEP> 2 <SEP>
<tb> Dieldrin <SEP> 16 <SEP>
<tb> DDT--20
<tb> Shellsol <SEP> "A" <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> Vol. <SEP> -Teile
<tb>
EMI11.2
EMI11.3
<tb>
<tb> 342 <SEP> Teilen1 <SEP> 2
<tb> Isooctylester <SEP> der <SEP> 2, <SEP> 4-Dichlorphenoxyessigsäure <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> Gew.-Teile <SEP> 7,5 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Span <SEP> 80 <SEP> 4,5 <SEP> Gew.-Teile <SEP> 4,5 <SEP> Gew.
<SEP> -1 <SEP> eile <SEP>
<tb> Shellsol <SEP> "A" <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> Vol.Xylol <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> Vol. <SEP> -'10 <SEP>
<tb>
<Desc/Clms Page number 12>
Die in einer Vorrichtung nach Beispiel 1 mit Leitungswasser erzeugten Emulsionen hatten eine Viskosität von 50000 c. P. und ein Verhältnis Wasser zu Öl von 10 : 1. Die gleichen Resultate wurden mit einer Ölphase der in Tabelle IV angegebenen Zusammensetzung erhalten, in welcher jedoch das Shell- sol"A"bzw. das Xylol durch ein Gemisch von 3 Volumen Shellsol "A" mit 1 Volumen technischem Weissöl ersetzt worden waren. In diesem Fall betrug die Viskosität der gebildeten Umkehremulsion 85000 c. P.
Beispiel 7: Es wurde eine Ölphase folgender Zusammensetzung erzeugt :
Phosdrin 10, 0 Jew. -Teile
DTZ 044 10, 0 Gew.-Teile
DTZ 043 5,0 Gew.-Teile Shellsol"A"auf 100 Vol.-Teile.
Mit Hilfe der Vorrichtung nach Beispiel 1 wurden durch Emulgieren und Versprühen dieser Ölphase mit Leitungswasser Umkehremulsionen mit einer Viskosität von 42000 c. P. und einem Verhältnis Wasser zu Öl von 8 : 1 erzeugt.
Beis piel 8 : B wurden Ölphasen der in Tabelle V angegebenen Zusammensetzung erzeugt : Tabelle V :
EMI12.1
<tb>
<tb> 1 <SEP> 2
<tb> Phosdrin <SEP> 10 <SEP> Gew.-Teile <SEP> 10 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Span <SEP> 80 <SEP> 9,5 <SEP> Gew.-Teile <SEP> 9, <SEP> 0 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Estax <SEP> 17 <SEP> 0,5 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Glycerinmonooleat <SEP> - <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> Gew. <SEP> -Teile <SEP>
<tb> Shellsol"A"auf <SEP> 100 <SEP> Vol.-Teile <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> Vol.-Teile
<tb>
Mit Hilfe der in Beispiel 1 benutzten Vorrichtungen wurden Umkehremulsionen mit einem Verhältnis von Wasser zu Öl von 7 : 1 (Versuch 1) bzw. 6 : 1 (Versuch 2) erzeugt. Die Viskositäten der Emulsionen betrugen 26 000 bzw. 21000 c. P.
Beispiel 9 : Es wurde eine Ölphase folgender Zusammensetzung erzeugt :
Endrin 10,0 Gew.-Teile
Swift 221 3,0 Gew.-Teile
Calciumstearat 0,5 Gew.-Teile
Shellsol"A" technisches Weissöl,
50 : 50 (Vol. ), auf 100 Vol.-Teile
MitHilfe der in Beispiel 1 benutzten Vorrichtung wurden aus dieser Ölphase und Leitungswasser viskose Umkehremulsionen mit einer Viskosität von 94000 c. P. und einem Verhältnis Wasser zu Öl von 13 : 1 erzeugt und versprüht.
Die obige Ölphase wurde ausserdem mit Leitungswasser emulgiert und versprüht, indem man die Ölphase und das Leitungswasser getrennt in eine sphärische Mischkammer mit zwei tangentialen Zuleitungen leitete, deren Austrittsöffnung mit der Ansaugseite einer Getriebepumpe verbunden war, bei welcher die Abgabeseite an ein Sprührohr angeschlossen war. Es wurden Umkehremulsionen mit einem Verhältnis Wasser zu Öl von 24 : 1 und Viskositäten von bis zu 115000 c. P. erzeugt.
Beispiel 10 : Es wurden Ölphasen mit der in Tabelle VI angegebenen Zusammensetzung erzeugt (die Ziffern sind, falls nicht anders angegeben, Gewichtsteile).
<Desc/Clms Page number 13>
Tabelle VI
EMI13.1
<tb>
<tb> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP>
<tb> Isooctylester <SEP> der <SEP> 2, <SEP> 4-Di- <SEP>
<tb> chlorphenoxyessigsäure <SEP> 22, <SEP> 7Butylester <SEP> der <SEP> 2, <SEP> 4-Dichlor- <SEP>
<tb> phenoxypropionsäure-31
<tb> Butylester <SEP> der <SEP> 2,4, <SEP> 5-Trichlorphenoxypropions <SEP> àure <SEP> - <SEP> - <SEP> 30 <SEP>
<tb> Ethomeen <SEP> C <SEP> 12 <SEP> 3,5 <SEP> 3,5 <SEP> 3,5
<tb> Oleinsäure <SEP> 1,5 <SEP> 1,5 <SEP> 1,5
<tb> Shellsol <SEP> "A" <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> Vol. <SEP> -Teile
<tb>
Mit Hilfe der in Beispiel 1 benutzten Vorrichtung wurden die Ölphasen 1-3 emulgiert und versprüht mit destilliertem Wasser bzw. mit Wasser, das 900 Teile je Million CaCO enthielt. Der Temperaturbereich lag bei 10-300 C.
Es wurden in allen Fällen Umkehremulsionen erhalten, die ein Verhältnis Wasser zu Öl von 13 : 1 und eine Viskosität von 46 000 c. P. aufwiesen.
Beispiel 11 : B wurden Ölphasen der in Tabelle VII angegebenen Zusammensetzung erzeugt :
Tabelle VII
EMI13.2
<tb>
<tb> 1 <SEP> 2 <SEP>
<tb> Ethomeen <SEP> C <SEP> 12 <SEP> 3, <SEP> 5 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Oleinsäure <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Genamin <SEP> SO <SEP> 20 <SEP> - <SEP> 6, <SEP> 0 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Empilan <SEP> CDE <SEP> - <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> Gew. <SEP> -Teile <SEP>
<tb> Shellsol"A"auf <SEP> 100 <SEP> Vol.-Teile <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> Vol.-Teile
<tb>
EMI13.3
EMI13.4
<tb>
<tb> Ölpha1 <SEP> 2
<tb> PCP <SEP> 15, <SEP> 15 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Dinoseb <SEP> 20, <SEP> 2 <SEP> Gew.-Teile- <SEP>
<tb> Ethomeen <SEP> C <SEP> 12 <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> Gew. <SEP> -Teile <SEP> 7.
<SEP> 0 <SEP> Gew.-Teile
<tb>
<Desc/Clms Page number 14>
EMI14.1
EMI14.2
<tb>
<tb> 1 <SEP> 2
<tb> Oleinsäure <SEP> - <SEP> 3, <SEP> 0 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Empilan <SEP> CME <SEP> 3, <SEP> 5Gew.-Teile
<tb> Butanol <SEP> 3,0 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Shellsol"A"- < ---auf <SEP> 100 <SEP> Vol.-Teile---*-
<tb>
In der gleichen Vorrichtung wie bei Beispiel 1 und bei Temperaturen von 10 bis 300 C wurden die beiden Ölphasen emulgiert und versprüht mit destilliertem Wasser bzw. mit Wasser, das 342 bzw.
900 Teile je Million CaCO enthielt. Es wurden viskose Umkehremulsionen mit einem Verhältnis Wasser zu Öl von 10 : 1 bzw. 12 : 1 erhalten. Die Viskositäten der Emulsionen betrugen 21 000 bzw. 34000 c. P.
Beispiel 13 : Es wurden Ölphasen der in Tabelle IX angegebenen Zusammensetzung erzeugt :
Tabelle IX
EMI14.3
<tb>
<tb> 1 <SEP> 2
<tb> Ethomeen <SEP> C <SEP> 12 <SEP> 7,0 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Oleinsäure <SEP> 3,0 <SEP> Gew.-Teile <SEP> 4,0 <SEP> Gew.-Teile
<tb> Armeen <SEP> DMSD-8, <SEP> 0 <SEP> Gew. <SEP> -Teile <SEP>
<tb> Eisessig-2, <SEP> 0 <SEP> Gew.-Teile <SEP>
<tb> Shellsol"A"auf <SEP> 100 <SEP> Vol.-Teile <SEP> auf <SEP> 100 <SEP> Vol.-Teile
<tb>
In der in Beispiel 1 benutzten Vorrichtung wurde die Ölphase Nr. 1 emulgiert und versprüht mit wäs-
EMI14.4
undc. P. erhalten.
Die Ölphase Nr. 2 wurde mit wässerigen Lösungen mit einem Gehalt von 5 Gew. -0/0 Diäthanolaminsalz von Maleinsäurehydrazid, 4 % Diäthanolaminsalz von 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure und 0 bzw. 342 bzw. 900 Teilen je Million CaCO. emulgiert und versprüht ; die Temperatur lag im Bereich von 10 bis 300 C. Es wurden Umkehremulsionen mit einem Verhältnis Wasser zu Öl von 13 : 1 und Viskositäten von etwa 48 000 c. P. erhalten.
Beispiel 14 : Es wurde eine Ölphase der folgenden Zusammensetzung erzeugt : Äthylenglycolmonooleat 2,0 Gew.-Teile Äthylenglycolmonostearat 2,0 Gew.-Teile
Shellsol"A"auf 100 Vol.-Teile
Diese Ölphase wurde mit Hilfe der gleichen Vorrichtung wie in Beispiel 1 emulgiert und versprüht mit Leitungswasser, das 2 Gew.-lo Dimethylaminsalz der 2, 4-Trichlorphenoxyessigsäure enthielt. Es wurde eine Umkehremulsion mit einem Verhältnis Wasser zu Öl von 9 : 1 und einer Viskosität von 36000 c. P. erhalten.
Beispiel 15 : Die in den Beispielen 2, 3, 4 und 7 angegebenen Ölphasen und wässerigen Phasen wurden emulgiert und versprüht, indem man sie getrennt in eine zylindrische Mischkammer einleitete, die mit zwei tangential angeordneten Eintrittsöffnungen und einer Austrittsöffnung versehen war, wobei die letztere mittels einer Rohrleitung an ein Sprührohr angeschlossen war. Es wurden Umkehremulsionen erhalten, die ein Verhältnis von Wasser zu Öl von 14 : 1 und etwa die gleichen Viskositäten aufwiesen, die bei den Beispielen 2,3, 4 und 7 erhalten worden waren.
Die gleichen Ergebnisse erhielt man, wenn man die oben aufgeführten Öl-und wässerigen Phasen in einer Sprühvorrichtung (Mischdüse) emulgierte und versprühte, wie sie in derbrit. Patentschrift Nr. 944229 beschrieben ist.